• Die nächsten Tage bringen gewissheit wie es weiter geht, (musste mich erstmal darüber kurz einlesen.)

    Das ist garnicht so einfach, da überwiegend Personen bzw GmbHs. Das meiste findet sich hinter der Paywall der Oberpfalzmedien. Vorkenntnisse in Holzwirtschaft sind von Vorteil. Die Beschäftigten des mit gekaufte GWS Großhändlern landen in ner beschäftigunggesellschaft.

    Sägwerk hat ne dicke Werbung im Holzkurier ( Vorsicht es gibt noch ein zweites Sägewerk unter namen Ziegler in Plößberg. Die haben nix miteinader zu tun)

    Das insovenzgeld läuft jetzt bald aus - von daher

    Ich rede in plößberg von 2,2 Mio Fm Jahresdurchlass auf 5 Säge und Hobellinien nur Schnittholz. Die Hobel machen den Stamm nur rechteckkig und gleichförmig. Die Größe und Automatisierung ist segen und Fluch zugleich, nämlich nur wirtschaftlich wenn ziemlich ausgelastet. Das Pelletwerk und Hobelwerk (Profilhölzer) steht bei Pressath. Zahlen fürs Sägwerk sind aus Input ( wrebeb. der Firma) leicht abzuleiten (ca 40% Sägenebenprodukte abzüglich des Bruchteils zum Betrieb der Anlage). da ist das Werk in Pressath schon schwieriger. bei den zahlen biste auf Ziegler group angewiesen die weisen nix genaues aus. im Onetz findet man auch keine genauen zahlen, so kann man nur ableiten, vom Nachrichtliche bekanntes vom Vorbesitzer vpm Ziegler von der Größe und des getätigten Ausbau. Der bezug auf D Jahresproduktion auf 2023 Zahlen bei Carmen, da überstieg die Jahresproduktion die Abnahme, aber es wird jetzt weniger gesägt. Das Us Geschäft scheint sich nicht so zu entwickeln wie sich die Sägewirtschaft erwartet hatte, ergo gäbe es Gründe für den Rest, wobei der DACH Bereich immer Zentral ist, Vorteile wenn ein Sägwerk vom Markt ist. maschinen lassen sich verkaufen - der Ausfall von Sägewerksnebenprodukten gleichen sich dann halt langsam an.


    Mein ursprünglicher blick auf den laden, ausser das hier den Mittelstand leerzog der auf Holzherkünfte.

    Wo wir bei Herkünfte in Osteuropa wären. HS Timber hat sicherlich nicht ohne guten Grund sein Sägwerk in Kodersdorf angesiedelt.

    Hier lagern allein bei einer kleinen WBV gut sichbar einige tausend geschätz mehr als 6000 fm Industrieholz qualität aber nicht erst seit November Stapelhöhe begrenzt durch den Arm des Ladekran eines Holzlasters 4m Fixlängen und so 100m lang mehrere nebeneinader

    "Kostengünstige" Pellets (ich bin ja nur Zuschauer kein Eigenbedarf)

    Von meinen nachbarn sieben noch welche an ihren günstigen Bigpacks gut das der andere nachbar noch hallenplatz hat.

    Beleibt beimenungen von Stärke es gibt aber auch anderes was ich bei Proben in rahmen des versuchten ausflugs eines Freundes als Makler mit guten Ostkontakten Ru Belaru als Proben mit beimenungen und Probelieferungen für CZ Heizkraftwerke zu gesicht bekommen habe. da hab ich gleichzeitig gelernt was so als Wertstoff gerade noch so EU konform durchgeht.

    Nachrichtlich bekannt ist ja das man via Baltikum günstig "chinesische" Birkensperrholz erwerben kann

    Die Strukturen erwiesen sich als mafiös, was den Ausflug und Ambitionen meines Freundes beendete. Ich kam da ob meiner Vorkenntnisse in Schiffslogistik und in der Holzwirtschaft ins Spiel.

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Die nächsten Tage bringen gewissheit wie es weiter geht, (musste mich erstmal darüber kurz einlesen.)


    Fragwürdige Pellets gibt es im Osten deutlich viele. Der der die kauft, hat dann sich ein Problem in den Bunker gelegt.

    Pellets sind nunmal nicht gleich Pellets. auch wenn sie so heisen.

    Die Verlinkung zu den Preisen der LKW Abnahmen polnischer Pellets soll ausschließlich zur Preisorientierung dienen, im Schnitt sind deutsche HD Pellets ca. 20-40 Euro/t teurer.
    Imho ist die aktuelle Preisentwicklung bei den losen Einblas-Pellets ausschließlich der begrenzten LKW-Kapazitäten der Lieferanten geschuldet, wie man sieht ist die eigentlich teurere Sackware aktuell so günstig wie seit Jahren nicht.
    Persönlich zahle ich die paar Euro Aufpreis für lokale Pellets gerne, nicht weil sie unbedingt besser sind, sondern damit das Geld im Land bleibt.

    Erstaunlich bei Pellets finde ich immer wieder den extrem geringen Asche-Anteil, man verbrennt tonnenweise Pellets und es bleibt nur ein kleiner Eimer an Asche. (deutsche HD Pellets)
    Bei Stückholz (Buche/Eiche) ist der Ascheanteil am Ende sicher um den Faktor 10-20 höher.

    Was teurer wird, sind PV-Paneele - China hat den Subventionshahn zugedreht und die Preise sind seit Dezember knapp 15% gestiegen - Aktuell sind Module noch immer günstiger als Fensterglas und deutlich günstiger als z.B. WPC-Einsteck-Elemente eines Steckzauns. :eek:

  • Erstaunlich bei Pellets finde ich immer wieder den extrem geringen Asche-Anteil, man verbrennt tonnenweise Pellets und es bleibt nur ein kleiner Eimer an Asche. (deutsche HD Pellets)
    Bei Stückholz (Buche/Eiche) ist der Ascheanteil am Ende sicher um den Faktor 10-20 höher.

    Eine Erklärung: Der Rindenanteil im Brennstoff

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Eine Erklärung: Der Rindenanteil im Brennstoff

    Korrekt, Für Laien einfach zu erkennen an der Farbgebung,

    Je Heller desto Bessser.

    Oben ein katastrophaler Holzpellet den wir vorgefunden haben (Sackweise) aus der Zeit der hohen Gaspreise und der teuren Pellet.

    Pfiffige Importeure haben für teures Geld die Dunkelgrauen Reste verkauft.

    Erst nachdem wir sputzig wurden das zweimal innerhlab kurzer Zeit die neue Heizung auf Störung geht, haben wir den Brennstoff hinterfragt.


    Der Unterschied liegt nicht nur in der Farbe, sondern auch im Brennverhalten (Glut und Temperatur) sondern auch in ihrer Härte und länge.

    Probleme mit dem Materialtransport sind gerade bei dieser Qualität das erste anzeichen für Müll.


    Der untere Pellet ist eine gute reguläre Qualität und farblich anzustreben. Die dürfen höchstens etwas vergilben wenn sie UV Strahlung abbekommen.

    Erkennt man an Sackware ganz gut wenn diese mäßig bis schlecht gelagert wurden.

  • Je Heller desto Bessser.

    Ich würde das Zerbröseln empfehlen, aber ich bin nicht der pelleter.

    1. Ein zertifikat ersetzt kein vertrauen Proben Versand dürfte bei größerer abnahme immer drin sein. Wie weit man seinen Lieferanten drauf festnagel kann muss man sehen.

    2. farbe ist nicht alles.

    Im DACH bereich und auch weiter sind Rinde und entrindete Stämme unterschiedliche Produktlinien.

    Rinde wird als Rindenmulch vermarktet.

    Stärke ist sehr billig und sorgt dafür das zusammenhält was nicht so zusammen gehört.

    Es macht pellets hart und den schnecken fehlt die schmierung. Ist aber nur meine geringe erfahrung als derjenige der dann befragt wird wenn der Antriebsmotor sich verabschiedt hat.

    Diverse Schalen fallen als größer Abfallmengen an. nicht nur an Sonnenblumenschalen denken es gibt da viel mehr.

    Plaste und Elaste fallen farblich so gepresst nicht sonderlich auf. Hab ich aber nur bei Grosskraftwerkproben gesehen bzw in der Korespondenz wenn dann zur Probelieferung kam gelesen.

    Merke soweit der Abnehmer noch igendeine Verwendung erklärt ist der Müll noch ein Wertstoff.

    Damals gelernt die Kontrollen der EU fürchtete man im damaligen CZ-Sumpf, was Plastikmüll beimengungen ziemlich begrenzte.


    Nachtrag Brennwerte und Aschegehalte verschiedener Brennstoffe(als Tabelle)

    Folge: Flachwasserzone

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  • Je Heller desto Bessser.

    Jaein. Die Farbe ist schon einmal ein guter Indikator, man kann daraus aber nicht automatisch schließen, dass die dunklen Pellets "schlecht" sind (auch wenn die Farbe in die Richtung deutet). An sich hilft hier nur eine genauere Untersuchung, spätestes bei Ermittlung des Aschegehalts wird man wohl eine Überschreitung des Grenzwerts feststellen. Dann stellt sich nur die Frage, was hat man bestellt und was wurde geliefert. Es gibt ja zig Qualitätsstufen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Privastleute nicht wirklich wissen was sie bestellen bzw. bestellt haben. Hauptsache es steht irgenwo DIN oder EN drauf. ;)


    1. Ein zertifikat ersetzt kein vertrauen Proben Versand dürfte bei größerer abnahme immer drin sein.

    An sich wären die Proben vom LKW zu ziehen sobald er auf dem Hof steht, aber für einen Privatkunden ist das nicht machbar. Er hätte auch gar nicht die Möglichkeit irgendwelche (Schnell)Tests zu machen. Also bleibt nur "abladen" und irgendann mit dem Lieferanten in Ost-Europa streiten, als Privatkunde der vielleicht alle Schaltjahre einmal einen LKW bestellt (wenn überhaupt) sind die Erfolgschancen gering. Da hat eine große Baumarktkette mit eigener QS schon einen anderen Hebel.

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  • Da hat eine große Baumarktkette mit eigener QS schon einen anderen Hebel

    Zitat von verwandschaftlichen, in der baumarktkette GF ebene, Vertretenen "Die wollen alle nur beschei....."

    Wenn sich QS nur auf zertifikate stützt Endkundenbeschwerde müssen auflaufen.

    Vetrauen muss man sich erwerben. Gedanken und Kenntnisse von Lieferketten schützen mehr.

    Die Tegerseer Holzgebräuche haben genau ihren Ursprung dort in der Mißtrauen bzw Vertrauensbildung

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • "Die wollen alle nur beschei....."

    was aber auch an den Einkäufern liegt, schließlich muss der EK möglichst niedrig liegen, damit die eigene Marge optimiert wird.

    Von einem bzw. 2 Discountern weiß ich, wieviel Aufwand die in ihre QS stecken, die suchen auch ständig Personal. Deren Problem ist jedoch, dass aufgrund der Produktvielfalt ständig etwas Neues zu prüfen ist, und dafür kann man weder die notwendige Infrastruktur noch Personal vorhalten. Teilweise bedient man sich dann externer Dienstleister.


    Das mit dem Baumarkt ist mir nur eingefallen, weil vorletztes Jahr ein Baumarkt hier in der Nähe die Pellets aus Ost-Europa palettenweise verkauft hat, und die Nachfrage war groß. Ich weiß nicht wieviele LKW Ladungen die verkauft haben, es muss aber eine Menge gewesen sein.


    Als Privatperson kann man zwar überall auf der Welt bestellen, doch in den meisten Fällen kennt man weder Zollverfahren noch die Steuerproblematik. Bei Streitfällen haben selbst Firmen ihre Probleme wenn der LIeferant irgendwo im Ausland sitzt, als Privatperson steht man da sowieso auf verlorenem Posten. Wenn bereits Anwalt und Dolmetscher mehr kosten als die ganze LKW Ladung wert war, erübrigt sich jede weitere Diskussion mit dem Lieferanten.


    Als Privatperson kann man nur darauf vertrauen, dass man das geliefert bekommt was auch bestellt war. Selbst Erfahrungswerte mit dem Lieferanten helfen nur bedingt weiter, denn Zeiten ändern sich, und die Firma die heute perfekt abgeliefert hat, kann morgen schon mit dem Rücken zur Wand stehen (Halbwertszeit von Billiganbieern ist überschaubar) und gar nicht oder nur Schrott liefern. Als Firma schreibt man dann den Auftrag als Verlust ab und sucht sich einen neuen Lieferanten, daily business.

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  • Selbst Erfahrungswerte mit dem Lieferanten helfen nur bedingt weiter, denn Zeiten ändern sich, und die Firma die heute perfekt abgeliefert hat

    In der Holzbranche, wenn man nich Geiz ist geil unterwegs gibts da genug Firmen auf die Man sich langjährig verlassen kann.

    Abweichungen bekommt man mit ein bischen Kenntniss frühzeitig mit. War beim Weidener Holzbaron auch so.

    Man sollte sich nur klar sein, jeder kocht nur mit wasser und Preisunder sind eigentlich nicht drin oder brauche verlässliche qualitätssicherung, beim wem das auch immer zu bewekstellen ist. Wenn die Vorkette nicht liefert müsste das er Endkunde leisten. Da baer auch das eine dinestleistungbranche ist blickt kaum ein endverbraucher über die Aussagekraft im detail durch.

    Ob Lebensmittelsiegel oder Holzsiegel etc pp

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Wegen zuviel Bruch und Abrieb( siehe Qualitätsanforderungen ) ihrer im Bigpack günstig gekauften Pellets bzw inzwischen haben sie Normgerechtere erworben

    Folge: Flachwasserzone

    Statt vier Mann Besatzung auf einem Binnenschiff müssten mehr als 100 Lkw-Fahrer bezahlt werden

  • Ohje, Bigbagware in schlechter qaulität?

    ICh hab ja auch schon Bigbag ware gekauft, aber das waren hochwertige. Ist aber eigentlich eher kein Standartprodukt, Holen die es sich für ihren Pelletofen in Eimern?

    ....

  • Einer meiner Nachbarn kauft immer lose Ware aus dem Silozug per Gebläse in den Bunker. Ist die Wahrscheinlichkeit für zwielichtige Ware da größer?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Einer meiner Nachbarn kauft immer lose Ware aus dem Silozug per Gebläse in den Bunker. Ist die Wahrscheinlichkeit für zwielichtige Ware da größer?

    Kommt ganz darauf an wie zwielichtig die Firma ist, die dahinter steckt.

    Bigbag Ware bieten nicht sehr viele Lieferanten an ide auch selber produzieren. Das ist eher so ein Zwischending, Spar die die Sackware und hols dir auf dem Bigbag wie du es brauchst.

    Schwäbisches Sparpotenzial

    ....

  • Schwäbisches Sparpotenzial

    Der Nachbar (übrigens lustigerweise tatsächlich Schwabe!) kauft von Anfang an immer nur vom Silofahrzeug. Anders ist bei ihm mit erträglichem Aufwand keine Anlieferung möglich, da er mitten in einer denkmalgeschützten Gedenkstätte ohne Anbindung an die öffentliche Erschließung wohnt, und damit nur der Schlauch als Lieferweg taugt ... aber das ist eine andere Geschichte!


    Off-Topic:

    (Wir heizen ja mit Strom (zu 100% in D und A generativ erzeugt, ja, Thomas, ich ich weiß ...)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wir heizen ja mit Strom (zu 100% in D und A generativ erzeugt, ja, Thomas ich ich weiß ...)

    :) Etwas Braunkohlestrom verheizen ist immer noch besser als 100 % mit Pellets. Da fällt eine Mehrmenge Dreck an, und zwar direkt bei Euch. Kohlekraftwerke haben Filter. (Es wird übrigens bald viel weniger Gips anfallen. Das wird dann wieder ein Thema für's Bauen.)

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Off-Topic:

    :) Etwas Braunkohlestrom verheizen ist immer noch besser als 100 % mit Pellets. Da fällt eine Mehrmenge Dreck an, und zwar direkt bei Euch.

    Als versnobter Architekt heize ich nur mit bestem französischem Atomstrom! :yeah:

    Das mit dem Braunkohlenstaub und der Asche kenne ich aus eigenem mehrjährigem Erleben und von zahlreichen Familienbesuchen in der Ostzone. Aber die Braunkohle hat damals viele, viele Arbeitsplätze geschaffen, ich weiß. Aber das größte Braunkohlenkraftwerk hatten wir im Westen - Buschhaus :face_with_tongue: , ätsch!

    (Es wird übrigens bald viel weniger Gips anfallen. Das wird dann wieder ein Thema für's Bauen.)

    Ist bekannt! Als die Entschwefelung anfing hat man sich noch gefragt, wohin der ganze REA-Gips soll und Gipsbunker und schlimmsten Sondermüll in der Landschaft befürchtet.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Für Interessierte, so sehen die sog. "HD Pellets" eines namhaften deutschen Herstellers aus, haben ebenfalls dunkle Verfärbungen, sind relativ lang und asche-arm.
    Man muss erst etwa nach 2-3t Pellets die Aschebox leeren.

    Habe mittlerweile 16t in zwei Pelletöfen verbrannt und tadellos.

    Wobei der Ofen auch Katzenstreu-Holzpellets nimmt, die waren noch übrig und wurden "entsorgt", diese sind auch sehr hell wie in dem Bild von Chieff.

  • Um die Farbe bzw. deren Ursache zu beurteilen, schaut man sich am besten die Bruchkante an, aber wie oben schon geschrieben, ist das nur ein Indikator. Als Grenzwert verbindlich festgelegt ist der Ascheanteil, dafür gibt es eine eigene EN (oder EN/ISO ?) 18xxx in der das Prüfverfahren festgelegt ist. Eine weitere Angabe wäre die Ascheerweichungstemperatur, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob diese verpflichtend angegeben werden muss. Diese sollte möglichst hoch liegen, damit bei der Verbrennung die Asche auch Asche bleibt und entsorgt werden kann, und sich nicht in Schlacke verwandelt die man später nur noch mit dem "Presslufthammer" entfernen kann.


    Man kann die gelieferte Qualität auch prüfen lassen, das lohnt sich jedoch nur bei großen Mengen. Ich schätze mal Prüfkosten (ENplus) um die 800-1.000,- €, wobei man sicherlich auch Teilprüfungen in Auftrag geben kann die dann günstiger werden. Hier gilt, wie so oft, Preise und Leistungen vergleichen.

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  • Was sind den HD Pellets?


    Ja das muss man sehen, Fotos täuschen manchmal. Hatte aber schon Anlagen die mit solch einer suggestiven Färbung wahrscheinlich ärger hatten. Anders war es kaum zu erklären.

    ,

  • Es würde mich nicht wundern wenn einige Lieferanten die Unwissenheit der Käufer ausnutzen, denn wie so oft ist der Preis entscheidend. Wo viel Geld verdient wird, ist kriminelle Energie meist nicht weit. Aber wie lässt sich das verhindern? Zertifizierungsprogramme wie ENplus o.ä. kann man kritisieren, ich wüsste jedoch keine andere Lösung. Missbrauch solcher Programme kann man nie ausschließen, doch das Risiko für den Endkunden ist deutlich geringer, als wenn er irgendwie in Erfahrung bringen müsste, ob sein Lieferant etwas taugt.


    Das gilt genau genommen für alle Produkte, Du glaubst nicht wieviele frisierte Konformitätserklärungen und Zertifizierungen ich schon gesehen habe. Ich hatte auch schon komplett gefälschte Prüfberichte auf dem Tisch. Glücklicherweise sind solche Fälle in der Minderheit.

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  • Es würde mich nicht wundern wenn einige Lieferanten die Unwissenheit der Käufer ausnutzen, denn wie so oft ist der Preis entscheidend. Wo viel Geld verdient wird, ist kriminelle Energie meist nicht weit. Aber wie lässt sich das verhindern? Zertifizierungsprogramme wie ENplus o.ä. kann man kritisieren, ich wüsste jedoch keine andere Lösung. Missbrauch solcher Programme kann man nie ausschließen, doch das Risiko für den Endkunden ist deutlich geringer, als wenn er irgendwie in Erfahrung bringen müsste, ob sein Lieferant etwas taugt.


    Das gilt genau genommen für alle Produkte, Du glaubst nicht wieviele frisierte Konformitätserklärungen und Zertifizierungen ich schon gesehen habe. Ich hatte auch schon komplett gefälschte Prüfberichte auf dem Tisch. Glücklicherweise sind solche Fälle in der Minderheit.

    Bei pelletöfen ist das realtiv wurscht, weil die für kleinmengen ausgelegt sind. Ergo Sackware und ggf Bigbag.

    Bei den Zentralheizungen setzt man eh zu 90% auf Lose Einblasware per LKW.

    Da ist der Schaden viel größer wenn die Ware nicht passt. Einige Lieferanten geben damit ein versprechen, bei Problemen das Lager zu leeren und mit neuer Ware zu füllen.

    Das ist schon eine Ansage, denn damit generiert man vertrauen und zuverlässigkeit. Natürlich ist das nichts, was einen sparfuchs freut, denn da ist der Lieferant eher nicht der billigste der sowas mit anbietet.

  • Bei lose gelieferten Pellets werden die meisten Kunden wohl auf Lieferanten in der Umgebung zurückgreifen, ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass ein LKW mit Pelletsilo aus Ost-Europa bis nach DE fährt, um dann an zig Lieferstellen immer nur ein paar "kg" abzuladen. Die liefern Sackware auf Paletten, da hat der Besteller dann 1h Zeit zum Abladen, und schon ist der LKW wieder auf dem Heimweg. Anders ist das kaum zu machen, denn auch die LKW inkl. Fahrer aus Ost-Europa fahren schon lange nicht mehr gratis. Die rechnen mit Lieferkosten um die 1.000, -€, dafür sind Fahrer und LKW mehrere Tage unterwegs, und wenn sie keine Tour zurück finden, dann fahren sie leer nach Hause.

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  • Ich sehe, dass hier eine gut gemeinte Idee ins Absurdum geführt wurde, wie so oft. Ursprünglich ging es darum Restholz zu verheizen. Natürlich hat das Restholz nie eine gleichmäßige Qualität und besteht aus dem Kern bis zur Rinde vom Baum. Und jetzt werden die Anlagen so empfindlich gebaut, dass die nur noch qualitativ hochwertiges Holz verfeuern können? Verstehe ich das richtig?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Verstehe ich das richtig?

    Jaein. Die Qualität des Brennstoffs spielt natürlich eine Rolle, wie bei anderen Brennstoffen auch. (Unser el. Strom ist ja auch "normiert", da ansonsten die vielen Elektrogeräte gar nicht funktionieren würden.)

    Der Grund warum man auf die Qualität achten sollte ist, dass die Anforderungen an eine möglichst emissionsarme Verbrennung heutzutage sehr hoch sind. Schau Dir mal den Wirkungsgrad moderner Kessel an, das funktioniert nur wenn Brennstoff und Verbrennungsanlage aufeinander abgestimmt sind und ordnungsgemäß betrieben werden. Letztendlich geht es doch darum, den Energieinhalt des Brennstoffs bestmöglich zu nutzen, völlig egal ob Öl, Gas, Holz oder Strom.


    Es gibt Kessel die verbrennen so ziemlich alles, von Holz über Weizen bis hin zu Autoreifen, aber wer möchte das?

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  • Ich sehe, dass hier eine gut gemeinte Idee ins Absurdum geführt wurde, wie so oft. Ursprünglich ging es darum Restholz zu verheizen.

    Das kommt auf die Größenordnung an an die du denkst.


    Unsere Schreinereien verheizen ihr Spezialmaterial selbst in Kessel die dafür zugelassen sind.

    In Großen Sägewerken, Holzverarbeitungsfirmen, Holz-Fensterherstellern und co, fallen 100 m³ oder mehr wöchentlich an. die haben so viel das sie das entsorgen müssen.

    Das nehmen die Pelletshersteller ab und verabreiten das Material, in den Größenordnungen geht das schwanken eines einzelnen Abfallproduzieres unter.

    Man hat aus Abfall einen Rohstoff gemacht.


    Anderes Beispiel: Wir haben hier einen Verarbeiter von Tierhaut für Autositze und co. Feines Leder für den Insassen ;).

    DIe Tierhauf selbst ist theoretisch ein Abfallprodukt, wurde aber schon jeher genutzt um Winterkleidung daraus zu machen, oder eben heute in Sitzbezüge zu verwandeln.

    Bei dem Prozess fällt ein Hautstoff ab der da nichts zu suchen hat, (Abfall) Darunter das Kollagen aus der Unterhaut. (Eigentlich ein Abfallprodukt), nur das der Stoff bereits mehr nachfrage generiert als das Leder selber.


    Fazit, der Finanzwirt schaut immer gerne zusammen mit der Wissenschaft, ob man aus Abfall einen wertvollen Rorhstoff gewinnen kann.

  • Schauen wir mal wieder auf den Ölpreis, da steckt gerade viel Bewegung drin.


    Stand heute Mittag 12:00 Uhr:


    Mein Händler ruft seit heute wieder Preise unter 80Ct./Liter + MwSt. auf bei Abnahme von 3.000 Liter. Das macht 94,96 €/100Liter inkl. MwSt. Der Preis scheint bundesweit auf dem Rückzug zu sein.


    Gasöl 705,00 $ pro Tonne, Brent 74,30 $ pro Barrel und WTI 70,44 $ pro Barrel. Der Euro/USD liegt bei 1,0423 $.

    (Börsenwerte 13.02.2025, ca. 12.00 Uhr)


    Für den Einkauf von Heizöl sind jetzt nicht gerade ideale Bedingungen, doch der Preis ist erträglich. Mein Vorrat reicht und ich werde den Sommer abwarten. Vielleicht fällt der Gasölpreis wieder in Richtung 600,- $ pro Tonne, das dürfte dann auch den Heizölpreis unter Druck bringen. Für unsere Region könnte im Sommer wieder Niedrigwasser des Rheins als Bremse wirken, aber warten wir einfach mal ab.


    Die Pelletpreise gehen momentan steil nach oben, 340,- €/to inkl. MwSt. bei Abnahme von 6to (lose Ware) sind keine Seltenheit mehr, und es wird erwartet, dass wir in den kommenden Wochen auch noch die 400,- €/to sehen könnten. Ein Preisanstieg ist für Wintermonate nicht ungewöhnlich, und wenn man berücksichtigt, dass der Preis seit knapp 2 Jahren kontinuierlich fällt, war eine Korrektur (nach oben) zu erwarten. Die Dynamik des Anstiegs habe ich so jetzt nicht erwartet, es kommen wohl mehrere Faktoren zusammen die den Preisanstieg verstärken. Mal sehen wann sich die Preisentwicklung wieder umkehrt. Kurzum, momentan würde ich nur kaufen wenn das Lager ziemlich leer ist, ansonsten würde ich abwarten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die Lage bis zum Sommer wieder beruhigt. Ob es dann auch noch unter 250,- €/to oder gar 200, -€/to geht, das wage ich im Moment zu bezweifeln. Meine Glaskugel sagt, dass sich der Preis dann irgendwo zwischen 250, -€/to und 300, -€/to einpendeln wird, also irgendwo zwischen 5-6Ct./kWh (Brutto).

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  • Jetzt musst eich doch mla nachgooglen was es den an Strom bedarf um Pellets zu produzieren,

    Lt. Suchmaschinen ist der bedarf je Tonne Pellets bei 50-90kwh Strom.

    Bei Smarten Einkaufskosten von 18Cent/kwh Strom

    entspricht dies einem Anteil von 9-18€/to Pellets.

    bei einem Tonnenpreis von 300€/to nicht mal 5%.

    Somit eher ein Preisanstieg auf Grundlage der Nachfrage und geringem Lagerbestand.

    Bei Pelletlagern ist ein Halbjähriger Lagerbestand fast normal. Selten gibt es Lagerkapazitäten die 12 Monate und mehr hergeben.

    Da scheint eher noch die Nachfrage für Abfallholz in den Wintermonaten geringer zu werden, da die produzenten selbst Ihr Abfallmaterial verbrauchen.

    ....