Schlitzen und Kronen in Stahlbeton

  • Bei mir ist grundsätzlich der Elektriker schuld.

    Oh ja, stimmt. Die stemmen immer wieder im Beton das Eisen frei... :P

    erst gestern bei der BQÜ:



    70 Stäbe in dieser Wohnung bei rd. 100 Bohrungen durchtrennt, der dickste war ein 20er. Diese Wohnung war besonders groß, aber es gibt rund 30 Wohnungen, oder sind es 40? 1.500 - 2.000 Stäbe dürften es locker sein. Diese Bilder entstanden im obersten von 6 Geschossen. Ich rate 'mal, dass es unter tendenziell mehr Bewehrung gibt ...

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Passiert wenn man Elektroplanung im Nachhinein macht. Oder Bauherren drücken sich bei den Besprechungen ewig herum und schwups, kaum ist es betoniert kommen die Extrawünsche.


    Grad letzten Herbst einen erwischt. Schlitz geklopft und in der ganzen Länge einen Stab frei gelegt. Kabel war schon drin und Gips fertig angemacht und wollte schon los legen.

    Ich dann" bisch bläd, kasch doh ned mache",

    Er: " Des mach I doh scho immer so. Hat noh niea oiner was gsagt".

    Ich: "Ha noi, des geht so it. Hau den Scheiß weg und hol dir vom Maurer ebbis."

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Passiert wenn man Elektroplanung im Nachhinein macht. Oder Bauherren drücken sich bei den Besprechungen ewig herum und schwups, kaum ist es betoniert kommen die Extrawünsche.

    Es ist ein hochwertiges Bauträger-Projekt. Es gab sehr viel Beton, aber keine Leerrohrplanung. Die Extrawünsche kommen auch noch, aber die machen weniger als 10% der Punkte aus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Es gab sehr viel Beton, aber keine Leerrohrplanung.

    Planung wird generell überschätzt. PVC-Kanal in elektrikerweiss wurde schon erfunden. Optisch ansprechend auf Sichtbeton verlegt....


    Ernsthaft, solche Schlitz-/Fräsarbeiten in Beton tut sich doch bei der derzeitigen Auftragslage keine Elektrofirma freiwillig an. Das sieht nach Kolonnenarbeit vom SubSub des AN aus.


    (Evtl. sollte man Teile des Threads in OT verschieben?)

  • Leider bekommen sie Nachschub aus Osteuropa. Statt Lehrlinge, sind es jetzt osteuropäische Gesellen, die das machen. :)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Ohne jetzt hier irgendwelche Personengruppen zu diskriminieren, so kann ich folgendes bestätigen:


    - Wenn eine Lehrling auf Dickes Eisen stöst, fragt er anfangs noch den Gesellen ob das Weg darf oder er sieht es als Herausforderung,

    zu versuchen das Ding zu killen.

    - Wenn ein Geselle auf so was stöst, hängt das von der Erziehung des Chefs ab, wie lang drüber diskutiert wird ob das Weg darf.

    - Wenn ein Osteuropäer (gelernter Geselle) auf sowas trifft, hat sich das schon erledigt. Der fackelt nicht lang und diskutiert nicht. Zack, weg, weiter gehts.


    Was haben wir daraus gelernt? Osteuropärer denken Lösungsorientiert... allerdings nur in ihrem Gewerk.


    Eine nicht ganz ernst zu nehmender Userfibeleintrag :lach:

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D