Asbest / KMF in Akustikdämmplatten

  • Hallo zusammen,


    wir brauchen mehr Platz und möchten die 1969 errichtete Bar im Keller zu Wohnraum umfunktionieren.

    Beim Abreißen der Bar sind uns die Deckenplatten erstmals wirklich aufgefallen.

    Hier wurden damals Akustikdämmplatten verbaut.

    Natürlich haben wir nun Bammel, dass hier Asbest enthalten sein könnte. Über Hersteller und / oder Model können wir leider keine Angaben machen. Nur, dass diese 1968 - 1969 verbaut wurden.

    Anbei einige Fotos einer gelösten & defekten Platten. Ist es möglich hier erste Hinweise auf eine Belastung zu geben?


    Bei genauem Betrachten im Licht glitzert die offene Stelle der Platte (ähnlich Glaswolle).

    Bei Berührung mit der Haut fängt diese an zu jucken (ebenfalls wie Glaswolle).


    Über Hinweise sind wir Dankbar!

    Moritz

  • wir ... möchten die 1969 errichtete Bar im Keller zu Wohnraum umfunktionieren. Beim Abreißen der Bar sind uns die Deckenplatten erstmals wirklich aufgefallen. Hier wurden damals Akustikdämmplatten verbaut.


    Bei genauem Betrachten im Licht glitzert die offene Stelle der Platte (ähnlich Glaswolle). Bei Berührung mit der Haut fängt diese an zu jucken (ebenfalls wie Glaswolle).


    ... haben ... nun Bammel, dass hier Asbest enthalten sein könnte. .., dass diese 1968 - 1969 verbaut wurden.

    Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den sichtbaren Fasern wie in diesem angepinnten Post beschrieben um KMF, was für die Gefährlichkeit und die Vorgaben zum Ausbau aber nur einen graduellen Unterschied macht. Zur Anlieferung bei einem Schadstoffentsorger ist eine vorherige Analyse erforderlich. Diese gibt dann auch an, was genau enthalten ist. Die formalen Vorgaben an die Analyse bitte beim lokalen / regionalen Schadstoffentsorger erfragen. Meine letzten Analysen kosteten jeweils etwas unter 100 €, die Entsorgung wurde allerdings deutlich teurer. Um welche Menge geht es denn?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den sichtbaren Fasern wie in diesem angepinnten Post beschrieben um KMF, was für die Gefährlichkeit und die Vorgaben zum Ausbau aber nur einen graduellen Unterschied macht. Zur Anlieferung bei einem Schadstoffentsorger ist eine vorherige Analyse erforderlich. Diese gibt dann auch an, was genau enthalten ist. Die formalen Vorgaben man die Analyse bitte beim lokalen / regionalen Schadstoffentsorger erfragen. Meine letzten Analysen kosteten jeweils etwas unter 100 €, die Entsorgung wurde allerdings deutlich teurer. Um welche Menge geht es denn?

    Danke für die erste Einschätzung.

    Es handelt sich um knapp 20qm Platten.

  • Es handelt sich um knapp 20qm Platten.

    Dann solltet ihr euch keine ernsthaften Sorgen um die Entsorgung machen, der Mehraufwand hält sich in Grenzen.

    Danke für die erste Einschätzung.

    Mehr wird es dazu hier nicht geben können, s.o.. Nehmt schnell mit einem Entsorger Kontakt auf!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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    Asbest oder andere stark gesundheitsgefährdende Materialien in Deckenplatte?


    Soweit ich weiß, hat dieser Hersteller nur für einen sehr kurzen Zeitraum Asbestfasern eingesetzt, und das auch nur bei den Brandschutzplatten. Anhand der Bilder lassen sich die Platten aber nicht eindeutig zuordnen, geschweige denn zeitlich einordnen. Eine Anfrage beim Hersteller erübrigt sich damit.

    Also, Probe nehmen und ab damit in´s Labor.

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  • Probe werden wir nehmen und Einsenden. Danke 🙏


    Gibt es hier Empfehlungen für einen Anbieter der Asbest und KMF testen?


    danke

  • Gibt es hier Empfehlungen für einen Anbieter der Asbest und KMF testen?

    Die formalen Vorgaben an die Analyse bitte beim lokalen / regionalen Schadstoffentsorger erfragen.

    Der kennt auch die akkreditierten Labore in der Region oder hat sogar ein eigenes Labor an der Hand.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Also, beim Abbruch wird das standardmäßig als KMF entsorgt (alte Odenwaldplatten). Meist nimmt der Betriebshof oder Deponie das auch an und stellt auch KMF-Säcke zur Verfügung. Die Probe kann man sich dann sparen.