Alternative zu Tröpfchenschlauch?

  • Hallo Gartenfreunde,

    ich möchte gern an mein Fallrohr einen Regenwassersammler installieren. Dahinter will ich aber keine Tonne stellen, sondern am liebsten direkt eine Art "Tröpfchenschlauch", da die Pflanzen unter dem Dachüberstand an der Wand hochwachsen sollen. Für einen richtigen Tröpfchenschlauch ist das m.E. zu wenig Druck. Hat jemand eine Idee für eine Alternative? Ich muss das Wasser auf 5m Breite verteilen.

    • Offizieller Beitrag

    Eine Tonne als Sammler wirst du brauchen, direkt den Regen "kontrolliert" da hinzuleiten wird schwierig ohne.


    Ich würde also eine Tonne aufstellen. Daran würde ich dann widerrum einen Schlauch anschließen (Regentonnenanschluss) und zu den Pflanzen verlegen. Bei jeder Pflanze bohrst du ein Loch in den Schlauch. (Erstmal klein 1mm, später vergrößern geht immer). Das Ende des Schlauches verschließen !

    Durch den Druck der Wassersäule in der Regentonne sollte aus den Löchern etwas heraustropfen. Wie groß und wieviel Löcher muss man einfach ausprobieren.

  • Eine Tonne als Sammler wirst du brauchen, direkt den Regen "kontrolliert" da hinzuleiten wird schwierig ohne.

    Tonne geht an der Stelle wirklich sehr schlecht. Aber vor allem will ich es dort auch nicht. Ich habe ja 23 Kubik Zisternen + Regenwassertonne auf der anderen Seite des Gartens. Eher lass ich das Wasser direkt hinplätschern. Vielleicht geht ein Drainagerohr?

    • Offizieller Beitrag

    Vielleicht geht ein Drainagerohr?

    eher nicht. Da werden die am Ende nichts mehr abbekommen.


    Du könntest einen sog. Regendieb mit Schlauchanschluss verwenden und dann verfahren wie oben beschrieben. Dann brauchts aber größere Löcher (die gleiche Menge Wasser muss ja in kürzerer Zeit fließen, dann wenns regnet). Größere Löcher widerrum haben zur Folge dass sich eine gleichmäßige Verteilung des Wassers auf die versch. Pflanzen schwerer realisieren lässt. Kann sein, dass bei wenig Regen dann nur die ersten Löcher tropfen.

  • eher nicht. Da werden die am Ende nichts mehr abbekommen.


    Du könntest einen sog. Regendieb mit Schlauchanschluss verwenden und dann verfahren wie oben beschrieben. Dann brauchts aber größere Löcher (die gleiche Menge Wasser muss ja in kürzerer Zeit fließen, dann wenns regnet). Größere Löcher widerrum haben zur Folge dass sich eine gleichmäßige Verteilung des Wassers auf die versch. Pflanzen schwerer realisieren lässt. Kann sein, dass bei wenig Regen dann nur die ersten Löcher tropfen.

    Ja, so waren meine Gedanken auch und ich hatte gehofft, jemand hat nen Tipp für mich. Wie verteilt man Wasser ohne Druck?

    • Offizieller Beitrag

    Ein Tröpfchenschlauch heißt so, weil er das Wasser tröpfchenweise an´s Erdreich abgeben soll, also über einen längeren Zeitraum verteilt wohl dosiert. Im Sommer regnet es meist nur kurzzeitig, dann aber mehr oder weniger heftig. (im Winter musst Du wohl kaum irgendwelche Pflanzen gießen). Ohne einen Zwischenspeicher wird sich bei einem Regen das Wasser schnell zurückstauen und ist dann zum Gießen verloren.

    Bei einem Regenereignis das sagen wir mal 15 Minuten dauert, landen dann nur ein paar Tröpfchen + Schlauchinhalt bei den Pflanzen.


    Du könntest nun die Löcher im Schlauch vergrößern und die Pflanzen fluten, die meisten Pflanzen haben das aber gar nicht gerne, und wenn es dann zu Staunässe kommt werden sie die Grätsche machen. Ausnahme, Reisanbau unter dem Dachüberstand. ;)


    Lohnt sich der Aufwand wegen ein paar Tropfen im Sommer? Eher nicht. Ich würde schauen ob man zumindest den Bedarf für ein paar Tage zwischenspeichern kann. So eine "Tonne" kann ja auch schmal und hoch, oder eckig anstatt rund sein. Ein Mitarbeiter hat sich mal einen Edestahlbehälter geschweißt, grob geschätzt 40cm x 60 cm und gut 2m hoch. Der steht an der Fassade direkt neben dem Fallrohr und speichert um die 400 oder 500 Liter. So etwas könnte man auch größer oder kleiner machen, je nach Bedarf. Ich könnte mir vorstellen, dass man so eine "Kiste" auch verkleidet, da ist nur Kreativität gefragt.


    Vielleicht wäre das eine Lösung mit der man leben kann. Irgendwie sollte sich der Aufwand doch zumindest ein klein wenig lohnen.

  • Du könntest nun die Löcher im Schlauch vergrößern und die Pflanzen fluten, die meisten Pflanzen haben das aber gar nicht gerne, und wenn es dann zu Staunässe kommt werden sie die Grätsche machen. Ausnahme, Reisanbau unter dem Dachüberstand. ;)

    Tatsächlich liegt an der Stelle schon ein Tröpfchen schlauch. Der ist an den Brunnen angeschlossen und umfasst den ganzen Garten - das sind ca. 140m im Kreis. Nun ist es aber so, dass der nur angemacht wird bei extremer Trockenheit. Wenn es regnet, wär's ja Quatsch. Unter dem Dachüberstand kommt der Regen aber nicht hin. Die Pflanzen zu fluten wäre sicher nicht schlimm. Das sind wilde Clematis. Die sind robust. Wenn's zu doll wird, dreh ich dann den Wassersammler per Hand zu. Aber wie flute ich die 5m möglichst gleichmäßig? Doch ein Graben ziehen? Staunässe ist auch keine Gefahr. Ist ja ganz normaler Boden.

  • Ach, dann nimm halt ein KG Rohr. Da passt viel Wasser rein = Speicher

    ist nicht Anfällig für Luft und kann manproblemlos reinigen.

    Wenn mnas richtig einbaut, kann der rest des Wasser, sobald das Rohr voll ist, ganz normal in die Kanalisation ablaufen.


    Ergo (Think Bigger) :D

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Dachrinne


    und die Tröpfchenlöcher nicht unten sondern seitlich auf 3 Uhr = Speicher. Überlauf stirnseitig etwas höher bohren.

    hab aber keine Ahnung ob das funktioniert

    Gruß Manni