Schalldämmung


  • Womit bekommt man eine bessere Schaldämmung zum Nachbar hin , in einem Reihenhaus?
    In meinem Altbau sind die Wände zum Nachbar sehr dünn
    und ein Kinderzimmer grenzt direkt an dem Schlafzimmer zu dem Nachbar.
    Wir brauchen da etwas mehr Schalldämmung zu dem Nachbar.
    Wie würde ich eine bessere Schalldämmung bekommen?
    Wenn ich vor der Wand zum Nachbar noch eine Trockenbauwand setzte oder eine Wand aus Porenbeton?
    KS Steine kommen leider nicht in Frage wegen dem Gewicht


    Liebe Grüße

  • Tip: Lies hier mal in Forum quer zu diesem Thema. Es gibt nämlich unterschiedliche Schallquellen, das wurde in einigen Threads schon sehr ausführlich erläutert.

    z.B. hier: Haus aus 70ern kernsaniert, extrem hellhörig

    oder

    hier: Geräusche hörbar im neuen 2-Fam.Haus


    Gibt noch mehr dazu.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Mit einer vorgestellten Trockenbau-Schachtwand lässt sich eine Menge erreichen, mit Potenbeton bei Schall fast nichts.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • In meinem Altbau sind die Wände zum Nachbar sehr dünn

    Wandaufbau? Material?


    Mit einer Vorsatzschale kann man einiges erreichen, insbesondere bei höheren Frequenzen, aber ob das in Deinem Fall ausreicht, oder ob der Schall vielleicht noch einen anderen Weg nimmt?

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  • In dem anderen Thema stand was von 195x, da vermute ich gemeinsame Komunwände und Holzbalkendecken als Aufstandsfläche, da wird , wenn überhaupt , nur Gipskarton gehen.

    Aber "Viel Spass" mit der oberen Befestigung (ohne Schallbrücken)

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Warum sollte KS nicht gehen? Man muss das nur konsequent vom Keller bis ins OG konsequent durchziehen.

    Das würde die problematischen Frequenzen (tief) sicherer stoppen als eine halblebige die die einfacheren hohen frequenzen schluckt.

    (ja ich weis, das ist ein deutlich größerer Aufwand, aber soltle man diese Option nicht einfach mit ansprechen?)

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Dazu müsste aber die Ausrichtung der Balkenlage bekannt sein.

    Die wird aber selten längs einer Doppelhauses sein, sondern eher quer, oder?:)

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Die Ausrichtung ist egal - Balkendecken taugen nicht als Auflager. Also vom KG an hochmauern

    KG +EG + I OG (+ II OG? + DG?) Macht 8 -12 m Wandhöhe ohne Queraussteifung :eek:

    Also Ringbalken betonieren mit Bewehrung + stat. wirksame Einbindung in die Querwände

    + ggf und Deckenbalken wegnehmen und durch Streichbalken erstetzen


    Ich sagte ja - viel Spass!

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  • Eine KS Wand quasi freistehend hoch mauern von der Bopla bis zum First? Das nenne ich mal ambitioniert. :thumbsup:


    Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Balken in/an der Trennwand aufliegen, und das wäre nur eine der Herausforderungen.


    Es wäre schon gut zu wissen, wie die Wand aufgebaut ist. Dann noch, was genau störend ist (Gespräch, Trittschall etc.). Daraus könnte man dann ein paar Überlegungen anstellen. Eine typische Möglichkeit wäre MiWo Dämmlage mit GK Beplankung, aber der Teufel steckt im Detail (hier in vielen Details).

    Was man sagen kann, durch eine Vorsatzschale lässt sich die Luftschalldämmung um ca. 10-15dB verbessern, mit sehr viel Aufwand vielleicht auch noch in Richtung 20dB. Wichtig ist zu wissen, dass die Schalldämmung nicht konstant ist, sprich bei niedrigen Frequenzen wird diese geringer sein, bei hohen Frequenzen höher. Kritisch ist die Resonanzfrequenz, die möglichst tief liegen sollte. Hier kommt es auf die Masse der vorhandenen Wand, die Masse der Beplankung und dann natürlich auf die Dämmlage an.


    Was man wie ausführen kann, das sieht man nur vor Ort. Im Idealfall steht die Vorsatzschale quasi frei vor der alten Wand, was praktisch nicht immer so einfach möglich ist. Ob so eine Konstruktion später zufriedenstellend funktioniert, das entscheidet sich schon bei der Planung der Unterkonstruktion. Fehler die man hier macht, lassen sich später nicht mehr ausbügeln.

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