Kosten Wartungsvertrag Luft-Wärmepumpe

  • Hallo zusammen, alle Jahre wieder meldet sich mein W*lf-Werkkundendienst mit der Info, dass der Preis für meinen Wartungsvertrag angehoben werden muss. Für kommendes Jahr 237€ (ohne Material, inkl. Anfahrt). Der Servicemitarbeiter arbeitet dafür in ca. 1,5 Std. eine Checkliste ab - vorwiegend werden Verschleißteile überprüft, Firmware upgedated, Teile geputzt..


    Was sind eure Erfahrungen?

    Liegt dieser Preis im Rahmen?

    Ich weiß von regionalen, "freien" Heizungsbauern, dass diese mit rund 150€ dabei sind, allerdings habe ich ein subjektiv sichereres Gefühl, wenn die Wartung von der Herstellerfirma ausgeführt wird.

    Da die Heizung ein zentraler Bestandteil einer jeden Wohnung/Haus ist, möchte ich hier eigentlich nicht an falscher Stelle sparen.


    Grüße

    chrisy

  • Für Sole-WP waren hier in B jahrelang Wartungskosten um 150,- € für einen Termin pro Jahr üblich, zzgl. Verbrauchskosten (Sole).

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • Ich weiß von regionalen, "freien" Heizungsbauern, dass diese mit rund 150€ dabei sind, allerdings habe ich ein subjektiv sichereres Gefühl, wenn die Wartung von der Herstellerfirma ausgeführt wird.

    Meine persönliche Meinung, Dein subjektives (Bauch)gefühl trügt hier nicht. Es mag auch Heizungsbauer geben, die eine ordentliche Wartung nach Herstellervorgaben zu diesem Preis machen, aber die Anzahl dürfte überschaubar sein. In der Praxis läuft das dann eher auf eine Wartung 08/15 hinaus, schließlich möchte man auch noch etwas daran verdienen. Heizungsbauer mit einem hohen Bestand an Wartungsverträgen können da einfacher disponieren, ansonsten läuft die Wartung eher neben dem Tagesgeschäft. Bei Firmen mit wenigen Wartungsaufträgen fehlt auch etwas die Routine, was dann durch Weglassen von zu prüfen Punkten kompensiert wird. Der Kunde merkt das ja nicht, der bekommt ein schön ausgefülltes "Protokoll". Ja, es gibt auch hier den berühmten Unterschied zwischen Theorie und Praxis.


    Es ist für den Endkunden so gut wie unmöglich herauszufinden, ob der Heizungsbauer gute Arbeit geleistet hat. Der sich daraus ergebende schlechte Ruf geht zu Lasten derjenigen, die täglich gute Arbeit abliefern.


    Eine regelmäßige Wartung ist keine Garantie dafür, dass eine Anlage störungsfrei läuft, sondern man versucht das Risiko für Ausfälle zu reduzieren, indem Verschleißteile rechtzeitig ausgetauscht, und Fehler frühzeitig erkannt werden. Je nach Alter der Anlage könnte man sich nun fragen, ob man das Wartungsintervall erhöht. Zudem würde ich mir Gedanken darüber machen, ob man nicht selbst einige Arbeiten ausführen kann (Bsp.: Reinigung des LWT einer LWP). Irgendwelche Drücke ablesen/kontrollieren sollte auch kein Problem sein, sofern Anzeigemöglichkeiten vorhanden sind. Was man selbst machen kann, das hängt auch von den eigenen Möglichkeiten/Fertigkeiten ab.


    Dann könnte man das Wartungsintervall beispielsweise auf 2 Jahre erhöhen (oder gar auf 3?).


    Bei einer WP ist der Wartungsaufwand überschaubar. Ein (Grund)preis in der Region 200,- € ist in meinen Augen gerechtfertigt, Werks-KD sind üblicherweise etwas teurer. Ein weiterer Vorteil ist, Werks-KDler haben mit den Maschinen meist mehr Routine, und oftmals auch ein umfangreiches Ersatzteillager im Auto dabei. Ein Heizungsbauer der alle möglichen "Hersteller" bedienen soll, muss oftmals erst noch Teile besorgen usw.


    Falls man nicht an ein bestimmtes Wartungsintervall gebunden ist, beispielsweise während der Gewährleistungszeit oder durch Garantieverträge, würde ich über eine Verlängerung der Wartungsintervalle nachdenken, anstatt nach dem billigsten Anbieter für eine Wartung zu suchen. Bevor man aber über eine Verlängerung nachdenkt, sollte man sich informieren, was an der Maschine zu warten ist, was man als Betreiber selbst machen könnte, usw.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • kann man eine Aussage treffen, was Außenluft-WäPu so an Aufwand bzw. Kosten erzeugen?

    Bei einer LWP würde ich mit einem Grundpreis von etwa 200,- € inkl. MwSt. (also für den privaten Endkunden) rechnen. Sollte man das Glück haben und eine "gute" Wartungsfirma in der Nähe (vor Ort?) ihren Sitz haben, dann könnte es auch etwas günstiger funktionieren. Ein Klimatechniker hier in der Nähe verrechnet für LWP eine Pauschale von 150,- € + MwSt. für Kunden im Umkreis von xx km (ich glaube 20 oder 25km). Fahrtkosten sind enthalten, Ersatzteile, Kältemittel etc. kommt hinzu. Diese Pauschale gilt für kleine Anlagen wie sie für EFH typisch sind. Ich glaube aber nicht, dass er da eine strikte Grenze zieht, so nach dem Motto, für die Anlagen unter 20kW kostet das 150,- € und bei 21kW kostet das mehr.


    Für größere Anlagen, (Heizen, Klima, Kühlen) wie sie in MFH oder Gewerbe-/Industriebetrieben eingesetzt werden gibt es logischerweise höhere Pauschalen.


    Achtung ! Solche Pauschalen beziehen sich üblicherweise auf das Gerät selbst, nicht auf die komplette Heizungsanlage.


    d.h. Heizkreis, Druckhaltung, WW-Speicher, evtl. Solaranlage usw. ist mit so einer Pauschale normalerweise nicht abgedeckt, auch wenn man bei einer Kleinlage auch mal nach dem Druck im Heizkreis schaut, damit es bei der WP nicht zu Störungsmeldungen kommt.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • ein wesentlicher Vorteil der Wärempumpe ist für mich genau der, dass ich keine Wartung brauche.

    Warum holt man sich denn überhaupt jedes Jahr jemand für die Wartung der WP, was soll denn das bringen, ausser dem Gefühl, dass man dafür Geld abdrücken darf?

    Wie oft lässt Du denn Deinen Kühlschrank warten, der ist bestimmt genauso wichtig wie eine Heizung?


    Natürlich ist es Mode, für alles einen Wartungsvertrag anzubieten, am besten immer verbunden mit der Drohung der wegfallenden Garantie usw. Aber denkst Du wirklich, wenn der was bei der Wartung findet, dass er die Reparatur dann nicht verrechnet?

    Was anderes ist, wenn Du dazu noch Deine Lüftungsanlage waretn lässt, das sollte schon regelmässig gemacht werden, aber brauch ich für einen Filterwechsel einen Handwerker?

  • Wie oft lässt Du denn Deinen Kühlschrank warten, der ist bestimmt genauso wichtig wie eine Heizung?

    Der Unterschied ist nur, dass der Kühlschrank max. ein paar Hundert Euro kostet, wenn er kaputt ist, so eine WP ist da eine andere Preisklasse.


    Ich fände es schon wichtig, die WP-Anlage ab und zu durchsehen zu lassen, einschließlich Druckhaltung, ggf. Nachfüllen und Prüfen der Wasserchemie.

    Leider habe ich hier das Problem, dass unser Heizi zwar gut ist aber kaum Zeit hat. Man muss ihn fast schon zur Wartung zwingen.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Warum holt man sich denn überhaupt jedes Jahr jemand für die Wartung der WP, was soll denn das bringen, ausser dem Gefühl, dass man dafür Geld abdrücken darf?

    Es gibt Hersteller die bieten Garantieverträge für bis zu 10 Jahre, da gehört dann die Wartung dazu. Was durch die Garantie abgedeckt ist, das sollte man sich vorher gut durchlesen.


    Eine regelmäßige Überprüfung ist schon sinnvoll, es könnte beispielsweise zu einem Kältemittelverlust kommen, das fällt den meisten Leuten gar nicht auf. Dann wird vor Hl. Abend der Notdienst gerufen, und gejammert, dass es so teuer wird.

    Entweder man kann sich selbst um die Anlage kümmern, oder man sollte das jemanden machen lassen. Ob jährlich, darüber kann man diskutieren.


    Das Beispiel mit dem Kühlschrank ist nur bedingt richtig. Hast Du schon einmal die el. Leistungsaufnahme oder den "Stromverbrauch" überwacht? Da geht es ja nur um einen kleinen Kompressor und ein paar hundert Wh pro Tag fallen normalerweise nicht auf. Bei einer WP sind 20 oder 30% schon ein anderes Kaliber, und dann heißt es, die WP xyz vom Hersteller abc taugt nichts, die JAZ ist ja unterirdisch.......dabei kann die WP nichts dafür. Immer daran denken, irgendwelche Schutzeinrichtungen greifen erst sehr spät ein. Bis dahin kann die Anlage monatelang, sogar mehrere Jahre funktionieren, ohne dass es jemandem auffällt, dass die Kiste neben der Spur läuft.


    Man darf nicht vergessen, nicht jeder schaut Abends vor dem zu Bett gehen noch bei seiner geliebten WP vorbei, um zu schauen ob es ihr gut geht.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Vielen Dank für die Antworten. Gerade die Argumente Pro Herstellerwartung sind für mich stichhaltig. Das Personal dort wird vermutlich auch regelmäßiger geschult und der Punkt Ersatzteile dürfte sich dann bei der Fahrkostenabrechnung bemerkbar machen, wenn der regionale Heizungsbauer nochmals anfahren muss.

    Ich denke eventuell mal über die Intervalle nach. Auch hier habe ich ein Bauchgefühl: Intervall alle zwei Jahre. Uns wurde damals auch gesagt, dass eine LWP weinig störanfällig sei. Vielleicht hat hier jemand auch Erfahrungen, der größere Wartungsintervalle veranschlagt?

    Selbige Frage stelle ich auch mal dem Hersteller - mal gespannt, wie dieser den jährlichen Intervall beurteilt.

    Grüße

    Chrisy

  • Ich kenne keine echte Begründung warum das Wartungsintervall 1 Jahr betragen sollte. An sich bestimmen die Hersteller das aus Erfahrungswerten und Versuchsreihen, sowie den Daten der verwendeten Bauteile. Da müsste ich jetzt einmal ein paar Normen wälzen.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Der Unterschied ist nur, dass der Kühlschrank max. ein paar Hundert Euro kostet, wenn er kaputt ist, so eine WP ist da eine andere Preisklasse.


    Ich fände es schon wichtig, die WP-Anlage ab und zu durchsehen zu lassen, einschließlich Druckhaltung, ggf. Nachfüllen und Prüfen der Wasserchemie.

    Leider habe ich hier das Problem, dass unser Heizi zwar gut ist aber kaum Zeit hat. Man muss ihn fast schon zur Wartung zwingen.

    naja, wenn man jährlich seine Wartung brav bezahlt, dann hast Du nach 20Jahre (durchschnittliche Lebenserwartung?) fast schon die Hälfte der Kosten einer neuen WP ausgegeben.

    Und weshalb soll der Preis überhaupt ein Argument sein? wenn dann doch nur, dass es andere technische Risiken gibt, aber welche denn?

    Heizkreislauf ist für mich was anderes, wenn es da mit drin ist, gut, aber auch da, sorry, kann ich doch ab und zu selbst mal auf die Manometer schauen, ob irgendwo der Druck nachgelassen hat.

    Ansonsten was machtd er Experte ausser Abhaken einer Checkliste vor Ort? ist wie beim Auto, Du gehst Du Deinem Händler und da läuft ein Meister (oder tatsächlich nur ein Mitarbeiter zur Annahme) mit Dir ums Auto rum, schaut sich alles kurz an, macht dabei seine Haken und am Abend darfst Du dann Dein Auto abholen, bei dem halt noch ein Ölwechsel gemacht wurde, aber keine Sorge, da hat keiner mehr zusätzlich drübergeschaut und darfst dabei noch locker das Doppelte als für den WP Check bezahlen.

    Für mich sind Wartungsveträge hauptsächlich nur kreative Ideen, wie man sich als Handwerker ein zus. sicheres Nebeneinkommen verschafft.

  • Und weshalb soll der Preis überhaupt ein Argument sein? wenn dann doch nur, dass es andere technische Risiken gibt, aber welche denn?

    Heizkreislauf ist für mich was anderes, wenn es da mit drin ist, gut, aber auch da, sorry, kann ich doch ab und zu selbst mal auf die Manometer schauen, ob irgendwo der Druck nachgelassen hat.

    Grundsätzlich ist zu unterscheiden, um was für eine WP es sich handelt. Sole, DV, LWP, und je mehr bewegliche Teile im Spiel sind, um so höher ist das Risiko, dass auch mal etwas ausfällt.


    Ob ein Service ordentlich durchgeführt wird, das hängt von den Personen ab die diesen Service machen. Dein Vergleich mit dem Auto mag für manche Werkstätten zutreffen, aber nicht für alle. Bei Heizungen ist das ähnlich. Nicht jeder Heizungsbauer ist darauf aus die Kunden über den Tisch zu ziehen.


    Was mich wundert, dass du als Maschinenbauer irgendwie gar keinen Draht zum Thema Wartung hast. Meine Kunden aus dem Maschinenbau verfassen hunderte Seite mit Serviceanleitungen usw. Ich glaube nicht, dass die nur ihre Kunden über den Tisch ziehen wollen. Man tauscht sogar Bauteile aus, noch bevor diese die Grätsche gemacht haben, denn wenn so eine Anlage mal unerwartet für 1 Tag (oder mehr) steht, dann kostet das richtig Geld.

    Eine WP macht im Jahr so 2.000 bis 2.500 Betriebsstunden, und je nach Dimensionierung irgendwas zwischen 5.000 und bis zu 10.000 Einschaltungen. Das sorgt natürlich für Verschleiß. Kompressor, bei LWP die Lüfter, Ventile die geschaltet werden, Pumpen, es kann aber auch zu Verschleiß an Wärmetauschern kommen, Verrohrung, Verschmutzung usw. Viele dieser Problemchen kündigen sich schon im Vorfeld an.

    Natürlich ist das jetzt nicht mit einer Fertigungsstraße bei einer Firma zu vergleichen, aber wenn zuhause die Heizung ausfällt und die Familie im Kalten sitzt macht das auch keinen Spaß.


    Der geübte Servicemann hat einen Blick für die Schwachstellen, schließlich macht er das nicht nur alle Schaltjahre.


    Du hast zwar Recht, dass Wärmepumpen als wartungsarm zu betrachten sind, aber nicht als wartungsfrei. Es kommt immer darauf an, womit man "wartungsarm" vergleicht. Im Vergleich zu Öl oder Gas, wo ja Flammen im Spiel sind, ist eine WP tatsächlich wartungsarm. Im Vergleich zu einem Kühlschrank ist sie wartungsintensiv, das ergibt sich allein schon aus der größeren Anzahl an Komponenten.


    Meine Meinung, jeder sollte selbst wissen, was er verantworten kann und was nicht. Ich würde jemandem der die Wartung nicht selbst machen kann, niemals empfehlen darauf zu verzichten.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Für Sondenbohrungen wird meist von der Genehmigungsbehörde eine jährliche Wartung des Kältekreises vorgeschrieben, welche der Behörde durch Vorlage von Belegen auch jährlich nachzuweisen ist. Insofern stellt sich bei Soleanlagen die Frage nach dem Entfall der Wartung meist garnicht.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragenden, denen hier kostenlos geholfen wurde. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung.

  • gerade bei dem Kältekreis ist es halt ziemlich binär, entweder dicht oder undicht. Bei letzterem hilft Dir die Wartung nicht viel, entweder wird es zufällig dabei entdeckt oder Du hättest es recht schnell selbst bemerkt. Aber durch Wartung wirst Du nicht eine Undichtigkeit lange vorher entdecken können, die Reparatur ist dann sowieso die Gleiche.

    Gerade weil ich den Kältekreis etwas kenne, sage ich, Du kannst nicht viel warten, was willst Du denn beim Kompressor prüfen? ob er läuft?, ja das ist dann schon alles. Gibt keinen Ölwechsel, keinen Filterwechsel, deshalb hatlt ich gerade bei der WP das etwas für Umsatztreiberei, sorry, wenn ich das etwas provokativ in den Raum stelle, aber bisher konnte mich noch keiner der Argumente wirklich überzeugen.

    Und bei so einer schönen WP, die alle Parameter überwacht und sogar per Fernwartung venetzt ist, wenn wirklich was nicht stimmt, setzt die ihre Fehlermeldung ab und kann ausgelesen werden, unabhängig von allem Wartungsaufwand. Ich befürchte, dass viele die Warzung als eine Art Invest sehen, die die Lebensdauer einer WP verlängert, und das ist gerade nicht so. Der Kompressor geht kaputt, wenn er das entscheidet, abhängig vom Verschleiss, egal wie oft da jemand darauf geschaut hat.

    Vorausschauend könntest Du natürlich nach einer bsteimmten Lebensdauer den Kompressor tauschen, aber wer wird das privat machen?

  • Gibt keinen Ölwechsel, keinen Filterwechsel,

    Deswegen ist das bei einer WP auch viel billiger als bei einem PKW, denn da kriegt man keinen Service für 250,- €, obwohl klar ist, dass man auch am Material gut verdient.


    Eine Leckage bedeutet ja nicht, dass der Kältekreis innerhalb von Minuten "leer" ist, und bis man den Verlust an Heizleistung bemerkt, das kann lange dauern. Ein Lüfter oder Kompressor verursacht in den meisten Fällen Geräusche, schon lange bevor er die Grätsche macht. Ich würde dann nicht warten bis die Kiste an Hl. Abend stehen bleibt. Meist geht das Zeug dann endgültig kaputt wenn man es gar nicht gebrauchen kann.

    Meist ist es doch so, wenn man die Wartung vernachlässigt dann kommt es irgendwann knüppeldick.

    Was bei einem Außenteil noch wichtig ist, schauen ob irgendwo (Regen)wasser rein drückt, ob es Feuchtigkeit gibt (Leckagen), ob es Korrosion gibt usw. Das sind an sich nur Kleinigkeiten, aber Lieschen Müller macht das nicht selbst, bzw. kann es nicht selbst machen.


    Ich investiere jedes Jahr min. 1h pro Wärmeerzeuger, und es ist gar nicht so selten, dass daraus dann 4h oder ein ganzer Tag wird. Wichtig ist, Augen offenhalten, hören, und ein bisschen messen kann auch nicht schaden. Das mache ich lieber bei schönem Wetter als im tiefsten Winter wenn auch noch Schnee liegt. Schön wär es wenn man damit alle Ausfälle verhindern könnte, aber ich bin schon froh, wenn die Ausfälle weniger werden.

    Der Betreiberverein dieses Forums freut sich über Spenden von Fragestellern, die hier kostenlos Hilfe bekommen haben. Kurze Wege führen über Paypal oder eine Banküberweisung

    .

  • Deswegen ist das bei einer WP auch viel billiger als bei einem PKW, denn da kriegt man keinen Service für 250,- €

    Off-Topic:

    Irrtum - euer Ehren. Der erste KD bei meinem japanischen Kleinwagen hat gerade mal knapp 190 € gekostet. :D

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Bla Bla,


    Alles Theoriegeschwätz und auf sich selbst bezogen. JA denn der Eignetümer sich mit der Anlage auseinandersetzt kann man sich vielleicht die Wartung mal sparen.

    ABER, das ist nunmal NICHT der REGELFALL. Andere wollen einfach heizen und warmes Wasser. HAben keinen keinen Bezug zur Materie oder wollen das einfach erledigt haben und guten Gewissens sein, das sich jemand darum gekümmert hat und eine Auge drauf hat.

    Märchen vom ZUBROT und Schindluderverträgen mag des in den Gelbe Seiten Buch geben, aber Seriöse Firmen bieten das an ohne Druck auszuüben. Jeder Kunde ist anderst. Und ob der Eigentümer das dann annimmt und macht oder nicht, erst recht.

    Wichtig ist, das die Anlagen eine HISTORIE haben. Das macht alle, wirklich alle Folgearbeiten einfacher. Und diese Historie entsteht wenn man sich regelmäößig um die Technik kümmert. Geizkragen sparen selbst daran.

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.