Einschätzung über nasse Kellerwände

  • Hallo Zusammen,


    ich wende mich mit einem etwas ungewöhnlichen Thema an Euch, in der Hoffnung, dass Ihr mir anhand von paar Fakten und Bildern eine grobe Einschätzung darüber geben können, womit wir es hier wohlmöglich zutun haben.


    Wir sind seit fast 2 Jahren Mieter eines über 60 Jahre alten Einfamilien-Hauses.


    Offensichtlich gibt es hier ein grundlegendes Problem mit dem Keller.. der Vermieter schiebt das ganze auf eine Ausnahmesituation aufgrund des Starkregens vor 3 Wochen. Er selber war dann im Urlaub und unternahm nichts.. Wir haben selber die Initiative Ergriffen (dem Vermieter war sein Urlaub wichtiger) und Trocknungsgeräte aufgestellt, da die Geruchsbelästigung für uns im ganzen Haus unerträglich war. Als er wieder kam stand unser eigener Urlaub an und der Vermieter behauptet jetzt, dass wir Ihm verboten hätten in unserer Abwesenheit das Haus zu betreten und Trocknungsarbeiten durchzuführen. Er sagt, die nassen Stellen im Keller kämen durch ein verstopftes Regenrohr, welches er dann umgelegt hat.

    Ende vom Lied ist, dass wir jetzt einen Anwalt an der Backe haben, der behauptet, dass wir die Trocknungsarbeiten während unseres Urlaubs verhindert hätten und ein eventuell entstandener Schaden im Keller uns in Rechnung gestellt werden soll.


    Kurze Info noch vorab: Etwa 4 Wochen nach Einzug hatten wir Pfützen im Bereich des Kellers und teilweise nasse Stellen an Kellerwänden, sowie starke Salzausblühungen bemerkt, woraufhin der Vermieter eine Firma kommen lies, welche den nassen Putz entfernt und dann neu verputzt hat.


    Nun nach dem Starkregen vor etwa 3 Wochen sah die Situation bei uns im Keller erneut so aus, dass die Kellerwände nass waren und sich permanent das Wasser auf dem Boden sammelte. Ein Bekannter, welche sich ein Messgerät geliehen hat, hat teilweise Werte von über 158 gemessen.


    Das komplette Haus ist unterkellert, es betrifft so gut wie jeden Raum.


    Könnt Ihr eine ganz grobe Einschätzung darüber machen, womit man es hier zutun hat? Ich bin kein Fachmann, aber das Problem liegt doch wohl nicht nur an einem verstopften Regenrohr, oder? Zur Info: Der schattige, mit roten Pfeilen markiere Bereich auf Bild "IMG_0288.jpg" ist seit gestern erneut nass.


    Besten Dank im voraus

  • Aha. Und? Was bedeutet das genau?



    Wohl nicht nur ihm

    Das wird wohl auf ein: Wer kann wem was wie beweisen rauslaufen

    Hallo Herr Dühlmeyer,


    inwiefern soll mir Ihr Beitrag in irgendeiner Weise behilflich bei meiner Fragestellung sein?


    Ich bitte von solch einer Beiträgesammelei abzusehen, in dieser Situation habe ich keine Lust auf Spaßereien.


    Trotzdem, zu Ihrer Anmerkung.. Wir sind juristisch gesehen in jeglicher Form abgesichert, da wir früh genug kommuniziert haben und die Vermieter auch schriftlich die Befugnis dazu hatten sich den Schlüssel bei einem Bekannten zu holen und Not-Arbeiten durchzuführen.

    Wir als Mieter haben mehr wie genug getan, in dem WIR Trocknungsgeräte etc. besorgt haben.


    Vielleicht könnten Sie ja doch vielleicht eine Meinung zu den Bildern und ihrem Ursprung abgeben.


    Danke im voraus


    Gruß

  • Ich bitte von solch einer Beiträgesammelei abzusehen, in dieser Situation habe ich keine Lust auf Spaßereien.

    Ich habe keine Beitragssammelei nötig und mache keine Spasserein.

    Ich bitte von solch dummen Sprüchen zukünftig abzusehen.


    Eine dreistellige Zahl sagt gar nichts! Er hat weniger Wert als die Angabe 35 Grad. Grad was? Celsius, Fahrenheit oder Winkelgrad?

    Und das Wer beweist wem was ist durchaus eine ernsthafte Betrachtung der/Ihre Lage!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Sie haben weder verstanden was das Anliegen dieses Beitrages ist, noch helfen Sie mir in irgendeiner Weise weiter.


    Trotzdem danke Ihnen.


    Ich hoffe, dass hier noch jemand anderes, kompetentes unterwegs ist und mir kurz sagen könnte, wie er die Lage anhand der Bilder einschätzt.


    Gruß

  • Danke für die Unterstellung von INkompetenz. EOT für mich!

    Message angekommen, super.


    EOT für Sie!


    Ich bitte einen Moderator diesen Thread zu schließen. Herr Dühlmeyer hat das ganze schon zu sehr verwaschen.

    Ich werde es lieber woanders probieren.


    Gruß

  • weil immer wieder nach einer Einschätzung dazu, womit man es zu tun hat, gefragt wird:

    Die Ursache wird wohl Wasser sein.


    Woher es kommt, vermögen wir nicht zu sagen. Möglicherweise von außen. Aber auch eine Undichtheit im Innern kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

    Die Ausnahmesituation aufgrund Starkregens halte ich nicht für abwegig.


    Hier gilt es, vor Ort die Gesamtsituation zu bewerten. Aber bitte nicht glauben, dass es einfach ist. Insbesondere bei älteren Bestandsgebäuden gab es nicht die bautechnische Ausführung, wie wir sie heute für selbstverständlich halten. Auch waren die Ansprüche an die Dichtheit von Kellern geringer. Das ist aus meiner Sicht natürlich zu berücksichtigen, wenn man ein 60 Jahre altes Haus mietet und nutzt.


    Ralf Dühlmeyer hat übrigens recht, dass man mit dem Messwert nichts anfangen kann, wenn es keine Bezugsmessungen gibt.

  • ich wende mich mit einem etwas ungewöhnlichen Thema an Euch

    Eigentlich ist das Thema überhaupt nicht ungewöhnlich, sondern für SV im Bereich Hochbau ganz normaler Alltag. Erst gestern habe ich sowas live gesehen und gemessen.

    Wir sind seit fast 2 Jahren Mieter eines über 60 Jahre alten Einfamilien-Hauses.

    Mieter -> berechtigte Forderung zur geschuldeten Qualität der Mietsache stellen (lassen), und deren Umsetzung abwarten. Ursachenforschung kann entfallen, nur das Ergebnis zählt - was frustrierend sein mag, für Mietenden aber nun einmal so ist.


    60 Jahre altes EFH -> kann je nach Unterhaltungszustand okay oder dringend sanierungsbedürftig sein, weiß man nicht. Makellosigkeit auf heutigem Stand wie bei einem Neubau darf man jedenfalls nicht erwarten. Kellerräume wurden damals nicht als Wohnräume geplant und gebaut.

    Etwa 4 Wochen nach Einzug hatten wir Pfützen im Bereich des Kellers und teilweise nasse Stellen an Kellerwänden, sowie starke Salzausblühungen bemerkt, woraufhin der Vermieter eine Firma kommen lies, welche den nassen Putz entfernt und dann neu verputzt hat.

    Es gibt also einen alten Feuchteschaden, der nur symptomatisch behandelt wurde.

    Nun nach dem Starkregen vor etwa 3 Wochen sah die Situation bei uns im Keller erneut so aus, dass die Kellerwände nass waren und sich permanent das Wasser auf dem Boden sammelte.

    Wassereintritt / - austritt bei Starkregen kann viele Ursachen haben. Aus der Ferne ist keine Diagnose möglich. Kurz gibt es die folgenden Möglichkeiten:

    • Oberflächenwasser läuft durch tiefliegende Öffnungen ins Haus und läuft dann bis in den Keller
    • Wasser staut im Boden auf und dringt durch den Kellerboden ein
    • Wasser staut im Boden auf und dringt durch die Kellerwände ein
    • bestimmungswidriger Wasseraustritt aus Leitungen im Keller oder weiter oben und Wasser läuft dann bis in den Keller

    Ein Bekannter, welche sich ein Messgerät geliehen hat, hat teilweise Werte von über 158 gemessen.

    • Welche Einheit hatten diese 158?
    • Was ist der Vergleichswert einer trockenen Wand aus diesem Baustoff und in diesem Keller?
    • Wie verteilt sich die Feuchte in der Wand?
    • Wie feucht ist der Kellerboden wo?

    Könnt Ihr eine ganz grobe Einschätzung darüber machen, womit man es hier zutun hat?

    Das ist einfach: Wasser! :D


    Ich tippe auf die Überlagerung zweier Probleme:

    • Bereits bestehende Durchfeuchtung der (Außen-) Wände wegen durch Alterung mangelhaft gewordener Außenabdichtung (erkennbar an den alten Salzausblühungen) mit
    • akutem Wasserzutritt durch Starkregen (auf welchem Wege auch immer)

    Mit einer gründlichen Untersuchung vor Ort kann man hier vielleicht weiterkommen, aber die kostet einige hundert € und eine bestimmte Sanierung lässt sich durch Mietende eh nicht einfordern. In dem Fall gestern bin ich nach einer Stunde nicht mehr weitergekommen, weil viele Bereiche nicht zugänglich sind und vier Wochen nach dem Wassereintritt auch kein Weg mehr erkennbar ist. Für einen vierstelligen €-Betrag ließe sich vielleicht mehr herausfinden - vielleicht auch nicht.


    Zu dem juristischen Gehudel möge sich jemand mit vertiefen juristischen Kenntnissen äußern. Ich sehe als jur. Laie durchaus eine Mitwirkungspflicht der Mietenden, vermute aber, dass sich die Kommunikation dazu nur wenig oder garnicht belegen lässt, was die Sache schwierig machen könnte.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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