Maklerprovision(en)

  • Laut einem Bericht in der Tagespresse (HAZ) sollen die Maklerprovisionen seit der gesetzlichen Einführung der hälftigen (Auf)Teilung der Provisionskosten zwischen Verkäufer und Käufer die Provisionen (addiert) um rd. 50 % gefallen sein. Abhängig davon, wie hoch sie früher waren. Der Absturz soll also grösser sein in Regionen mit hohen Provisionen als in solchen, wo sie traditionell niedrig waren.

    Ich kann das nicht prüfen, fand es aber glaubwürdig.

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  • Laut einem Bericht in der Tagespresse (HAZ) sollen die Maklerprovisionen seit der gesetzlichen Einführung der hälftigen (Auf)Teilung der Provisionskosten zwischen Verkäufer und Käufer die Provisionen (addiert) um rd. 50 % gefallen sein.

    Das kann ich für hiesige Anzeigen z.B. im immoscout nicht bestätigen. Bei den meisten Inseraten stehen immer noch 7,14 % (entspr. 6 % netto) als Käuferprovision. Ob die dann noch aufgeteilt wird? Und selbst wenn, werden die Verkäufer versuchen, die Provision auf den Kaufpreis aufzuschlagen. Wenn das gelingt, was ich zumindest für gefragte Lagen für wahrscheinlich halte, bezahlt der Käufer auf die Provision des Verkäufers noch Grunderwerbssteuer und Notarkosten.


    Mal sehen, was eine längerfristige Auswertung, z.B. nach Jahresfrist, ergibt.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ich kann bei Interesse gerne mal befreundete Makler fragen. Allerdings kenne ich nur die seriösen ( doch, die gibts)

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  • Leider sind die Makler nicht verpflichtet, die GESAMTprovision anzugeben. Zumindest informativ. So ist einer Provisionerhöhung durch die Hintertür Tür und Tor geöffnet.

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  • Vermutlich sind das die Gebiete in denen in der Vergangenheit die Maklergebühren auch stärker angestiegen sind?

    Die i.d.R. 6 % netto als reine Käuferprovision gab es in West-Berlin schon vor der Wende, die wurden dann auch in Brandenburg übernommen und haben sich bis heute nicht geändert in der Gesamtsumme.


    Ein Sinken der Provision kann ich nach den Anzeigen nicht feststellen, s.o. Vielleicht versucht jetzt der eine oder andere Verkäufer mehr sein Glück ohne Makler. Viele Grundstücke gehen und gingen aber schon über den Tisch ohne Umweg über Anzeigenportale.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ist nicht in B durch die neue Gesetzeslage die Maklerprovision für privat genutzte Wohnimmobilien hälftig zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen, so dass Käufer nur noch 3 % zzgl. 19 % Mwst, also 3,57 % Käuferprovision zahlen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ist nicht in B durch die neue Gesetzeslage die Maklerprovision für privat genutzte Wohnimmobilien hälftig zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen, so dass Käufer nur noch 3 % zzgl. 19 % Mwst, also 3,57 % Käuferprovision zahlen?

    So habe ich das auch verstanden. Ralf meint aber, dass die Provisionen insgesamt gesunken seien.

    Ich schrieb doch Verkäufer und Käufer addiert. Sonst wär die Halbierung ja einfach zu erklären.

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Erstmal wird nur das Gesetz umgesetzt, die Gesamthöhe bleibt aber tendenziell wohl gleich. Der letzte Teil des Artikels spekuliert über die weitere Entwicklung und vermutet, dass Verkäufer auf die absolute Höhe der Maklerprovision achten, wenn diese zur Hälfte von ihrem Verkaufserlös abgeht. Aber das ist eben bisher nur eine Spekulation und noch nicht am Markt zu sehen. Aus Sicht der anderen beteiligten (Verkäufer und Käufer) ist dies natürlich wünschenswert.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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