Sind das KMF (WHO-Fasern)?

  • Hallo liebe Forum-Mitglieder,

    ich bin mit meiner Freundin, die Asthmatikerin ist, in eine Wohnung in einem Haus aus dem Jahr 1960 gezogen. Sie hat sehr viel Angst vor Schadstoffen, daher haben wir im Internet einen Asbest Test gekauft. Wir haben einmal die Wände getestet, weil wir dort Bohren wollten und den Hausstaub. Meine Freundin hat den Hausstaub-Test zwischen Fußleiste und Heizung gemacht, da dort am meisten Staub übrig war. Eigentlich soll man diesen ja eher mitten im Raum machen. Das Ergebnis hat nun ergeben, dass bei dem Hausstaub kein Asbest aber dafür KMF (Wahl-Fasern) entdeckt wurde. Wir sind uns nun unsicher, wie gefährlich diese sind und wo diese herkommen. Ich habe die Fußleisten angeschraubt und dort etwas Bauschaum gefunden und entfernt. Hinter den Heizungskörper sind außerdem "Platten" montiert, die ich nicht identifizieren kann. Können Sie mir vielleicht weiterhelfen, woher die KMF kommen könnten?

  • Es kann schon sein, dass bei irgendwelchen Anschlüssen mal eine Handvoll reingestopft wurde, wer aber

    des Handwerkers Wundermittel - nämlich Bauschaum verwendet, der greift eher selten zusätzlich auf Glaswolle und Konsorten zurück.


    "Ausschließen" kann man aber nie alles und an solchen Bildern erkennt man nix.


    Die Frage ist ja auch, WIEVIEL es war, was da gefunden wurde, aber das ist oft schwierig zu definieren.


    Selbst wenn ein Nachbar mit der alten Wunderwaffe sein Dach ausstopft, kann es durchaus sein, dass der Wind bei offenem Fenster ein paar messbare Mengen an KMF in Deine Wohnräume bläst.

    OT: Ist übrigens bei Schimmelsporen sehr oft der Fall. Deswegen wird bei Luftkeimmessungen immer innen UND außen gemessen.


    Also kannst jetzt einfach nur mal mit einem Hepa-Sauger durchrutschen und Deine restlichen Wohnbereiche (vielleicht auch den unmittelbar anschließenden Außenbereich) mit offenen Augen betrachten.

    Gruß Werner :)

  • Früher, als es noch keinen Bauschaum gab, da wurde gerne zu Glas/Steinwolle gegriffen um Hohlstellen zu schließen, vor allem von den Heizungsleuten, bei Durchbrüchen usw. Aber diese wurden dann irgend wie geschlossen, überputzt usw und dann können kaum Fasern austreten. Falls solche Stellen in den Jahren wegen Reparaturarbeiten geöffnet und nicht wieder verschlossen wurden, würde ich diese einfach wieder verschließen und gut ist.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Früher, als es noch keinen Bauschaum gab, da wurde gerne zu Glas/Steinwolle gegriffen um Hohlstellen zu schließen, vor allem von den Heizungsleuten, bei Durchbrüchen usw. ...

    Wie gut doch, dass wir früher so arm waren. Miwo war viel zu schade, um das irgendwo reinzustopfen. Dafür gabs das "Neue Deutschland" was sich zusammengeknüllt hervorragend als verlorene Schalung eignete und, rein auf das Materielle bezogen, viel viel weniger Schadstoffe enthielt als Bauschaum und Wolle.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Das wurde auch im Westen(tm) so gemacht. Da finden sich bei Sanierungen manchmal kuriose Zeitungsartikel. Man nahm das was gerade greifbar war.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • viel viel weniger Schadstoffe enthielt

    Naja die Druckerschwärze und dann der Inhalt - nicht gerade Schadstoffarm.


    P.S.: Die Handelsmarke "West" war und ist nicht besser. Hinsichtlich ideologischer Beeinflussung sogar eher schlechter ;)

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Naja die Druckerschwärze und dann der Inhalt - nicht gerade Schadstoffarm

    ...

    Druckerschwärze bestand vorwiegend aus Ruẞ und ansonsten spruch ich ausdrücklich vom Materiellen und nicht vom Ideologischen. 😉




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow