Grundriss prüfen lasse

  • Hallo.


    Wir wollen bauen und haben nun einen Grundriss vorliegen. Da wir wissen, dass einige Flächen nicht bzw. nur teilweise einberechnet werden dürfen, wollten wir das unabhängig überprüfen lassen. Wir möchten eine Wohnfläche von 155m², laut Grundriss haben wir eine Nettogrundfläche vo 156,53m² bei Kniestockhöhe 1,60m. Allerdings bin ich nicht sicher, ob alle Flächen korrekt berechnet wurden. Ich möchte nicht für Wohnfläche zahlen, die ich nicht habe.

    Weiß jemand, wer mir die Pläne auf Richtigkeit überprüft und was das circa kostet?

    Danke.

  • Es gibt unterschiedliche Regelwerke für die Flächenermittlung die sich vor allem in der Anrechnung von Flächen mit reduzierter Raumhöhe und Verkehrsflächen unterscheiden. Es kommt also darauf an, welche Berechnungsgrundlage vereinbart wurde. Nur dann können deren Regeln mit den angewandten verglichen werden. Welche Regeln waren vereinbart: DIN 277, WoFlV oder ... ??? Und erbracht natürlich einen maßstäblichen, besser eindeutig bemalten Grundriss und mind. einen Schnitt durch Treppe und quer durchs Dach.


    Solche Vergleiche können mit Wohnbau und den jeweiligen Regeln vertraute Planende (Bauings. oder Architekten, eventuell auch Bauzeichnerinnen oder Bauzeichner) innerhalb von einer, höchstens zwei Stunden erledigen. Die Kosten dafür dürften bei einem EFH zwischen 100 und 300 € liegen. In einem Extremfall hat mein Mitarbeiter einmal 5 Stunden für ein hoch kompliziertes Dachgeschoss gebraucht.


    Aber was bringt diese Überprüfung? Das Haus wird dadurch weder größer noch billiger!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Schwierig so etwas zu prüfen, wenn sich im Plan keinerlei Maßangaben befinden. Im Bauantrag muss da ja dann etwas präziser nachvollziehbar dargestellt werden (Länge x Breite = m²)


    Kniestockhöhe 1,60m ist....sagen wir mal...ungewöhnlich. Warum? Ich erkenne dort Fenster auf den Traufseiten (1,08 x 0,62m). Diese dürften wohl ohne jedwede Verschattungsmöglichkeit daherkommen (Brüstungshöhe ca. 1m, + Fenster 62cm, das wäre dann schon die Kniestockhöhe. Platz für ein Rollo sehe ich da nicht).


    Entscheidend ist doch am Ende auch nicht der rückgerechnete m² - Preis, oder? Ihr erwerbt ja nicht X m² zum Preis von Y Euro, sondern ein Haus der Größe X zum Preis von insgesamt Y Euro.


    Entscheidend ist ja nicht immer nur der Preis, sondern auch die Güte des Produktes, welches man dafür erhält. Das Bad finde ich zB was die Güte anbelangt eher nicht so wertig. Oder auch der höhlenartige Schlafsaal. Ein Fenster wäre mir in einem Raum dieser Größe etwas zu wenig.

  • Skeptiker:

    Es wurde die DIN 277 zugrunde gelegt.
    wir werden in näherer Umgebung einen Architekten suchen, der dies überprüft. Vielen Dank.


    @ThomasB:

    Es handelt sich nicht um den komplett endgültigen Plan. Besonders die Fenster sind nur pro forma gesetzt und werden noch gemäß Belichtungsmessung geändert bzw. erweitert.

    Die Kniestockhöhe ist beim Bauträger Standard.

    Im Schlafzimmer verzichten wir bewusst auf die "übermäßige" Belichtung.

  • @ Thomas B: Auch das Bad entspricht in punkto Innenausstattung noch nicht dem, was es sein wird. 😄

  • Warum sind denn 0,xx m² so ein großes Thema??? Für mich wären andere Punkte wichtiger.


    Überspitzt formuliert: Lieber 140 m² gut gestaltet und gut nutzbar als 150 m² Schrott.


    wir werden in näherer Umgebung einen Architekten suchen, der dies überprüft.

    Gut wäre es m.E. dem Architekten auch mal um etwas Input bzgl. der Entwurfsgestaltung abzuverlangen.

  • 140 m² gut gestaltet

    :thumbsup:

    DER Grundriss ist mit Verlaub Schrott.

    Eine Speisekammer mit 1,44 m² und 2 45 ° Gradecken :wall:Baut die mal aus Kartons nach

    Von der Haustür fällt man nicht mit der Tür ins Haus, sondern direkt ins OG (Na gut indirekt, da via Treppe)

    Oben wird wertvolle Belichtungsfläche (Giebelfläche) weggeschmissen für eine Dunkelkammer mit Namen Ankleide.

    usw.....


    Da ists dann auch egal, ob es 155 oder 157 m² oder doch nur 149 sind


    Au man, wie kann man nur. :eek:

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Nicht nur das Ralf (aber natürlich auch das...Dunkelzimmer an Giebelwand....=o). Oder wie wär's mit dem Kinderzimmer (rechts). Dort wurde das Fenster so nah an der Trennwand zur Ankleide geplant, dass kein Schrank mehr dahin passt. Dafür ein lässiger Sessel. Ja...das lieben Kinder.



    Hab' noch mehr:


    - Diele 1. Wenn die Haustür um die 1,15m breit ist, dann ist der Durchgang/ Flur max. so breit. (Die Verlängerung des Treppengeländers endet in der Haustür). Somit ist die Diele vor allem eines: schmal.


    - Diele 2. Über 10m² groß, offen...aber dennoch kaum nutzbar. Kein Platz für eine Garderobe. Nichts. Evtl. die Nische vor dem EG-Bad? Möglich aber der Weg von dort zur Haustür wäre mir zu weit für eine Garderobe.


    - Küche: Ehrlich möbliert und damit auch gut ersichtlich, dass kaum Platz zum Arbeiten da ist. Gut...nicht jeder kocht viel. Zum Speisen aufwärmen reicht es sicherlich! Für Kochen im Sinne von Kochen wird es sehr eng.


    - Installationen: Ich frage mich wo Abwasserleitungen entlangschwirren. Werden wohl gerne ohne unnötige Vormauerungen in die Wände geklopft.


    Vielleicht ist das bei diesem BT eben alles so dessen "Standard".

  • Im Plan steht was von Raster. Ich vermute Fertighausanbieter? Da läuft wahrscheinlich alles über den Verkäufer und einen Architekten bekommt man u.U. nicht zu Gesicht. Wir hatten das Thema erst vor paar Tagen hier. Da sieht man das Ergebnis von dem was wir so erzählt haben.


    Ich gehe aber da völlig konform. Ein Haus bezahlt man nicht an Hand der Wohnfläche. Ein Hausbau ist keine Mietung, wo man nach Berechnungsregeln eine zu mietende Fläche berechnet. Ein Haus kostet das was ein Haus anhand seiner Gesamtfläche und Volumen kostet und nicht nach den Flächen bezüglich einer Wohnflächenverordnung, die man als Mieter so grobumfänglich kennt. Spare dir also das Geld die Flächen berechnen zu lassen. Verwende deine Energie besser darin, einen guten Entwurf zu bekommen. Gut, viel lässt sich bei einem vorgeplanten Musterhaus nicht ändern. Aber die ein oder andere Tür, das eine oder andere Fenster, lassen sich verschieben. Evt. auch eine Wand.


    Das Bad ist lieblos zusammen gewürfelt. Das hätte im Musterplan schon weit schöner, bzw sinnvoller, aussehen sollen. Auf Details gehen wir da lieber nicht ein. Mach dich darauf gefasst, dass es einige Abkofferungen für die Steig/Fallleitungen geben wird, die im Plan nicht drin sind. Zwar sind da Kreuzchen eingezeichnet, wo eine Falleitung hin soll, aber in den dünnen Wändchen geht das nicht. Sollte einem klar sein. Das könnte die Inneneinrichtung beeinflussen. Im Bad wird es überall Vormauerungen geben, wo eine Installation hin kommt, also vor den Waschbecken, WC, Dusche, Badewanne. Das muss gut geplant und koordiniert werden, damit man den Raum effektiv nutzen kann.


    Thomas hat auch schon zur Küche was gesagt. Diese unsägliche Speisekammer zerstört eine sinnvolle Küchenplanung. Ich würde darauf verzichten. Was man in die Speisekammer unterbringt, kann man auch in Schränken unterbringen. Somit wäre ein sinnvollere Küche planbarer.


    Ein Schnitt würde mich interessieren, weil ein Kniestock mit 1,60, oder so ähnlich, ist doch etwas, gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Kleiner HInweis zum Grundriss, weg mit der Speisekammer!!! Die bringt so absolut nichts und ist reinste Platz- und Geldverschwendung, dafür lieber an der Stelle mit Küchenmöbel planen. Als Tipp bitte ins Kuechen-forum.de schauen, dort gibt es viele praktische Hinweise und super Unterstützung für die Küchenplanung. Dort sind auch meine ersten Planungen mit einer ähnlichen Speisekammer zu finden und wir haben die dann aus der Planung rausgeschmissen und sind froh darüber...

  • Holzrahmenbau(er) Die haben auch so schicke bunte Bildchen

    Stimmt so nicht. Auch HRB-GÜ arbeiten mit (echtem) Architekten

    Architekten können auch Küchen planen. Manchmal sogar besser :D

    Hab ich doch geschrieben, dass es ein Fertighausanbieter sein könnte. Gibt zwar auch Ziegelfertigbau, aber der ist selten.


    Stimmt, bei den Fertighausanbietern gibt es auch Architekten, die auch als Verkäufer tätig sind. ;)

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Bei allem Respekt, den ich vor Deinem Wissen habe ( ohne Ironie), aber als Verkäufer kann ich mir Dich nicht vorstellen, Ralf Dühlmeyer . ;-)


    ralfs He, abwerben gilt nicht ;-) Aber mal reinschauen, ist sicher hilfreich.


    Xeliara : Bitte nimm die Hinweise bzgl des Grundrisses ernst. ( Gerade die ganz konkreten von Thomas B und Ralf Dühlmeyer , aber auch Frau Maier )


    Aus eigener Erfahrung:

    Bei meinen Haus wurde auch auf einige Dinge hingewiesen. Was bin ich jetzt froh drum!

    Ich hab zwar eine Speisekammer ( aber einen ganz anderen Grundriss als Du, da passt das) aber die ich ursprünglich wollte, wurde mir um Glück ausgeredet.

    Auch das Bad wurde neu und deutlich besser sortiert.


    Die Hinweise, die Dir sehr konkret gegeben worden bitte bitte ernst nehmen.

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  • Anda
    das sollte kein abwerben sein :D
    Dort geht es ja primär um Küchen, wobei ab und zu auch mal dort über ein Grundriss disktutiert wird, aber ich habe da wiederum auch schon auf dieses Forum hier verwiesen.
    Man sucht sich halt für jeden Bereich das Forum mit den besten Kompetenzen.

    Frau Maier
    Ja das glaube ich das auch Architekten gute Küchengrundrisse planen können, ich erwarte das eigentlich sogar. Heutzutage sollte eine gute Küchenplanung Hand in Hand mit der Hausplanung gehen. WIr haben teilweise sogar die Grundrissplanung von der Küchenplanung abhängig gemacht, das ging Hand in Hand mit dem Küchenplaner und Architekent. Im Werkplan war bei uns sogar der komplette Küchengrundriss eingezeichnet und alle Technikanschlüsse dafür berücksichtigt. aber ich weiss sowas ist leider immer noch die Ausnahme. Die GU/GÜ und Kataloghausanbieter nehmen auf sowas leider keine Rücksicht.

  • Im Werkplan war bei uns sogar der komplette Küchengrundriss eingezeichnet und alle Technikanschlüsse dafür berücksichtigt. aber ich weiss sowas ist leider immer noch die Ausnahme.

    Ohne Angaben zu den Anschlüssen (Elt, Frisch-, Abwasser) ist es kein Ausführungsplan, sondern eine gezoomte 1-100

    aber als Verkäufer kann ich mir Dich nicht vorstellen, Ralf Dühlmeyer . ;-)

    Nicht nur Du nicht :)

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Wir möchten eine Wohnfläche von 155m², laut Grundriss haben wir eine Nettogrundfläche vo 156,53m² ...Ich möchte nicht für Wohnfläche zahlen, die ich nicht habe.

    Mit dieser Einstellung kannst Du schon mal die Dauerkarte beim Nervenarzt buchen. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass der Preis Deines Hauses sinkt, wenn Du die qm von irgend jemand nochmal exakt ausrechnen lässt? Im Gegenteil, er erhöht sich und zwar um exakt die Rechnung, die Du dem Berechnungsfritzen zahlst.

    Wenn die Kohle so eng bemessen ist, dass Du wegen 1,53m² mit der Firma Deines Vertrauens Streit anfängst, bau lieber nicht! Darüber hinaus wären es ja hier 1,53m² mehr, statt weniger.

    VG! Katja

  • ohweih, hätte ich das gewusst...dieser Plan ist kein fertiger Grundriss. Es ist lediglich ein 1. Entwurf im Rahmen der Zimmmerverteilung. Dachte das wäre ersichtlich, aber ich hätte spezifisch darauf hinweisen sollen. Einige Dinge werden auf keinen Fall so umgesetzt, dazu gehören Speisekammer und Bad.
    Ich bin dankbar für den Input, die Plantreffen mit dem Architekten des (ja, Fertighaus) Bauträgers stehen noch aus, wo der tatsächliche Grundriss inkl. Vorsprünge, Anschlüsse etc. erstellt und in weiteren Treffen immer wieder optimiert wird.

    Ich wollte ja auch lediglich erfragen wer ggf Grundrisse gegenprüft.

    Für mich ist dies ja beantwortet, jedoch muss ich zugeben, dass ich den Ton der ein oder anderen Antwort nicht unbedingt professionell fand. Meinung sagen okay und gern gesehen, aber doch bitte in einem vernünftigen Ton. Hätte ich bei diesem Forum nicht erwartet.

    Trotzdem danke ich natürlich allen, die geantwortet haben.


    Eine schöne Zeit und bitte gesund bleiben.

  • ach so Katja:


    Zur Klarstellung: Ich habe keineswegs vor einen Streit mit dem Bauträger vom Zaun zu brechen. Das ist eine Unterstellung, die ich vehement von mir weise.

    Das man als Baulaie die ein oder andere Frage oder Sorge hat, ist wohl normal und daher sucht man in Foren auch nach Input von Erfahrenen. Solche unseriösen Ratschläge à la "Dann bau lieber gar nicht." sind nicht nur sinnfrei sondern auch kontraproduktiv. Jeder darf gerne seine Bedenken äußern, aber eine argumentativ fundierte Antwort wäre schöner gewesen.


    Nichtsdestotrotz danke ich auch dir für deine Antwort.

  • Für mich ist dies ja beantwortet, jedoch muss ich zugeben, dass ich den Ton der ein oder anderen Antwort nicht unbedingt professionell fand.

    ja , ist schon schade , wenn die fachleute vom bau die falschen antworten geben .alles asoziale möchtegern weltverbesserer , die keine ahnung von der psyche von huraaawirwerdenbauenenthusiasten haben :sarkasmus:


    dafür haben sie aber einen blick für feher von grundissen und erdreisten sich sogar , darauf hinzuweisen..... frechheit .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Nun mal langsam hier. ( Für a Bier ist’s noch zu früh, a Stückerl Kuchen kann auch dienlich sein oder Schokolade)


    Ich würde es mal so sagen: Viele haben mit GU/GÜ schon sehr sehr schlechte Erfahrungen gemacht, daher kocht es schnell mal hoch.


    Die Kommentare bzgl Grundrissen wie schon weiter oben geschrieben,bitte ich Dich ernst zu nehmen.


    Was mich interessieren würde: Ist das einfach ein Standardentwurf, den Du hier abgebildet hast und der schon „angepasst“

    worden ist ( und weiter angepasst wird anscheinend) oder ist das das Grundkonzept, an dem weiter gearbeitet wird?


    Was ist der Hintergrund zu 156,x m2? Bezahlt ihr nach m2?


    Wie weit seid ihr denn schon gediehen? Im Entwurf? Im Vertrag?


    Kopf waschen will ich hier nicht. Einfach ein Stück weiterhelfen wie auch mir geholfen wurde.

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  • Kopf waschen will ich hier nicht.

    Darfst ja wahrscheinlich auch nicht, weil bei den Friseuren Meisterpflicht besteht.

    Im Übrigen kann es "Für a Bier" nie zu früh sein:bier:

    *Spam aus*

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18

  • die Plantreffen mit dem Architekten des (ja, Fertighaus) Bauträgers

    Tatsächlich ein Architekt oder nur Deine Begriffswahl, in Wirklichkeit aber eher ein Strichemacher oder Bauzeichner?


    So etwas wie die(se) Speisekammer oder die(se) Ankleide sollte den Schreibtisch eines Architekten nicht ohne ausdrücklichen Wunsch danach seitens des Bauherrn den (Zeichen)Tisch eines Architekten verlassen

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Danke Ralf Dühlmeyer . :thumbsup:

    Die Frage bzgl „Architekt“ wollte ich auch stellen, habs aber vergessen.


    Jupp, frag mal, was er ist. Architektur studiert und in der Kammer eingetragen-> Architekt. Ansonsten-> keiner.

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  • Architektur studiert und in der Kammer eingetragen-> Architekt. Ansonsten-> keiner.

    Sonderfall: Sitz im EU-Ausland und in Deutschland nur vorübergehend tätig.


    Leider gibt es auch Leute, die sich gern als Architekt bezeichnen lassen und diesen Irrtum dann nicht aufklären.

    Ich kenne persönlich zwei Fälle. Beiden würde ich nichteinmal die Planung einer Hundehütte anvertrauen.

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    5.Mose 27:18

  • Ich weiß, das klingt jetzt fast schon berufsbildschädigend...aber für einen durchschnittlichen (08/15) Grundriss bedarf es sicherlich nicht unbedingt eines Eintrags in die Kammer. Eine gewisse berufliche Vorbildung (Maurermeister, Bautechniker...und etwas Talent / Vorstellungsvermögen) können reichen einen vernünftigen / alltagstauglichen Grundriss hinzubekommen! Etwas den "Wendehorst" bemüht, schon weiß man mehr über Raumbedarf, eine Treppenlänge richtig ermittelt.


    Das alles gebiert keine hohe Kunst oder besondere Formengebung, kann aber im Ergebnis dann doch ausreichend sein.

  • Jetzt mal langsam. Ist es einer der großen Platzhirsche im Fertighausbau, dann hat sie es tatsächlich mit einem Architekten zu tun. Diese vergeben Architekten so etwas wie Vertriebsgebiete, wo diese dann für die Planung und Ausführung der Gebäude zuständig sind. Das ist so etwas wie Franchise. Das sind die beiden großen die im Hunsrück fertigen lassen. Das was ich von denen bisher gesehen habe, funktioniert im großen und ganz auch ganz gut, außer man fängt an Wände zu verschieben, was im Prinzip jeder Bauherr/-herrin macht und was zu Mehrkosten führt und zur Verschlechterung des Grundentwurfs von Haustyp xy. Denen ist es nämlich egal wie gut der Grundriss ist, Hauptsache man verkauft die Bude. Aber ja, es ist ein/e Architekt/in, der/die dann auch Bauherren betreut und die Bauanträge in seinem/ihrem Gebiet macht. Oft sind diese aber auch gleichzeitig auch die Verkäufer und oft arbeiten die im Team mit einem Verkäufer.



    Ist es keiner der großen Platzhirsche, dann... ja dann keine Ahnung... Dann kann alles möglich sein, bis hin zum Pizzabäcker der sich gern als Architekt ansprechen lässt. :)


    was beim TO zutrifft, keine Ahnung.


    Liebe/r Xeliara, bitte nicht beleidigt sein wenn Gegenwind kommt, oder andere Antworten kommen als erwartet. Alle hier haben mit Bau zu tun und auch mit allen möglichen am Bau beteiligte. Wir kennen die Pappenheimer im Gewerbe. Ich kann verstehen, wenn man gerade dabei ist ein Haus bauen zu wollen, gerade etwas angespannt und auch voller Erwartungen ist. Aber bitte bleib jetzt sachlich und behalte einen klaren Kopf, auch wenn manche hier etwas herum kasperln. Denn das kann dir viel Geld sparen. Alles nötige zur eigentlichen Frage wurde ja schon beantwortet.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...