Leerrohre im Nachhinein finden

  • Hallo zusammen.

    Wir haben vor ein paar Jahre eine Lagerhalle gebaut und wollen nun auf dem selben Grundstück ein haus bauen.


    In weiser Voraussicht haben wir von der Lagerhalle Leerrohre nach Außen verlegen lassen. 4Stk links und 4Stk rechts. Blöderweise war ich bei der Ausführung der Leerrohre, die nach Rechts gehen nicht anwesend und habe auch keine Fotos machen können. Der Bauunternehmer von damals weiß auch nichts genaues mehr.


    Jedenfalls haben wir heute die komplette Seite aufgebaggert und haben keine Leerrohre gefunden. Wenn ich in die Leerrohre mit der HandyKamera rein leuchte sehe ich aber schon die Biegung nach Rechts. Also eigentlich muss etwas da sein, nur waren wir eventuell nicht tief genug.


    Lange Rede kurzer Sinn. Gibt es etwas, dass ich in das Rohr reinschiebe und dann mit einem zweiten Gerät dann das hineingeschobene Teil finde? Also etwas, das Piepst, je näher es dem Gegenstück kommt? Irgendein Ortungsgerät? Wenn ich nach solchen Begriffen Google, kommt im Grunde nur Mist. Piepsende Schlüsselfinder, GPS-Hundefinder fürs Smartphone usw. Aber ich bräuchte ja was was mit eine Entfernung anzeigt oder hören lässt an dem Gerät welches ich bei mir habe. Den Schlüsselfinder der von 1 m Erde überdeckt ist, höre ich wohl nicht. Und natürlich muss dieses ding recht klein sein...


    Danke für eure Hilfe!

  • Von welchen Leerrohr-Durchmesser reden wir denn? "Mit Handykamera reinleuchten" klingt nach grossen Durchmesser, KG-Rohr oder dgl?


    Als Suchbegriff mal Bodenradar in die Suchmaschine eingeben, das waere dann die Premium-Loesung.

  • Die Firma hat diese Technik nicht, sonst hätten sie es eingesetzt. Diese zu mieten, oder extra Leute heran holen mit allem Gedöns dürfte teurer sein als mehr aufzugraben.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Kabel in das Rohr reinschieben und unter Strom setzen - mit einem Weidezaungeraet oder Dauerstrom. Mit einem Mittelwellen Radio knapp ueber den Boden laufen. Je naeher man dem Kabel kommt, dest lauter sollte das Knacken / Brummen im Radio sein.


    Ob's funktioniert? Versuch macht klug...

  • Hallo,


    danke für eure Ratschläge. Wir schauen heute mit einer Endoskop Kamera 10 Meter tief rein und werde sehen, ob das Kabel nach der Ersten Biegung in Richtung Hallenwand (wo wir gesucht haben) nochmal einen Knick nach Links macht. Dann wäre das Leerrohr hinten an der Halle und nicht seitlich


    Das Leerrohr in das ich geschaut habe, hat einen innendurchmesser von 3cm. Man konnte aber mit der Handykamera+Licht genau sehen dass die Biegung nach Rechts auch gleich kam. Also sonderlich Tief im Boden kann es auch nicht liegen. Wir haben ca 60-80cm von der Unterkante Beton gegraben.


    Nur haben wir die Hallenseite schon ein ganzes Stück aufgegraben und der Baggerfahrer meinte auch, das ist alles schon gewachsener Boden, tiefer kann es eigentlich nicht sein, das würde man erkennen wenn der Boden schon mal bewegt wurde. Höchstens die Leerrohre hören wirklich ganz, ganz nah and er Bodenplatte schon auf. Dann hätten wie sie nicht gesehen. Aber ich wollte jetzt auch nicht meine Halle aushöhlen. Uns kam nämlch schon einiges an Glasschaumschotter entgegen. Nachher weiß ich hoffentlich mehr.



    Bei den Sonden-Geschichten wirds dann ganz schnell ziemlich teuer. Das würde ich nun erstmal hinten anstehen lassen.

    Notfalls kann auch auch durch die anderen Leerrohre raus, muss dann halt die Kabel um die ganze Halle ziehen.

  • Es soll Leute geben, die sowas mit einer Wünschelrute finde. Kein Witz, hab ich selber schon gesehen!

    It doesn´t make sense to hire smart people and tell them what to do; we hire smart people so they can tell us what to do.

    Steve Jobs

  • die sowas sogar *ohne* Wünschelrute gefunden haben!

    ist schon klar. Das war aber tatsächlich kein Gag, sondern ernst gemeint. Ich hab in meiner Jugend auch mal beim Beregnungsanlagenbau gejobbt. Da gab es einen Golfplatz auf dem die Anschlüsse falsch eingemessen waren und ein Kollege, früherer Brunnenbauer, hat dann mit ´nem Schweißdraht die Anschlüsse gesucht und auch gefunden. Und nein, ich bin nicht vera.... worden:thumbsup:

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    Steve Jobs

  • Mal ganz ehrlich...
    Ich hab das auch nicht geglaubt, bis ich es selbst ausprobiert hab...
    Man kann so eine "Ortung" auch mit der Spitzhacke machen: die Spitze in die Handfläche legen, Stiel waagerecht halten und die flache Seite der Spitzhacke (die jetzt nach oben zeigt) mit der anderen Hand ganz locker halten.
    Hat schon oft genug funktioniert, um Alu- und Kupferkabel, Stahlleitungen, Wasserleitungen und teilweise Kanäle zu finden.
    Man kann bei dieser Methode natürlich auch Pech haben, wenn man eine unterirdische Wasserader ortet...

  • Wünschelruten sind genauso wissenschaftlich widerlegt / unbewiesen wie Granderwasser, Kristallenergie, Impfstoffshedding, Impfstofff-Nanobots, Chemtrails, Echsenmenschen, Flat-Earth Theorie, .....


    :thumpsdown:


    In den Naturwissenschaften besteht heute der Konsens, dass die behaupteten physikalischen Wirkungszusammenhänge nicht existieren.[14] Das Ausschlagen der Wünschelrute oder vergleichbarer Pendelinstrumente wird stattdessen oft als der Effekt eines ideomotorischen Prozesses erklärt (Carpenter-Effekt), bei dem die mentale Vorstellung einer bestimmten Bewegung unbewusste Bewegungsimpulse in denjenigen Muskeln auslöst, die zur Ausführung der Bewegung erforderlich sind.[15]

  • wenn man eine unterirdische Wasserader ortet...

    Wasseradern gibt es nicht.


    Könnt Ihr mal wieder ins 21. Jahrhundert zurückkehren?

    Jetzt fehlt nur noch die Elektrosmogfühligkeit (Josef im Grünen).




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasMD ()

  • Wasseradern gibt es nicht.

    Jetzt fehlt nur noch die Elektrosmogfühligkeit (Josef im Grünen).

    Waaas? Das kann nicht sein! Damit hat meine Tante sehr gute Ergebnisse (oder besser: Einnahmen... ;)) erzielt. Sie hat auch Heilwasser aus ihrer Quelle verkauft. Sogar der Landrat war ihr Kunde. Außerdem hat sie Kinder umgepolt, usw.

  • Ein früherer Chef von mir, seines Zeichens Modefotograf, hat einen linksdrehenden Wasserfilter "entwickelt" den er bei gewisser Klientel ganz gut verkauft hat, weil linksdrehendes Wasser energiereicher und gesünder ist und macht auch schöner. Kann doch nicht sein, dass das nicht gut ist, ihr Ungläubigen.... :motz2:

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Könnt Ihr mal wieder ins 21. Jahrhundert zurückkehren?

    Was hat das Thema Wünschelruten (und bitte nur das, nicht den anderen Unfug) damit zu tun?

    Einfach mal selbst ausprobieren, ist kein Hexenwerk. Also ehrlich - wer hats schon probiert?

    Wäre mal spannend, auf einem extrem langsam fahrenden Mährobby rechts und links einen lockersitzenden Kupferdraht anzubringen,

    ich könnte mir vorstellen, die beiden Drähte zieht es genauso zusammen. ... nur um im 21. Jhd zu bleiben ;)

    ---
    It's not the hammer, it is the way you hit.

  • Ich brauch' es mir nicht vorstellen, sondern ich weiß es sicher, dass es nicht funktionieren kann und wird.

    Weiss zwar nicht sicher, woher du was sicher weißt, aber wird schon seine Richtigkeit haben.

    Du brauchst es Dir nicht vorstellen, weil du es weisst?

    Seltsames Argument, Du weisst also vorher etwas, deswegen brauchst Du es auch nicht ausprobieren, Na okay.

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    It's not the hammer, it is the way you hit.

  • Seltsames Argument, Du weisst also vorher etwas, deswegen brauchst Du es auch nicht ausprobieren, Na okay.

    finde ich jetzt nicht seltsam.

    Wenn du morgen früh deine Kaffeetasse hochhebst und dann loslassen würdest: musst du ausprobieren um zu sehen was passiert? Ich nicht, ich weiß es.

    Grundwissen Physik genügt.

  • Was noch fehlt, sind die er strahlen....

    da ist leider das "d" verschwunden.


    da gibt es auch welche , die sich mit der ortung der "erdstrahlen" eine goldene nase verdienen.


    (ich halte die geschichte mit der wünschelrute für unfug. ich finde , so ich sie suche , verschiedenste leitungen ziemlich sicher . ohne wünschelrute. eine genaue beobachtung der örtlichkeit hilft dabei , leitungensverlegung hinterlässt immer spuren , man muss sie nur lesen können. ... verwerfungen in der vegetation, und ähnliches ist hilfreich.

    sicher, so eine inszenierung mit einem verzweigten stöckchen oder zwei krummen drähten macht schon was her , wenn man beeindrucken will ..)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Einfach mal selbst ausprobieren, ist kein Hexenwerk. Also ehrlich - wer hats schon probiert?

    Es klappt. Ich war etwa 12 Jahre alte und wir haben die Drainageleitungen auf dem Feld gesucht, um die wieder frei zu machen.

    Erfolgsquote etwa 70-80 Prozent. Die Drähte (zwei gebogene Schweißdrähte, die sich dann übereinander gedreht haben) haben sich aber tatsächlich "von allein" gedreht.

    Das Thema Wünschelrute ist für mich kein Humbuk, auch wenn ich es nicht erklären kann und es nicht wirklich zuverlässsig funktioniert.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Zitat

    auch wenn ich es nicht erklären kann und es nicht wirklich zuverlässsig funktioniert.

    ...und genau das zeigt doch, dass es eben nicht funktioniert, sondern lediglich der Zufall manchmal für Erfolg sorgt.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Wäre mal spannend, auf einem extrem langsam fahrenden Mährobby rechts und links einen lockersitzenden Kupferdraht anzubringen,

    ich könnte mir vorstellen, die beiden Drähte zieht es genauso zusammen. ... nur um im 21. Jhd zu bleiben ;)

    Beschreib doch mal Deinen Versuchsaufbau genauer.

    Was genau sollen die beiden Drähte detektieren? Unterirdische Wasserleitungen aus den unterschiedlichsten Materialien, Abwasserkanäle, Niederspannungskabel, vergrabene Schätze oder Leichen? Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen, was dann dazu führt, dass die Drähte auch jedesmal anders reagieren müssten.

    Da Mähroboter weit verbreitet sind, ließe sich doch der Beweis anhand einer wissenschaftlichen Versuchsreihe leicht antreten. Du trekkie könntest Dich damit verdient machen und sogar noch viel Geld mit dieser Geschäftsidee verdienen.

    Bisher ist es noch nicht ein einziges Mal gelungen, die über Zufallsfunde hinausgehende Wirkung von Wünschelruten, Pendeln etc. zu belegen und jeder, der behauptet, "ich habs doch gesehen", hat tatsächlich entweder einen Scharlatan oder Gevatter Zufall beobachtet.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Da Mähroboter weit verbreitet sind, ließe sich doch der Beweis anhand einer wissenschaftlichen Versuchsreihe leicht antreten.

    vor allem stellt sich die frage , wie solche mährobotterdrähte irgendwelche strahlung oder wwiwelche signale "empfangen" sollten , in einem vom mähroboter erzeugten , nachweislich messbaren elektromagnetischen gewitter,welches so ein gerät während des betriebs umgibt......

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer