"Rückenstütze" bröselt weg

  • Hi,


    ich hab gestern den Pool entleert und habe das genutzt um mal die Regenrohre zu "spülen".

    Die verwendete 1600W Schmutzwasserpumpe hat dafür richtig Dampf.


    Also hab ich den Ablauf vom Terrassendach freigeräumt (normal sind da große Steine drin für die Optik) und dabei mit Entsetzen festgestellt, dass der Beton so gar nicht mehr Beton ist.


     


    Die Blockstufe und der Einzeiler im Bild oben wurde durch eine Firma gesetzt, den Kreisbogen hab ich selbst gesetzt.

    Während mein Beton noch absolut fest ist, ist der andere sehr lose und kann einfach mit dem Schraubenzieher rausgekrazt werden.. wie zusammengebackener Sand.


    Ich meine mich zu erinnern, als ich den Ablauf gebaut habe hab ich den Beton da wo nötig ausgestemmt und da war noch alles fest.


    Hab ich das dadruch das ich da permament Regenwasser draufleite selbst verursacht? Ist das möglich? Oder war der Beton von Anfang an schlecht?

  • ersteres sollte nicht die ursache sein (wäre aber ggfs einfach durch bspw epdm-tapete zu verbessern)

    her letzteres. mit einschränkung: der beton kann nix dafür.

    das entsteht gerne infolge ungünstiger mischung u/o mangelnder bearbeitung (glattstrich, zB - geht ned, wenn die mischung nix taugt)

  • War Transportbeton erdfeucht. C20 oder sowas.


    Wurde abgeladen, dann mit dem Lader verteilt und per Schaufel modelliert. Anschließend wurden die Blockstufen/Randsteine gesetzt und die Rückenstützen mit der Schaufel "verdichtet" / glatt gestrichen.


    Wenn das die Ursache ist.. kann ich eh nichts machen.


    Ich hab jetzt alles was lose war mal entfernt und ersetzt (mit einer schön fetten Mischung) und den alten Beton mit Natursteinkleber verspachtelt.

    Damit ist die Oberfläche schonmal wesentlich weniger porös und ein schöner Trichter geformt.

    Ich dachte noch an einen Anstrich mit Bitumen, da hätte ich noch Reste da. Schlechte Idee?


  • Oder war der Beton von Anfang an schlecht?

    von anfang an nicht , morgens war er noch gut , als dann am nachmittag der letzte rest verarbeitet wurde schon eher nicht.


    nennt sich feierabendbeton.

    wenn der dann noch zu trocken und nur halbherzig verdichtet verdichtet wird .....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • so etwas lässt sich (zu einem gewissen Anteil) mit Verzögerer im Beton verhindern.

    Kosten aber (wenig) Geld

    öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Maurer- und Betonbauerhandwerk

  • ich hab mir die Tage mal die Betonqualität der Rückenstützen (kann man eigentlich gar nicht so nennen, eigentlich nur ein Fundament, seitliche Abstützug pratisch nicht vorhanden) bei unserer Straßensanierung angesehen. So Bombe ist die auch nicht...


    Aber so richtig wundert mich das auch nicht, schließlich wird der Beton ja praktisch nicht verdichtet, maximal oberflächlich.



    jetzt kommt wieder der Ziersplit drauf und gut gut is.


    Falls sich jemand fragt, warum ich nicht eine feste Verrohrung gemacht habe - ich wollte die Möglichkeit haben durch das Unterlegen einer Rinne das anfallende Regenwasser (sind immerhin 30m²) in das angrenzende Beet zu leiten. Für eine Tonne war da kein guter Platz.

  • schließlich wird der Beton ja praktisch nicht verdichtet, maximal oberflächlich.

    wenn man es richtig macht , also anfeuchten ,anstampfen und glattsterchen schon. und wenn der beton dann nicht auch noch vor dem verarbeiten 7 stunden in der sonne liegt , wird er auch fest.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer