Pumpenschacht für Abwasser-Druckentwässerung

  • Wir haben ein etwas kompliziertes Gestaltungsproblem für einen geplanten Pumpenschacht einer Abwasser-Druckenwässerung, bei der momentan weder unser Architekturbüro, noch das beauftragte (jawoll!) HLS-Büro eine befriedigende (und Kosten-moderate) Lösung haben.



    • Die Abwasserentsorgung wird in Form einer Druckentwässerung angeboten, die Nachbarn (Bodenplatte, kein Keller) sind jeweils individuell mit einem kleinen Schacht und einer eigenen Pumpe angeschlossen (Standardlösung).
    • Wir planen zwei Baukörper, Wohnhaus und Poolhaus (dieses größtenteils unterirdisch), die beide mit Freispiegelentwässerung in unseren zu planenden Pumpenschacht entwässern sollen (jeweils zwei Einleitungen).
    • Die Unterkante des Fundaments des Poolhauses befindet sich 4,13m unter der natürlichen Geländeoberfläche, und 5,33m unter der angehobenen Geländeobefläche (begrüntes Dach) zwischen Wohnhaus und Pool.
    • Unterkante des geplanten Pumpenschachts soll etwa 1,5m unterhalb des Pool-Fundaments liegen, um einen genügend großen Pumpensumpf bereitzustellen. Die Pooltechnik führt wöchentliche Spülungen durch, bei denen in 7 Minuten 2m2 Wasser abgepumpt werden.
    • Im ersten Ansatz befand sich der Pumpenschacht im vorderen Teil des Grundstücks. Durch das 1% Gefälle der Freispiegeleinleitung vom Poolhaus wäre allerdings ein langer, sehr tief liegender Kanal direkt an der Grundstücksgrenze nötig geworden. Daher wurde eine Position möglichst dicht am Poolhaus gewählt. Diese Position ist allerdings noch in Diskussion.
    • Es gibt ein Angebot für einen HDPE-Fertig-Pumpenschacht, ca. 6,50m tief, DN1500, zum Preis von 25.000 EUR.
    • Bisher hat sich kein Anbieter gefunden, der eine Abwasser-konforme Lösung, z.B. aus kostengünstigeren Einzel-Ringelementen liefern kann.

    Der aktuelle Lösungsansatz ist, den Schacht hinter (im Bild rechts) das Poolhaus zu verlegen und sich damit die zusätzliche Höhe der Geländeanhebung (1,20m) zu sparen. Das macht aus unserer Sicht allerdings keinen signifikanten Unterschied und verlängert die Abwasserleitung des Wohnhauses um ca. 10m.


    Meine Idee ist, die Abwasser-Dichtheit nur in einem unteren Teilbereich des Schachts herzustellen (bis maximaler Schmutzwasserstand) und darauf einen kostengünstigen Zugangsschacht zu legen. Ist das eine gangbare Idee?


    Kennt jemand andere zugelassene Abwasser-Schacht-Lösungen, die nicht 25.000 EUR bei 6,50m Schachttiefe kosten?

  • Meld dich mal bei mir mit konkreteren Angaben zu den Niveauhöhen per PN.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D