Küche ins Wohnzimmer legen

  • Hallo ins Forum,


    es geht um eine 1-Zimmer-Eigentumswohnung, die ich mir evtl. zur Selbstnutzung kaufen werde. Im Anhang der erstellte Grundriss zur Orientierung. Ich möchte die Küche verlegen und frage mich, ob das a) technisch und b) rechtlich (Hausverwaltung, Eigentümer?) möglich ist:


    Technisch: Die Küche ist momentan durch ein Bad getrennt zum Wohnzimmer. Ich möchte nun gerne die separierte Küche in das Wohnzimmer legen (quasi als Wohnküche), und zwar direkt an die Wand zum Bad (mit Waschbecken und Toilette) --> siehe Grundriss. Das hätte zudem den Vorteil, dass ich die ehemalige Küche dann als halbes Zimmer zum Schlafen nutzen könnte. In der Küche wird mit Strom gekocht (kein Gas), Abzugshause und dergleichen ist auch nicht vorhanden. Die Wohnung ist im obersten Geschoss .


    LG

  • (Hausverwaltung, Eigentümer?)

    Eigentümer bist Du doch dann selber


    die ich mir evtl. zur Selbstnutzung kaufen werde.


    Ob WEG und Hausverwaltung was dagegen haben (können), sagen die Dir.


    Kochen mit Elt. Kann denn das Kabel bis ins WZ umgelegt/verlängert werden, ohne dass sich die Anschlußbedingungen (Kabellänge, Strombelastbarkeit) grundsätzlich ändern

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Typischerweise ist die Leitungsführung für das Abwasser der kritische Punkt bei solchen Nutzungsverschiebungen in einer Wohnung. Es ist herauszufinden, wo im Bad die Abwasserleitung verläuft und ob diese vom neuen Ort der Küche aus mit ausreichendem Gefälle erreichbar ist.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Eigentümer bist Du doch dann selber


    Kochen mit Elt. Kann denn das Kabel bis ins WZ umgelegt/verlängert werden, ohne dass sich die Anschlußbedingungen (Kabellänge, Strombelastbarkeit) grundsätzlich ändern


    Danke für die Rückmeldung. Sämtliche Arbeiten würde ich natürlich Profis überlassen, mir geht es erstmal nur um die Machbarkeit überhaupt:


    Fraglich ist für mich,

    1) ob durch eine "Mitnutzung" von Waschbeckenanschluss und Toilette im Bad (also auf der anderen Seite der Wohnzimmerwand, wo die Küche ran soll) eine (relativ) problemlose Verlegung der Küche möglich wäre. Abwasserleitung vom Waschbecken / Toilette ist also direkt an der gegenüberliegenden Wand.


    2) Und fraglich ist, was mit den alten Anschlüssen in der Küche passieren muss - müssen diese "stillgelegt" werden oder verbleiben die einfach ungenutzt? Da fehlt mir jede Erfahrung. Wie gesagt, ist im OG.


    Wenn ich Eigentümer bin: Eigentlich dürften diese Raumverlegung doch kein Problem sein, da es nur Sondereigentum trifft, weder Grundrisse noch tragende Teile betrifft. Ob das Kabel umgelegt werden kann, kann ich leider nicht beurteilen. Zwischen Küche und Wohnzimmerwand (wo die Küche neu hin soll), liegt ein Bad (mit Kabelschacht für Rohre) und ca. 3 Meter Abstand. Aber das sollte für ein Elektriker machbar sein.

  • Da wird einiges aufgestemmt werden müssen um Kabel umgelegt/verlängert zu werden und das Abwasser anzuschließen. Wenn an der Wand gegenüber die WC Schüssel ist, dann dürfte die Chance groß sein, dass an der Ecke dort das Fallrohr ist.


    Hast Du in der Wohnung einen Sicherungskasten? Vielleicht im kleinen Gang? Dann kann der Eli auch von dort aus ins Wohnzimmer ein neues Kabel für den Herd legen.


    Naja, gibt ne Sauerei, bissle Krach für die Nachbarn, aber alles machbar.


    Wie groß ist denn die bisherige Küche?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...


  • Hast Du in der Wohnung einen Sicherungskasten? Vielleicht im kleinen Gang? Dann kann der Eli auch von dort aus ins Wohnzimmer ein neues Kabel für den Herd legen.


    Wie groß ist denn die bisherige Küche?

    Hallo,


    im Flur ist der Sicherungskasten, ja. Die jetzige Küche ist eigentlich abgewirtschaft, es müsste also sowieso eine neue rein. Die wird für eine Person ausgelegt, umfasst also nur das nötigste und würde schon noch in das rund 20 qm-Wohnzimmer passen.


    Meine Frage wäre noch, ob ein "Stilllegen" der Küchenanschlüsse möglich ist? Können diese dann ggf. irgendwie "rückgebaut" werden oder muss man da was beachten?


    Vorausgesetzt, der Anschluss ins Bad wäre machbar, mit welchen ca.-Kosten (Spannweite) müsste man denn ungefähr rechnen (ohne Küche und Aufbau, also nur für das Umlegen von Wasser/Abwasser/Strom)?

  • Vorausgesetzt, der Anschluss ins Bad wäre machbar, mit welchen ca.-Kosten (Spannweite) müsste man denn ungefähr rechnen (ohne Küche und Aufbau, also nur für das Umlegen von Wasser/Abwasser/Strom)?

    Hier kennt keiner den Zustand der Leitungen, deren Querschnitt usw. 500 - 5.000 € Je Medium

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  • Ich sehe keine unlösbaren Probleme. Von der Unterverteilung im Flur lassen sich sicher rel. leicht der Herdanschluss und die anderen in einer Küche notwendigen Steckdosenleitungen neu verlegen.

    Wasser und Abwasser sollte auch ohne Eingriff in das Gemeinschaftseigenum anschließbar sein.


    Hier hast Du eine wichtige Frage gestellt:

    Meine Frage wäre noch, ob ein "Stilllegen" der Küchenanschlüsse möglich ist? Können diese dann ggf. irgendwie "rückgebaut" werden oder muss man da was beachten?

    Der Trinkwasseranschluss der Küche muss direkt am Abzweig von der Badinstallation getrennt werden, damit keine Stagnationsstrecken entstehen. Aber auch das ist lösbar. Die Abwasserleitung kann man im einfachsten Fall durch einen Blinddeckel verschließen.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Hier hast Du eine wichtige Frage gestellt:

    Der Trinkwasseranschluss der Küche muss direkt am Abzweig von der Badinstallation getrennt werden, damit keine Stagnationsstrecken entstehen. Aber auch das ist lösbar. Die Abwasserleitung kann man im einfachsten Fall durch einen Blinddeckel verschließen.

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

  • Hallo,


    nachdem die Küche ins Wohnzimmer gelegt worden ist, stellt sich für mich die Frage, wie ich den Boden im Küchenbereich gestalte. Aktuell ist das gesamte Wohnzimmer mit Laminat ausgelegt. Ich würde den Küchenbereich jedoch gerne mit Fliesen, auch optisch, abtrennen. Welche Möglichkeiten gibt es dazu bzw. wie gestaltet man den Übergang. Muss das Laminat komplett raus oder gibt es "einfachere" Lösungen?


    Gruß

  • Hä? Die Küchenschränke sind bereits am neuen Ort/Platz aufgestellt, ohne den Bodenbelag zu überarbeiten. Und JETZT wird über den Belagswechsel nachgedacht?

    Wie schräg ist das denn? Auf eine Fototapete auf Holzresten (Laminat) kann man keine anderen Beläge verlegen. Ausser vielleicht!! PVC oder Linoleum. Und ob man jetzt noch vernünftig das Laminat entfernen kann?? Wer weiß?

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  • Welche Möglichkeiten gibt es dazu bzw. wie gestaltet man den Übergang. Muss das Laminat komplett raus oder gibt es "einfachere" Lösungen?

    Die "einfache" Lösung, Laminat im "Küchenbereich" raus, Fliesen verlegen, und zwischen Laminat und Fliesenbereich ein Übergangsprofil. Sockel nicht vergessen, und nach dem Ausfugen würde man dann die Küchenmöbel stellen.


    Es geht auch schwieriger, vor allen Dingen wenn die Möbel schon stehen und diese nicht wieder abgebaut werden sollen. Knackpunkt ist dann der Übergang zwischen Fliesenfläche und dem Bereich unter den Möbeln (Schraubfüße, Sockelblende). Das hängt halt von den Möbeln und den optischen Ansprüchen ab.

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  • Hä? Die Küchenschränke sind bereits am neuen Ort/Platz aufgestellt, ohne den Bodenbelag zu überarbeiten. Und JETZT wird über den Belagswechsel nachgedacht?

    Wie schräg ist das denn? Auf eine Fototapete auf Holzresten (Laminat) kann man keine anderen Beläge verlegen. Ausser vielleicht!! PVC oder Linoleum. Und ob man jetzt noch vernünftig das Laminat entfernen kann?? Wer weiß?

    Hallo Ralf,

    na so schräg bin ich jetzt auch nicht ;-) Ne, da ist natürlich noch nichts an Küche aufgebaut oder verändert. Ich habe mich aber missverständlich ausgedrückt und in die Zukunft gedacht, wie man mit dem Boden umgeht, wenn dann die Anschlüsse für die Küche verlegt worden sind. Sorry für die Verwirrung!

  • Dann ist es einfach, s.o.


    Die "einfache" Lösung, Laminat im "Küchenbereich" raus, Fliesen verlegen, und zwischen Laminat und Fliesenbereich ein Übergangsprofil. Sockel nicht vergessen, und nach dem Ausfugen würde man dann die Küchenmöbel stellen.

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  • Zitat

    Laminat im "Küchenbereich" raus, Fliesen verlegen, und zwischen Laminat und Fliesenbereich ein Übergangsprofil. Sockel nicht vergessen

    Oder Laminat raus, Multiplex-Platte wasserfest (früher BFU 100) verlegen, Bahnenware (PVC,Linoleum) drauf

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  • :thumbsup: Wenn Fliesen nicht erwünscht sind, dann ergeben sich auch noch andere Lösungen.


    Es gibt einige auch optisch ansprechenden Möglichkeiten, und wenn man genauer darüber nachdenkt, dann wirft man den kompletten Laminat raus und macht etwas Neues. ;)

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