Planspiele - Wallbox Fragen

  • Moin


    Wir ordnen gerade gedanklich unseren "Fuhrpark" neu.


    2 Verbrenner weg (einer steht i.A. die meiste Zeit eh nur die Reifen eckig) und einen echten Stromer her.

    Der braucht ja eine Ladestation. Öffentlich gibts hier nichts und unsere Laternenparkplätze fallen kurzfristig auch dauerhaft weg. (Strassenumbau)

    Also Wallbox in die Garage.


    Garage liegt 3 m (Grundriss) neben der UV des Wohnhauses. NH Sicherung und Hausanschluß reichen aus (mit Versorger geklärt)


    Meine ToDo Liste:

    Ort für Wallbox (11 kW) in der Garage festlegen

    Angebot vom Elektriker für Anschluß, Nachrüstung RCD und LS für den Anschluß abfragen

    Kosten für Wallbox erfragen (Unser Versorger wolte 1.300 € + Montage und Anschluß haben)

    KfW Antrag stellen

    Eli beauftragen

    Wallbox besorgen


    Habe ich was vergessen? (ausser dem Autokauf)

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Soweit an alles gedacht.


    Bin bei RB - ich habe mein Auto häufig vor der Garage geladen. Habe auch als Garagentor 2 Holz Flügeltüren. Lösung war, dass ich einen Schnitt mit der Flex in den Garagenboden nach außen gemacht habe, sodass das Kabel unter der geschlossenen Garagentür durchgezogen werden konnte.


    ich würde mir eine Ladestation mit integriertem Stromzähler anschaffen und Klarheit über den Verbrauch zu haben.

    Vg

  • Unter der Tür liegt jetzt schon immer das Verlängerungskabel, wenn da eins gebraucht wird. Fürs Ladekabel würd ich eher eine Aussparung im Bereich Rahmen/Tür machen.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • - lieber einer 22kW Wallbox, die anfänglich auf 11kW gedrosselt wird

    - Gesamtangebot incl. Wallbox vom Elektriker erfragen. Fremdmaterial wird nur sehr ungern verbaut (man will schließlich dran verdienen)

  • Bei Wallbox vorab prüfen, ob man Wallbox mit Anschlusskabel oder Steckverbindung bevorzugt, ob evtl. Steuermöglichkeiten benötigt werden (Lastmanagement, Laden bei PV-Überschuss...) und auf vorhandenen integrierten RCD bzw. Gleichstromfehlerüberwachung o.dgl. achten.

    Preislich liegen einfache Wallboxen im Bereich um die 600.-, mit Steuerung, schrittweiser Ladestrombegrenzung, Zaehler, Schlüsselschalter, RFID... usw. gehen die Preise in Richtung 800-900 Euro (z.B. goE-Charger) bis zu 1200 Euro (Schneider evlink G4 smart)

  • Je nach Topologie des Hauses würde ich über 2 wallboxen nachdenken (jetzt wird gefördert).

    Vor allem Wenn es mit öffentlichen dünn aussieht…es gibt ja auch Kinder/Freunde/etc.


    bzgl Reihenfolge wie Feelfree geschrieben hat:

    Heute beantragen - ab dann hat man 10Monate Zeit.

  • Würde mir in dem Zusammenhang noch einfallen:


    Wie ist das mit einem Überspannungschutz?

    Also einmal ohne Auto dran und was wenn Auto grade läd ... und böses Gewitter?

    Ist dann nur die Wallbox hin oder gleich das ganze Auto/Akku.

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    It's not the hammer, it is the way you hit.

  • ist seit 2018 Pflicht, das gilt auf bei Veränderungen an der Anlage. Eine Wallbox dürfte darunter fallen.

    Sinnvoll ist er allemal.


    Weiterhin würde ich davon ausgehen das dann maximal die Ladeelektronik, nicht aber der Akku oder mehr betroffen ist.

    Überspannungsschutz ja, auch schon versicherungstechnisch denke ich.

    Aber mal angenommen, Auto läd und direkter Blitzeinschlag in der nächsten Straßenlaterne, ob dann ein Überspannungsschutz hilft?

    Oder ob man besser, wenn sowas vorhersehbar (Radar) das Auto vom Netz nimmt?

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  • Oder ob man besser, wenn sowas vorhersehbar (Radar) das Auto vom Netz nimmt?

    Wie oft schlägt denn bei euch der Blitz ein, wieviele Geräte hast Du da vorher vom Netz genommen und wieviele sind geschädigt worden?

    Welche Geräte wurden dann geschädigt? Ich vermute, dass so ein Mini-Netzteil für einen Router oder einen TV, der ein paar Watt umsetzen muss, *etwas* empfindlicher ist als eine Ladeelektronik, die für 11000 Watt ausgelegt ist.


    Ich kann mich an meine Kindheit erinnern, da haben meine Eltern bei Gewitter tatsächlich alles mögliche ausgesteckt. Ich habe das noch nie gemacht, Schaden in >50 Jahren: Null.

  • Aber mal angenommen, Auto läd und direkter Blitzeinschlag in der nächsten Straßenlaterne, ob dann ein Überspannungsschutz hilft?

    Bei richtiger Auslegung, ja. Strassenbeleuchtung erfolgt ueblicherweise ueber ein separates Versorgungsnetz, die Strassenleuchten haengen i.d.R. nicht am Verteilungsnetz fuer die Gebaeudeversorgung. Schon wegen der Schaltung, Schaltzeiten....

    Evtl. induktive oder kapazitive Einkopplungen sollte ein UeSP im Zaehlerschrank abfangen. Kritischer duerfte da das Telefonkabel sein, das Router oder TK-Boxen reihenweise bei Nah-Blitzeinschlag ausfallen, ist bekannt. Allerdings sind die Forderungen nach UeSP in diesem Anlagenteil eben nicht so strikt normativ empfohlen...bleibt noch bisschen Arbeit fuer Dehn&Co KG...

  • Das mit der Laterne war nur als Beispiel gemeint, ist aber bei mir im Ort (auf einer Anhöhe) so passiert, da ist der Blitz in die Laterne direkt vorm Haus rein,

    da war die komplette Elektrik im EG betroffen (tlw. waren die Steckdosen verschmort), einzig der Computer der Tochter im OG hat kurioserweise 'überlebt'.

    Wenn ich mir ein E-Auto kaufen wöllte, wäre das ganz klar ein Punkt, den ich abklären würde, auch versicherungstechnisch (dito bei Hochwasser)

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  • Wie oft schlägt denn bei euch der Blitz ein, wieviele Geräte hast Du da vorher vom Netz genommen und wieviele sind geschädigt worden?

    Bei mir in den letzten 10 Jahren 3x (haben einen Antennenmast in umittelbarer Umgebung),

    einmal hats die Steuerung der Heizung erwischt und 2x den Torantrieb. War aber nie ein direkter Einschlag.

    Ist aber alles Altbau (muss ich dazu sagen) ;)

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  • Kritischer duerfte da das Telefonkabel sein, das Router oder TK-Boxen reihenweise bei Nah-Blitzeinschlag ausfallen, ist bekannt.

    :thumbsup:


    Es gibt auch noch Ortsnetze (Niederspannung) die komplett oder teilweise als Freileitungen ausgeführt sind. Da ist das Risiko von Überspannungen und direktem Blitzeinschlag höher. Die Gebäude direkt am Einschlagsort haben hier kaum eine Chance, nach xxx Metern hat sich die Energie in soweit abgebaut, dass ein möglicher Schaden an der Gebäudeinstallation und/oder an Endgeräten begrenzt ist.


    Ich habe das hier in den letzten 30 Jahren nur ein einziges Mal erlebt, Einschlagsort gut 50-80m entfernt. Zwischenzeitlich gibt es keine Freileitungen mehr, Telefonleitungen sind auch alle in die Erde gewandert. Ob es mich noch einmal trifft? Keine Ahnung. Die Wahscheinlichkeit für einen 6er im Lotto liegt um die 1:13,6Mio, und trotzdem gibt es wohl fast jede Woche einen Gewinner.


    Wenn ich mir ein E-Auto kaufen wöllte, wäre das ganz klar ein Punkt, den ich abklären würde,

    Für den Akku würde ich eine Gefahr sehen, wenn während des Ladevorgangs ein Blitzeinschlag direkt in das Ladekabel erfolgt. Die Wahrscheinlichkeit ist noch einmal deutlich geringer als ein Blitzeinschlag in das Stromnetz. Das Kabel liegt beim Laden üblicherweise auf dem Boden, Gewitter mit Blitzschlag werden meist von Regen begleitet, so dass ein nicht unerheblicher Teil der Energie direkt in den Boden abgleitet würde. Ein weiterer Teil der Energie würde in der KFZ-"Elektrik" vernichtet. Einen Schaden am KFZ würde ich daher nicht ausschließen, aber das Ausmaß dürfte begrenzt sein.


    Bei einem Blitzeinschlag in das Stromnetz würde sich die Wallbox bzw. deren interner Überspannungsschutz verabschieden, bevor überhaupt Energie in Richtung Fahrzeug gelangt.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

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  • In letzter Zeit hört man immer mehr von abfackelnden E-Autos und solche, die man kaum gelöscht bekommt. Ist die Frage, ob man so etwas außerhalb der Garage stellen will, oder nicht eher unter einem Carport, wo nicht so viel teures kaputt gehen kann. :)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Überspannung durch Blitzeinschlag ist nicht automatisch ein Blitzeinschlag in eine Stromleitung.

    Induktiv kann viel Spannung in ein Stromkabel gelangen welchem in naher Umgebung der Blitzeinschlagstelle liegt.

    Dadurch wird dann ein Teil der Energie in die angeschlossenen Bauteile geleitet.

    Im Idealfall durch einen Grob /Mittel und Feinschutz auch wieder abgeleitet.

    Ergo: Je Mehr Gebäude damit ausgestattet sind, desto geringer ist die Auswirkung der Überspannung.


    Bei Glasfaser sollte das Thema dann bald erledigt sein? oder? Oder können dadurch die Empfänger überlastet werden? (zu hohes Lichtsignal)

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D