Schäden an Putz, Fensteranschluss in Gewährleistungszeit mangelhaft?

  • Hallo Forum,


    ich habe euch ein paar Fotos angehängt die den aktuellen Zustand meines Putzes bzw. die Anschlüsse an Fenster/Fensterbank oder Türen zeigen.

    Bei dem Haus handelt es sich um einen Neubau von einem Bauträger, welcher im Oktober 2017 nach vielen Problemen fertig gestellt worden ist. Der Werkvertrag wurde nach BGB geschlossen. Das Haus steht relativ frei am Feldrand.

    Die Schäden befinden sich an den Anschlüssen vom Putz zum Fenster bzw. den Terrassentüren. Außerdem auch an den 4 Gebäudeecke bzw. an den Ecken des Schornsteins und Putzschienen.

    Teilweise könnte ich den Putz an Fensterbank oder Terassentür einfach entfernen. Die dunklen Flecken auf dem Putz wurden, nachdem dort ca. 2€ große Stücke vom Putz abgefallen sind, so, ohne Absprache mit mir "repariert". Dies habe ich auch schon moniert. Seit dem letzten Herbst habe ich auch auf dem Putz diese Flecken wie sie auf dem einen Foto zu sehen sind. Es scheint irgendwie überstrichen worden zu sein und deshalb fleckig.

    Beim Putz habe ich, neben dem optischen, die Sorge, dass es ja auf Dauer nicht besser wird und dann Feuchtigkeitsschäden am Haus auftreten.

    Ich möchte mich nun gerne für das anstehende Gespräch mit dem aktuellen Bauleiter bzw. Geschäftsführer vorbereiten und in Erfahrung bringen, ob die Anschlüsse an Fenster bzw. Fensterbank und Terrassentür so richtig ausgeführt worden sind und ob diese Schadensbilder nach dieser kurzen Zeit schon "normal" sind bzw. es sich um Schäden handelt "die mit der Zeit einfach kommen". Außerdem auch für die Schäden von den Bildern am Putz(schienen) bzw. den Ecken. Gerne würde ich auch in Erfahrung bringen wie man diese Dinge dauerhaft abstellt, sodass man nicht einfach wieder Putz oder Acryl drüber klatscht und ich in 2 Jahren den selben Zustand wieder habe. Oder ist dies nicht vermeidbar? Ich gehe bei punktuellen Ausbesserungen von Farbunterschieden aus?

    Ich bin in diesen Dingen eher Laie, möchte nicht unbedingt streitig auseinander gehen aber dauerhafte Schäden vermeiden. Noch sind die Schäden ja relativ klein, aber werden mit der Zeit sicherlich nicht besser werden. Auch ist der Buntsteinputz teils nicht bis hoch geführt worden und man sieht den Porenbetonstein. Was mir optisch nicht gefällt, muss ja "leider" nicht mangelhaft sein.

    Über jede konstruktive Argumentationshilfe bin ich sehr dankbar.

  • Ich möchte mich nun gerne für das anstehende Gespräch mit dem aktuellen Bauleiter bzw. Geschäftsführer vorbereiten und in Erfahrung bringen, ob die Anschlüsse an Fenster bzw. Fensterbank und Terrassentür so richtig ausgeführt worden sind und ob diese Schadensbilder nach dieser kurzen Zeit schon "normal" sind bzw. es sich um Schäden handelt "die mit der Zeit einfach kommen".

    Gleich vorweg, Putzarbeiten sind nicht mein Revier.


    Ich befürchte, dass der Anschluss an das Fenster korrekt ausgeführt wurde. Es gibt Anputzleisten mit Gewebe und Gummilippe, aber wenn wie hier eine Fuge verbleibt die mit Silikon ausgespritzt wird, dann wird man diese unweigerlich regelmäßig nacharbeiten müssen.


    Zu den Abplatzungen an den Ecken, da fällt es mir schwer einen Mangel zu erkennen, aber wie gesagt, das ist nicht mein Revier. Es kommen sicherlich noch Meinungen dazu.

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  • Ich danke dir trotzdem recht herzlich für die Rückmeldung.

    Silikon kann es ja nicht sein, da es ja nicht überstreichbar wäre, deswegen gehe ich von Acryl aus.

    Es geht mir prinzipiell um

    - Ausführung Putz zum Fenster und Terrassentür (richtig ausgeführt? , Mangel?, wie beheben?)

    - Abplatzungen Hausecken (Fragen siehe oben)

    - Abplatzung an Laibungsecke und erwähnte "ausgebesserte" Stellen

    - Abplatzungen Schiene (Fragen siehe oben)

    - fehlender Buntsteinputz an mehreren Stellen zum Putzübergang (Fragen siehe oben, zusätzlich noch ob eine Gefahr von Wassereindringung vorliegen könnte mit der Zeit)


    Ich warte dann noch auf die Antworten der Foristen, die etwas mehr im Thema sind.

  • Ob Acryl oder Silikon, in beiden Fällen ist das nicht dauerhaft und muss regelmäßig überprüft und bei Bedarf ausgebessert werden. Trotzdem ist diese Lösung fachgerecht, zumindest soweit mir bekannt. Das Acryl ist ja nicht für die Abdichtung zuständig, und was sich unterhalb des Fugenfüllers befindet, das sieht man hier ja nicht.

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