Bafa Förderung 01.0.1.2021

  • Hallo zusammen,

    Wir haben letztes Jahr unseren Vertrag mit einem Fertighausanbieter unterschrieben und dieses Jahr den Bauantrag (KfW55, LWP) gestellt. Nun haben wir ein Problem mit der Beantragung der Bafa Förderung. Unser Anbieter meinte Ende 2020 dass wir den Antrag für "Heizen mit Erneuerbaren Energien" nicht mehr stellen konnten da noch keine baueingabeplanung vorlag. Nun gibt es diese klassische Förderung in diesem Jahr nicht mehr und ab dem 01.07. wird dann ja ohnehin alles über die BEG laufen. Nur leider kann uns aktuell niemand sagen ob und wie wir noch an die Bafa Förderung gelangen können. Das Förderungsprogramm ab 01.07.21 kommt bei uns leider nicht mehr in Frage. Hat hier jemand etwas mehr Ahnung ? 😉 Bei der Bafa ist z.Z. leider auch niemand erreichbar. Danke!!!

    Vielen Dank,

    Viele Grüße

    Thommy

  • Das ist ein echtes Problem. Ich bin nicht direkt in den Fördermaßnahmen drin, habe aber kürzlich bei einer Fortbildung gehört, dass die Informationen bei der Bafa so spärlich fließen und zudem die Rückläufe so widersprüchlich teils sind ( je nach Sachbearbeiter), dass viele Energieberater erst mal keine Anträge stellen. Zumindest für Einzelmaßnahmen.


    Was habt ihr denn für einen Vertrag, wenn Du von Anbieter sprichst? War da kfW55. mit enthalten?

    Und wieso käme das Programm ab 01.07.21 nicht infrage?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Nur leider kann uns aktuell niemand sagen ob und wie wir noch an die Bafa Förderung gelangen können.

    Da sehe ich keine Chance denn es zählt das Eingangsdatum beim BaFa.



    Unser Anbieter meinte Ende 2020 dass wir den Antrag für "Heizen mit Erneuerbaren Energien" nicht mehr stellen konnten da noch keine baueingabeplanung vorlag.

    Für den BaFa Antrag bräuchte es keine Baueingabeplanung, so lange die notwendigen Daten bereits vorliegen. Man hätte also den Antrag beim BaFa stellen können, bevor ein Bauantrag gestellt wird.


    Wann hast Du den Vertrag mit dem Anbieter unterschrieben? bzw. "was" hast Du da unterschrieben? (Absichtserklärung, Kaufvertrag oder......)


    Ich vermute, der Anbieter hat im Vorfeld gar nichts "geplant", und nachdem die Unterschrift vorlag war es zu spät. Denkbar wäre auch, dass der Vertrag mit dem Anbieter rechtzeitig unterschrieben wurde, und er keine Zeit oder Lust hatte den Antrag noch rechtzeitig zu verschicken. Vielleicht waren die in Gedanken schon in den Weihnachtsferien oder was weiß ich.

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  • Genau, beantragen geht.

    Was ich in der letzten Fortbildung gelernt habe:

    Für die kfW zählt Beginn der Arbeiten = Handwerker nimmt Werkzeug in die Hand.

    Bei der Bafa ist wohl schon die Beauftragung der Arbeitsbeginn.


    Und der Antrag muss jeweils davor gestellt werden.

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  • Bei der Bafa ist wohl schon die Beauftragung der Arbeitsbeginn.

    Das ist richtig. Es gibt aber eine Ausnahme, und zwar bei Vorhaben für die ein Bauantrag erforderlich ist.


    BMWi - Häufige Fragen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)


    siehe 1.18


    Da muss der Antrag an das BafA nicht vor dem Bauantrag verschickt werden. Ein Vertrag mit dem Bauunternehmen dürfte somit auch (förder)unschädlich sein, man geht wohl davon aus, dass dieser Vertrag erst greift wenn der Bauantrag genehmigt ist.


    Ich muss aber gestehen, dass ich die Logik hinter solchen Fristen und Förderbedingungen nicht immer verstehe, und deswegen habe ich auch schon Lehrgeld bezahlt.

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  • Wann hast Du den Vertrag mit dem Anbieter unterschrieben? bzw. "was" hast Du da unterschrieben? (Absichtserklärung, Kaufvertrag oder......)

    Einen Kaufvertrag - das war bereits Ende September 2020 und auch unsere Planung mit dem Architekten war bereits sehr weit fortgeschritten.


    Das ist natürlich sehr ärgerlich, dass es nun hier absolut keine Möglichkeit mehr gibt - ich hoffe, dass unser Fertighausanbieter dieses Versäumnis (ähnlich hat uns die Bafa im Nachang ebenfalls in ähnlicher Form bestätigt) zumindest in irgendeiner Form kulant zeigt.


    VIelen Dank!