Wieder einmal Todesopfer durch Einsturz einer Hauswand

  • Wieder einmal ist bei Bauarbeiten im Zusammenhang mit der Freilegung von Kelleraußenwänden oder Fundamenten ein Mensch zu Tode gekommen, heute in Sachsen. Was genau zum Einsturz der Kellerwand und damit der Verschüttung des Opfers geführt hat, ist noch unklar. Das gezeigte Schadensbild legt aber die Vermutung nahe, dass eine unzureichende Sicherung von Baugrube, Fundament oder Kellerwand dazu zumindest beigetragen haben könnte.


    Es handelt sich sicher um ein tragisches Ereignis, das aber vielleicht etwas nachvollziehbar macht, weshalb hier immer wieder vor laienhaften Arbeiten bei der Herstellung von Baugruben und der Freilegung von Fundamenten mit Nachdruck gewarnt wird. Kleine Fehler können bei solchen Arbeiten sehr schnell tödlich sein und halbe Familien auslöschen - neben der Zerstörung der Immobilie.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Tragisch und kommt leider immer wieder vor. Erst vor kurzem habe ich einen Bericht über einen Mann gelesen, der in einer Baugrube verschüttet wurde und anschließend im Krankenhaus gestorben ist. Auch das ist eine immer wieder unterschätzte Gefahr.


    Mann in Baugrube verschüttet

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Meine Tendenz: (Rein aus technischer Sicht betrachtet)

    Nach dem was ich da gesehen habe nach 10 maligen durchstoppen des Videos, wird es entweder sehr,sehr teuer oder unmöglich das Fundament zu retten bzw die Giebelwand zu erhalten.

    Im Erdreich fehlen ja fast 3m Wand die sich bis in die Kellerdecke hochzieht. D.h. da fehlt es auch schon.

    It deutlichen Setzungsrissen neber dem EG Fenster bis zur Decke EG.

    Ganz schlecht für Sanierungen, ist das bestehende MIschmauerwerk im KG: so wird das Fundament wohl auch aussehen.

    Grabarbeiten, um das Loch zu sanieren, gefährden da den rest vom Fundament.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Da lobe ich mir Erdarbeiten im Bodendenkmal, da geht nix ohne professionelle Grabungsfirma und archäologische Begleitung! 👌🏼

    Dennoch tragisch, so will man nicht sterben.

  • weshalb hier immer wieder vor laienhaften Arbeiten bei der Herstellung von Baugruben und der Freilegung von Fundamenten mit Nachdruck gewarnt wird.

    Jepp, und wir werden nicht müde das immer wieder zu schreiben, und zwar nicht nur im Zusammenhang mit der Freilegung von Fundamenten.

    Eine Baustelle ist kein Kinderspielplatz, auch wenn so manche Doku Soap diesen Eindruck vermittelt.


    Die Statistiken der Unfallversicherer liefern Zahlen, ca. 115.000 Arbeitsunfälle pro Jahr auf Baustellen, im Jahr 2018 waren davon 124 mit Todesfolge. Auch wenn die Zahlen zurück gehen, Baustellen bleiben ein gefährlicher Arbeitsplatz.

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  • Es sind auch schon Menschen von Leitern gefallen... Nach wie vor steigen Menschen auf Leitern.

    Hat jemand einen zielführenden Rat? Ich bin mir des Risikos beim Ausschachten durchaus bewusst und bösche bei entsprechender Tiefe natürlich ab, bzw habe nicht vor mich unter die Platte zu graben....

  • Es sind auch schon Menschen von Leitern gefallen... Nach wie vor steigen Menschen auf Leitern.

    Das ist eine aussagelose Aussage.

    Hat jemand einen zielführenden Rat? Ich bin mir des Risikos beim Ausschachten durchaus bewusst und bösche bei entsprechender Tiefe natürlich ab, bzw habe nicht vor mich unter die Platte zu graben....

    Für einen Grundbruch muss man nicht unter der Bodenplatte / dem Fundament graben. Es reicht bereits aus, sich einer kritischen Höhe oberhalb zu nähern. Diese hängt u.a. on den jeweiligen Bodenkennwerten und der Bodenfeuchte ab. Das scheint leider bei Dir noch nicht angekommen zu sein.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Vielen Dank für nichts.

    Hört Ihr Euch eigentlich selber zu?

    Außer spitzfindigen Schlaumeierkommentaren a la : "Du meinst sicher dämmen und nicht isolieren" ist hier ja wohl keine Hilfe zu erwarten.

    Wegen solchen Spezialisten habe ich seinerzeit mein Bauing Studium gehasst.

    Grauer Vollbart , Teddykrawatte, Karohemd und nie um einen Schlaumeierspruch verlegen.

    Flexibilität, Hilfsbereitschaft - Fehlanzeige.

    Aber ich wünsche Euch noch viel Spaß beim Austausch hier....

  • Wenn Du hier genau liest, wirst Du feststellen, dass hier schon große Unterschiede sind in Schreiben etc. Das macht es ja auch bunt und lesenswert.


    Und Grundbruch mit „ich steig auf eine Leiter“ zu vergleichen - nuja.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Naja, wer nach einem "Bauing Studium" nicht einmal den Unterschied zwischen "dämmen" und "isolieren" kennt, kennt mit Sicherheit auch nicht das Problemfeld Grundbruch.


    Wir müssen uns aber zurechnen lassen, das wir völlig ahnungslose Studenten des Bauwesen nicht daran hindern, blind über die Straße zu laufen.



    oooh Mann

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Ähm, sich an „dämmen“ versus „isolieren“ aufzuhängen bzw sich darüber lustig zu machen, finde ich auch nicht die feine englische Art. Das Zeug heißt schließlich auch Iso-xy und nicht Dämmo- xy.

    Darauf hinweisen, ok. Aber der Ton macht die Musik.

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