Probleme mit Außentüren/ Türschloss . GU

  • Hallo



    Ich habe ein Problem mit unseren 8 Jahre alten Haustüren/Nebentüren. Der Türgriff ist total ausgeleiert. Also der hat viel Spiel , ohne das der griff den Mechnismuss / die Falle wirklich betätigt.


    Ich habe Hoppe angeschrieben aber die meinten das sowas eher am Schloss liegt.

    Beim Herteller der Tür die das eingebaut haben kann ich keine Hilfe erwarten, die schicken nur Techniker die ich dann bezahlen muss.


    Es war heute ein externer "Fachmann" da , der meinte das liegt am Schloss. Das ist ausgeleiert und hat Spiel. Das konnte ich auch sehen.


    Jetzt ist die frage, kann man als Laie so ein Schloss selbst tauschen, bzw umbauen?

    Er meinte GU Schlüsser sind nicht so gut (wie man sieht) KFV wäre besser.

    Dort gibt es auch so umbausätze. Die wären aber nicht günstig.


    Was kann im Schlimmsten Fall passieren? Das der Griff runterhängt und man nichts mehr machen kann?


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    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • 8 Jahre alten Haustüren/Nebentüren

    Naja, Mängelansprüche (immer wieder ein schönes Wort = Gewährleistung) dürften weg sein.

    Er meinte GU Schlüsser sind nicht so gut (wie man sieht) KFV wäre besser.

    KFV???


    Letztendlich egal. Geld in die Hand nehmen und Schloss tauschen lassen.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Naja deshalb bin ich ja nicht hier. Diese Antwort erwarte ich vom Betrieb der mir die Tür verkauft hat.


    aber ich bin ja ua hier um die Erfahren , wie ich das Schloss zur Not selbst ausgebaut bekomme.

  • Naja, Mängelansprüche (immer wieder ein schönes Wort = Gewährleistung) dürften weg sein.

    Der Fachmann gestern meinte trotzdem versuchen. das dürfte bei so einem teuren Markenprodukt und normaler Nutzung trotzdem nicht sein. Versuchen kann ich es ja

  • Der Fachmann gestern meinte trotzdem versuchen. das dürfte bei so einem teuren Markenprodukt und normaler Nutzung trotzdem nicht sein. Versuchen kann ich es ja

    Nach 8 Jahre gibt es keine Gewährleistung mehr, und ob es eine Garantievereinbarung gibt, das ist nicht bekannt (eher unwahrscheinlich, sonst wüsstest Du ja davon). Bleibt noch Kulanz, bei einer Mehrfachverriegelung nach 8 Jahren, vermutlich nie gewartet, da glaube ich nicht an Kulanz. Das wäre mehr als nur ein Glücksfall.


    Aber selbst wenn es eine Garantievereinbarung gäbe, dann müsste man die Garantiebedingungen studieren. Garantie bedeutet nicht, dass da jemand kostenfrei vorbei kommt und alles ersetzt.


    Also, entweder Fachmann beauftragen, und der kostet natürlich (niemand arbeitet gratis), oder selbst Ersatzteile besorgen und austauschen.

    Fehlerursache?:

    Anhand der Beschreibung würde ich vermuten, es liegt wahrscheinlich am Schlosskasten (Feder oder was weiß ich). Tritt der Effekt nur bei geschlossener Tür auf, dann könnte es auch sein, dass nur die Falle hakt. Es sollte also auf jeden Fall die korrekte Funktion/Einstellung der Tür vorher überprüft werden.

    Lösung:

    Schlosskasten/Mehrfachverriegelung (kompletter Türverschluss) austauschen


    Den Schlosskasten zerlegen um Einzelteile zu tauschen ist nicht sinnvoll, da man die Einzelteile nicht oder nur schwer bekommt. Das lohnt nicht wirklich, aber wer möchte der kann das ja unter "Jugend forscht" verbuchen.


    Also, Schließzylinder ausbauen, komplette Mehrfachverriegelung ausbauen, Schlosskasten Funktion prüfen und bei Bedarf ersetzen, und dann wieder alles einbauen.


    Ich würde grundsätzlich ein Original Ersatzteil einsetzen anstatt die Verriegelung komplett umzubauen. Bei Bestellung darauf achten, dass man die richtige Ausführung (Maße etc.) bestellt, aber das sollte selbstverständlich sein wenn man sich an diese Arbeit wagt.

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  • , vermutlich nie gewartet,

    was muss denn da gewartet werden? würde ich gerne machen . aber man sagte mir ich müsste da nur 1-2 mal im Jahr etwas Beschlagspray der ÖL dran machen.



    anhand der bilder könnt ihr mir aber keine weiteren Tips geben für die Demontage? will nicht das ich da nun einzelteile in der Hand habe, die ich später schwer zuordnen kann.

  • Es geht nicht darum ob Du selbst etwas Öl an die Beschläge machst, sondern Du kannst nicht nachweisen, dass "gewartet" wurde, und das ist eine Voraussetzung in den meisten Garantiebedingungen. Garantie ist immer eine freiwillige Leistung, da kann der Hersteller festlegen was er möchte.


    Schau Dir einfach die Anleitung zu Deiner Verriegelung an, der Rest ist selbsterklärend. Das siehst Du auch wenn Du die Ersatzverriegelung vorliegen hast.

    Schließzylinder raus, dazu Schraube unterhalb des Riegels entfernen und mit dem Schlüssel den Zylnder ziehen. Griff und Vierkant raus, und dann die Schrauben für die Verriegelung lösen. Ich habe jetzt nicht nachgeschaut wieviele Schrauben das bei Deiner Verriegelung sind, das siehst Du ja selbst am besten.


    Wenn Du Dir unsicher bis dann vielleicht doch besser jemanden holen der sich damit auskennt.

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  • Ich habe ja keinerlei Anleitungen oder sonst was. Daher kann ich es weder demontieren noch kann ich was dazu sagen das ich irgenwas Warten muss.


    Das hat mir auch keiner gesagt, und es gibt ja wohl kaum einen Wartungsplan für Türschlösser.

  • Ist jetzt in Deinem Fall sowieso egal, da die Gewährleistung schon lange abgelaufen ist, Du den Lieferanten aus Kostengründen nicht beauftragen möchtest, und Garantie gibt es anscheinend auch nicht, sonst wüsstest Du das sicherlich. Auf Kulanz würde ich nicht hoffen, das hatte ich schon geschrieben.


    Jetzt kannst Du den Hersteller der Tür anschreiben, dass er Dir mitteilt welche Verriegelungen da verbaut wurden, evtl. kann er Dir auch eine liefern (Kosten vorher abklären), oder Du suchst mit der Bezeichnung beim Hersteller der Verriegelung nach Unterlagen bzw. bestellst eine neue (Beschlaghandel oder wo auch immer, da muss man halt suchen).


    Ach ja, beim Schrauben darauf achten, dass Du nicht die Schrauben oder Profile ruinierst, sonst kannst Du die Ersatz-Verriegelung nicht mehr richtig verschrauben. Dann musst Du neu bohren usw.

    Der Austausch ist jetzt nicht besonders schwierig, man sollte halt mit etwas Gefühl arbeiten und mit dem Werkzeug umgehen können. Die komplette Verriegelung kostet vermutlich irgendwas um die 50,- € bis 100,- €, über dan ganz dicken Daumen gepeilt. Vorher aber zuerst das richtige Modell herausfinden, da gibt es eine Menge unterschiedliche Typen mit mehrere Varianten (Dornmaß usw. usw.).

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  • Das Problem ist, ich habe den Hersteller angeschrieben. Der braucht aber die Nummer oder eine Reihe Daten .Und die habe ich nicht ohne das Schloss auszubauen.


    Der Hersteller der Tür und vom dem wir das gekauft haben , den will ich nochmals fragen, bislang aber auch hier keine Hilfe.


    50-100€ für eine komplette Verriegelung samt Schloss wäre aber sehr günstig geschätzt.

  • Die komplette Verriegelung kostet vermutlich irgendwas um die 50,- € bis 100,- €, über dan ganz dicken Daumen gepeilt. Vorher aber zuerst das richtige Modell herausfinden, da gibt es eine Menge unterschiedliche Typen mit mehrere Varianten (Dornmaß usw. usw.).

    Ob das am Ende 50,- € oder 100,- € oder 150,- € werden, das weiß man sobald alle Details bekannt sind. So eine Mehrfachverriegelung mit Schlosskasten kostet nicht die Welt, deswegen hatte ich ja geschrieben, dass es evtl. einfacher ist die komplette Verriegelung zu tauschen als nur den Schlosskasten. Natürlich kann man auch versuchen nur den Schlosskasten zu tauschen, oder den sogar zu reparieren. Kostet halt Zeit und man sollte auch etwas Erfahrung haben, und wenn man schon zweifelt, welche Schrauben man lösen muss, dann könnte so ein Reparaturversuch zu einer neverending story werden. Deswegen mein Rat, komplett austauschen, oder halt doch besser einen Fachmann holen.

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  • Es war heute ein externer "Fachmann" da , der meinte das liegt am Schloss. Das ist ausgeleiert und hat Spiel. Das konnte ich auch sehen. ...

    Er meinte GU Schlüsser sind nicht so gut (wie man sieht) KFV wäre besser.

    Die Aussage halte ich für ähnlich sinnvoll wie eine gleichartige zu Kraftfahrzeugmarken der gehobenen Mittelklasse. Es gibt unterschiedliche Preis- und dabei vermutlich auch Qualitätsstufen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Genau so ist es, deswegen bin ich darauf erst gar nicht eingegangen. Markenbildung und die Bindung von Kunden an eine Marke hat viel mit Pychologie zu tun.

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  • Ich kann es ja nur so weiter geben. Aber er hat mir ja auch ein Hauptschloss von GU und eins von KFV mal in die Hand gegeben. Das konnte man schon merken. Und wenn er in seiner Laufbahn oft defekte GU Schlösser reparieren muss und die KFV kaum defekt sind dann spricht das ja schon für sich.


    Zumal er sagt das man bei KFV die Defekten teile oder Schlösser auch so tauschen kann ohne gleich ALLES neu kaufen zu müssen. das geht bei meinem anscheint nicht.

  • Wenn dann die Einzelteile teuerer sind als bei einem anderen Hersteller die komplette Verriegelung, dann hat man nichts gespart.

    Es gibt viele Mythen wenn es um Produktqualität geht, das ist im Baubereich nicht anders als in anderen Bereichen auch.

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  • Ich habe mich da ja nie mit beschäftigt damals . Wir waren Jung und haben uns auf die Beratung verlassen. Da gab es auch keine Auswahl von Schloss Herstellern. Und die Türen waren nicht billig. Daher bin ich im guten Glauben gewesen.


    Naja, ich hoffe ich erhalte beim Hersteller noch Hilfe.


    Danke bis hierhin schon mal an euch