Untergrund Terrassenplatten / Beton vs. Splitt

  • Hallo,



    unsere Terrasse soll demnächst vergrößert werden und einen neuen Beleg bekommen. Wir haben uns für die Betonplatten SIREO der Firma KOLL entschieden. Die Platten haben das Format 60 x 40 x 4.



    Der Bauunternehmer hat vorgeschlagen, die Platten in Beton zu legen, u.a. weil die Platte mit 4 cm sehr dünn sei und um auszuschließen, dass die Platten brechen, wenn sich nachträglich Hohlräume im Unterbau bilden. Die Terasse wird zwar nicht befahren, aber es wäre auch einfacher, weil man die Platten so besser verlegen kann, da die Platten auch nicht abgerüttelt werden dürfen (gemäß Verlegehinweisen).



    In den Verlegehinweisen von KOLL und auch durch Rückfrage bestätigt, wird abgeraten, Betonplatten im Außenbereich kraftschlüssig in Mörtel zu verlegen, da sich die Betonplatten durch eventuelle Staunässe im Beton in der Oberfläche verändern können. Eine gebundene Bauweise würde bei Betonplatten keinen Sinn machen, da Staunässe immer vermieden werden muss.



    Mich würde die Einschätzung/Empfehlung der Forums-Mitglieder interessieren, da ich ehrlich gesagt nicht weiß, für welche Variante ich mich entscheiden soll.

  • Wie Du schon selbst festgestellt hast, empfiehlt der Hersteller die Verlegung "in ungebundener Bettung (Splitt/Kies)".

    Begründet hast Du es auch recht gut. Warum jetzt die Frage?


    Der Bauunternehmer hat vorgeschlagen, die Platten in Beton zu legen, u.a. weil die Platte mit 4 cm sehr dünn sei und um auszuschließen, dass die Platten brechen, wenn sich nachträglich Hohlräume im Unterbau bilden.

    Dann soll er halt ordentlich arbeiten ;)


    Ich hätte eher Sorge wegen der Rutschhemmung.

    Der Hersteller weißt so deutlich darauf hin, dass er vermutlich schon schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    Zudem wird für den Außenbereich im allgemeinen mindestens R11 oder R10/V4 empfohlen.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • dass die Platten brechen, wenn sich nachträglich Hohlräume im Unterbau bilden.

    dann sollte der untergrund richtig gebaut werden.

    da die Platten auch nicht abgerüttelt werden dürfen

    der gummihammer ist schon erfunden . https://media5.picsearch.com/i…phwShclN5HgclA&height=142

    In den Verlegehinweisen von KOLL und auch durch Rückfrage bestätigt, wird abgeraten, Betonplatten im Außenbereich kraftschlüssig in Mörtel zu verlegen, da sich die Betonplatten durch eventuelle Staunässe im Beton in der Oberfläche verändern können. Eine gebundene Bauweise würde bei Betonplatten keinen Sinn machen, da Staunässe immer vermieden werden muss.

    genau so ist es .

    und 4cm ist für terrassenplatten schon die obere dimensionierung , die meisten platten auf dem markt sind dünner (2,8cm , 3,2cm ,3,6cm 3,8cm)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Mich würde die Einschätzung/Empfehlung der Forums-Mitglieder interessieren, da ich ehrlich gesagt nicht weiß, für welche Variante ich mich entscheiden soll.

    Wenn der Hersteller von einer bestimmten Verarbeitung abrät tut er dies aus Erfahrung oder aus Vorsicht. Also sollte man diese Vorgaben einhalten, denn Gewährleistung gibt es bei Abweichungen von den Verarbeitungsrichtlinien keine mehr.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich hätte eher Sorge wegen der Rutschhemmung.

    Der Hersteller weißt so deutlich darauf hin, dass er vermutlich schon schlechte Erfahrungen gemacht hat.

    Zudem wird für den Außenbereich im allgemeinen mindestens R11 oder R10/V4 empfohlen.

    Die Platten sind beschichtet (deshalb sollen die wahrscheinlich nicht abgerüttelt werden). Man kann davon ausgehen, das bei Regen, das Wasser auf der Oberfläche steht. Da die Terasse i.d.R. nicht mit für Außenbereiche üblichem Schuhwerk benutzt werden sondern oft mit wesentlich glatteren Sohlenmaterialien und die empfohlenen Mindestwerte für die Rutschhemmung nicht gegeben sind, ist hier durchaus ein Gefahrenpotential absolut zu erkennen. Insofern kann ich mich Bakel nur anschließen.

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