Hochhaus: Material für Einlage in Stb-Sturz für Durchführung Kurbel Raffstore

  • Liebes Forum,


    hat jemand eine Idee welches Material in den Stb-Sturz eingelegt werden kann (10x10cm Einlage) um die Kurbel für die Raffstores durchzuführen. Angedacht war Purenit (Durchbohrung leicht möglich und "dichtet" sich an die Kurbeldurchführung an. Somit wäre diese Lösung aus Sicht der Wärme- und Schalldämmung gut geeignet.) Dies wurde aber vom Brandschutzsachverständigen verweigert, da die Brandschutzvorschriften damit nicht eingehalten werden. Daher bin ich auf der Suche nach einer Alternative für die Einlage um die Kurbel nach dem Betonieren des Sturzes durchführen zu können. Oder ist es möglich das Purenit mit einer Lösung zu imprägnieren um die Brandschutzklasse auf A2 steigern zu können?


    Lieben Dank für eure Hilfe


    Ps: Es handelt sich um ein Hochhaus Fluchtniveau > 32m

  • Puren / Purenit ist B-2 oder C und bleibt dies auch, da beißt die Maus keinen Faden ab. Insofern hilft da auch kein Wundermittel.


    Aber so ganz klar ist mir die exakte Aufgabenstellung nicht. Wie wäre es mit etwas mehr Erklärung oder einfach einer grafischen Darstellung / Zeichnung zum besseren Verständnis?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hallo Skeptiker,


    danke für deine Antwort.


    Anders ausgedrückt... was kann ich in den Stb-Sturz einlegen um nach dem Betoniervorgang diese Einlage durchzubohren um dann die Kurbeldurchführung durchzuführen. Ziel soll ein bauphysikalisch (Schall- und Wärmedämmung, Dichtheit, Kondensatbildung etc) und brandschutztechnisch (Hochhaus größer 32m Fluchtniveau) sauberes System sein

  • Anders ausgedrückt... was kann ich in den Stb-Sturz einlegen um nach dem Betoniervorgang diese Einlage durchzubohren um dann die Kurbeldurchführung durchzuführen.

    Der klassische Weg zur Lösung dieses Problems ist die Herstellung eines Wanddurchbruchs, der nach Durchführung des benötigten Bauteils (bspw. "Leitung") mit bauphysikalisch geeignetem Material verschlossen wird ("Schottung").


    Spontan denke ich da an eine Rohrhülse und wahlweise ein Weichschott oder eine harte Schottung. Bleibt nur noch das Thema Dampfdiffusionsdichtigkeit zu lösen. Die ist natürlich bei einem mechanischen Antrieb von innen nicht so ganz trivial, aber dafür sollten doch die Hersteller der Antriebe eine fertige Lösung haben? Die bauen das doch nicht zum ersten Mal, oder .... Und wenn ich an meine Hochhäuser zurückdenke ... hmmmm ... da war das immer elektrisch gelöst.


    Und noch einmal zum Brandschutz: Der Wortlaut von § 28 BauO Berlin ist bekannt und hilft nicht weiter? Das steht es ja etwas harmloser drin - allerdings nicht explizit für Hochhäuser. Macht der Fachplaner für Brandschutz keine positiven Vorschläge? Dafür wird er doch bezahlt!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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