Bodengutachten identisch einer Brunnenbohrung???

  • Moin Kollegen,


    mir ist das gerade was eingefallen nachdem ich ein Bohrergebniss von Wärmesonden WP gesehen hab.

    Auf einem Grundstück wurde mal vor ca 20 Jahren ein Brunnen gebohrt. Nicht geschlagen wie üblich, sondern richtig gebohrt. DasFassungsrohr Hat DN100 und wurde hinterfüllt.

    Die Tiefe beträgt (aus dem Gedächtnis) ca 8m bis in die ersten Wasserschicht.

    IJetzt frag ich mal ins Blaue.

    Wenn ich noch unterlagen Finde oder das Bohrunternehmen von damals unterlaen dazu noch hat, wäre das dann Aussagekräftig für ein Bodengutachten?

    Wie gesagt, das ist lange her und mir ist kürzlich der vorhandene Brunnen eingefallen. Fraglich ob sich daraus Rückschlüssel ziehen lassen.

    Erfahrungen oder Ideen?

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Guten Abend,


    so aus dem Stand heraus:
    wenn aus den Unterlagen die Infos herausgehen, die für ein Bodengutachten notwendig sind (da bin ich jetzt aber nicht sehr optimistisch), dann gilt das erstmal. (Vorausgesetzt, das wurde zertifiziert)
    Mir ist (auch nach bisschen gegoogele) nicht bekannt, dass Gutachten zeitlich begrenzt sind. Der Boden verändert sich ja nicht großartig - und markante Schwankungen kommen ja normalerweise nicht von irgendwo her.
    Aber essentiell ist der Zweck - wofür das bodengutachten gebraucht wird & welche Fläche abgedeckt werden soll.

  • Die Geologie wird sich nicht verändert haben. Wenn die Ansprache fachgerecht durchgeführt und dokumentiert wurde, gibt die Bohrung natürlich Aufschluss über die Bodenverhältnisse. Allerdings eben nur an diesem einen Punkt. Soll daraus ein Bodengutachten werden, sind weitere Bohrungen notwendig, die im besten Fall unter Bezug auf das konkrete Bauvorhaben geplant werden.

  • Na ich dachte ich frag mal in die Runde.

    Ich werd mal schauen ob wir davon noch irgendiwe unterlagen haben vom Ersteller.

    Ich kann mir gut vorstellen, das es dazu garnichts mehr gibt. Weder von unsererseite, als auch von seiten der Bohrfirma.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • :lach::lach::lach:


    Nein, denn der ist ja schon vorhanden.


    aber wenn darauf was gebaut werden sollte...

    Bisher eine rein technische/theoretische Frage. Ob solche Daten aus einem Brunnenbohrung, sofern die den damals aufgenommen wurden, für ein Gutachten verwertbar wären.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Einen groben Anhaltspunkt gibt das Schichtenverzeichnis des Landes, das wird ja laufend durch neue Daten ergänzt.

    Das Verzeichnis steht soweit bekannt für deinen Standort kostenlos zur Verfügung, bzw. kannst du es mit den Nachbarbohrungen abgleichen.


    Aber da wir uns ja im größten ABM Betrieb befinden, gibt es selbst dafür zu 99% Verfallsdaten.


    Wird in etwa so sein, wie die Gutachten zu den Kampfmitteln sein, die sind zeitlich auch nur begrenzt gültig, obwohl in den letzten 80 Jahren nichts dazugekommen ist, alles nur Geldschneiderei.....