Statikwunder ?

  • Nr 2 gefällt mir übrigens sehr gut

    ja, saucool! Wenn man in entsprechender Lage wohnt.. traumhaft.


    Auf welchen Seiten treibst Du Dich denn rum?

    Wir wollen eine Bademöglichkeit im eigenen Garten. Eigentlich schon immer.

    Dieses Jahr stellen wir erstmal so einen Framepool auf mit 7m³, aber perspektivisch soll was größeres und dauerhaftes her. Man gönnt sich ja sonst nichts.

    Das nächste Bad ist leider auch nicht in Radreichweite.

    Ob nun Schwimmteich, Naturpool oder klassischer Pool mit technischer Aufbereitung, darüber sind wir uns noch nicht im klaren. Hat alles seine Vor- und Nachteile.

  • Betonpool: Individuelle Schwimmbecken aus Beton - sopra AG


    Als ich DAS gesehen hab, da hab ich gestaunt.

    Die Auskragung nach vorne (zum Betrachter) erklärt sich ja durch die wahrscheinlich als Überzüge ausgebildeten Seitenwände. Aber das der Pool linksseitig nahezu frei schwebt.. :eek:

    schaut so aus, als wäre Bild 6/6 das gleiche Objekt.

    Der Pool geht also weit nach hinten...als Statiklaie würde ich sagen, der hat hinten quasi eine Gegenlast, so ne Art austarierte Wippe. :)

    Aber da werden schon ein paar Eisen vergraben sein....


    Mutti würde übrigens sagen: und wer putzt das alles? ;)

  • Wunder seh ich keine :D

    Vielleicht den Anfang von interessanter Statik die in Richtung Brückenbau geht.

    Wobei es hier "Nur" um Wasservolumen geht. keine bewegten Lasten und Massen von 2to/m³ oder mehr.

    So würde ich die Statik hier zumindest mal bewerten.:D

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Also die Brücken die ich so kenne, haben meist 2 oder mehr Auflager.

    Mindestens zwei Auflager sind bei dem Pool auch zu erkennen:


    Die Wand hinten links

    Rechts die Hauswand.


    Interessanter ist, womit das Gegengewicht erzeugt wird, um die Konstruktions ins Gleichgewicht zu bringen. Sieht auf den 1. Blick so aus, als wäre da jede Menge Beton vergraben..

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • Interessanter ist, womit das Gegengewicht erzeugt wird, um die Konstruktions ins Gleichgewicht zu bringen. Sieht auf den 1. Blick so aus, als wäre da jede Menge Beton vergraben..

    Bild 3 und 6 gehören offensichtlich zusammen. Der Pool ist sehr lang, damit ist für das hintere Auflager ein langer Hebelarm vorhanden.


    Außerdem ist die Unterdecke nicht waagerecht, wie man am Höhensprung zu den EG-Fenstern sehen kann. Somit könnte die Trägerhöhe am Auflager (Bild 3, linke Wand) durchaus 3 m betragen. Damit bekommt man schon einiges abgetragen.


    Günstig ist, dass die Auflast aus dem Wasser immer gleichmäßig verteilt ist. Nutzlast nur auf dem Kragarm geht ja bei Wasser nicht. Also viel Gewicht vorne = viel Gewicht hinten.


    Eine Hausnummer ist das Ding schon, aber Wunder geschehen bezüglich Schwerkraft selten.


    Off-Topic:

    Dazu fällt mir wieder ein gerne wiederholter Witz eines Funktionärs der Ing.-Kammer ein:

    Was ist der Unterschied zwischen einem Fachschul- und einem Dipl.-Ing.?


    Der Dipl.-Ing. konstruiert etwas, die Konstruktion versagt, und er kann genau erklären, warum. Der Fachschuling. konstruiert etwas, es hält, und er hat keine Ahnung warum!:D

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    Gruß aus Oranienburg
    Thomas