Instandsetzung / Sanierung Garageboden

  • Hallo zusammen.
    In unserer Garage ist der Boden nicht mehr OK. Teilweise locker und vorne fehlt eine Schiene die den Wassereinlauf verhindert.
    Den Boden habe ich an einer Stelle mal aufgehakt. Es befindet sich ein Stahlträger drunter. Der Rostet. Meine Vermutung: Überdeckung nicht ausreichend, dann ist Wasser ist in den Boden eingedrungen ist, der Stahlträger angefangen zu rosten und dadurch ist der Boden "aufgeplatzt".

    Hier mal ein paar Eindrücke. Ich vermute einen zweiten Träger mehr auf der linken Seite.


    Nun zu meinen Fragen:
    1) Kann meine Theorie oben richtig sein?
    2) Was ist fachlich korrekte Art damit umzugehen? Boden raus, Träger abschleifen und versiegeln. Später dann wieder Beton drauf und Beton dann versiegeln?
    3) Ist das mit etwas handwerklichem Talent selbst zu bewältigen?

    4) Wie hoch müsste die Überdeckung mit Beton sein?

  • Tja, mit Höchstdruckwasserstrahl den Stahl freilegen, Sandstrahlen, Rostschutz und dann eine mindestens 5 cm Betonschicht über den gesamten Boden drüberbacken, damit nicht mitten in der Garage ein Quader umfahren werden muss :bier:

  • Zu einem Ingenieurbüro für Betonsanierung gehen. Die messen mal ob noch mehr Bewehrung angegriffen ist. Dann rechnen sie dir was eine Sanierung kostet. Und dann kommen welche mit nem Hochdruckstrahler usw. Da liegt das Rehkitzlein nicht falsch. Das sollte eine Weile halten. Es gibt verschiedene Beschichtungen um zu verhindern, dass durch Rissbildungen wieder Salzwasser an die Bewehrung kommt. Das Ingenieurbüro wird dich beraten.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

    • Offizieller Beitrag

    Ich empfehle ja auch gerne Fachplaner und habe mit solchen zusammen auch schon wirklich große Großgaragen von Chlorid-Schäden saniert. Aber für die Sanierung des Bodens einer einzelnen privaten Garage beim EFH ("Kleingarage", gerade nicht "Großgarage"!) habe ich doch erhebliche Zweifel an der Wirtschaftlichkeit einer solchen Vorgehensweise. Die Bodenplatte in Abstimmung mit einem Statiker auszutauschen, erscheint mir völlig ausreichend. Bei 500 Stellplätzen würde ich auch erstmal mit der Aufstellung eines Schadenskatasters anfangen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Woher sind diese Stahlträger?

    Ich kenne das nur von Decken, es müsste also ein Raum darunter sein?

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o

  • Hab für vieles Verständnis, aber das wirkt etwas arg billig. Sag' doch einfach mal, ob was darunter ist, oder nicht.

    Dass dies eine ebenerdige Garage ist, bezweifle ich auch.

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    It's not the hammer, it is the way you hit.

  • Du darfst im Übrigen davon ausgehen, dass wenn jmd. hier eine Frage stellt (beispielsweise Du selbst), dass da auch versucht wird, diese nach bestem Wissen zu beantworten.

    Fachliche Themen und politische Themen .... hmm, eigentlich garnicht.

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  • Hab für vieles Verständnis, aber das wirkt etwas arg billig. Sag' doch einfach mal, ob was darunter ist, oder nicht.

    Dass dies eine ebenerdige Garage ist, bezweifle ich auch.

    Vllt. lag im Stall auch irgendwo noch so ein Ding rum und man dachte sich, bevor man es entsorgen muss legt man halt das Gleisstück rein.

  • Selber machen würde ich nichts. Bin selbst mit paar Betonprojekten fertig geworden und es ist immer eine riesen Schweinerei, man braucht immer mindestens 2, besser 3-5 Arbeiter, kann danach die Klamotten wegwerfen und hat ein Haftungsrisiko, wenn es in die Hose geht, was fast immer der Fall ist.

  • So, erst einmal danke für das ganze Feedback!.

    In der Tat ist unter dem hinteren Teil der Garage ein kleiner Raum. Aber nicht vollständig "unterkellert".

    Kennt jemand der so etwas in der Umgebung von Duisburg angehen kann?
    Ich hab's schon mit ein paar Leuten versucht, aber entweder die beschäftigen sich mit so etwas nicht, haben keine Zeit oder schaffen es nicht ein Angebot zu schicken.

  • Dafür eine Firma zu finden ist fast aussichtslos.


    Alles was locker oder hohl ist, muss weg.

    dann kann man mit PCC neu aufbauen, nachdem die Deckenträger freigelegt und entrostet sind.

    Bei PCC im System bleiben. Welcher Hersteller ist egal, halt das nehmen, dass der Baustofffachhandel im Sortiment hat.


    Wenn alles repariert ist, den Boden mit einer Parkhausbeschichtung vor neuem Salz schützen. Vorher ein kleines Dachgefälle in die Einfahrt spachteln und Hohlkehlen anlegen. Dafür wir es auch schwierig mit einer Firma, größere Maler können sowas aber auch.


    Die Arbeiten kann man selbst machen, aber eine fachkundige Anleitung wäre sehr hilfreich. Betonfacharbeiter o. ä. arbeiten öfters mit solchen Sachen. Die Beschichtung an sich würde ich machen lassen.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o