Wohnraum im Keller ?

  • Wie oft hatten wir das schon, das gefragt, diskutiert, bezweifelt, in Frage gestellt wurde...Wohnräume im UG!


    Die dramatischen Nachrichten aus den Überschwemmungsgebieten aus dem Westen des Landes:


    Unwetter in der Eifel: Häuser in Schuld eingestürzt – offenbar Dutzende Personen vermisst - DER SPIEGEL


    Mehrfach sind Menschen in überfluteten Kellern zu Tode gekommen. Ich befürchte, dass das noch nicht alles war...

  • Ich kann mich noch an eine Überschwemmung erinnern, da sind Menschen im Keller ertrunken, weil sie Sachen rausholen wollten. Man weiß es also nicht, aber das ist ein wirklich guter Hinweis für die nächsten Diskussionen.


    Aber wirklich schrecklich. Für mich auch schwer vorstellbar bzgl Einsturzgefahr durch so viel Wasser.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ach, Video gekuckt. Menschengemachte Katastrophe.

    Sehr nah am Wasser, vor und hinter der Flussschleife Brücken mit aAssiven Pfeilern und Starker Baumbewuchs am Flusslauf drumherum.


    Wasser steigt, Bäume werden mitgerissen , die verkeilen sich an den Brücken und blockieren den durchfluss. Ergo, sucht sich das Wasser einen anderen Weg, der einfacher ist.

    Sieht man das Rosa Haus direkt vor der Brücke der Schleife. liegt direkt in Fliesrichtung. Wo soll das Wasser den hin?

    Da braucht es keine Kellerwohnungen um mitgerissen zu werden oder zu ertrinken. Schwemmgut verstärkt die Kraft des Wassers, da mehr Masse.


    Aber ja, Thomas B , eine Flucht bei Wassereinbruch über den Kellereingang oder verkeilte Türen ist nicht gegeben, und die übliche Kellerfenster 40x60/80

    mit evt verriegelten Lichtschachtgittern machen eine Flucht nach drausen äußert schwer.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Das Wasser spült die Fundamente frei und unter. Und dann krawumm.:eek:

    Jepp, das schon, aber trotzdem für mich schwer vorstellbar, dass soviel Wasser kommt, dass ein Haus unterspült wird.

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  • Ich bin eh von Kellerwohnungen nicht gerade begeistert und würde freiwillig nie in eine solche ziehen. Abgesehen davon, dass es dort oft eher schmuddelig ist, hat es noch ein Rausguckproblem. Wenn was im Haus mit dem Abwasser nicht funktioniert, landet es in der Kellerwohnung. Wenn mal ein heftiger Platzregen ist und die Kanalisation kann es nicht aufnehmen, landet es in der Kellerwohnung, wenn was mit der Abdichtung nicht funktioniert landet es in der Kellerwohnung. Und das ganze Kleingetier und Spinnen, Kellerasseln und was weiß ich landet auch regelmäßig in der Kellerwohnung. Man sollte in einer Kellerwohnung keine hochwertigen Möbel haben oder sonstiges von Wert (ideellem Wert) was durch Wasser zerstört werden kann. Tja und jetzt das mit dem Hochwasser. Kann mir durchaus vorstellen, dass das dann zu einer Falle werden kann. Das ist tragisch.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Jepp, das schon, aber trotzdem für mich schwer vorstellbar, dass soviel Wasser kommt, dass ein Haus unterspült wird.

    Soviel braucht es eigentlich nicht.

    Wasser hat einen kleinen Kopf

    Es muss am fundament erst nur die oberfläche beseitigen

    eine harte schicht und eine Tiefe schon hast du einen wasserfalleffekt.

    Ausserdem führt so ein hochwasser noch geschiebe/geröll mit sich was die fräswirkung verstärkt.

    Wer denkt schon ans wasser wenns nur alle hundert Jahre kommt, statistisch kann aber jeden tag sein.

    Ein kleines Loch im Bachdamm (wühlmäuse bisam) ist bei genügend druck schnell mal größer.

    So ein Hochwasser transportier auch größeres gestein mit sich.

  • Schon erstaunlich...da regnet es mal für ein paar Stunden recht stark und dann so ein Chaos

    Was würde passieren wenn es tatsächlich mal ein paar Tage so regnen würde........

  • Wir wohnen in unmittelbarer Nähe zum Katastrophengebiet in Erftstadt. Einen Kilometer weiter sieht es so aus:


    Martinhorn hört man Tag und Nacht.


    Vor einer Stunde haben wir uns entschieden Unterschlupf anzubieten.

    Seit 5 Minuten ist klar, dass wir eine Familie bei uns aufnehmen. Der Vater hat nur noch geheult.

    Noch keine Ahnung, ob deren Haus nur vollgelaufen ist oder weggerissen. Wird sich alles in den nächsten Tagen oder Stunden klären.

    Absolut erschütternd.


    Hilfsangebot konnten wir nur auf privater Basis absetzen. Einzige Alternative wäre facebook gewesen, bin ich aber nicht bei und möchte es auch nicht sein.

    Es grüßt


    Manfred Abt
    Beratender Ingenieur

    AQUA-Planungsgruppe PartG mbB

    Ingenieurbüro für Tiefbau

  • Vor einer Stunde haben wir uns entschieden Unterschlupf anzubieten.

    Würde ich auch machen, wenn ich könnte.

    Es ist einfach nur krass, was da gerade abgeht und schockiert mich zutiefst - da fehlen einem die Worte.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!