Fussbodenaufbau Badezimmer Holzbalkendecke

  • Guten Tag,


    wir planen gerade das Badezimmer unseres Altbaus (1936) zu erneuern. Dabei soll das Badezimmer durch ein Zusammenlegen mit einem Nachbarraum vergrößert werden. Die Zwischenwand wurde schon in Abstimmung mit dem Statiker entfernt. Das neue Badezimmer ist im ersten Stock des Hauses. Unter dem Zimmer befindet sich ein Gäste-WC, ein Teil des Ganges sowie ein Abstellzimmer. Darüber ist das (noch nicht) ausgebaute Dachgeschoss. Das Dach wurde jedoch bereits kürzlich gedämmt. Mittelfristig ist es geplant über dem neuen Bad ein weiteres Bad zu errichten.


    In rechten Teil des neuen Bades wurde in den 70er bereits ein Badezimmer eingerichtet. Da der alte Estrich, welcher ab Oberkante Holzbalken ca. 3 cm gegossen wurde, jedoch mittlerweile sehr uneben war und die Anschlüsse nicht zu unseren Vorstellungen passten wurde der Estrich sowie die Zwischenschüttung (vermutlich Zementgebunden) bereits entfernt. Im anderen Teil des Raumes ist der Originalaufbau mit einer Sandschüttung auf Fehlboden und Dielenboden noch erhalten. Die Dielen werden von uns noch entfernt.


    Wir hatten nun zwei Estrichleger vor Ort, um den neuen Aufbau zu besprechen. Beide haben vorgeschlagen eine gebundene Schüttung bis Oberkante der Holzbalken einzubringen. Einer empfiehlt den tragfähigen Boden aus 2 Lagen 22 mm starken OSB-Platten herzustellen. Die Platten sollen direkt mit den Balken verschraubt werden. Der andere Estrichleger würde 40 mm Estrich mit einer Stahlmatte direkt auf die Schüttung und Balken vergießen. Der Boden soll als Abschluss gefliest werden.


    Nun zu meinen Fragen:


    1) Sind beide Aufbauvarianten für den Ausbau gleich geeignet?

    2) Ist es auch denkbar die alte Sandschüttung zwischen den Balken zu lassen und den freien Raum zur Oberkante der Balken mit Trockenschüttung (Perlit) zu verfüllen?

    3) Die tragenden Balken haben eine Breite von 14,5 cm und eine Höhe von 24 cm. Der Abstand zwischen den Balken beträgt zwischen 55 und 60 cm. Der Raum ist etwa 4 m lang und 2,75 m breit. Sind beide Aufbauvarianten statisch geeignet?

    4) Ein Estrichleger hat uns empfohlen eine Dampfsperre unter dem gebundenen Estrich zu legen? Ist dies zu richtig?

    5) Muss eine Dampfbremse unter der Decke installiert werden, um ein Durchfeuchten der DG-Balken zu verhindern?


    Vielen Dank und schöne Grüße,

    Frank


  • Warum? Bewehrung in Estrichen ist überflüssig und wirkungslos, erzeugt nur Kosten.

    Bricht wieder (trotz Stahlmatte) in Streifen!.


    Lieber 1* OSB und dann Trockenestrich!. Dann Abdichtung (Wichtig) und Fliesen

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich werde es so machen wie von ihnen vorgeschlagen.


    Was soll ich mit der Zwischenschüttung aus Sand machen, welche ja nur in einer Hälfte des Raumes noch vorliegt? Gleichmäßig verteilen und den Rest mit einer Trockenchüttung ausgleichen? Bekomme ich dann nicht Probleme mit dem Gewicht wenn ich zusätzlich noch den Trockenestrich verlege (vermutlich 25 mm) ?