Neue Garagentür, dicht gegen Schlagregen

  • Meine aktuelle Garagentür ist leider gegen Schlagregen nicht dicht. Problem ist auch, dass das Wasser in diesem Fall in die Wand läuft. Hier eine kurze Beschreibung der Situation:

    Feuchtigkeitsschaden im Sockelbereich, Garagentür


    Nach langem hin und her habe ich nun das Geld der Tür erhalten. Der Hersteller konnte mir doch kein geschlossenes Türblatt liefern. Auch an der Bodenplatte ist bisher noch nichts passiert.

    Jetzt spiele ich mit dem Gedanken die Tür von 1m auf 1,10m zu verbreitern (der Sturz gibt das locker her) und mir eine Tür von einem anderen Hersteller einbauen zu lassen. Ggf. würde ich die Tür jetzt auch nach außen aufgehen lassen. Hierzu habe ich noch ein paar Fragen.

    1. Wenn ich die Türe nach außen aufgehen lasse mit Eckzarge sitzt sie quasi außen auf der Wand. Dann müsste ich meine Betonplatte nicht mehr anschleifen lassen oder?
    2. Habe ich bei einer Eckzarge irgendwelche Nachteile im Vergleich zur Blockzarge, insbesondere im Bezug auf die Dichtigkeit oder Einbruchsicherheit?
    3. Habr ihr irgendwelche anderen Einwände oder Tipps?
  • ich hänge mich hier mit ein, falls du nichts dagegen hast, ich hab nämlich exakt das gleiche Problem. Auch noch immer ungelöst.


    Ich hatte ja einen Gutachter da, dem ich das auch gezeigt habe. Ich hab ihn gefragt ob es Sinn macht, die Tür auf nach außen öffnend zu ändern, da meinte er das wäre noch schlechter.

    Warum, konnte er mir nicht sagen und es erscheint mir auch nicht plausibel, zumindest wenn es um Schlagregen gegen das Türblatt geht.


    Vor allem wenn man sich vorstellt was bei Wind passiert. Der Wind drückt die Tür AUS der Dichtung raus und den Regen hinein.

    Geht die Tür nach außen auf, wird in so einer Situation die Tür noch fester in die Dichtung gedrückt.

  • das wäre noch schlechter.

    Warum, konnte er mir nicht sagen und es erscheint mir auch nicht plausibel, zumindest wenn es um Schlagregen gegen das Türblatt geht.

    Es geht um die Dichtigkeit det Fugen zwischen Rahmen und Flügel. DIE sind die Schwachstellen. Besonders die obere.

    Das gilt (ohne speziellem Problem oben) auch bei nach innen öffnenden Türen. Und die Fugen Mauerwerk/Rahmen. Daher sollte man bei Aussentüren, die zur Hauptwetterrichtung orientiert sind, besonders auf Abdichtungund Ableitung des anfallenden Niederschlags achten. Unnd auch innen konstruktiv reagieren (Das Thema dürfte bei Euch durch sein)


    Und nicht bloß Schaum zur Montage verwenden.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Es geht um die Dichtigkeit det Fugen zwischen Rahmen und Flügel. DIE sind die Schwachstellen. Besonders die obere.

    Deswegen verbaut ein bekannter Hersteller von PKW-Anhängern bei seinem Kühl- und Kofferanhängern oben ein kleines "Winkelprofil" (dürfte Alu sein), damit Wasser das bei der Fahrt auf dem Dach des Koffers nach hinten getrieben wird, nicht über die Kante direkt in die Fuge zwischen Tür und Rahmen läuft.


    Vielleicht wäre das auch eine Lösung für eine Garagentür die nach außen öffnen soll. Das Profil ragte ca. 1-2cm über die obere Türkante hinaus und war nach unten leicht abgeschrägt.

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  • ich hänge mich hier mit ein, falls du nichts dagegen hast, ich hab nämlich exakt das gleiche Problem. Auch noch immer ungelöst.

    Klar, kein Problem.


    Daher sollte man bei Aussentüren, die zur Hauptwetterrichtung orientiert sind, besonders auf Abdichtung und Ableitung des anfallenden Niederschlags achten. Und auch innen konstruktiv reagieren (Das Thema dürfte bei Euch durch sein)


    Und nicht bloß Schaum zur Montage verwenden.

    Wenn ich bei mir auf 1,10m verbreitere, dann kommt ja sowieso alles raus, d.h. wäre also fast jungfräulich. Was genau meinst du mit "innen konstruktiv reagieren"?

    Kompriband statt Schaum?

  • Was genau meinst du mit "innen konstruktiv reagieren"?

    Nutzoberfläche = Bodenplatte = keien weiteren Schichten, oder wenn schon, dann wasserunempfindlich (Verbundestrich, Gefälle, Beschichtung, Ablauf)

    Kompriband statt Schaum?

    Fachgerechte Montage, also aussen schlagregendicht, Fuge gedämmt, innen luftdicht.

    Welche Materialien wo zu verwenden sind, ist Planungssache!

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