Bad erstellen auf Dielenboden

  • Hallo allerseits,


    ich möchte in einem Altbau von 1907 in einem Raum, in der zweiten Etage, ein Bad erstellen.

    Der Fußboden besteht aus Balkenlage mit aufgenagelter Holzdielung.

    Mein Gedanke war, die Dielung nachzuschrauben, und vielleicht eben schleifen, darauf eine Lage (oder zwei?) OSB-Platten zu legen, darauf eine Entkopplungsmatte Dural Durabase CI++ und darauf mit flexiblen Fließenkleber und Fugenmörtel zu fliesen.

    Der Raum wird von einem größeren Raum (mit dem gleichen DIelenboden abgetrennt werden. Badgröße wird etwa 2,50m x 2,50m sein.


    Meine Frage(n), gehört da noch irgend eine Folie hin, zur Abdichtung gegen Wand und Boden?

    Die Raumabteilung könnte machen mit

    - Trockenbau Ständerwänden und Gipskarton

    - Holzständerwerk mit OSB-Platte Außen und innen
    - Holzständerwerk mit OSB und Gipskarton drauf
    - oder wie?

    Mein Gedanke mit dem OSB ist dass man daran besser schrauben kann. (An eine Außenseite vom Bad, kommt die Küche)

    Was empfehlen Fachleute?

    Auch hier, der Geldbeutel ist klein, es müssen sich kostengünstige gute Lösungen finden, die kein Pfusch sind.

    Bin für alle Tipps und Hinweise dankbar.

  • Nach DIN 18534 müssen Sanitärräume abhängig von der auftretenden Wassereinwirkungsklasse abgedichtet werden.


    Beim Bodenaufbau sollte über eine Trittschalldämmung nachgedacht werden und darüber, wie der Bodenaufbaus der anderen Räume der selben Etage stufenlos angeschlossen werden kann.


    OSB-Platten werden oft von Heimwerkern für ein Allheilmittel gehalten, weil diese sich vermeintlich leicht verarbeiten lassen. Profis können auch mit passenderen Baumaterialien umgehen. Es gibt zahlreiche bewährte Trockenbausysteme.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Nach DIN 18534 müssen Sanitärräume abhängig von der auftretenden Wassereinwirkungsklasse abgedichtet werden.


    Beim Bodenaufbaus sollte über eine Trittschalldämmung nachgedacht werden und darüber, wie der Bodenaufbaus der anderen Räume der selben Etage stufenlos angeschlossen werden kann.


    OSB-Platten werden oft von Heimwerkern für ein Allheilmittel gehalten, weil diese sich vermeintlich leicht verarbeiten lassen. Profis können auch mit passenderen Baumaterialien umgehen. Es gibt zahlreiche bewährte Trockenbausysteme.

    die DIN werde mal studieren..

    Auf die gleiche höhe wird schwer zu kommen sein, die Fußböden in den anderen Räumen sind bis auf die oberste Lage schon irgendwann gemacht worden. Da kommt außer Trittschalldämmung und Laminat nicht mehr drauf. Das wird beim Bad sicher ein paar cm höher werden müssen.

    OSB - genau deshalb frage ich ja, was der Fachmann nehmen würde.

  • Holzdielung runter und dann vielleicht das hier:


    Knauf Integral - Altbausanierung


    Im Bad ist eine Verbundabdichtung erforderlich. Danach kannst Du im Internet " googeln ".


    Mich wundert, dass Du auf die vorhandenen Böden ( nicht nur im Bad ) scheinbar wahllos weitere Schichten aufbauen willst. Hat das Haus keine Treppen? Dort müssen die Anschlußhöhen beachtet werden. Bei unterschiedlichen Tritthöhen fällst Du beim Begehen der Treppe auf die Nase.

  • das Knauf schau ich mir an.

    Nein so wahllos ist das nicht mit dem Fußboden. Die Wohnräume haben vor Jahren eine Fußbodenaufbau auf der gesunde Dielung bekommen. Da ist eine Trockenschüttung drauf und darauf verleimte Spanplatten. Das hat alles eine Höhe. Darauf sollen dann später Laminat oder PVC oder? verlegt werden.
    Der Raum, der früher eine Küche war, wird geteilt in Küche und Bad. Dort ist der Untergrund jetzt die Holzdielung.
    Mit dem Aufbau fürs Bad (und am Ende auch für die Küche) sollten wir auf die gleiche Höhe kommen.

    Zum Hausflur ergibt sich ein Unterschied von ein paar Zentimetern, (die Wohnung ist höher) aber das macht nichts, weil schon immer die letzte Treppenstufe zu niedrig ist (warum auch immer der Bauherr das 1907 für gut gehalten hat.) Eine Steintreppe endet an einer Fläche mit Dielung.
    Später kommt auf die dort verlegte Dielung eine Lage in der passenden Höhe.
    Auf die Fresse werden wir wahrscheinlich trotzdem fallen, weil wir die Treppe ja schon lange so falsch kennen. Unser Gehirn wird es nicht hinbekommen :-)

  • In einer Mail vom Board sehe ich diesen Beitrag, hier seh ich ihn nicht. Vielleicht gelöscht. Ich will trotzdem antworten:

    Zitat


    deinböden · 6. März 2021, 07:05

    Wenn Sie ohnehin schon nur eine geringe Aufbauhöhe haben warum wollen Sie dann noch eine OSB Platte einbauen? Wenn die Dielen fest sind (ggf. nachschrauben) können Sie doch mit einer Füllgrundierung die Fugen zu spachteln und grundieren. Danach dann mit einer faserarmierten Spachtelmasse ausgleichen. So haben Sie nur wenige Millimeter Aufbauhöhe und einen vernünftigen Unterboden für den weiteren Aufbau.



    Genau diesen Aufbau hat vor 25 Jahren hier einer mit einer Küche gemacht, Dielen festgemacht, Fugen gespachtelt, faserarmierte Spachtelmasse, elastischer Fliesenkleber, Fliesen mit elastischen Fugenmörtel.
    Das ging ein paar Jahre gut, dann begannen die Fliesen in der Richtung der DIelenbretter zu reisen.
    Mein Gedanke war deshalb unter der Abdichtung sowas wie eine Platte z.B. zementgebundene Bauplatten o.ä. zu montieren, die die punktuellen Lasten verteilt.

    Einmal editiert, zuletzt von Skeptiker () aus folgendem Grund: Werbelinks des Anschreibens wurden entfernt. Die zitierte Konversation stammt nicht vom Board, hier sollte nur Werbung platziert werden.