Erfahrungen mit auffällig, günstigen Leasingangeboten für einen Firmenwagen

  • Guten Tag liebe Community,


    ich hoffe dass, dieser Beitrag hier in der richtigen Kategorie gelandet ist, die Sufu hat bei mir leider nichts ergeben.

    Zur Zeit befinde ich mich auf der Suche nach einen, für mich geeigneten Transporter. Dieser soll dann von mir für gewerbliche, handwerkliche Dienstleistungen genutzt werden.

    Oftmals wurde mir dazu geraten Leasingangebote in Anspruch zu nehmen.


    Aus Interesse, recherchierte ich im Internet und fand unteranderem auch extrem, wirklich sehr extrem günstige Angebote.


    Beispielhafte Eckdaten:

    Neu oder fast neu; Km- Laufleistung optional erweiterbar; inkl. Service, Wartung?; "Gesamtleasingsumme"= ca.3500€; monatliche Rate auch sogar unter 100€ oder knapp drüber, variable Vertragsdauer etc.



    Also mit meinem bisherigen Erkenntnisstand würde ich ziemlich stark vermuten, dass hier doch etwas nicht ganz richtig sein kann oder ?

    Bzw. können die Anbieter damit doch kein Geld verdienen, sehe ich das richtig ?

    Im Internet finde ich keine negativen Erfahrungsberichte/ Bewertungen.


    Vielleicht habt Ihr mehr Infos.

    Wie sind eure Erfahrungen im allgemeinen mit Leasingangeboten, bei welchem die Ladefläche durch gewöhnliche Nutzung beschädigt wird?


    Danke im Voraus.


    Lg

  • Gleich vorweg,


    wir reagieren hier im Forum sehr empfindlich auf Werbung, egal wie offensichtlich oder gut versteckt sie verbreitet werden soll.

    Das Thema ist sicherlich interessant, aber sollten hier Angebote, links zu Angeboten oder Anbietern, Vermittlern o.ä. auftauchen, dann ist das Thema sofort verschwunden.


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  • Das ist wirklich sehr empfindlich. Aber ich hab darauf geachtet keine Marken, Anbieter oder ähnliches zu erwähnen. Ich wollte lediglich nur eure Meinung dazu hören, ich bin schaffender und kein Werbemann jeglicher Art :p.


    Aber ich verstehe das, dass auch anders verstanden werden könnte. Ist ja auch schließlich der 1.Beitrag.

    Ich beachte natürlich weiterhin die Nutzungsbedingungen. Und hoffe auch langfristig an diesem Forum teilnehmen zu können.

  • In meinen Augen ist ein Leasing für Nutzfahrzeuge wirtschaftlich die schlechteste Option. Was erhofft man sich vom Leasing?

    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot

  • So ähnlich denke ich nämlich auch.


    Mir wurde gesagt wie toll das sei, monatliche moderate Zahlungen, kein höhere Anschaffungskosten, kein Ärger mit Reparatur wie bei älteren Autos etc.


    Aber in der Praxis sieht man ja fast nur noch Leasingfahrzeuge, bei mir zumindest.


    Versuche es auch nur zu verstehen.

  • Das ist wirklich sehr empfindlich.

    Das war auch nicht gegen Dich persönlich gerichtet, es gibt halt ständig Versuche diese Spielregeln zu umgehen.


    Zum Leasing, ich kenne das nur aus dem Maschinenbereich und PKW Bereich, beides habe ich trotz 25 Jahren Selbständigkeit noch nie genutzt. Die Leasinggeber lassen sich das Risiko immer fürstlich bezahlen, und am Ende stellt sich immer die Frage, ob bei der Rückgabe der ursprünglich kalkulierte Wert auch wirklich angesetzt wird. Man ist dann völlig vom Leasinggeber abhängig, und oftmals endet das darin, dass man das Fahrzeug zum Restwert übernimmt. Für mich hat ein bisschen Rechnen immer ergeben, dass ich solche Dinge anderweitig finanziere.


    Gerade bei Nutzfahrzeugen die einem hohen Verschleiß unterliegen ist das Risiko besonders hoch, und das zahlt man als Kunde auf die eine oder andere Art und Weise. Leasinggeber sind keine Wohltätigkeitsvereine.

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  • Leasinggeber sind keine Wohltätigkeitsvereine.

    das ist eigentlich des pudels kern .

    und das diese den mengeneikaufsvorteil an die kunden freiwillig weitergeben braucht man nicht träumen .

    Man ist dann völlig vom Leasinggeber abhängig, und oftmals endet das darin, dass man das Fahrzeug zum Restwert übernimmt.

    und genau da endet die schönrechnerei der kosten.

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Also wenn ich ein Auto sofort bezahle, so heisst es oft - es ist sinnlos so viel Geld auf einmal auszugeben ...

    Leasen ist also auch falsch


    Also finanzieren zu 0%-Zinse wäre dann das richtige, oder wie ?

  • Also wenn ich ein Auto sofort bezahle, so heisst es oft - es ist sinnlos so viel Geld auf einmal auszugeben ...

    Leasen ist also auch falsch


    Also finanzieren zu 0%-Zinse wäre dann das richtige, oder wie ?

    Das richtige ist aus meiner Sicht, sich nur das zu kaufen was man sich auch leisten und bezahlen kann. Dann lieber einen guten Gebrauchten, wenn es für das Wunschfahrzeug nicht reicht.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Also finanzieren zu 0%-Zinse wäre dann das richtige,

    unter umständen ja ;)


    wie du geschrieben hast : viel geld auf einmal weg . wenn es vorhanden ist , ertrag bringt es in der jetzigen zinssituation nicht , bringt aber einen verhandlungsvorteil bei der preisfindung .

    wenn es nicht über, ist dürfte der 0zinsvorteil beim finanzieren zum tragen kommen...

    beim leasing muss man damit rechnen , dass ausser dem autobauer,händler,finanzierer* noch jemand sein schäfchen ins trockene bringt...


    *verleaste autos sind doch auch nur fremdfinanziert....


    ist ja wie immer im leben , man muss versuchen nicht emotionalgesteuert zu vergleichen , ohne das milchmädchen in sich zu wort kommen zu lassen .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Hallo,


    im geschäftlichen Bereich wird das meist genutzt um höhere jährliche Abschreibungen zu generieren. Wenn man diese nicht nützen kann, dann macht Leasing keinen Sinn. Um das leidige Thema Rückgabe zu umgehen, kann man von Anfang an einen Mietkauf machen. So kann man auch ein Fahrzeug in 5 Jahren oder evtl. weniger abschreiben. Wenn man das Auto finanzieren muss, dann halt ich es eher mit Rose24....

    Jochen

  • habe noch nie etwas finanziert und meine damalige 70.000,-DM Hypothek hat mich 4 Monate nicht schlafen lassen!

    Die Abhängigkeit von Geldgebern wäre mir ein Greuel. Ob es betriebswirtschaftlich clever ist, die Firmenfahrzeuge vom Konto zu überweisen oder besser zu leasen weiß ich nicht, ist mir auch egal!

    Meine Unabhängigkeit ist mir sehr viel wert, dazu bin ich auch bereit Gebrauchtfahrzeuge zu kaufen und nicht immer das neueste Modell zu fahren.

    Wenn mir einer Druck macht, bin ich es nur selber und dann ist es meine Entscheidung. Es kann einfach zu viel unvorhergesehenes passieren und dann ist man der Willkür der Geldgeber ausgesetzt!

  • Ich habe bisher auch nichts finanziert, immer cash gleich auf die Kralle, oder so ähnlich. War das Auto zu teuer,dann eben das günstigere genommen, Hauptsache keine Schulden. Mag für einen Kaufmann etwas befremdlich wirken, aber was ich nicht verstehe, darauf lasse ich mich nicht ein und von Finanzdingen verstehe ich nix, also bleib ich altmodisch. Mit Gebrauchten hatte ich nie wirklich große Probleme, da ich zu den extrem seltenen Exemplaren gehöre, die auch mal selber schrauben können, um das Ding mobil zu halten. Das Auto war bei mir nie Statussymbol, von daher hat es ganz gut gepasst.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Selbst hatte ich bisher kein Leasing, daher ist meine Meinung evt nicht ganz "koscher" ;).


    Leasing ist was für Vielnutzer und Vielfahrer. Du fährst das Dingens bis zum Leasingende und lässt dir dann einen neuen raus.

    Kein Verkaufen, keine Reparaturen im grossen Stihl. Keine Großen Finanziellen Verrenkungen wie beim Kauf. Gerade bei Firmen gut für die Liquidität und einfach wegzugeben wenn der Mitarbeiter doch kündigt.

    Preislich ist ja viel drin. von ganz Billig bis normal.

    ABER. Abgerechnet wird zum schluss.

    Leicht möglich das dir der Leasingunternehmer dir jede tote Fliegen auf der Motorhaube verrechnet.

    Was auch mit reinspiel, ist der Anzahlungspreis bei Leasingbeginn. Der kann den Preis deutlich verändern.


    EInzig wo ich gerade mal über Laasing nachdenk ist beim E-Auto. Da hier die Erfahrungen mit den Akkus nicht wirklich vorhanden sind, wäre ich da momentan dazu geneigt mir mal so einen E-Flitzer zu Leasen.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • EInzig wo ich gerade mal über Laasing nachdenk ist beim E-Auto. Da hier die Erfahrungen mit den Akkus nicht wirklich vorhanden sind, wäre ich da momentan dazu geneigt mir mal so einen E-Flitzer zu Leasen.

    Diesen Gedanken hatte ich auch schon. :thumbsup:


    Was meine bisherigen Recherchen ergeben haben, die Hersteller sind sich des Problems mit den Akkus sehr wohl bewusst und kalkulieren das mit ein, und zwar mit einem heftigen Aufschlag bei den Raten, bzw. Abschlag beim Rücknahmepreis. Da hast Du als Leasingnehmer den kompletten Akkusatz sowieso schon bezahlt, bevor das Auto zurückgenommen wird. Bei einem Zoe muss man sowieso 2 Verträge schließen, einmal für das Auto und einmal für den Akkusatz. Das kann einen späteren Verkauf erschweren, weil der Käufer den Vertrag über den Akku mit übernehmen muss.


    Mag sein, dass sich das mit zunehmenden Erfahrungswerten noch ändert.


    Bei einem Nutzfahrzeug sollte die praktische Nutzung genauer hinterfragt werden. Wir das Fahrzeug nur 1 Mal die Woche aus der Garage geholt, oder ist es 24h auf Achse, und verbringt die meiste Zeit auf Baustellen? Wenn ich mal bedenke, wie auf Baustellen mit so manchem Lastenesel umgegangen wird, dann sind die Fahrzeuge nach kurzer Zeit zumindest optisch am Ende. Überspitzt gesagt, da muss man noch Geld bringen um das Fahrzeug nach Ablauf der Leasingdauer zurückgeben zu dürfen.


    Da fährt man mit Kauf und Finanzierung besser, je nach Modell sind die Dinger in Osteuropa sehr gefragt, und man bekommt einen guten Preis beim Verkauf. Der optische Zustand ist dann auch nicht so entscheidend, da solche Mängel dort kostengünstig behoben werden. Wichtiger ist hier dann die Marke.


    Die Frage ob Finanzierung stellt sich bei Firmen regelmäßig, um Eigenkapital zu schonen, aus steuerlichen Gründen usw. Soll finanziert werden, dann ist die Frage ob konventionelle Finanzierung oder Leasing. Leasing vereinfacht die Sache ein wenig, da muss man sich nicht um Anlagevermögen, Abschreibungen o.ä. kümmern. Nachteilig ist, dass der Leasinggeber vorschreiben kann, was wie zu versichern ist, wann welcher Service gemacht werden muss usw.


    Es bleibt einem nichts anderes übrig als zu rechnen, am besten mit Hilfe des Steuerberaters. Wie gesagt, in meinem Fall war Leasing nie eine ernsthafte Alternative, aber das ist nicht repräsentativ.

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  • die Hersteller sind sich des Problems mit den Akkus sehr wohl bewusst und kalkulieren das mit ein

    wo guckxddu?

    zumindest ende letzten jahres hat´s haufenweise leasingangebote für ein besseres taschengeld gegeben: zwar für "kleinwagen" und das funktionierte auch nur deshalb so abnormal billig erscheinend, weil 6-7tsd euro bafa-prämie eingerechnet waren (ohne bafa wärs -logisch- 250 euro/monat teurer) - aber der preis war heiss. mit verlängerung der bafa-prämie wird das wohl wieder so kommen.

    ob das jetzt ökologischer ist, als meine alten möhren zu fahren, bis die auseinanderfallen, weiss ich auch ned ;)

  • wo guckxddu?

    Ich habe bei den gängigen Marken geschaut, auch bei meiner Hausmarke. Ich habe selbst den Dacia Spring mal genauer unter die Lupe genommen aber Kleinwagen sind nicht so mein Ding.

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  • Den Zoe gibt's auch nur noch mit Kaufakku


    Auch wenns OT is - ich hab seit ca. nem Jahr nen eGolf und bin super zufrieden damit - der damalige Kurs des Fahrzeuges verbunden mit einer 0%-Fin und Garantie auf Akku von 8 Jahren oder 160.000km haben den Ausschlag gegeben meinen Diesel-Pendler gegen was leiseres auszutauschen...


  • Ich werfe mal eine etwas konträre Meinung ein: Leasing kann durchaus sinnvoll sein, denn Leasing hat durchaus einige Vorteile gegenüber einer Anschaffung auf Kredit (und nur die zwei Modelle sind eigentlich vergleichbar):


    Der größte und wichtigste Punkt ist, dass Du nicht Eigentümer des Fahrzeugs wirst und das Fahrzeug nach Ende der Leasingdauer einfach zurückgeben kannst; beispielsweise, weil du im Betrieb festgestellt hast, dass es doch nicht so geeignet ist, oder weil Du ein größeres oder ein kleineres Fahrzeug brauchst. Du trägst nicht das Risiko eines Wertverlustes, der dich am Ende mit mehr Kredit als Fahrzeugwert zurück lässt. Dies wird umso deutlicher wenn man die Wertentwicklung eines Fahrzeugs und die Tilgungsleistung eines entsprechenden Annuitätendarlehens vergleicht: In den ersten Jahren verliert das Fahrzeug besonders schnell an Wert, das Darlehen wird aber besonders langsam getilgt, weil der Zinsanteil in der Annuität am Anfang besonders hoch ist.


    Zweitens: bei den meisten Leasingverträgen hängt die Rate in nicht unerheblichem Ausmaße von der Kilometerleistung ab. D.h. du kannst, wenn die Fahrleistung abschätzbar ist, schon eine entsprechend adäquate Rate vereinbaren - beim Kauf musst Du immer den vollen Wert finanzieren und bist dann im Grunde darauf angewiesen, das Fahrzeug möglichst optimal auszulasten. Der Nachteil: hier kommen auch oft die niedrigen Raten ins Spiel, die gelten dann z.B. für eine Jahresfahrleistung von maximal 10.000km und einer entsprechenden Leasinganzahlung.


    Drittens (nur mit Einschränkungen): Rating - ein echtes Leasingmodell tritt nicht als Finanzierungsverbindlichkeit in Erscheinung und verschafft Dir im Zweifel etwas mehr Luft wenn die Bank sich das Verhältnis von Eigenkapital zu Verschuldung anschaut.


    Viertens - gerade bei intensiver Nutzung - man hat immer ein Fahrzeug, das vergleichsweise neu ist und damit fallen die Reparaturen und Ausfallzeiten, die ältere Fahrzeuge im Schnitt stärker betreffen, geringer aus.


    Fünftens, EÜR-Rechner können eine echte Leasinganzahlung im Jahr der Zahlung steuerlich voll ansetzen, das ist zwar nur eine Periodenverschiebung kann aber, wenn man die Progression einbezieht, trotzdem lohnen.


    Jetzt zu der Frage, wie die Leasingfirmen Ihr Geld verdienen:

    1. Häufig mit einem Finanzierungsanteil, der über der Kreditrate eines Annuitätendarlehens liegt. In jeder Leasingrate ist natürlich ein Finanzierungsanteil enthalten (der Leasinggeber muss das Fahrzeug ja auch irgendwie anschaffen), aber hier ist ggfs. Vorsicht geboten.

    1.a. Häufig ist es kein "echtes" Leasing, sondern ein Mietkauf oder eine sonstige Anschaffungsfinanzierung, d.h. freie Rückgabe am Ende der festen Leasingzeit ist nicht ohne weiteres möglich - man muss sich die Verträge schon etwas genauer anschauen.

    2. Mehrkilometer und Beschädigungen bei Rückgabe: die über die vereinbarte Kilometerleistung hinaus gefahrenen Kilometer lässt sich der Leasinggeber deutlich höher entlohnen als die Erstattung bei Minderkilometern. Und Du darfst dich darauf einstellen, dass am Ende jeder kleine Steinschlag, jede Minibeule, jeder Fettfleck auf dem Beifahrerersitz penibel dokumentiert wird und entsprechend für die Wiederherstellung geblecht werden muss (das ist wie wenn Du eine Wohnung mietest und beim Auszug alles sanieren musst). Derartig in Schuss gesetzt, lassen sich die Fahrzeuge dann meistens auch noch für ein gutes Geld auf dem Zweitmarkt verwerten, wenn nicht gerade die Umstände sich massiv geändert haben (siehe Dieselskandal, ein echtes Problem für die Leasinggeber, ein echter Vorteil für die Leasingnehmer, die einfach das Fahrzeug zurück geben können)


    Was ist der Nachteil von Leasing:

    Man zahlt in Summe meistens mehr über die gesamte wirtschaftliche Laufzeit. Das ist der Preis dafür, dass man eben nicht Kapital im Fahrzeug bindet. Bei Handwerkern kommt oft hinzu, dass die Leasingmodelle zwar bspw. einen Kastenwagen anbieten, aber der Einbau von Transportmöglichkeiten, Werkzeughalterungen etc. separat erfolgen muss. Bei Rückgabe muss dass dann wieder ausgebaut werden und in das neue Fahrzeug passt es ggfs. nicht rein. Das muss man sich dann ganz genau anschauen.

    Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt, denn jedermann meint, damit so gut versehen zu sein, dass selbst diejenigen, die in allen übrigen Dingen sehr schwer zu befriedigen sind, doch gewöhnlich nicht mehr Verstand haben wollen, als sie wirklich haben. ~ René Descartes

  • mein 356B Cabrio wäre jetzt 60 und ich habe ihn 1985 für 25.000 DM verkauft!

    der `74er 911er Targa mit 70.000 auf dem Tacho ging etwa zur gleichen Zeit für 11.000,-DM weg. 2x;(

    Mein Mann hat in den 80ern bei Ralleys eine Reihe Autos zu Schrott gefahren, die heute ein Vermögen wert wären. Was soll's - so ist das Leben. Dafür hat es Spaß gemacht... ;)

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!