Entwässerung Terrasse etc. - noch zu retten?

  • Hallo,

    ich wende mich mit einer Frage zu Entwässerung meiner geplanten Terrasse ans Forum und hoffe, ihr könnt mir helfen: Im Neubau steht nun die Terrasse an und wir haben die gesamte Gartengestaltung inkl. Pflaster, Terrasse etc. an ein Fachunternehmen vergeben. Da innen noch viel zu tun ist, habe ich bisher auf die Kompetenz des Gartenbauers vertraut und nicht täglich alles kontrolliert. Nun bin ich aber bezüglich Entwässerung etwas stutzig geworden: Wir haben eine Haustüre, die nur knapp über Pflaster liegt, und es wurde keine Entwässerungsrinne verbaut, ebensowenig am östlichen bodentiefen Wohnzimmerfenster. Hier liegt nun allerdings schon Pflaster und wir müssen sehen, ob es in der Praxis Probleme geben wird. Zumindest an der Haustüre ist wenigstens etwas Gefälle erkennbar und es kommt ein großes Vordach darüber. Zudem zeigt sie nach Norden. Die Terrasse ist allerdings noch nicht belegt, und ich möchte zumindest hier noch retten, was zu retten ist: Die Terrassentüre ist nicht bodengleich, sondern einige cm über dem Boden (siehe Bilder), sie zeigt nach Süden und ist nicht überdacht. Der Boden bei uns ist sehr kieshaltig, gelegentliche Lehmlöcher nicht ausgeschlossen. Der GaLa-Bauer hat den Boden verdichtet (siehe Bilder), und darauf soll eine Einkonrbetonschicht aufgebracht werden, auf die Feinsteinzeugplatten geklebt und mit Epoxidharz werden. Der GaLa-Bauer wollte bis zur Türe hin fliesen und dort eine Silikonnaht ziehen, was mir als Laie nicht ganz regelgerecht erscheint. Auf die Frage nach Entwässerung gemäß DIN meinte er, das sei nicht unbedingt erforderlich und daneben sei ja gleich der Lichtschacht, in den Wasser abfließen könne. Man könne aber, wenn gewollt eine Rinne einbringen. Ich frage wohin diese entwässere, und er meinte, einfach durch die Löcher in der Rinne ins Erdreich darunter. Erstens wäre bei mir aber unter der Rinne das Styrodur (siehe Bild) und ich kann mir nicht vorstellen, dass das permament begossen werden soll? Zweitens hätte ich vermutet, dass das Wasser weggeführt werden muss? Ganz im Eck ist ein Regenrohr, ob das einen Kanalanschluss hat, weiß ich nicht, aber ich vermute, das dort anschließen ist extrem teuer, und ich habe keinen finanziellen Spielraum mehr. Zweite Idee wäre, es in den Rasen vor der Terrase zu entwässern, aber die Betonrandleisten um die Terrasse sind schon gesetzt. Ich habe von Gartenbau null Ahnung und wäre für Hilfe sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Simon

  • an ein Fachunternehmen vergeben

    leiser zweifel beschleicht mich........

    unternehmen , ja ,

    fach - ??????


    das

    und darauf soll eine Einkonrbetonschicht aufgebracht werden, auf die Feinsteinzeugplatten geklebt und mit Epoxidharz werden. Der GaLa-Bauer wollte bis zur Türe hin fliesen und dort eine Silikonnaht ziehen, was mir als Laie nicht ganz regelgerecht erscheint. Auf die Frage nach Entwässerung gemäß DIN meinte er, das sei nicht unbedingt erforderlich und daneben sei ja gleich der Lichtschacht, in den Wasser abfließen könne.

    und das

    aber ich vermute, das dort anschließen ist extrem teuer,

    schliesst sich eigentlich aus .


    im verhältnis zu fachgerecht verlegten diemüssenaberdoppeltsogrossseinwiebeimnachbar-keramikplatten ist eine rinne inklusive anschluss geradezu ein fliegenschiss .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Hallo, was mein Nachbar an Platten hat, ist mir völlig wurscht, und das Maß von 60 x 60 ist völlig normal. Ich will keine Arbeit mit der Terrasse, kein Moos, keine sandigen Fugen etc und hab deshalb Keramik genommen. Komisch, dass bei Erwähnung von Keramik immer dieser "das-muss-ein-Angeber-sein-Reflex" sein kommt. Da die Entscheidung für die Platten schon lange fiel, und inzwischen ungeplante Kosten hinzukamen, habe ich für erneutes Aufbaggern und Kanalanschluss (denn wie man auf den BIldern sieht, ist der Boden schon fix gerüttelt und verdichtet) tatsächlich kein Geld.


    Wie bekomme ich mit finanziell möglichst geringem Aufwand eine regensichere und fachgerechte Lösung?

  • den anschluss dürfte ein (echtes) fachunternehmen mit 4-5 arbeitsstunden und einpaar rohren und formstücken für<300€ hinbekommen.


    es tut mir leid , aber wenn ich keramik lese bekomme ich immer ei zucken im linken augenlid ..... ;)

    und 60x60 ist wiklich nicht besonders gross , aber trotzdem widersinnig . nicht die grösse , sondern die keramik.....aber dazu habe ich schon zu oft zuviel geschrieben .:eek:

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • ich verstehe auch nicht, weshalb man im Außenbereich in unserem mitteleuropäischen Kontinentalklima Fliesen verlegen muss - noch dazu in diesem Format. Es gibt doch haltbare - und kostengünstigere - Lösungen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Es gibt doch haltbare - und kostengünstigere - Lösungen.

    Ja, so wie unsere Terrassenplatten aus Betonwerkstein, die ich nach 5 Jahren am liebsten schon komplett auswechseln würde, weil sie mit hundert Fettflecken von Grill, heruntergefallenem Essen der Kinder, Sonnencremetropfen u.s.w. einfach nur noch zum <x aussehen.

    Keramik mag etwas teurer sein, dafür ist sie eben auch viel pflegeleichter (und gibt optisch mehr her als der nackte Beton, aber das ist Geschmackssache).

  • bloß noch niemand überzeugt mit deiner Meinung...

    das nimmst du an .

    ich weiss es nicht . kann mir eigentlich auch egal sein . nur weiss ich , wie aufwändig und wie teuer eine verlegung nach herstellervorschrift ist , und wie viele fallen da noch bleiben .....

    mir würde meisterLars einfallen ,der ist mit dem zeug böse reingefallen und seit dem liket er alle meine beiträge in diese richtung.

    Keramik mag etwas teurer sein

    etwas :lach:


    das du mit deinen platten danebengegriffen hast ist schade , macht die keramikplatten aber nicht besser...

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Keramik mag etwas teurer sein, dafür ist sie eben auch viel pflegeleichter (und gibt optisch mehr her als der nackte Beton, aber das ist Geschmackssache).

    Da gebe ich Dir grundsätzlich Recht.

    Ja, so wie unsere Terrassenplatten aus Betonwerkstein, die ich nach 5 Jahren am liebsten schon komplett auswechseln würde, weil sie mit hundert Fettflecken von Grill, heruntergefallenem Essen der Kinder, Sonnencremetropfen u.s.w. einfach nur noch zum <x aussehen.

    Ich muss zugeben, dass ich mit ein paar Flecken leben kann. Allerdings steht unser Grill auf einem Wagen nur auf wasserdurchlässigen Flächen mit wassergebundenem bzw. losem Laufbelag und Kleckse werden dort innerhalb weniger Wochen von der Natur beseitigt. Nein, diese Flächen werden von uns weder mit Kärcher, noch Sagrotan, noch Spüli, noch mit Glänzer behandelt und sie sind auch nicht perfekt eben oder fest. Draußen ist für mich draußen und nicht Wohnzimmer. Insofern käme ich nicht auf den Gedanken, einen Weg- oder Terrassenbelag wie einen Wohnzimmertisch behandeln bzw. erhalten zu wollen. Dann könnte ich ja auch keine Feuerschale hinstellen ... und Kräuter müsste ich dann auch immer beseitigen ...


    Sorry, ich bin da wohl etwas anders ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da ich nach diesen Erfahrungen unserem GaLa-Bauer etwas skeptisch gegenüberstehe, möchte ich ihn ungern mit Bagger darauf ansetzen, nach dem Entwässerungsrohr vom regenfallrohr zu graben und dort anzuschließen. Die Pflasterverlegung lief schon nicht toll, da wackelt noch einiges, überall wurden Zementflecken auf den frischen Steinen hinterlassen und mene Mängelliste ist schon recht lange. Die Arbeiter sprechen kaum deutsch und der Chef schaut nicht oft vorbei. Hatte mir das anders vorgestellt, zumal das Unternehmen ortsansässig ist und eigentlich keinen schlechten Ruf hat. Wenn mit einem separaten Rohr in den rasen entswässert wird und die Betonrandleiste dafür an einer Stelle aufgebrochen werden muss, wie müsste das aussehen? Wie tief würde so ein Rohr verlegt? Ich vermute mal, der GaLa-bauer wird mir vorschlagen, das Rohr bis zur Mitte der Terrasse oder bis kurz vor die Randleiste laufen zu lassen und dort zu versickern...

  • wie darf ich das verstehen? Leider besteht bei Beauftragung immer ein restrisiko, dass das Unternehmen nicht hält, was man sich versprochen hat, und die Referenzen im Vorfeld sowie die Vorgespräche ließen auf keine Probleme schließen. Auch von der Stadt hat man uns das Unternehmen empfohlen.

  • Ich würde mich freuen, wenn irgendjemand noch einen Vorschlag hätte, wie man die Entwässerung pragmatisch umsetzen kann.

  • Auf welcher Grundlage soll dieser Vorschlag geschehen?


    Firma ist beauftragt und bleibt.

    Kosten soll es (fast) nix

    Die Lösung muss von einem Laien an die fremdsprachigen Mitarbeiter weiter gegeben werden.


    Du wartest auf ein Wunder.

    Pragmatische Antwort: Kauf dir ein Vordach.

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man viel besser an seinen Fragen als an seinen Antworten. 8o

  • den anschluss dürfte ein (echtes) fachunternehmen mit 4-5 arbeitsstunden und einpaar rohren und formstücken für<300€ hinbekommen.

    es geht besser ohne bagger.

    der vorschlag war nicht richtig , bessere habe ich nicht ....


    vielleicht wartet man halt die 3-5 jahre bis zur sanierung und lässt es dann richtig machen :lach::P


    ich weiss , ich wollte nicht mehr schreiben ....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Steht der Fensterrahmen auf der Bodenplatte auf oder ist darunter noch ein weiterer Rahmen von Fenster?


    wie sieht dort die Abdichtung aus ? Bei uns was mMn am Fensterrahmem / Türrrahmem von außen noch eine Abdichtungsfolie angeklebt und diese mit der Wanddichtung verbunden ?

  • Kater432: Das Haus ist unterkellert, der Fensterrahmen ist bündig mit dem Fußboden im EG. Der Sockel hat eine Dichtschlämme oben drauf und auch bei uns ist eine Abdichtungsfolie am Türrahmen außen.


    Ich muss morgen mit dem Chef die Sache durchsprechen (die Komunikation läuft natürlich über den Firmenchef, der sich sehr bemüht, aber eben viele Baustellen gleichzeitig hat. Nur die Arbeiter selbst sprechen kaum deutsch, und das ist ja am Bau nun wirklich keine Ausnahme. Die Fa ist sicher auch nicht schlechter als viele andere, eben Durchschnitt.). Da wir sehr kiesigen Untergrund haben, ist in der Gegend die Terrassen-Entwässerung über Rohranschluss Kanal die Ausnahme, meistens wird das direkt in den Rasen geleitet und versichert dort, so ist es zumindest in der Nachbarschaft (sofern dort überhaupt eine Rinne angebracht wurde, oft ist da auch gar nix). Das Blöde ist eben, dass die Betonrandleisten schon gesetzt sind.

  • Ja, genau, die würde auf der Perimeterdämmung sitzen und über die Schlitze direkt nach unten oder seitlich entwässern 8welche Variante vorgesehen ist, weiß ich noch nicht, aber so hat es mir der GaLa-Bau-Chef am telefon erklärt. Ich finde es aber seltsam, entweder direkt nach unten auf die Dämmung zu entwässern oder seitlich direkt an die Hauswand und nach vorne in de Terrasse (die Schlitze sind ja immer auf beiden Seiten, soweit ich weiß).

  • macht die keramikplatten aber nicht besser...

    Bloß habe ich immer noch nicht verstanden, was die Keramikplatten denn schlecht macht, außer dem Preis vielleicht.

    Gerade mal geschaut, vor 8 Jahren habe ich 140 Euro netto bezahlt incl. Verlegung (auf unserer Dachterrasse).

    Wenn ich jetzt online schaue, finde ich Materialpreise ab 25 Euro/m². Wenn ich davon ausgehe, dass ich Faktor 3-4 ausgegeben muss um was wirklich Gutes zu bekommen, so what, spielt bei den paar qm doch fast keine Rolle.

    wie aufwändig und wie teuer eine verlegung nach herstellervorschrift ist

    Auch das will mir noch nicht in den Kopf. Ob da jetzt eine 2-3cm Keramikplatte im Splittbett oder auf einem Stelzlager liegt oder eine 4cm Terassenplatte, wo ist der Unterschied?

  • eigentlich will ich keinem die keramik vermiesen , nur ist keramik auf splitt nicht haltbar verfugbar und eine feste verlegung ziemlich teuer und fehleranfällig.....


    aber ...... macht doch was ihr wollt :P

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • fest verlegen deshalb, weil die Platten nur 2cm haben und mir das Risiko zu groß ist, dass die wackeln, meinte auch der GaLa-Bauer. Und ja, das ist leider deutlich teurer, dafür habe ich dann hoffentlich lange Ruhe und darum ist es mir auch so wichtig, dass die Entwässerung passt. Es gibt ja, soweit ich sehe, unterschiedliche Rinnen - einmal mit den Schlitzen unten oder seitlich (Drainagerinnen) und die geschlossenen Entwässerungsrinnen. Welche sind denn bei der Terrasse hier zu empfeheln? Der GaLa-bauer will ja die mit den Schlitzen nehmen und gar nichts ableiten, in der DIN lese ich etwas anderes heraus. Könnt ihr mich da aufschlauen? Ich bin jetzt an den Gala-bauer gebunden und weiß nicht, in wieweit ich mich auf ihn verlassen kann, wir hatten ihn ausgewählt, weil er uns von der Stadt empfohlen wurde und die Vorgespräche gut liefen. Nach dem ersten Arbeiten bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ein anderer Betrieb nicht besser gewesen wäre, aber das ist zu spät. Wir haben jedenfalls nicht blind den billigsten ausgewählt!