Hilfe bei Gartenhaus !!!!!

  • Liebe Experten ....


    Ich habe derzeit ein riesiges Problem.Wir haben vor 6 Jahren unsere Gartenhütte auf einem vorhandene Betonfundament gebaut. Vor 4 Jahren haben wir uns entschlossen unsere Einfahrt nebst einem Weg um das Haus zu pflastern.
    Im Grunde haben wir so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Aufgrund des Pflasters liegt das Gartenhaus nun ca. 7 cm tiefer als der restliche Schei.........
    In den letzten Jahren ist nun das Wasser fleißig in die Hütte gelaufen und nun habe ich die Bescherung.... Ich könnt kotzen.
    Ich habe bei Freunden ganze Häuser um und ausgebaut, habe Terrassen gebaut die ohne Probleme da stehen und bei mir beachte ich die simpelsten Sachen nicht oder hab einfach ein Brett vorm Kopf gehabt
    Ich habe aber leider keine Möglichkeit das Ding abzubauen weil ich denke ich bekomme sie nicht wieder zusammen.
    Zur Zeit lege ich die komplette Hütte frei, damit diese Stellen abtrocknen können.
    Nun bin ich verzweifelt auf der Suche nach einer Alternative wenn es denn mal trocken ist den Sockel gegen die Feuchtigkeit abzuschirmen.
    Ich hoffe der eine oder andere hier hat eine Lösung des Problems. Ich weiß das im Prinzip um es fachgerecht zu machen nur ein Abbau in Frage kommt und ich es von Grund auf neu aufbauen sollte.Leider ist es mir und meiner Frau zur Zeit nicht möglich dieses zu bewältigen. Ich suche eine Zwischenlösung. Das Gartenhaus wird im Prinzip nur als Unterstellmöglichkeit der Gerätschaften und Möbel für die Terrasse genutzt.
    Bei den Suchergebnissen unter Google gibt es nur 2 Varianten. Entweder Abbau oder anheben und hochlegen.


    mit freundlichen Grüßen

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    Einmal editiert, zuletzt von stephanC ()

  • Sehe nur ich die Fotos so klein?
    Zeig auch mal ein Foto von der Gesamtsituation.

  • Ich hab noch mal was..
    Im Prinzip habe ich Feuchteschaden an den Lagerholz an einer Seite der Hütte wo das Pflaster angrenzt
    Entschuldigt bitte, Ich war noch nie in Foren mit Fotos unterwegs ....

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  • Abheben dürfte die einfachere Lösung sein. So schwer ist ja die Hütte nicht.


    Ich habe es zwar noch nicht gemacht, aber ich könnte mir vorstellen, dass dazu 1-2 lange Brechstangen und ein paar schwere Männer reichen (zur Not vorher mit Bier und Rostbrätl schwerer machen :mrgreen: ). Wenn Du einen Holzfußboden drin hast, musst Du den natürlich vorher ausbauen.


    Hast Du mehr und größere Bilder?

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • Ich vergaß....Hütte ist 4,65m x 3,75m
    anheben nicht möglich so ohne weiteres. Der Boden ist schon komplett raus . Es betrifft nur die schei..... Ecke und Seiten wo das Pflaster anliegt.
    Leider habe war ich damals auf Lehrgang und meine Frau hat es in Eigenregie mit den Handwerkern gemacht.
    ich fand es schick ... na ja , an die Feuchtigkeit habe ich nicht gedacht und die Pflasterer auch nicht... egal... nu ist es passiert und jetzt muß eineeinfache Lösung bei... der Rest der auf der Betonfläche steht also ohne anschluß an das Pflaster ist SAlz trocken...

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  • Anheben ist aus meiner Sicht (und bei den bislang vorliegenden Infos) überhaupt kein Problem - eine "Brechstange" ein paar Unterlegklötze (Kanthölzer) und eine oder besser zwei Stockwinden reichen hier völlig aus.
    Zu zweit in ein paar Stunden erledigt.

    Gruß aus Nürnberg,



    Lightyear



    Alles unter 1000°C ist HANDWARM! ;)


    Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!

  • Warum soll anheben nicht gehen? Mit Zwischenwand dann halt 4 Brechstangen.


    Du musst, egal, wie, das Holz vom Wasser wegbekommen. Oder Du hast eine Dauerbaustelle.

    __________________
    Gruß aus Oranienburg
    Thomas

  • huhu,
    Danke erst mal für die Informationen. Langsam komme ich zu dem Entschluß doch die Hebetechnik anzuwenden.... wie auch immer...
    Jetzt muss ich nur noch eine Lösung finden wie ich unter Umständen die Hebetechnik und einen eventuellen Austausch der Unterkonstruktion worauf das Gebäude steht austausche....Ahhhh ....

  • Leider ist das Problem ja nicht nur Deines, sondern schon tausendfach vorgekommen...
    Ich hab' das selbst schon ein paar mal (mit)gemacht, je nach Unterkonstruktion geht das gar nicht mal so schwer.
    Wenn die UK nur aus Kanthölzern in einer Richtung besteht, dann Haus anheben, auf Kanthölzern abstellen, UK austauschen und wieder absenken.
    Ist die UK komplizierter (Rahmenwerk oder dgl.), kann man das prinzipiell ähnlich machen, jedoch ist dann oftmals eine Erneuerung im "Pilgerschrittverfahren" nötig. Das klingt aber alles viel komplizierter, als es ist.

    Gruß aus Nürnberg,



    Lightyear



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  • Zitat

    Wenn die UK nur aus Kanthölzern in einer Richtung besteht, dann Haus anheben, auf Kanthölzern abstellen, UK austauschen und wieder absenken.


    hallo
    naja und das macht er dann im turnus von 3-5 jahren weil die neuen hölzer auch wieder im der suppe stehen.
    leider sieht man auf den bildern nicht viel aber
    mein vorschlag:
    komplett anheben geht auf palettenstabeln an den signifanten punkten (z.b. unter den pfetten ) mit hydraulik-wagenheber, stockwinde, usw. und lage fixieren.
    tiefbordsteine z.b 8x 20 cm mit bitumenpappe bekleben und flach unter die blockhauswände legen (aussen mit etwas rücksprung )
    gebäude absenken und neu verankern.
    epdm folie im innenbereich auf dem abgezogenen untergrund auslegen und auf den tiefbord fixieren.
    mit dem innenbelag kann die höhendifferenz ausgeglichen werden, gibt halt eine stufe von aussen nach innen.


    gruss aus de pfalz

  • Besten Dank !!!!
    Ich habe jetzt einen Lösungsweg mit meinem neuen Schwiegerpapa erarbeitet.Wir werden _aber das dauert halt ein bischen länger _ die Unterkonstruktion schrittweise mit einer Alligatorsäge heraustrennen aber nur so viel das die Stabilität nicht beeinträchtigt wird. Dann werden wir schrittweise diese ausschnitte mit einer Schalung versehen und das ganze abgedichtet mit MAuersperrfolie . Dann werden wir das ganze schrittweise mit Betonestrich auffüllen das eine Art Sockel entsteht . Nach aushärten des ersten Teilabschnittes arbeiten wir uns schrittweise vorwärts.
    Materialaufwand außer der MAuersperrfolie und den Säcken mit Betonestrich ist zu vernachlässigen ... 30er Sperrfolie 2Rollen Komplett 24 Euro und dann halt den Estrich zu je 3.99 der Sack ..... allerdings ist der Arbeitsaufwand etwas länger aber der Zweck ist der gleich und das funktioniert ...lt .Schwiegerpapa :).... Bilder füge ich demnächst mal bei falls der eine oder andere ähnliche Probleme hat. Dieser Lösungsansatz ist echt gut..wenn es dann funktioniert.

  • Hallo, habe diese oder ähnliche Fragen jetzt schon ein paar mal gelesen. Habe einen Artikel zu dem Thema auf meiner Website verfasst, werden eigentlich alle Themen vom Fundament bis zum Baustoff abgedeckt. ... Der hier unerwünschte (Werbe-) Link wurde gelöscht. Im Übrigen ist der Artikel in jeder Hinsicht so schlecht, dass es schon aus inhaltlichen Gründen hier keinen Link geben kann. ... hoffe ich kann damit helfen:)
    Schöne Grüße M.

    Einmal editiert, zuletzt von Skeptiker ()