Schaden an Bitumenschweißbahn und TG einer 35 Jahre alten Wohnanlage

  • Mal ein anderes Thema...


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    Herr Dipl.-Ing. ... möchte es nicht unerwähnt lassen, dass die Variante der Ertüchtigung, d. h. eine zusätzliche Aufbringung einer Bitumenschweißbahn, nicht den Regelwerken entspricht, auch wenn er diese Variante als langlebige und zielführende Sanierung ansieht. Persönlich empfehlen möchte er daher aus technischer und wirtschaftlicher Sicht die Variante der Ertüchtigung.

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    Beschlussfassung 9.2: Die Gemeinschaft beschließt die Ausführungsplanung und Ausschreibung durch den Dipl.-Ing. ... für die Dachsanierung, Variante „Ertüchtigung der Abdichtung“. Für die notwendigen Planungs- und Ausschreibungsarbeiten wird der Dipl.-Ing. ... mit den Leistungsphasen 1 bis 9 i. H. v. gesamt 41.963,07 € beauftragt. Die Kosten werden der Erhaltungsrücklage entnommen. Die Ausschreibungsergebnisse werden zur

    weiteren Beschlussfassung (= Sanierung) in der nächsten Eigentümerversammlung vorgelegt.

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    TOP 10

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    Wie bereits in den letzten Eigentümerversammlungen besprochen, wurden im Sommer 2019 Beprobungen in beiden Tiefgaragen durchführt. Die Ergebnisse ergaben, dass die Stützen von Chloridschäden betroffen sind und eine Sanierung damit unumgänglich ist.


    Bei der Sanierung handelt es sich im Wesentlichen um eine Betonsanierung der Stützen inkl. Stützenfundament, dabei werden Stützen besonders im unteren Bereich abgetragen, die Eisenarmierung, soweit notwendig, behandelt und ergänzt und die Stützen neu aufgebaut. Der Sockelbereich der Stützen wird um ca. 3 cm vergrößert um eine fachgerechte Überdeckung der Eisen zu gewährleisten.

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    Erst vermurkst der Pfuscher das Dach und dann geht der mit dem Abbruchhammer an die Stützsäulen der TG damit er sein Chillisalz entfernt bekommt - das ist doch nicht normal, oder? :wall:


    :pfusch:

  • Erst vermurkst der Pfuscher das Dach und dann geht der mit dem Abbruchhammer an die Stützsäulen der TG damit er sein Chillisalz entfernt bekommt - das ist doch nicht normal, oder?

    Wie kann denn der geneigte Leser hier wissen, wer eurer Dach wann, wie und warum verpfuscht hat und warum ihr dann diesen Pfuscher gleich nochmal beauftragt habt. So halbe Stories bringen irgendwie nix.

  • Das Chlorid wirkt doch nur auf den Stahl und der ist doch für die Zugfestigkeit drin. Muss man da bei einer auf 50 Jahre ausgelegten TG bei einer Druckbelastung (Säule) so ein Theater machen?

  • Wie kann denn der geneigte Leser hier wissen, wer eurer Dach wann, wie und warum verpfuscht hat und warum ihr dann diesen Pfuscher gleich nochmal beauftragt habt. So halbe Stories bringen irgendwie nix.

    Mei der kommt halt von der Hausverwaltung und die schieben sich die Aufträge so hin und her... Von einer anderen Wohnanlage mit gleicher Verwaltung und gleicher Dipl.-Ing.


    "Beschlussfassung: TG -AbfahrtDer Beschluss TOP 8 vom 16.05.2018 wurde noch nicht vollzogen. Vor der Auftragsvergabe fanden Treffen mit Herrn Dipl.-Ing. ..., der Hausverwaltung und dem Verwaltungsbeirat statt.Nach Einschätzung von Herrn Dipl.-Ing. ... ist der Betonboden unterhalb des Plattenbelages angegriffen und mit Chlorid behaftet, d.h. durch das Salzstreuen und den Eintrag von Salz durch die Fahrzeuge wird der Betonboden unter der Fahrbahn angegriffen.Eine entsprechende Sanierung ist aufwendig, mittelfristig allerdings unumgänglich, da die Seitenmauern der Zufahrten mit dem angegriffenen Boden verbunden sind.Insofern wäre eine Sanierung der Garagenauf-und -abfahrt lt. Angebot der Firma Maier in Höhe von 15.517,35 €, aus derzeitiger Sicht nicht sinnvoll.Nach Einschätzung der Hausverwaltung sollte der vom 16.05.2018 unter TOP 8 „Sanierung der Garagenauf-bzw. abfahrt“ gefasste Beschluss aufgehoben werden.Beschlussfassung:Der vom 16.05.2018 unter TOP 8 gefasste Beschluss „Sanierung der Garagenauf-bzw. abfahrt“ wird aufgehoben."


    Es handelt sich wahrscheinlich um die Wände (Google Maps)...



    :rb:

  • Auf der TG steht kein Gebäude, nur die Gartenfläche

    Na dann. Dafür braucht man natürlich keine Sicherheitsvorschriften. Sind ja nur ein paar Autos, die darin begraben werden. Wer sich da während des Einsturzes gerade drin aufhält oder im Garten spielt, ist selbst schuld.

  • Na wenn Du meinst...

    Wenn so ein Betondach auf den Kopf fällt, ist ja nix, weil ist ja kein Haus drüber und wiegt ja nix... X/

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Wart ihr denn schon mal mit dem Abbruchhammer an einem Betonbauteil und habt dann da was angegossen, oder euer Wissen nur in der Theorie gelernt?


    Da kannst gleich so wie im WW2 Bomben auf den ganzen Abfall werfen.

  • Und Du, woher hast Du dein Wissen? Du scheinst einer zu sein, der mit nichts zufrieden ist und alles besser weiß und kann. Außer vielleicht Betonüberdeckungen im DIY. Was ist deine Intention hier, Frust ablassen?

  • Und Du, woher hast Du dein Wissen? Du scheinst einer zu sein, der mit nichts zufrieden ist und alles besser weiß und kann. Außer vielleicht Betonüberdeckungen im DIY. Was ist deine Intention hier, Frust ablassen?

    Jetzt mal ernsthaft, wie willst mit dem Vibrator da in den 3 cm Schlitz rein und richtig die Heißluft rausrütteln? Vor allem, wenn das dann verrutscht und es nur noch 1-2 cm sind... Das kann doch nur scheiße werden!

  • Das Chlorid wirkt doch nur auf den Stahl und der ist doch für die Zugfestigkeit drin. Muss man da bei einer auf 50 Jahre ausgelegten TG bei einer Druckbelastung (Säule) so ein Theater machen?

    =o:nono::wall:


    Ganz gefährliches laienhaftes Halbwissen.

    Natürlich wird auch in druckbeanspruchten Bauteilen eine Bewehrung benötigt, damit diese die entsprechenden Lasten aufnehmen können.

    Also auch bei Stützen gilt: Chlorideintrag ist ganz :teufel: und muss unbedingt :work2: werden.

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • Naja, ich war jetzt schon länger nicht mehr in der Garage. Aber, ich bin mir sehr sicher, dass die auch in 10-20 Jahren ohne die Grundsanierung noch steht.


    Sollen die Schisser in ihrem Kaff doch machen was sie wollen und dann die Rechnung schicken.


    Warum hat der da überhaupt gebohrt? Hätte das nicht die Versicherung gezahlt, wenn das vor Ende der Bauteillebenszeit eingestürzt wäre? :motz2:

  • Viel Lustiger wäre ja, wenn die da rumpfuschen und es dann einstürzt, oder so beschissen wird, wie der frisch sanierte Waschplatz...


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    Hinweis in der Versammlung:

    Waschplatz

    Die defekte Beschichtung des Waschplatzes ist nach wie vor im Urzustand. Eigentlich waren die Arbeiten im Zuge der TG-Sanierung geplant, d. h. in einem Zug. Aufgrund der Verschiebung wäre auch dieses Thema zu verschieben, insbesondere da es technisch keine Verschlechterung gibt. Es wird darum gebeten und durch die Eigentümer zugestimmt, dass die vorhandene Beschichtung, sofern noch vorhanden, komplett entfernt wird und der darunter befindliche Beton offen belassen wird. Die seinerzeitigen Kosten für den Anstrich wurden durch die Firma Kanalwerkstatt erstattet.

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    Bei Beschädigungen so weit unten, bin ich immer noch für Bombe drauf und fertig!


  • rehkitze

    Kannst Du uns mal verraten, was der Grund für diese Diarrhö ist?

    Was willst Du erreichen?

    Baufachliche Fragen hast Du ja offensichtlich nicht.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Reine Zeitverschwendung sich über Entscheidungen aufzuregen, die man mangels Mehrheit eh nicht beeinflussen kann. Widmen wir uns also wieder den schönen Dingen des Lebens!


    :bier:

    OK - 3*g

    gebraut

    gezapft

    getrunken


    (wie ich heute lernen durfte)

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Es gibt ein Update! Schadensbild sind Risse und Abplatzungen ausgelöst durch Carbonatisierung.


    Und hier ist der Plan... Es wird mit Höchstdruckwasserstahl die Bewehrung freigelegt.



    Und dann mit einem Aussenrüttler so lange gerüttelt, bis die Luft raus ist.



    Dagegen ist technisch sicher nichts einzuwenden.

  • Ich will nicht nerven, aber es ist ja nicht akut einsturzgefährdet. Es geht also primär darum, die Armierung und den Beton vor weiterem Verfall durch CO2 + Feuchtigkeit zu schützen.


    Da es eh schon Hightech ist - kann man die Säulen nicht einfach provisorisch mit Epoxidharz ummanteln, statt da Unmengen Wasser gegenzuschießen? Die Wohnanlage hat halt schon das hundertste Garagentor und nach der Dachsanierung alle Rücklagen aufgebraucht. :sos:

  • Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
    1. Zusammenfassung

    Okay, jetzt wird es spannend... "Einflussfaktoren auf die Carbonatisierung – CO2-Konzentration,"


    Klar, ist eine Tiefgarage, was soll da auch sonst sein, ausser CO2 :wall:


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    Zusammenfassung

    Kurzer historischer Abriss. Wesen der Carbonatisierung als Reaktion der Zementsteinphasen mit Kohlendioxid. Carbonatisierungsphasen. Positive und negative Auswirkungen der Carbonatisierung auf den Beton. Einflussfaktoren auf die Carbonatisierung – CO2-Konzentration, Feuchtigkeit, w/z-Wert, Zementart, Nachbehandlung, Gesteinskörnungen, Zusatzmittel, Zusatzstoffe, Temperatur und thermodynamische Aspekte. pH-Wert und pH-Wert-Berechnungen. Korrosion der Bewehrung und Maßnahmen zu deren Einschränkung. Methoden zur Bestimmung der Carbonatisierungstiefe. Berechnung des Carbonatisierungsfortschritts. Carbonatisierungsschwinden. Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen gegen stahlbetongefährdende Carbonatisierung. Selbstheilung von Rissen.

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    Carbonatisierung von Beton | SpringerLink

  • Und es wird noch besser... Das Salz kommt wegen dem CO2 da rein!


    "The results on OPC reference concretes indicate that: (1) the carbonation generally leads to the increase of chloride diffusivity due to the combined effects of pore filling, pore saturation rise and chloride sorption change;" - Influence of carbonation on the chloride ingress into concrete: Theoretical analysis and application to durability design - ScienceDirect


    :haue: