Kellerboden Innendämmung Neubau

  • Hallo zusammen!


    Wir bauen ein EFH am Hang mit Keller, welcher teilweise als Wohnraum genutzt wird. Aufgrund der Hanglage ist nicht der komplette Keller unter dem Geländeniveau. Die Lagerräume sind komplett unterhalb, die bewohnbaren Kellerräume sind mit der Bodenplatte mind. 80 cm unterhalb des Geländeniveaus. Die erdberührten Teile des Kellers wurden aus WU-Beton gefertigt:


    Da wir auf sehr lehmhaltigen Boden bauen, wurde auf einer Geovliesunterlage eine 30 cm hohe Schotterschicht verdichtet, auf der (auf einer Sauberkeitsschicht aus Magerbeton und einer Trennlage aus PE-Folie) die 28 cm starke Bodenplatte aus WU-Beton (C25/30, XC2, WF, schwindarm) gegossen wurde. Die Bodenplatte ragt in der Horizontalen überall 14 cm über die Außenkontur der Kellerwände hinaus.


    Die 25 cm starken WU-Betonwände wurden mit Bitumendickbeschichtung abgedichtet (Wassereinwirkklasse W2.1-E nach DIN 18533 - mäßige Einwirkung von drückendem Wasser ≤ 3m Eintauchtiefe), auf der die Perimeterdämmung (14 cm XPS) aufgebracht wurde. Die Perimeterdämmung reicht seitlich an den Außenwänden (über die Hohlkehle) bis zur Unterkante der Bodenplatte.


    Die Kellerbodendämmung soll von innen auf der Bodenplatte erfolgen. Dazu soll auf der Dampfsperrbahn aus Bitumen ein Dämm-Aufbau wie folgt (von unten nach oben) ausgeführt werden:


    - 25 mm PUR WLG 025

    - 30 mm PUL WLG 025

    - 25 mm EPS 040 DES (Trittschalldämmung)

    - restlicher FBA für FBH


    Ich muss gestehen, dass wir die Planung der Architekten nicht hinterfragt haben. Da wir uns mit anderen Bauherren rege austauschen, haben wir bisher nur die Ausführung einer Perimeterdämmung unter der Kellerbodenplatte bei den Bauvorhaben unserer Freunde gesehen und machen uns nun Sorgen über das Thema Wärmebrücken und Kondenswasserbildung...

    (Wir bauen in Massivbauweise mit Porotonziegeln, ohne KfW-Förderung).


    Ist es legitim bei einem Neubau die Kellerbodendämmung von innen auszuführen? Welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich dadurch? Gibt es bei der Innendämmung des Kellerbodens Probleme mit Wärmebrücken/Kondenswasser?


    Vielen Dank für die Hilfe und beste Grüße,

    Marie

  • Natürlich ist das legitim und auch recht normal.....

    Aber die notwendige Dämmung ( was und wie) müsste in der Wärmeschutzberechnung aufgeführt sein .... auch ohne KFW

  • In meinen Objekten wird der Keller oft innen und außen gedämmt - oder nur außen.


    Der Aufbau wäre mir etwas zu vielschichtig. Weshalb wird das PUR in zwei Lagen gelegt? Und Trittschalldämmung aus EPS ist eigentlich nicht mehrt so ganz der Stand der Technik - aber zulässig und funktioniert ausreichend.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.