Schottergärten Pro & Contra

  • ...ja...bei uns nicht. Wenngleich...dieser ungehindert wuchernde Garten zieht natürlich allerlei Ungeziefer an...

    fürchterlich!


    Aber ernsthaft: Ich verbringe meine Urlaube bevorzugt bin Gegenden, in denen kein bisschen gemäht wird. Da kommen abends auch immer die Rehe am Haus vorbei und fressen etwas von den Gräsern - oder der Uhu brütet über dem Zelt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das kann nur jemand sagen, der noch kein Bienenhaus hatte.

    Da muss ich Dich enttäuschen. Insgesamt waren es 3


    und Opa hatte ein Dutzend Völker.



    Genau das ist ja das Problem: Auf den "Land" Monokultur-Wüste,

    Genau da hakt es, wobei es auch da regionale Unterschiede gibt. Von diesen großen Monoflächen bleiben wir hier verschont, und es gibt glücklicherweise noch eine Menge Flächen die bienengeeignet sind. Das ist aber nicht überall so, und ein paar Vorgärten können mit zig ha landwirtschaftlicher Flächern nicht mithalten.

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  • ist der schottergarten nicht die Ausnahmeauslegung der bauordnungen,

    wenn ich mich recht erinnere sieht die begrünung vor.

    Warum nicht der versiegelten Fläche zuordnen oder der bebauten?

    Ist doch auch quasi so.

    So ein ordentlicher rasen wird sicherlich öfters gemäht als jede landwirtschaftliche Wiese.

    Blühen ist da eher nicht.

    Da sich die natur nicht nur aus bienen und ähnlichem besteht wäre Vielfalt im eigene garten weiterhelfend.

    Hohes Gras bevorzug ein anderes spezielles Klientel wie niedriges.

    Schlecht finde ich immer auf schlechte beispiele andere zu zeigen um abzulenken. nur wenn mn selber vorbild ist kann man wirken.

    Wenn man es den schlechten beispielen der landwirtschaft nach macht und einöde generiert braucht man sich über das Artensterben nicht wundern.

    Pfanzengemeinschaften sind meist stabiler und im endeffekt pflegeleichter.

    Auch ein Schottergarten ist endlich. Wenn mal genug organisches Material angeweht und angeschwemmt ist. es gibt auch spezialisten für Schotterflächen.




    eine aufstrebende Familie Waldohreulen. Mutter + 4 Kinder

    Du hast ausreichend Mäuse!?:)

    und die Mama bevorzug kürzeren bewuchs - kommt man leichter ans Futter.

  • Ja - die Vögel. Beim Kanufahren auf dem Inn wurden wir auch schon von Mittelmeermöven und Flussseeschwalben attakiert.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Selbst wenn man unterstellt, dass ein Zehntel der Vorgärten mit Schotter zugeschüttet würde, ist der Anteil verschwindend gering.

    schon , nur tauchen diese dort auf , wo schon alles zugeschissen

    die insgesamte Schotterfläche auf das ganze Land gesehen mag eher gering sein. In bestimmten Gebieten (insbesondere Neubaugebiete) sind aber die ganzen Vorgärten mit Schotter versehen und das ist m. M. nach nicht in Ordnung.

    mmn auch

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • ...ich wusste nicht, dass es so schlimm ist... <x:eek::wall::rb:

    Aber wo sind denn bloß diese Gärten des Grauens???

    Hier kenne ich nur fünf, drei davon große "Architektenhäuser" im Bauhausstil. Da mach ich jede Wette, dass deren Archis die Gärten mitgeplant haben, zum "Stil" passend. Leider haben sie keinen Blick für die Nachbargärten übrig gehabt, sonst hätten sie bemerken müssen, was sie da anrichten.


    Nr. 4 ist ein neuer Bungalow, vorne Schotter mit einem Kübel drauf, hinten Rasen.

    Nr. 5 ein älteres Siedlungshaus, im Schotter ist inzwischen Chinaschilf, seit die Diskussion in der Tageszeitung läuft.


    Schotter macht sich auch immer mehr auf Friedhöfen breit, leider. Wer weiß, vielleicht gibt es bald auch "Gräber des Grauens" im Facebook?

  • Im Grunde hat der Schotter ja reichlich Potential, zu einer Magerwiese zu werden. Man muss nur ordentlich wilde Samen verstreuen. Neben meiner Unkrautwiese z.B. hätte es so ein Schottervorgarten sehr schwer.

    Wir haben im Dorf auch einen Hausherren, der so ein Quadrat angelegt hat im Vorgarten. Da drauf stehen dann passend 2 japanische Bäumchen, die quasi steril sind. Ich glaub, beim nächsten Sturm lass ich da Mal ne Tüte Samen aus Versehen fallen... ;)

    VG! Katja

  • Meine Schafe wurden letztens von einer Schar Stare ein Stückchen weiter getrieben:D

    So richtig mit Attacke aufs Hinterteil

    Die standen nun mal im weg wo sie hin wollten. Ich hätte die Mähs auch umgeparkt. :D


    Letztens haben zwei Raben vor dem Haus ein Eichhörnchen vom Baum vertrieben. Der hat auch die Welt nicht mehr verstanden und musste sich nen anderen Baum suchen. Die Raben wollten den Baum nicht mit anderen teilen...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Wieso "waren"? :)

    Weil es zwischenzeitlich nur noch 2 sind.

    Spielt aber keine Rolle, mich hatte nur interessiert ob die überaupt angenommen werden. Dank Ortsrandlage und viel Platz gibt es viele natürliche Möglichkeiten für Bienen und andere Insekten.

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  • JA nicht schlecht Roth,


    Ich wollte jetzt eigentlich vorschlagen, das Schotterflächen wie versiegelte Flächen berechnet werden. Ergo in die GFZ ?oder BFZ? wie betonierte Hofflächen angesetzt werden. Ebenso evt bei der NIederschlagsgebühren Berechnung.


    Moment, wurde da vorhin über Liguster gemault?

    Da hat sich aber der Grüne daumen wohl übernommen. Liguster mag zwar nicht für Bienen und Blumen toll sein,

    Aber in den 200m Liguster und 10m Buchenhecke die mich in der Mache haben, ist allerlei Umtrieb vorhanden.

    Unteranderem Igel und sehr sehr viele Amseln, Meisen und Spatzen und Rotkehlchen ect. Soweit ich mich noch erinnere hat der Bund NAturschutz schon vor langem bemängelt, das in der Landwirtschaft es neben dem Bienen auch keine Hecken mehr gibt.


    Mich bin auch kein Freund von den Exotischen Hecken wie dem Loorbeer, aber lieber eine Hecke und dafür nen haufen klee im rasen, als eine Steinmauer mit Blumentopfen für die Bienen und dafür ein englischer Rasen.


    Ich versuchmal zusammenzuzählen was unsere Rasenfläche beinhaltet. Gräser verschiedener Gattunge, Klee, Gänseblümchen,Löwenzahn,Margeriten?, Ampfer, vereinzelt mal Mohn, Zitronenmelisse. Hahnenfuss achja und natürlich Brenesseln, aber nicht mehr so wild wie früher :D

    Der Rasenmäher ist auf maximal hoch und ich glaub so 30% der Schnittes bleibt im Gras liegen.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • chieff

    Mit dem Mähen machen wir es so:

    Die Sitzgarnituren werden mit dem Rasenmäher großzügig freigemäht. Ansonsten mähen wir nur rasenmäherbreite Wege ins Gras, um die Stellen erreichen zu können, die oft erreicht werden müssen. Das restliche Gras bleibt stehen und wird einmal im Jahr mit der Neuerwerbung, dem Kreiselmäher abgemäht. Aus diesem Gras machen wir Heu, das uns jemand abnimmt, der Ziegen hält.

    Auf den Kreiselmäher bin ich dank Reinhard Witt gekommen, dessen Naturbuch ich mal als Geschenk bekommen habe. In dem Buch beschreibt er u.a. "echte" Schotteranpflanzungen, besonders (aber nicht nur) für das öffentliche Grün.

    Informativ auch seine Rosenbücher mit lange blühenden, insektenfreundlichen und ausdauernden Rosen für den Naturgarten. Wer Lust hat, bei Reinhard Witt reinzuschauen:

    Home: Naturgartenplaner Reinhard Witt

  • Ich wollte jetzt eigentlich vorschlagen, das Schotterflächen wie versiegelte Flächen berechnet werden. Ergo in die GFZ ?oder BFZ? wie betonierte Hofflächen angesetzt werden. Ebenso evt bei der NIederschlagsgebühren Berechnung.

    Die idee hatte ich schon geäussert.


    Warum nicht der versiegelten Fläche zuordnen oder der bebauten? ........

    grüner Schotter ist ja eher selten


    Aber in den 200m Liguster und 10m Buchenhecke die mich in der Mache haben, ist allerlei Umtrieb vorhanden.

    Vielfalt und Verbindung ist sinnvoll

    In meiner randbepflanzung (Haselnuss mit allerlei ausgesammten, (Zwetschge esche)mit Waldmeister brennessel unterbepfanzung) und Fichten doppelreihe)

    tummeln sich temporär immer menschenkinder. Dank Sichtschutz nach beiden Seiten.


    Wenns nach dem Gusto der Bienen gehen würde, wäre die Landschaft von Phacelia und indischen Springkraut geprägt.


    Nicht zu mähen bzw extrem spät zu mähen bevorzug die gesellschaft der Obergräser mit Anhang und stellt wenn das die meisten machen eine Einseitigkeit dar.

    Im niedrigen bestand tummeln sich ganz ander Flora und Fauna.

    Pflanzen die vor dem Blühen und aussamen abgemäht wereden fallen aus und man handelt sich eine anzahl veramte Gesellschaft ein.

    Übrigens der grund warum große landwirdschaftlichen Grünflächen zur veramung beitragen.

    Wenige Gräserarten, die die vielen Schnitte vertragen und den hohen Düngereintrag.

    Wie schon öfters gesagt sind die hausgärten nur ein kleiner teil der Fläche.

    Imo macht es sinn sich mit den Nachbarn zu ergänzen und Verbünde zu schaffen, so das nicht nur Luflandeplätze entstehen.


    Ich selber betreibe schon lange das sytsem der wechsel mähweide, wo selten großen Flächen gemäht werden und wechsle mit den zeitpunkten regel,ässig durch.

    Ökonomisch ist die durch die vielfalt des bewuchs, wodurch sich die wehwehchen von allein regeln die sonst kostenpflichtig würden.

    Die hat auch den Vorteil das Fluchtmöglichkeiten in den angrenzenden stehenbleibende Flächen möglich ist.

    Da meine Schafe selektive Fresser sind ist eine kontrolle immer angebracht.

    Wer nicht vo aussen nach innen mäht ermöglicht die Flucht für allerlei Getier.

    Eine einfache möglichkeit der Verbesserung.

    Landwirte für Fortschritte zu loben ist effektiver als das schimpfen über den schlechte rest.

    Es ist ein Fortschritt zu erkennen. Die details des Zusammenspiels von Flora und Fauna war bisher in der landwirtschaftlichen ausbildung nicht durch große Tiefen geprägt.

    Deswegen mische ich mich gerne mit meinem Fachwissen ein wenn die diskussion auf die polarisierung Städter und landbauern zusteuert.

    Kenntnisse zum konventionellen landbau ist da immer von Vorteil.

    Langfristig schädigt man sich im Konventionellen landbau mit der verarmung natürlich auch, macht sich nur nicht so schnell im geldbeutel bemrkbar.

    Das CO2 Problem wird aber einiges beschleunigen, weil der Humusaufbau mehr in den Fokus kommt. Der zieht aber auch mehr fauna einsatz nachsich.


    Was Schottergärtenumbau betrifft

    Ersetze Sand mit Saharastaub

    Dünger humus mit polleneintrag

    und nehme einen zeiteinheit von fünf Jahren

  • Wir hatten seinerzeit unsere Mutterkuhherde mit ein paar wenigen Pferden kombiniert. Solange der Besatz nicht zu dicht und der Boden nicht zu fett war, hatten wir z.T. eine sehr vielfältige Vegetation und die Geilstellen hielten sich in Grenzen. Brennnesselfelder waren oft mit vielen Schmetterlingsraupen besetzt. Leider wurde inzwischen das meiste durch Monokultur ersetzt ;( (wir haben 2010 den Betrieb aufgegeben). Auf einem Teil der Flächen sind Maisfelder entstanden, ein Teil ist durch regelmäßiges Mulchen verödet.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Ich selber betreibe schon lange das sytsem der wechsel mähweide, wo selten großen Flächen gemäht werden und wechsle mit den zeitpunkten regel,ässig durch.

    Ökonomisch ist die durch die vielfalt des bewuchs, wodurch sich die wehwehchen von allein regeln die sonst kostenpflichtig würden.

    Versteh ich das richtig, dass Du eine richtige Määäh-Weide hast? Oder ist auch Eigenleistung dabei?

    Welche Wehwehchen meinst Du?

    VG! Katja