Stützmauer aus Pflanzsteinen, Vorschläge/Statiker nötig?

  • Guten Tag,


    wir möchten eine Stützmauer aus Pflanzsteinen errichten, um ein Gefälle (4-5 %) durch eine Aufschüttung von Erde auszugleichen.


    Die Höhe der Aufschüttung soll an der tiefsten Stelle ~80cm betragen und die Längen der Seiten je 20 Meter.


    Natürlich mit unterschiedlichen Höhen der Stützmauerwänden, wegen dem Gefälle. An der tiefsten Stelle sind es ~80cm und an der höchsten Stelle 30cm (wegen der Höhe der Steine).



    Wir würden einen ~80cm tiefen und ~50cm breiten Graben ziehen, bis auf ~70cm mit Kies/Schotter auffüllen und verdichten, dann Zement darauf und in den feuchten Zement die erste Reihe an Steinen setzen.


    Diese würde ich je mit ~20l Zement befüllen und je eine lange Stange in die Steine und den Zement und in das Fundament stecken und die darauffolgenden, versetzten Steine sollen über die Stange drüber.


    Die Steine der Reihen zwei und drei werden nur mit Erde befüllt und der freie Rest der ersten Reihe ebenfalls und in die (Erde) kommen Bodendecker.


    So können sich hoffentlich Wurzeln bilden und sichern die Steine zusätzlich ab.



    Die Erde soll in mehrere Schichten aufgefüllt und je mit einer Rüttelplatte verdichtet werden und hinterher soll Rasen eingepflanzt werden.


    Zwischen der Erde und der Stützmauer soll eine ca. 20cm breite Schicht aus Kies/Schotter als Drainage.



    Der dann aufgefüllte Bereich soll zwar stark genutzt werden, jedoch nur von Menschen und nicht von Autos oder anderen, schweren Geräten und es werden auch keine schweren Gebäude etc. errichtet werden.



    Vorschläge oder wichtige Änderungen sind wünschenswert und wird ein Statiker benötigt?

  • wird ein Statiker benötigt?

    bei der höhe nicht , die herteller haben für sowas eine typenstatik bereitgestellt.


    ausserdem würde ich statt

    mit ~20l Zement befüllen

    lieber magerbeton nehmen, sonst witd es zu teuer ;) (wirst du aber gemeint haben)


    und eine solche geländestufe (80cm), stützmauer zu nennen ist schon fast übertrieben , dürfte bei deiner vorgehensweise kein problem darstellen.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ähm, ja.

    Also ich hab exakt die selben Steine wie du (auch vom Hornbach).


    Ich hab damit bis zu 1m Aufschüttung abgefangen. Ich habs mir wesentlich einfacher gemacht wie du.

    Ich hab den Humus abgetragen und dann teilweise direkt mit Split oder mit etwas Schotter 0-32 (aber nicht viel) gearbeitet.

    Für die Füllung hab ich Ausubmaterial verwendet, bei mir ziemlich Bauschuttlastig, teils aber auch bindig.

    Der Boden dahinter genauso.


    Nach heute 4 Jahren steht das noch pfeilgerade.

    Ich habe dummerweise erst aufgeschüttet und dann die Mauer gebaut, was dämlich war. Lag aber daran, dass ich zuerst einfach nur Böschung machen wollte.


    Ich hab die Ringe ganz alleine gesetzt, 45kg sind aber echt grenzwertig. Die meisten Steine hab ich nur die letzten cm mit der Hand gesetzt, den Rest mit Bagger mit Zange und Radlader.


    Die Füllung mit Aushubmaterial würde ich heute nicht mehr machen. Lieber Split 8-11 oder sowas in die Richtung. Beton halte ich für völlig übertrieben.


    Achja, und ich hab die Steine zum Teil in die falsche Richtung verlegt (weil ich in der Mitte, der Ecke begonnen habe). Man muss mit der Einbuchtung anfangen. Sonst muss man zur Richtungskorrektur des zu setzenden Steines immer den Stein davor drehen.