Garten Mauer für eine Terrassen Überdachung

  • Möchte eine Trennwand zw. zwei Reinhäusern ziehen. Die Länge von der Wand wird 4 m sein und die Höhe 2m. Dachte von einer Wandstärke 24cm, die Wand soll verputzt werden. Von meiner Seite kommt am Ende der Wand ein Pfosten für die Terrassenüberdachnung rein welcher mit der Mauer verbunden werden sohl. Auf der Wand wird ein Glass keil von der Terrassenüberdachnung aufgesetzt. In meine Planung ist die Wand mit Kalksandsteine KS-P-248-240-248 zu kleben. Für die Stabilität sollte es 1,4 Lochstein oder Vollstein 1,8 sein? Weil die kleine Vollsteine zum mauern 240x240 sind zur Zeit nicht lieferbar. Was haltet ihr von das Kleben?



  • Vogel

    Hat den Titel des Themas von „Garten Mauer für Eine Terrassen Überdachung“ zu „Garten Mauer für eine Terrassen Überdachung“ geändert.
  • Was haltet ihr von das Kleben?

    Plansteine verfügen über eine allgemeine bauaufsichtliche zulassung. Im Rahmen dieser Zulassung sind sie auch problemlos anwendbar.


    Sofern Deine Planung aber Deiner Orthographie und Grammatik entspricht, hätte ich arge Bedenken.


    P.S.: Frage jeanden, der sich damit auskennt und bezahlen den dann auch.

    Vermutlich wird Dein Vorhaben Genehmigungspflichtig sein.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Für die Stabilität sollte es 1,4 Lochstein oder Vollstein 1,8 sein? Weil die kleine Vollsteine zum mauern 240x240 sind zur Zeit nicht lieferbar. Was haltet ihr von das Kleben?

    Kleben ist ein zugelassenes System und zulassungskonform einsetzbar. Mit 1,4 und 1,8 meinst Du die RDK (="Rohdichteklasse") der Steine? Die ist an und für sich sich hier egal.


    Ist auf der Grenze eine Verglasung (bei Dir "Glas-Keil") überhaupt zulässig? Ich habe mindestens da Zweifel. Ist die zusätzliche Überbauung des Grundstücks überhaupt genehmigungsfähig?


    Willst Du die Konstruktion nicht lieber von jemandem planen lassen, der das kann? So ist das doch ein fürchterliches Gestümper!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Naja - brauchen würde man sie eigentlich schon. Nur lässt die bei so einer Mauer selten tatsächlich jemand rechnen. Auch eine Zweimeter-Mauer kann umfallen und jemanden erschlagen.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Eine Statik braucht mann für 2m Wand Hohe nicht.

    Naja, rechnerisch fällt die Wand je nach Rohdichte bereits ab 0,6 bis 0,8 m um.

    Persönlich erlebt habe ich, dass ein Unternehmer eine Wand 3-mal gemauert hat, weil die über Nacht "umgefallen" ist ;)


    Eine 8m² große und 2m hohe Mauerwerkswand wird ohne Aussteifung nicht lange stehen.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

    Einmal editiert, zuletzt von de Bakel () aus folgendem Grund: Treads vertauscht.

  • Eine Statik braucht mann für 2m Wand Hohe nicht.

    Vorsicht, der Begriff "Statik" wird sowohl für eine Eigenschaft eines Bauteils/Bauwerks (Standsicherheit, Tragfähigkeit) als auch für für statische Berechnungen genutzt.


    Für eine Wand von 4m Länge und 2m Höhe brauchst Du vielleicht nicht unbedingt einen Statiker der Berechnungen durchführt, aber Du musst trotzdem die Standsicherheit sicherstellen. Letzteres wäre auch dadurch möglich, dass man Vorgaben eines Herstellers umsetzt. Bedenke auch, dass so eine schwere Wand ein ausreichendes Fundament benötigt.


    d.h. Nur weil Du für eine Wand nicht zwangsläufig einen "Statiker" brauchst, darfst Du nicht auf eine "Statik" verzichten. Sollte die Wand aus irgendeinem Grund umfallen und vielleicht auch noch einen Schaden verursachen, wobei es noch nicht einmal ein Personenschaden sein muss, dann hast Du ein Problem.


    Warum möchtest du eine Wand aus Steinen errichten? Geht es nur um den Sichtschutz? Vielleicht gibt es ja eine deutlich einfachere Möglichkeit.

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  • Warum möchtest du eine Wand aus Steinen errichten?

    Vielleicht, weil darauf noch ein "Glaskeil" soll?

    Das ginge allerdings auch in Holz. Aber hier fehlt es wohl am grundsätzlichen - nämlich an einer vernünftigen Planung.

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  • Wir lassen uns auch demnächst einen Sommergarten bauen. Nie im Leben käme ich auf die Idee, tragende Teile davon selbst zu errichten bzw. das Dach auf eine selbst gebaute Grenzmauer aufzusetzen oder anzubauen. Wenn die Mauer aus irgend einem Grund mal weg soll, fällt das Dach mit ein? Na danke! Die Mauer ist das eine - das Dach das andere. Die Mauer kannst Du so hinstellen (mit Nachbarn besprechen), das Dach würde ich vom Profi zumindest planen lassen und als eigenständige Einheit aufbauen lassen.

    VG! Katja

  • Vielleicht, weil darauf noch ein "Glaskeil" soll?

    Das ginge allerdings auch in Holz.

    Glaskeil ist kein Problem, der lässt sich auch mit anderen Materialien wie Holz oder Alu umsetzen. Bei Wintergärten findet man das oft. Die Schwierigkeiten beim Bau solcher Glaskeile (Rahmen, Länge, Format etc.) werden nicht weniger, nur weil sch darunter eine Mauer aus Stein befindet.

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  • E

    Die Mauer kannst Du so hinstellen (mit Nachbarn besprechen)

    :eek:


    Baurecht spielt keine Rolle? Ah, doch, steht ja oben, dass das Bauamt zugestimmt hat. Wenn dem so ist, handelt es sich allerdings lediglich um eine Zustimmung bezüglich des öffentlichen Rechts. Privatrechtlich muss dennoch mit dem Nachbarn nicht schon alles erledigt sein. Und in NRW gibt es ein Nachbarrechtsgesetz, welches den Umgang mit genau solchen Wänden regelt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Vom Bauamt haben wir die Freigabe für den bau der Wand und Überdachung.

    Das Bauamt hat wohl kaum die Standfestigkeit Deiner Konstruktion geprüft, das liegt in Deinem Verantwortungsbereich. Wenn Du schon auf statische Berechnungen verzichten möchtest, dann solltest Du zumindest die Planungsinformationen des Herstellers studieren, dann würde Dir auffallen, dass Deine Konstruktion so nicht zulässig ist.


    Für freistehende Wände steht dort beispielsweise:


    Zitat

    Ohne Aussteifung und ohne Auflast ergibt sich nach [43] bei Ver-wendung von KS-Blocksteinen (Steinrohdichteklasse 2,0) mit einer Schichtmaßhöhe 25 cm exemplarisch für die Windlast-zone 2 die folgende zulässige – und in der Regel wenig prakti-kable – Anzahl von Steinschichten:n

    Wanddicke 17,5 cm: 1 Steinschichtn

    Wanddicke 24 cm: 2 Steinschichtenn

    Wanddicke 30 cm: 3 Steinschichtenn

    Wanddicke 36,5 cm: 5 Steinschichten


    Für die von Dir geplanten Abmessungen der Wand, mit 4m Länge und 2m Höhe, bräuchte es somit eine dreiseitig gehaltene Wand.

    Auch dazu gibt es Informationen in den Planungsunterlagen (Stahlprofi I240 oder Beton 20/24, Abstand usw. usw.).


    Übrigens, solche Anforderungen gibt es auch für den Rest der Terrassenüberdachung, die wohl eher ein Wintergarten wird. Selbst bei verfahrensfreien Vorhaben kann man nicht tun und lassen was man will. Deine Zeichnung enthält ja keine Details, also interpretiere ich das eher als Skizze. Die 5m Spannweite zum Beispiel würde ich als sportlich betrachten. Technisch machbar ist das sicherlich, nur ergibt das je nach Material schon ziemlich üppige Abmessungen. Die Lasten, insbesondere auch Schneelast, werden gerne mal unterschätzt. Viele statischen Berechnungen die man zu fertigen Wintergärten (oder Bausätzen) geliefert bekommt, erfassen die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort nicht oder nur unzureichend.

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