Wer kann zählen?

  • Ah geh, Oider... Typischer Häuslebauer. Da wird pro Gewerk, ohne nachzudenken, einfach der Standarddurchbruch in den Plan gezeichnet. Ob die sich in die Quere kommen, oder ob man ja etwas gemeinsames machen könnte, das groß genug ist, darüber wird nicht nachgedacht, denn Zeit kostet Geld. Also Standard wird akkumuliert. Basta. :wall:

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Da wird pro Gewerk, ohne nachzudenken, einfach der Standarddurchbruch in den Plan gezeichnet. Ob die sich in die Quere kommen, oder ob man ja etwas gemeinsames machen könnte, das groß genug ist, darüber wird nicht nachgedacht, denn Zeit kostet Geld.

    Mag beim Eigenhenheim so sein. Da könnte man dann auch relativ leicht kombinieren. Sobald aber Schotts einzubauen sind, wird es schwierig mit der Verantwortung.


    Schon die oft praktizierte "Lösung", dass der Klempner sein Schott liefert und "einbaut", dann aber der Maurer den Durchbruch schließt ist problematisch. Wer von beiden zeichnet da für die fachgerechte Montage?

    Noch komplizierter wird es bei mehreren und vielleicht noch unterschiedlichen Leitungen. Wenn das dann noch von verschiedenen Fachplanern produktneutral ausgeschrieben werden soll, ist fast nichts mehr zu retten.


    Im Ergebnis macht dann lieber jeder nur seins, auch wenn es den Bauherren am Ende mehr kostet.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • Im Ergebnis macht dann lieber jeder nur seins, auch wenn es den Bauherren am Ende mehr kostet.

    Wenn Brandschutz erforderlich ist, dann ist die getrennte Führung empfehlenswert. Die Zulassungsbestimmungen für Brandschotts lassen wenig Spielraum für Kombinationen.

    Wenn doch, dann lassen wir diese Schotts von einer unabhängigen Drittfirma machen. Die jeweiligen Gewerke haben meist nicht die Zulassung für gewerkeübergreifende Schotts.

    Gruß Manni

  • Ich gehe davon aus, dass es um ein EFH geht. Da sieht man das hin und wieder bei GU/GÜs. Es gibt wenige gute, aber die Masse denkt sich nix. Bei MFH wird schon eher gedacht und geplant.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • SO, etwas schärfer :)


    Man beachte beim Durchblick durch das grosse Loch, das man eine Quermauer erkennt, oder zumindest das da eine aufhört. unterhalb der Kellerdecke.

    Ergo so auf der Höhe der zusammengewickelten NYM-Kabels.

    Von da aus,über meinen Standpunkt hinaus, sind es ca 4m bis zur Ausenwand

    Rechts auf dem Bild ist die Ausenwand.

    2,2-2,5 m parallel von der Ausenwand kommt dann die Erste Innenwand Parrallel zu dieser Ausenwand :thumbsup:

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Die Durchbrüche sind mitten im Raum?


    PS: Beim ersten Bild hatte ich den Endruck, dass ein weiterer Durchbruch ganz links wäre. Jetzt, von diesem Standpunkt sieht e aus, als ob die Decke nicht fertig wäre... (kopfkratznachdenk...)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • :thumbsup:

    Ich wusste nicht das es so undurchsichtig ist :D


    Neubau: Keller betoniert, der Rest ist Fertighaus in Holzständerbauweise..

    Man sieht die Kellerdecke von oben im Rohbauzustand.

    Ich hab mal die Durchbrüche markiert, auf dem schärferen Bild. (leider ist das andere was aufschlüssiger ist, unscharf geworden.


    Installiert wird u.a eine Zentrale Lüftungsanlage mit Ovalen Bodenkanälen. Wahrscheinlich schon vermutbar, nach dieser Dimensionierung der Durchbrüche.


    Unterhalb der Position von der ich das Bild gemacht habe, ist der Technikraum mit rund 4 x 2,5m. Ich steht also fast mittig.


    Ich find es statisch gesehen ,sehr mutig, bei solch eine Anordnung von Deckendurchbrüchen und Wanddurchbrüchen auf konzentrierten Raum bei der Spannweite und restlich verbliebenen Betonstreifen.

    Den Wanddurchbruch (Aussparung) kann man leider nur leicht erkennen, wenn man durch das große Deckenloch auf die Oberkante einer Ziegelwand schaut. die 30-50cm hinterhalb des Loches steht und endet.

    • Offizieller Beitrag

    Ich find es statisch gesehen ,sehr mutig, bei solch eine Anordnung von Deckendurchbrüchen und Wanddurchbrüchen auf konzentrierten Raum bei der Spannweite und restlich verbliebenen Betonstreifen.

    Deckendurchbrüche kann man in der Statik berücksichtigen. Bei kreuzweise gespannten Decken ist das i.d.R. auch kein Problem. Nur "wir machen da jetzt mal ein paar Löcher rein" ist problematisch bzw. kann es sein.