Feuchte Kellerwand - wie vorgehen?

  • Hallo,


    vor fünf Jahren habe ich ein Haus übernommen, über das mir nur sehr wenig bekannt ist.

    Seither habe ich auch das Problem, dass eine Wand im Keller feucht ist (s. Grundriss). Hier zieht sich langsam aber stetig das Wasser bis zur Horizontalsperre. Mittlerweile zieht es sich so weit, dass auch eine Innenwand betroffen ist.


    Eine mögliche Ursache:

    An dieser Außenwand verläuft eine Außentreppe, welche gefliest ist, s. Bilder. Ich vermute einen Hohlraum unter der Treppe, in der sich Wasser staut, welches langsam in den Keller drückt.


    Aufgraben ist ohne Weiteres nicht möglich. Ich hatte schon mal die Idee, ein Loch in die Wand unter der Kellertreppe zu machen, um dahinter zu schauen. Allerdings hatte ich dann bedenken es wieder geschlossen zu bekommen und habe es gelassen.


    Wie gehe ich da nun sinnvoll vor? Wie finde ich FACHfirmen, die sich da smal anschauen?


    Wenn ich im Internet suche, finde ich vor allem und beinahe ausschließlich Firmen, die irgendwas per Injektion richten wollen. Eine funktionierende Horizontalsperre habe ich aber schon, eine weitere chemische empfinde ich nicht als sinnvoll. Außerdem habe ich gelsen, dass einmal Chemie eingesetzt, alles früher oder später nur schlechter wird.


    Meinungen?


  • Ich vermute einen Hohlraum unter der Treppe,

    Ich eher nicht, sondern eine fehlende/mangelhafte vertikale Abdichtung.

    die irgendwas per Injektion richten wollen.

    Könnte tatsächlich, sofern es flächig erfolgt, eine "Lösung" sein. Ist mit Sicherheit nicht die Vorzugslösung aber eine kostengünstige Veriante die durchaus funktionieren kann.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • um dahinter zu schauen. Allerdings hatte ich dann bedenken es wieder geschlossen zu bekommen und habe es gelassen.

    eine gute entscheidung, es hätte nichts , in worten garnichts , gebracht . auch ohne loch in der wand kann ich dir sagen , was du vorgefunden hättest: einen hohlraum ,z.T. mit bauschutt gefüllt.

    die feichtigkeit kommt nicht , bzw. nicht überwiegend daher.

    Außerdem habe ich gelsen, dass einmal Chemie eingesetzt, alles früher oder später nur schlechter wird.

    wenn aufgraben schwierig ist wird die chemie das einzige sein....

    und nicht alles was im internet steht ist gesetz...... auch wenn viele das zu glauben scheinen .


    oder halt abbrechen , wand abdichten und entkoppelt neuen kellerabgang bauen lassen

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Danke für eure Einschätzung.

    und nicht alles was im internet steht ist gesetz...... auch wenn viele das zu glauben scheinen .

    Nun ja. Es aber wider besseren (Halb-)Wissens doch mit Chemie zu versuchen, ist jetzt auch nicht sonderlich clever. Dann lieber doch nachfragen und dazu lernen.

    eine gute entscheidung, es hätte nichts , in worten garnichts , gebracht . auch ohne loch in der wand kann ich dir sagen , was du vorgefunden hättest: einen hohlraum ,z.T. mit bauschutt gefüllt.

    die feichtigkeit kommt nicht , bzw. nicht überwiegend daher.

    wenn aufgraben schwierig ist wird die chemie das einzige sein....

    Ich hatte es befürchtet. Ja. kostentechnisch ist keine Rundum-Sanierung drin.


    Ich eher nicht, sondern eine fehlende/mangelhafte vertikale Abdichtung.

    Könnte tatsächlich, sofern es flächig erfolgt, eine "Lösung" sein. Ist mit Sicherheit nicht die Vorzugslösung aber eine kostengünstige Veriante die durchaus funktionieren kann.

    Die vertikale Abdichtung also. Und damit, insbesondere an dieser Stelle, alles andere als leicht zu beheben...


    Wo bekomme ich nun eine Fachfirma her, die das fachgerecht angeht? Ich habe das Gefühl, dass es in diesem Gewerk nicht wenige selbsternannte Fachfirmen gibt?!


    Was meinst du mit "flächig"? Vielleicht könntest du mir das Gegenteil nennen, wie es nicht erfolgen soll, so dass ich mir darunter mehr vorstellen kann.

  • Warum gibt es denn keine Fotots von den Wasserflecken selbst?


    Wenn ich es richtig gelesen habe, gibt es eine Horizontalesperre die Funktioniert.

    Funktioniert die überall? und wie weit ist diese vom Boden entfernt? gibt es darunter evt eine zweite? die irgendwo defekt ist oder zerstört wurde?


    Theoretische kann der kellerabgang nichts mit der aufsteigenden Feuchte zu tun haben, solange die feuchtigkeit darunter bleibt.

    Wäre oberhalb der Horizontalsperre das Mauerwerk feucht, so wäre die Treppe die Erklärung.


    Nur so nebenbei: War der Kellerabgang überbaut mit Pflaster? oder was wurde da die letzten jahre geändert?

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Theoretische kann der kellerabgang nichts mit der aufsteigenden Feuchte zu tun haben,

    sehr graue theorie....


    in 99% solcher fälle ist die nach jahren ab/gerissene anbindung des kellerabgangs an das gebäude. früher hat doch kein mensch sowas entkoppelt gebaut ...

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Hier die BIlder vom Schaden:


    An dieser Stelle ist der Schaden (optisch) am größten. Deshalb ist die Stelle der Wand auf dem Grundriss auch in einer anderen Farbe.


    Die Frage nach der Fachfirma steht noch im Raum?! PLZ-Gebiet 96xxx

  • Ich sehe da

    1 waschmaschine

    1 Bodeneinlauf

    1Aussentür

    1 Wasserschaden, der sich auf die unterste (oder die untersten beiden) Steinschichten zu beschränken schein.


    Ich würde auf andere Ursachen als die Vertikalabdihctung tippen, eher wetten

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Sprich aus, was du denkst. Sonst muss ich da ins Blaue hinein antworten.


    Waschmaschine: Der Wasserschaden bestand schon, wie wir herausfanden, bei den Vorbesitzern, die an dieser Stelle aber natürlich auch ihre Waschmaschine betrieben. Die Waschmaschine schließe ich aus.

    Der Abfluss der Waschmaschine geht durch die Wand und kommt auf der anderen Seite im Raum Aufputz raus, verläuft dann noch zwei Meter und mündet in den Abwasserschacht des Hauses.

    Bodeneinlauf: Ein Bodeneinlauf (wo siehst du den denn?) befindet sich genau an dem Punkt, von dem ich die Fotos aus mache und vor der Kellertür.


    Ich mache nochmal ein Bild vom gesamten Raum.

  • Leitungswasser woher? Aus dem Zulauf von der Waschmaschine oder der Waschmaschine selbst glaube ich nicht. Der Zulauf liegt auch Aufputz im Nachbarraum und ist trocken, ebenso wie der Ablauf.

    Der Bodeneinlauf unten im Bild ist geschlossen und führt in ein Rohr, was ansonsten nur von einem Handwaschbecken im Keller genutzt wird und dass auch nur äußerst selten in Gebrauch ist. Kann klar dennoch sein, dass da irgendwo auf dem Weg in das Hauptrohr was ist, ausschließen kann ich es nicht.


    Dass es durch die Tür kommt, hatte ich auch schon mal vermutet. Als wir das Haus vor fünf Jahren übernommen hatten, war eine Holztür verbaut, die im unteren Bereich schon gut angegriffen war. Wir haben dann diese Kunststofftür verbaut. Spätestens damit hoffte ich, diese Ursache ausschließen zu können, sofern ordentlich abgedichtet wurde. UNd ein Bodeneinlauf existiert vor der Tür ja auch noch.


  • sehr graue theorie....

    in 99% solcher fälle ist die nach jahren ab/gerissene anbindung des kellerabgangs an das gebäude. früher hat doch kein mensch sowas entkoppelt gebaut ...

    Ja ich kenn deine Theorie, die aber mit den neuen Bildern nicht stand hält. Sollten die Stufen außen abgerissen sein (Abdichtungsmässig) wäre die Feuchte genau dort weiter oberhalb in der Wand. Die ganze feuchte bleibt aber UNTER der horizontalsperre.


    Leitungswasser woher? ....

    Bei dem Zustand und der Verfärbung tippe ich auf Abwasser, Regenwasser.

    1. War Innen schon immer gefließt?

    2. Wann wurde der kellerabhang mit Gulli gefliest?

    3. Wann wurde die Kellertüre eingebaut? und wie wurde die abgedichtet? Gibt es Estrich im Keller?


    Ganz stark vermute ich, das unter dem Türrahmen Wasser eindringt. (Regenwasser)

    Dafür spricht, das recht die Feuchte höher gestiegen ist, aber noch nicht verräbungen aufgebaut hat und links der Türe deutliche länger schon wasser/feuchte steht.

    Der Fliesenboden hemmt dazu nioch das Austrocknen und begünstigt das eindringen der feuchte in die Wand.

    Da würde ich ansetzten und den Fliesenboden riskieren, sowie die Türe.


    Wenn ich das richtig sehe, ist der Innere und Äußere Gulli identisch? (schwer zu erkennen).

    Automatisch und Manuell Rückstausicher? Was macht das Regenwasser, wenn es Rückstau gibt bzw der Gulli manuell gesperrt ist? Es läuft über den Türrahmen ins Haus!

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Bei dem Zustand und der Verfärbung tippe ich auf Abwasser, Regenwasser.

    1. War Innen schon immer gefließt?

    2. Wann wurde der kellerabhang mit Gulli gefliest?

    3. Wann wurde die Kellertüre eingebaut? und wie wurde die abgedichtet? Gibt es Estrich im Keller?

    1. Ich denke ja. "Schon immer" kann ich nicht sagen, aber schon sehr lange. Ob das Problem vorher schon Bestand ist mir nicht bekannt.

    2. Noch bessere Frage. Im Grundriss gibt es weder die Tür noch eine Treppe. Die habe ich grafisch hinzugefügt. Demnach weiß ich nicht, wann der Kellerabgang dazu kam und noch weniger, ob er dann gleich gefliest war.

    3. siehe 2. Die neue Tür kam vor 4 Jahren rein. Problem bestand schon vorher. Danach wurde es nicht besser/schlechter. Abgedichtet?! Es hat ein Fachbetrieb gemacht. Aber wie? Kann ich nicht sagen.

    Estrich: Würde ich vermuten. Es ja einen Abfluss im Boden. Ob der nun im Estrich liegt oder in der Bodenplatte eingelassen wurde, weiß ich nicht. Wüsste auch nicht, wie ich das raus bekomme.


    Wenn ich das richtig sehe, ist der Innere und Äußere Gulli identisch? (schwer zu erkennen).

    Automatisch und Manuell Rückstausicher? Was macht das Regenwasser, wenn es Rückstau gibt bzw der Gulli manuell gesperrt ist? Es läuft über den Türrahmen ins Haus!

    Ist derselbe, ja. Spricht dafür, dass beides gleichzeitig errichtet wurde, der Kellerabgang also schon von Anfang an besteht.

    Es sollte ein Viega Optifix 3 sein, s. Explosionszeichnung unten.

    Manuell auf jeden Fall. Automatisch?! Draußen ist immer offen. Einen Rückstau habe ich noch nie erlebt*.


    *Letztens waren die Löcher verstopft und der Keller innen feucht. Der Blick aus dem Kellertürfenster zeigte, dass draußen das Wasser hoch stand. DA war dann wirklich mal etwas Wasser im Keller. Aber die Tür hielt eine große Menge Wasser fern. Deshalb fällt es mir so schwer daran zu glauben.



    Aber... was heißt denn Fliesen riskieren? Klar kann ich die und die Tür raus reißen. Aber welche Erkenntnis erwarte ich daraus? Dass es unter den Flliesen feucht ist, nehme ich mal an. Aber es könnte ja auch woanders aus der Wand unter die Fliesen drücken?


    Kann denn ein versierter Fensterbauer sich der Sache nicht annehmen, die Tür ausbauen und mit entsprechendem Auftrag die Tür neu ordentlich und überdimensioniert abdichten und gut? Die Fliesen vor und hinter der Tür können, wenn nötig, ja auch entfernt werden...

  • Aufbau dürfte sein:


    Durchgehende Bodenplatte vom Waschraum bis zum Treppenpodest. Darauf Estrich und Fliesen, die innen und außen auf etwa gleicher Höhe liegen. Türschwelle fehlt. Aufkantung nur mit einer Türschiene auf den Fliesen.


    Die Fliesen als solche mögen wasserdicht sein, aber nicht die Mörtelfugen und die Anschlüsse an die Außenwände und an die unterste Treppenstufe ( keine wannenförmige Vertikalabdichtung am Treppenpodest erkennbar ). Dort gelangt Niederschlagswasser in den nicht abgedichteten Estrich und durchfeuchtet ihn bis in den Waschraum. Das Wasser/Feuchtigkeit im Estrich und auf der Bodenplatte steigt im ( saugenden ) Innenputz an den Wänden auf.


    Mögliche weitere Ursache: Bodenplatte wurde durch den Einbau der Bodenabläufe beschädigt oder Durchdringung nicht abgedichtet.


    Klärung: Nach stärkerem Regenfall, die beiden äußeren weißen Fliesen und den Estrich in der Waschküche im Bereich der Tür ( rechts und links ) entfernen und prüfen, ob es dort und auf der Bodenplatte nass/feucht ist. Ersatzfliesen gibt es ja hoffentlich noch.

  • , der sich auf die unterste (oder die untersten beiden) Steinschichten zu beschränken scheint.

    ist bei (den vermuteten ) hochlochziegeln duchaus normal.


    ein zweites indiz , welches mmn für wasser aus treppenabgang spricht , ist die im #1eingezeichnete verteilung der schäden ....


    ich halte es immer noch für die wahrscheinlichste these , mit allen unsicherheiten von ferndiagnosen.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich weiß nicht, ob es weiterhilft. Aber hier sind noch zwei Fotos.

    Man sieht keinerlei "Wanne" am Treppenpodest. Nicht mal eine umlaufende Hohlkehle.

    Die äußeren Fliesen sind m.E. niedriger als die innenliegenden. Die Tür wurde mir niedriger Schwelle und viel Silikon auf die Fliesen aufgesetzt. Aber die Schwelle ist ja auch irrelevant, wenn das Wasser unter den Fliesen durch ins Haus kommt?!


    Achja. Verfärbung der Wand im Treppenabgang - aufsteigendes Wasser ebenfalls vom Podest?


    Angenommen es käme daher. Wie sähe dann eine Sanierung aus? Oder sollte man vielleicht lieber überlgen besser den Kellerabgang zu überdachen (Südseite).

  • Aber die Schwelle ist ja auch irrelevant, wenn das Wasser unter den Fliesen durch ins Haus kommt?!

    Ja

    Achja. Verfärbung der Wand im Treppenabgang - aufsteigendes Wasser ebenfalls vom Podest?

    Vermutlich Ja. Zusätzlich vermute ich, dass Wasser von oben in das Kellerhalsmauerwerk eintritt (Fotos von oben in #1). Das läuft dann im Mauerwerk bis auf die Sohle.

    Oder sollte man vielleicht lieber überlgen besser den Kellerabgang zu überdachen (Südseite).

    Das wäre wohl das beste. Der Kellerhals sollte vorher bis min. 15 cm über geplantem Gelände aufgemauert und abgedichtet werden. Eine zusätzliche Stufe oben wäre analog auch sinnvoll.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ja

    Vermutlich Ja. Zusätzlich vermute ich, dass Wasser von oben in das Kellerhalsmauerwerk eintritt (Fotos von oben in #1). Das läuft dann im Mauerwerk bis auf die Sohle.

    Das wäre wohl das beste. Der Kellerhals sollte vorher bis min. 15 cm über geplantem Gelände aufgemauert und abgedichtet werden. Eine zusätzliche Stufe oben wäre analog auch sinnvoll.

    Im Gegensatz zu Bild #1 ist einiges passiert. Es gab eine Aufmauerung um einige cm, s. Bild.

    Das alles wieder zurückzuabeuen würde erheblichen finanziellen Aufwand bedeuten.


    Darüber eine Überdachung zu machen, wird gar nicht mal so leicht, s. Bild #2+3. Jemand eine Idee, wie man das umsetzen könnte, ohne das Fenster zu verbauen oder das Geländer rückbauen zu müssen? Wenn ich die Überdachung über das Fenster setze kann ich es mir beinahe sparen... und ein kompletter Glaskasten ist finanziell nicht drin.


    Würdet ihr zudem sicherheitshalber noch einen Gutachter hier drauf schauen lassen? Oder ist das ein doch recht klarer Fall?

  • Im Gegensatz zu Bild #1 ist einiges passiert. Es gab eine Aufmauerung um einige cm, s. Bild.

    Ich finde es immer schade, wenn zuerst Geld für die Schönheit ausgegeben wird, die großen Baustellen aber liegen bleiben.


    Ob die Aufmauerung seitlich und von oben incl. der Geländerpfosten abgedichtet ist, weißt Du am besten. Wenn ja, funktioniert die. Was nicht funktioniert, ist die ebenerdige oberste Stufe. Unter dem Pflaster bzw. der Austrittsstufe dürfte weiter Wasser in den Kellerhals bzw. ins Mauerwerk laufen.

    Das alles wieder zurückzuabeuen würde erheblichen finanziellen Aufwand bedeuten.

    Dann musst Du Dich mit dem nassen Wandfuß arrangieren.

    Darüber eine Überdachung zu machen, wird gar nicht mal so leicht, s. Bild #2+3. Jemand eine Idee, wie man das umsetzen könnte, ohne das Fenster zu verbauen oder das Geländer rückbauen zu müssen?

    Nach dem Foto könnten es von der Fensterbank bis zur höchsten darunterliegenden Stufe deutlich mehr als 2 m sein. Eine Überdachung könnte hier waagerecht laufen und müsste dann hinter dem Fenster nach oben springen. Das Geländer ist allerdings im Weg.

    Oder ist das ein doch recht klarer Fall?

    Nach den Fotos zu urteilen für mich recht eindeutig. Interessant wäre noch, wohin das Fallrohr entwässert. Ein Gutachter kann alles vor Ort selbstverständlich genauer beurteilen als ein Forum nach ein paar Fotos, ggf. kommt aber das Gleiche raus.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Interessant wäre noch, wohin das Fallrohr entwässert.

    Hier hatte ich sogar mal eine Firma da, die das Rohr abgefahren ist, weil ich da einen Defekt vermutete. Auf 10-15m Rohrlänge war kein relevanter Defekt und ab da war es dann so weit vom Haus weg, dass mir der Rest nicht so wichtig war.


    Ich finde es immer schade, wenn zuerst Geld für die Schönheit ausgegeben wird, die großen Baustellen aber liegen bleiben.

    Recht hast du. Das Ausmaß war allerdings nicht abzusehen, als wir übernommen hatten. Der Kellerabgang war zugepflastert. Also darunter eine Holzplatte auf Balken und darauf Plaster, um den Durchgang zu verbreitern. Im Kellerabgang war Bauschutt. Demnach wollte ich schnell handeln, Pflaster weg, Bauschutt weg und Luft ran lassen. Mit Kindern ist dann ein offener Kellerabgang wie in Bild #1 gefährlich. Also musste da zeitnah eine Lösung her.

  • Ich finde es immer schade, wenn zuerst Geld für die Schönheit ausgegeben wird, die großen Baustellen aber liegen bleiben.

    Zumal die Defizite schon beim Kauf bestanden und (zumindestens für einen Fachman) auch erkennbar waren.

    Das Ausmaß war allerdings nicht abzusehen, als wir übernommen hatten.

    Vermutlich ein wenig Farbe drüber und fertig.

    Jedoch wenn

    Der Kellerabgang war zugepflastert.

    sollte auch ein Bauleie helhörig werden und zumindestens nachfragen.


    Teures Lehrgeld. Der fachkundige Begleiter vor dem Kauf wäre billiger gewesen, zumal er sich durch die hier möglich gewesene Kaufpreisreduzierung fast selbst bezahlt hätte.

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    5.Mose 27:18

  • Spricht etwas gegen folgende Umsetzungen der Überdachung?


    Dann könnte das Geländer bestehen bleiben.


    Alternativ so etwas:


    Das eine unter das Fenster, das andere (längere) dann höher, ggf. auch zusammenhängend und ansteigend. So etwa, allerdings mit offenen Seiten, nicht verglast:



    Oder unter dem Fenster so etwas, besser als nichts? Oder eher Murks?



    Am ehesten tendiere ich hierzu oder zu #1:


    Was meint ihr? Meint ihr die Versionen bringen genügend Regenschutz?

  • Ja klar. #3 kann funktionieren. Der Rest nur, bei Windstille. (Gestaltung mal gaaaaanz weit außen vorgelassen.)


    Warum weitere Notlösungen anstelle einer tatsächlichen Lösung? Schlechtem Geld Gutes hinterher zu werfen hilft meistens nicht.

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    5.Mose 27:18