Stark unterschiedliches Abtrocknungsverhalten von Betonpflastereinen nach DIN EN 1338 bei Verlegung von eines Steins in zwei grössen.

  • Hallo Expertenforum,


    ich bin neu hier, und ich benötige Eure EXPERTEN Einschätzung zu diesem Thema:


    Frage ist es üblich das Pflastersteine nach DIN EN 1338 die in einer Fläche verlegt werden sollen in zwei Qualitätsklassen geliefert werden? DI und KDI



    Ich habe im August 2020 meine Hofeinfahrt (ca. 65 m2) neu gepflastert mit einem Stein 24/16/8 und 32/16/8 Verlegemuster lt. Hersteller Seite.

    Gekauft und beraten beim Baustoffhändler im Ort, Preis 23,00 pro m2.

    Geliefert direkt vom Hersteller ca. 20 Km entfernt.


    Nachdem die Fläche verlegt war und es am 03.09.2020 mal nach langer trockenheit Geregnet zeigen die beiden Steingrößen ein stark unterschiedliches

    Abtrocknungsverhalten. Der kleine Stein ist nach 2-3 Stunden trocken. der große ist erst nach 48-72 Stunden trocken!

    Dann bin ich mit dem Bilder von der Fläche zum Händler gefahren, der hat die Bilder zum AD des Herstellers gesendet und ihn sofort angerufen.

    Der sagte das gleicht sich alles noch an, und liegt an unterschiedlichen Alter der Stein!

    Diese Aussage habe ich nur am tele. mit gehört und habe sofort gesagt das ich das Schriftlich haben will. Dexpertenforum-bau.de/index.php?attachment/13680/expertenforum-bau.de/index.php?attachment/13682/as sagte mir der Händler und der AD am tel. zu!

    Leider kam da auf mehrmaligen nachfragen Wochenlang nichts . Dann kam ein Schreiben wo drin steht das Abtrocknungszeiten nicht in der DIN EN 1338

    enthalten sind.


    Nach 10 Wochen und mehrmalig Reklamieren der Ware beim Baustoffhändler kann es zu einem Termin vor Ort mit dem Geschäftsführer der Herstellerfirma der Steine.

    An diesem tag sah die Fläche so auf wie auf den Foto.


    Der Geschäftsführer sagte das die Fläche doch sehr schön aus sehr und es kein Grund zur Reklamation gibt!!

    Er einer Bewertung der Fläche durch einen ö.b.u.v. Sachverständigen offen gegenüberstehen.


    Dann habe ich den Baustoffhändler schriftlich eine Frist gesetzt den Mangel zu beheben.


    Anwort vom Hersteller:


    Sehr geehrter Herr Baustoffhänder,


    bezugnehmend auf das Schreiben Ihres Kunden vom 27.11.2020 beziehen wir hierzu wie folgt Stellung:


    Gegenstand der Beanstandung sind die unterschiedlichen Abtrocknungsverläufe der Betonsteine.

    Wie Ihnen unser Herr AD Hersteller in seiner Mail vom 25.09.2020 bereits mitteilte wird der Abtrocknungsverlauf eines Beton-pflastersteins neben der aufgenommenen Wassermenge maßgeblich noch von der Größe der Kapillarporen, der Luft-temperatur sowie der relativen Luftfeuchtigkeit bestimmt. Da bereits geringe Unterschiede in der Wasseraufnahme und der Porenstruktur zu erheblich unterschiedlichen Abtrocknungszeiten führen, sind ungleich abgetrocknete Flächen nicht ungewöhnlich. Unter ungünstigen Abtrocknungsbedingungen (Lage, Witterung, Neigung etc.) gibt es trockene und noch feuchte Steine oder Platten sogar über Tage hinweg nebeneinander, auch bei Steinen gleicher Charge, gleichen Alters.

    Diese unvermeidlichen Inhomogenitäten in der Porenstruktur und Oberflächentextur von Betonpflastersteinen sind aus-schließlich werkstoffbedingt. Grenzwerte für Abtrocknungszeiten enthält die hier geltende Norm (DIN EN 1338) nicht. Unterschiedliche Abtrocknungszeiten stellen somit keinen Mangel dar.

    Unsere Produkte unterliegen strengen normativen Vorgaben hinsichtlich Produktion und Beschaffenheit, die im Rahmen der Eigen- und Fremdüberwachung anhand der hier relevanten Prüfverfahren stetig überprüft werden.


    Ein Mangel an unserem Produkt liegt somit nicht vor!


    Dann habe ich einen Anwalt eingeschaltet, der hat den Baustoffhändler wieder ein Frist gesetzt und geschrieben das,


    In dem hier vorliegenden Fall sind die DIN Normen zwischen Ihnen und meinem Mandanten nicht Inhalt

    des Vertrages geworden, sodass sie in diesem Fall auch nicht anwendbar sind.


    Weil im Angebot des Baustoffhändlers steht Stein Hersteller Typ. und Farbe nichts von der DIN EN 1338



    Anwort Hersteller:


    Sehr geehrter Herr Baustoffhändler,


    bezugnehmend auf das Schreiben der RA Fr. ****** vom 05.01.2021


    beziehen wir hierzu wie folgt Stellung:


    Es wird die Aussage getroffen, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, sowie im Rahmen der Lieferung nicht auf die zugrundeliegende DIN-Norm (DIN EN 1338) hingewiesen wurde und diese somit keinen Vertragsbestandteil darstellt. Dieser Aussage widersprechen wir. Zum einen findet sich in sämtlichen unserer Unterlagen der Verweis auf die gültige Produktionsnorm wieder, zum anderen wurde dies auch über den Lieferschein kommuniziert, welcher Ihr Kunde entge-gengenommen und unterschrieben hat. Den unterschriebenen Lieferschein finden Sie als Anlage zu dieser Stellung-nahme. Ein Informationsverschulden seitens der Fa. Hersteller kann somit nicht unterstellt werden.


    Ein Mangel an unserem Produkt liegt nach wie vor nicht vor!


    Sollte Ihr Kunde nach wie vor der Auffassung eines Mangels an unserem Produkt sein stehen wir der Bewertung der Fläche durch einen ö.b.u.v. Sachverständigen weiterhin offen gegenüber.

    Für Rückfragen oder weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


    Mit freundlichen Grüßen


    *********

    staatl. gepr. Betriebswirt

    -Technischer Kundendienst/Anwendungstechnik-

    Anlage: Unterschriebener



    Auf dem Lieferschein steht:

    der kleine Stein ist CE Pflasterstein aus Beton nach DIN EN 1338/DI

    der grosse Stein ist CE Pflasterstein aus Beton nach DIN EN 1338/KDI


    Frage ist es üblich das Pflastersteine die in einer Fläche verlegt werden sollen in zwei Qualitätsklassen geliefert werden? DI und KDI

  • Off-Topic:

    Anbei die Bilder


    :eek: Bei dem Anblick (sowohl was Muster wie auch die exzellente <x Farbwahl betrifft) würde ich mir über das Trocknungsverhalten keine Gedanken mehr machen...


    Kurzes Googeln ergibt, dass das "K" in "KDI" für die max. Differenz der beiden Diagonalen (Winkligkeit) steht und nur bei Steinen ab einer Diagonalen von 30cm gilt. Passt also wohl alles.

  • In dem hier vorliegenden Fall sind die DIN Normen zwischen Ihnen und meinem Mandanten nicht Inhalt

    des Vertrages geworden, sodass sie in diesem Fall auch nicht anwendbar sind.

    Das hat der Anwalt tatsächlich geschrieben? Ein Fachanwalt?


    Die EN1338 ist eine harmonisierte Norm in der die Produktbeschaffenheit beschrieben wird. Sie ist als Produktnorm bevorzugt anzuwenden um das Produkt mit einem CE Zeichen zu versehen und die Konformität erklären zu können, was wiederum Voraussetzung dafür ist, dass das Produkt in Verkehr gebracht werden darf.


    d.h. Die Aussage, dass diese Norm nicht Vertragsbestandteil war ist sinnfrei. Sie muss nicht vereinbart werden, sie ist automatisch vereinbart. Du wirst ja kaum ein Produkt bestellen, das nicht in Verkehr gebracht werden darf.


    Was hast Du genau (nachweislich) mit dem Lieferanten vereinbart?


    Man kann mit einem Lieferanten erweiterte Anforderungen vereinbaren, die über die Anforderungen in Normen hinausgehen. Das wird aber eher selten gemacht, weil die Hersteller nicht für jeden Kunden eigene Anforderungen erfüllen möchten, da hängen auch fertigungstechnische und logistische Probleme dran. Großabnehmer haben hier natürlich andere Möglichkeiten.

    Aber auch hier gilt, die Konformität mit den Richtlinien darf dadurch nicht ausgehebelt werden.


    Die Strategie die Dein Anwalt eingeschlagen hat, halte ich als jur. Laie für nicht zielführend. Kein Wunder wenn der Hersteller einer Begutachtung durch einen SV gelassen entgegen sieht.

    Aber wer weiß, vielleicht verstecken sich hinter der Strategie einige Kniffe die ich gar nicht verstehen kann.


    Auf dem Lieferschein steht:

    der kleine Stein ist CE Pflasterstein aus Beton nach DIN EN 1338/DI

    der grosse Stein ist CE Pflasterstein aus Beton nach DIN EN 1338/KDI


    Frage ist es üblich das Pflastersteine die in einer Fläche verlegt werden sollen in zwei Qualitätsklassen geliefert werden? DI und KD

    Ich kenne diese Norm nicht auswendig, da ich damit normalerweise nichts zu tun habe. Was ich gefunden habe, dass das "K" nur engere Toleranzen bei der Diagonale festlegt, und diese "Qualität" nur bei großen Steinen (Diagonale >30cm) angewandt wird. Es wäre sehr gut denkbar, dass dann kleine Steine als DI und große als KDI geliefert werden.


    Die Aussage, dass zu den Abtrocknungszeiten in der EN1338 nichts zu finden ist, kann ich nur vermuten, zumindest habe ich nichts gefunden. Ich gehe mal davon aus, dass der Hersteller die Norm in- und auswendig kennt, das ist ja deren Tagesgeschäft.


    Ich frage mich sowieso, ob man das Abtrocknungsverhalten überhaupt in einer Norm erfasst hat. Diese Anforderung erscheint mir für einfaches Betonpflaster ziemlich speziell, das hätte ich vielleicht noch bei einer individuellen Vereinbarung erwartet, aber nicht bei Bestellung von "Standard" Material.


    Zusammenfassend wage ich zu behaupten, dass Deine Chancen schlecht stehen. Du bemängelst etwas das nicht vereinbart war, weder individuell noch als Produkteigenschaft im Rahmen der Spezifikationen (Stichwort CE Kennzeichnung und Konformität). Du hast anscheinend keine gesonderten Vereinbarungen getroffen, und zudem die Ware angenommen und sogar verarbeitet. Du hättest also selbst eine von der Bestellung abweichende Lieferung akzeptiert.

    dann streitest Du noch die Vereinbarung einer Norm ab, die genau genommen mit Deinem Problem anscheinend gar nichts zu tun hat, die aber immer vereinbart ist wenn das Produkt in Verkehr gebracht werden soll.


    Meine Einschätzung als jur. Laie, diese Strategie ist zum Scheitern verurteilt.

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    .

  • Was der Anwalt mit diesem Ansatz erreichen will, erschließt sich mir als juristischem Laien nicht. Auf diesem Weg will er offensichtlich den Bezug auf eine Norm, die Qualitäten (zu Deinen Gunsten) regelt / regeln könnte - ausdrücklich ausschließen. Er entzieht nach Deiner Schilderung aber gerade Dir den Boden, auf dem die Durchsetzung einer bestimmten Qualität (hier: gleichmäßige Abtrocknung) verlangt werden könnte - wenn sie denn überhaupt darin geregelt ist. Hat er, hast Du, überhaupt schon in diese Norm hineingeschaut? Was steht darin, das bei Dir nicht gelten soll?


    Bei Dir wurden anscheinend keine konkreten Produkteigenschaften vereinbart und die (gesetzlich immer gegebene) Anwendung der a.R.d.T., aus der sie dennoch abgeleitet werden könnten, wird von Deinem Anwalt explizit bestritten. Ich verstehe es nicht.


    Für Verbraucher ist ohne explizite Vereinbarungen in den allermeisten Fällen der Bezug auf die a.R.d.T. der universale Rettungsanker. Die Leine zu diesem kappt man nur, wenn man unbedingt muss. Anders gesagt: Wenn man schon nur noch ein Bein hat, wird die Amputation des noch verbliebenen zweiten die Fähigkeit zu Laufen sicher nicht verbessern.

    Macht hier das unterschiedliche Abtrocknen den Farbunterschied zwischen Rand und Dekorstreifen oder sind die Dekorstreifen planmäßig heller und wie von mir vermutet als sichtbare "Dekorstreifen" gedacht?


    (uups, R.B. war mit seinem inhaltlich gleichem Beitrag schneller)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das Ganze könnte man jetzt mMn nur noch toppen, wenn man einen neuen Anwalt beauftragt, um das Honorar des ersten Anwalts wegen dessen Nicht-Leistung und Falschberatung wieder einzuklagen. :D

  • Bei Dir wurden anscheinend keine konkreten Produkteigenschaften vereinbart

    doch .

    08/15 betonpflaster.


    und dass der hersteller sich ruhig zurücklehnt und der dinge , die kommen harrt , kann ich nachvollziehen .

    wenn ich mich nicht täusche (und ich täusche mich nicht ) wurde die fläche fest verfugt .:wall::wall::wall:


    und das eine feste verfugung das trocknungsverhalten von pflastersteinen beeinflusst, könnte man sogar als laie nachvollziehen.

    und dass das rumeschmiere die porigkeit der steine unkontroliert/ungleichmässig beeinflusst auch .


    och :eek:

    da müsste ein anwalt schon zaubern können , um dem hersteller vors schienbein zu treten .....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer



  • Wo ist die Fläche fest verfugt??? der Sand ist eingefegt!!!

    08/15 Betonpflaster ja für 23€m2 gekauft im Baustofffachhandel hergestellt in Coesfeld von ......

    Der Anwalt hat das Schreiben an den Baustoffhändler (Vertragspartner) geschrieben weil im Angebot, Auftragsbestätigung

    und Rechnung nichts von der DIN EN 1338 steht.

    Die beiden Steinsorten sind auf auf den Belegen des Baustoffhändlers immer nur als eine Pos. zusammen gefast!


    Von der Hersteller Seite:

    Produktmerkmale

    • Ausführung als konventionelles Pflastersteinsystem oder sickerfähiges Pflastersteinsystem mit Eignungsnachweis
    • linear - unbehandelte Oberfläche
    • Vorsatz mit farblich angepassten Natursteinkörnungen und UV-beständigen Farbpigmenten
    • ohne Fase
    • mit Abstandhaltern als VZ4-Verzahnungssystem zur Verschiebesicherung
    • scharfkantiges Erscheinungsbild, optimierter Kantenschutz durch leichte Neigung an den Flanken


    Eignungsnachweise


    sickerfähiges Pflastersteinsystem mit Eignungsnachweis

    • flächenbezogene Infiltrationsrate: > 270 l/(s x ha) (s. Gutachten Dr. Ing. Carsten Dierkes, H2O Research GmbH; Münster)
    • Abflussbeiwert ψ = 0,25


    Technische Hinweise

    • Pflastersteine aus Beton nach DIN EN 1338, TL Pflaster-StB 06/15
    • Materialeigenschaften und Qualitätsklassen nach DIN EN siehe Produktdatenblatt
    • USRV ≥ 60 | R-Wert = R13
  • Von der Hersteller Seite:

    Und was davon hält jetzt dein Stein nicht ein?


    Der Anwalt hat das Schreiben an den Baustoffhändler (Vertragspartner) geschrieben weil im Angebot, Auftragsbestätigung

    und Rechnung nichts von der DIN EN 1338 steht

    Ja und? Was ist denn die Konsequenz aus der Nicht-Erwähnung irgendeiner Norm? Zumal die ja wohl trotzdem eingehalten wird.

  • Off-Topic:

    Wo ist die Fläche fest verfugt??? der Sand ist eingefegt!!!

    08/15 Betonpflaster ja für 23€m2 gekauft im Baustofffachhandel hergestellt in Coesfeld von ...

    Mod.-Anmerkung: Bitte nicht schreien!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Der Anwalt hat das Schreiben an den Baustoffhändler (Vertragspartner) geschrieben weil im Angebot, Auftragsbestätigung

    und Rechnung nichts von der DIN EN 1338 steht.

    Und wenn Du meinen Beitrag gelesen hast, dann solltest Du verstehen, warum das nicht im Angebot stehen muss. Selbst die Tatsache, dass die Steine ein CE Zeichen haben, muss nicht explizit erwähnt werden.


    Wir reden über einen "Groß"auftrag von 1.500,- €, Du solltest aufpassen, dass sich der Preis nicht durch Anwaltskosten und Gutachter verdoppelt.

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    .

  • Hallo,

    was ich mich frage: Das Muster ist doch viel zu gleichmäßig, als dass es einfach so beim Verlegen entstanden ist. Wenn ich mir so vorstelle wie das verlegt ist, ich nehme mal einen Stein von der einen Palette, dann vier Steine von der Anderen...da kommt doch nie ein so gleichmäßiges Muster dabei raus???

    Woher kommt das?

    Jochen

  • Muster soll wahrscheinlich auch sein, nur werden (Ratemodus) die hellgrauen Steine schneller trocken als die dunkelgrauen. Kann man auf dem Übersichtsbild an der Hausecke erkennen, wo die dunkelgrauen nicht sooo dunkel sind. (Regenschatten)


    Irgendwie erinnert mich die "Mangel"meldung an amerikanische Verbraucherklagen, in der Gebrauchsanweisung habe nicht ausdrücklich gestanden, dass der Fahrer nicht während der Fahrt zum Kaffeekochen nach hinten gehen darf oder das "coffee to go" heiß ist.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • ...und der Anwalt lacht sich kaputt, wie einfach er doch gutes Geld verdienen kann, da es Leute wie den TE gibt, die meinen, dass 23€/m² teuer wären und Mängel suchen, die keine sind...

    Im besten Fall wird der Hersteller so kulant sein, und dem TE eine halbe Palette frei Lager zum selbst abholen und verlegen "schenken"





    ...müssen manche Leute Langeewile haben... :pistole:

  • Muster soll wahrscheinlich auch sein, nur werden (Ratemodus) die hellgrauen Steine schneller trocken als die dunkelgrauen. Kann man auf dem Übersichtsbild an der Hausecke erkennen, wo die dunkelgrauen nicht sooo dunkel sind. (Regenschatten)

    Ahhhh, tatsächlich, jetzt sehe ich es auch. Vielleicht sollte ich meine Jeans 'mal reklamieren, die sind an den Beinen immer schon trocken, wenn sie am Bund noch leicht feucht sind!

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hallo,

    was ich mich frage: Das Muster ist doch viel zu gleichmäßig, als dass es einfach so beim Verlegen entstanden ist. Wenn ich mir so vorstelle wie das verlegt ist, ich nehme mal einen Stein von der einen Palette, dann vier Steine von der Anderen...da kommt doch nie ein so gleichmäßiges Muster dabei raus???

    Woher kommt das?


    Muster soll wahrscheinlich auch sein, nur werden (Ratemodus) die hellgrauen Steine schneller trocken als die dunkelgrauen. Kann man auf dem Übersichtsbild an der Hausecke erkennen, wo die dunkelgrauen nicht sooo dunkel sind. (Regenschatten)


    Ihr solltet gründlicher Lesen und genauer Hinschauen!

    Der TE beschreibt es, und man sieht es auch auf den Fotos ziemlich deutlich:

    Die Steine sind unterschiedlich groß, das Verlegemuster bezieht sich auf die Steingröße, NICHT auf die Farbe.


    Insofern ist das Muster natürlich nicht zufällig entstanden, der TE hat das so bei seinem Pflasterer bestellt.

    Nun ergibt sich beim Abtrocknen nun noch zusätzlich ein ungewolltes farbliches Muster. Eigentlich sollte die Steine die gleiche Farbe haben. Warum sie das nicht haben, steht in der Begründung vom Hersteller.


    Blöd ist das schon. Ich hab in meinen Pflasterklinkern auch eine Palette, die anders aussieht wie die anderen. Gerade auch bei bestimmter Feuchtigkeit, Sieht scheiße aus, aber vor allem deswegen, weil entgegen den Verarbeitungshinweisen von denr Pflasterern nicht durchgemischt wurde.

  • Insofern ist das Muster natürlich nicht zufällig entstanden, der TE hat das so bei seinem Pflasterer bestellt.

    Nun ergibt sich beim Abtrocknen nun noch zusätzlich ein ungewolltes farbliches Muster. Eigentlich sollte die Steine die gleiche Farbe haben. Warum sie das nicht haben, steht in der Begründung vom Hersteller.

    War mir (zumindest) schon klar. Was aber nicht bedeutet, das es nicht auch 2 Farben haben sollte!

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Eigentlich sollte die Steine die gleiche Farbe haben.

    Sicher? Auch im angetrockneten Bereich haben die Steine unterschiedliche Farben.


    Sieht scheiße aus, aber vor allem deswegen, weil entgegen den Verarbeitungshinweisen von denr Pflasterern nicht durchgemischt wurde.

    Das wiederum hätte der TE ja gar nicht machen können, denn die andere Palette hat ja eben auch ein anderes Format.

  • , weil entgegen den Verarbeitungshinweisen von denr Pflasterern nicht durchgemischt wurde.

    das ist natürlich dämlich .

    Eigentlich sollte die Steine die gleiche Farbe haben

    haben sie doch . wenn alle nass sind sowieso.

    wenn alles trocken ist auch .


    nur: im sommer zwischen der 25en und 33en minute nach regen

    im winter dann halt etwas länger ,ind einzelne steine scheinbar anders gefärbt


    Auch im angetrockneten Bereich haben die Steine unterschiedliche Farben.

    das ist ein 2farben verlegepuzzle , man muss sich ja irgendwie von den nachbarn abgrenzen ...

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Das Problem ist, dass die unterschiedlichen Formate oft in unterschiedlichen Werken produziert werden. Dann sieht halt das Pflaster in der Farbe muschelkalk im Format X ganz anders aus als das Pflaster im Format Y. Wenn wenn Mischfarben dann gut gemischt verbaut werden fällt das vielleicht nicht so auf, aber bei einfarbigem Pflaster fällt es halt sehr auf.


    Gruß

  • ich denke die Ursache ist uns allen klar.

    Es gibt bei so vielen Produkten Chargen-Schwankungen nicht nur bei Betonpflater auch Klinker, Fliesen, Wandfarbe, etc. pp.....


    Was aber nicht bedeutet, das es nicht auch 2 Farben haben sollte!

    Sicher? Auch im angetrockneten Bereich haben die Steine unterschiedliche Farben.

    wenn das wirklich zwei unterschiedliche Farben sein SOLLEN, dann ist das Verhalten des TE noch unerklärlicher als es eh schon ist...

  • dann verstehe ich nun wirklich überhaupt gar nicht mehr, wie man sich darüber beschweren kann...


    Ist ja nun wirklich kein Eyecatcher sonder Maximalversiegelung mit 08/15 Material... you get what you pay ?

  • ich sehe auch echt auf den Bildern kein Problem. Die grossen Steine sind hell, die kleinen Dunkel.

    Damit wäre das abtrocknen doch voll egal, da beide eh unterschiedlich Farben haben.


    Sollten beide aber der gleiche Farbton sein und es sieht nur durch die unterschiedlich trocknung so aus, wäre das doch auch den Blickfang.

    Dann sollte der TE dort ne Beregnungsanlage installieren ;-)

  • Also ich würde sagen dass der Threadersteller den Betonstein in der identischen Farbe im Mix aus Kleinformat 24x16 und Großformat 32x16 verlegt hat und die Bilder den Zustand der unterschiedlichen Trocknungsphase zeigen. Er schrieb ja dass die 32x16 deutlich langsamer trocknen und somit länger dunkler wirken.

    Im trockenen Zustand ist das dann sicher eine schöne homogene einfarbige Fläche mit lediglich einem Verlegemuster aus den beiden Formaten. Sieht man ja ein wenig an den Stellen in der Nähe der Hauswand wo auch die dunklen Steine schon etwas abgetrocknerter sind.


    Wenn das so sein sollte gebe ich dem Threadersteller mit seiner Reklamation vollkommen recht, das sieht in der Phase dann extrem schrecklich aus, wie ein extrem unruhiges Verlegemuster aus zweifarbigen Steinen.

  • Also ich würde sagen dass der Threadersteller den Betonstein in der identischen Farbe ...

    kann man so natürlich sagen, der Anschein an der Ecke spricht aber deutlich dagegen! Ich hingegen würde sagen, dass der Threadersteller vermutlich aus gutem Grund auf die Frage ...

    Macht hier das unterschiedliche Abtrocknen den Farbunterschied zwischen Rand und Dekorstreifen oder sind die Dekorstreifen planmäßig heller und wie von mir vermutet als sichtbare "Dekorstreifen" gedacht?

    bisher noch nicht geantwortet hat, mag mich aber natürlich auch irren.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Also ich würde sagen dass der Threadersteller den Betonstein in der identischen Farbe im Mix aus Kleinformat 24x16 und Großformat 32x16 verlegt hat und die Bilder den Zustand der unterschiedlichen Trocknungsphase zeigen.

    also wer da einfarbiges pflaster sieht , sollte dringend über einen augenarztbesuch nachdenken .....

    ich sehe zwei einfarbige pflaster auf einer fläche mit einem sehr markanten muster ....

    Wenn das so sein sollte gebe ich dem Threadersteller mit seiner Reklamation vollkommen recht,

    dass die hellen steine hell sind und die dunklen dunkel ?

    ich glaube nicht , dass das etwas bringt , zwei bestellte verschiedene farben zu reklamieren ....


    (solche künstlerischen zweifarbenpflasterungen waren durchaus mal angesagt ....)

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • also wer da einfarbiges pflaster sieht , sollte dringend über einen augenarztbesuch nachdenken .....

    ich sehe zwei einfarbige pflaster auf einer fläche mit einem sehr markanten muster ....

    ja das sehe ich auch, aber woher weißt du, dass die Zweifarbigkeit nicht auf dem unterschiedlichen Trocknungsverhalten beruht?


    Denke nicht da vom TE noch was kommt, der wollte eine andere Antwort hören. =o