Ein paar Rohre am Boden


  • ich mein absolut sauber gearbeitet. Respekt dafür.


    Und im Altbau bleiben auch nicht viel Möglichkeiten. wo sonst. Abgehängte Decke gibt die Raumhöhe nicht her.

    Die schiere Masse kommt daher, weil er jede Steckodsenkombi separat anfährt (macht man bisweilen bei KNX so).


    Klar ist der Normverstoß. Nur ist er wirklich ein Problem? Die Rohre sind ja eigentlich druckfest - zumindest wenn es die richigen sind.

  • Decke oberseitig mind. 2 cm tief Schlitzen, Installationszonen ignorieren, keine Estrichauflager vorgesehen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • leerrohr in beton = nahezu allseitig gleicher druck

    leerohr unter estrich = druck von oben/unten

    welche verlegung ist günstiger?


    falls es leerohre für die beanspruchung von oben/unten gibt, nehme ich alles mit druck zurück ;)

  • falls es leerohre für die beanspruchung von oben/unten gibt, nehme ich alles mit druck zurück ;)

    keine ahnung ob das je getestet wird. Da aber unter dem Estrich normalerweise EPS liegt, und ich auf solchen rohren beliebig rumhüpfen kann ohne das was passiert, kann das nach meiner Laienlogik kein Problen sein.

  • kann das nach meiner Laienlogik kein Problen sein.

    das sagt mein "Bauchgefühl" auch. Ist halt nur ein Bauchgefühl.

    Richig gemacht wurde (meistens) Randabstände der Trassen, und Auflager zwischen den Trassen.

    Ob der geschlitzte Beton so ok ist, kann man ohne Weiteres sicher nicht beurteilen. Vielleicht ist es nur eine Bodenplatte ohne statische Funktion?

  • Richig gemacht wurde (meistens) Randabstände der Trassen, und Auflager zwischen den Trassen.

    Nein, offensichtlich weder noch. Maximale Überbrückungsbreite ist 30 cm. Und wie breit muss dann das Auflager sein?

    Da aber unter dem Estrich normalerweise EPS liegt,

    seufz.


    Ja, da liegt oft eine Trittschalldämmung, aber nicht immer. Eine solche sollte im Wohnungsbau heute nicht mehr aus EPS sein. Es gibt leistungsfähigere und nachhaltigere Materialien.

    ... und ich auf solchen rohren beliebig rumhüpfen kann ohne das was passiert, kann das nach meiner Laienlogik kein Problen sein.

    Die Trittschalldämmung gehört vollständig und ohne Unterbrechungen über die Installationsebene. Insofern muss es bis OK Schutzrohr mit gebundener Schüttung aufgefüllt werden. Die Begrenzung der Überbrückungsbreite gilt meines Erachtens (rein logisch) trotzdem.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da hätte ich einen Hohlboden gemacht. :D


    Letztes Jahr hatte ich noch mit einer Villa zu tun, die war so verkabelt, dass in jedem Stockwerk ein zwei Meter breiter Schrank bis fast zum letzten Platz mit Aktuatoren und Gedöns voll gestopft war (zusätzlich zu fünf laufenden Meter Schaltschrank im Keller). Boah, ein solch durch und durch KNXtes Haus habe ich noch nie gesehen. Nicht mal ein Hotel ein Jahr zuvor hatte die Menge Technik verbaut, wie dieses eine EFH. Aber jeder soll mit seinem Ding glücklich werden. :eek:

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Was war eigentlich gleich nochmal der Vorteil eines dezentralen Bussystems?


    (Und wenn man schon Anhaenger der Zentralschrank-Loesung ist, warum setzt man dort nicht eine Zentralsteuerung ein, die wirklich alles kann? Ein Schaltschrank voller KNX-Komponenten wirkt irgendwie...hilflos.)

  • Die Trittschalldämmung gehört vollständig und ohne Unterbrechungen über die Installationsebene. Insofern muss es bis OK Schutzrohr mit gebundener Schüttung aufgefüllt werden.

    Ja, klar.


    Die Begrenzung der Überbrückungsbreite gilt meines Erachtens (rein logisch) trotzdem.

    wenn Du jetzt "(rein normativ)" geschrieben hättest würde ich ja zustimmen.


    Aber warum ist es denn logisch? Für mich ist es schlicht egal, ob sich unter Estrich und Trittschalldämmung eine Stahlbetondecke, eine Holzbalkendecke, eine gebunde Schüttung oder eben Rohre befinden, Hauptsache es gibt nicht nach, jedenfalls nicht nennenswert im Vergleich zur Trittschalldämmung.

    Insofern hätte ich nichtmal bedenken, wenn der Freak seinen RFB komplett zu 100% mit Rohren zukleistert. Was könnte denn da passieren?

  • Die schiere Masse kommt daher, weil er jede Steckodsenkombi separat anfährt (macht man bisweilen bei KNX so).

    Und ich mache jede Wette, spätestens ein halbes Jahr nach Einzug hätte er gerne eine Steckdose an einer Stelle, wo eben keine ist.


    Wenn ich schaltbare Steckdosen haben wollte, dann würde ich die pro Zimmer einfach mit *einem* 5-adrigen Kabel anfahren. Eins Dauerstrom plus 2 flexibel umklemmbare, schaltbare Steckdosen pro Zimmer.

  • Aber warum ist es denn logisch? Für mich ist es schlicht egal, ob sich unter Estrich und Trittschalldämmung eine Stahlbetondecke, eine Holzbalkendecke, eine gebunde Schüttung oder eben Rohre befinden, Hauptsache es gibt nicht nach, jedenfalls nicht nennenswert im Vergleich zur Trittschalldämmung.

    Welche nachgewiesene dauerhafte Druckfestigkeit haben die Schutzrohre in kN/m2 bei einmaligem und zweilagigem Aufbau genau?

    Was könnte denn da passieren?

    Eine ungleichmäßige Setzung mit Rissbildung im Estrich und seinem Belag.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn ich schaltbare Steckdosen haben wollte, dann würde ich die pro Zimmer einfach mit *einem* 5-adrigen Kabel anfahren. Eins Dauerstrom plus 2 flexibel umklemmbare, schaltbare Steckdosen pro Zimmer.

    genau SO hab ich das bei mir gemacht.

    Es ist trotzdem ganz schön aufwändig eine Steckdose schaltbar zu machen:


    - Steckdose auf, und gr/sw statt bn anklemmen

    - dann im Verteiler eine Leitung von der Sicherung zum Schaltaktor ziehen und wieder eine rauf zur Reihenklemme

    - den Kreis neu durchmessen

    - dann Doku nachziehen

    - und KNX programmieren

  • Das sind aber dann schon Freaks, oder? :freaky:

    Das kannsde laut sagen. Da war alles, aber wirklich alles, jedes einzelne Element, fernsteuerbar und überhaupt steuerbar, automatisiert, per App kontrollierbar usw. Ich habe sicherheitshalber im Keller geguckt ob da Triebwerke sind...

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Welche nachgewiesene dauerhafte Druckfestigkeit haben die Schutzrohre in kN/m2 bei einmaligem und zweilagigem Aufbau genau?

    Kann man das nicht leicht ausrechnen?

    Mittlere Schutzrohre haben eine Druckbelastbarkeit von 750N/5cm, das macht umgerechnet also 15kN/m und bei einem DN20-Rohr also 750kN/m².

    Wenn es stimmt was ich kurz ergoogelt habe, dann wird die Durchgängigkeit eines Schutzrohres getestet, indem man eine Kugel mit einem Durchmesser des Innendurchmessers minus 1,5mm durchzieht. Also wird das Schutzrohr in diesem Fall höchstens zu 1,5/20 = 7,5% gestaucht.

    Verglichen mit den Werten von gängiger Trittschalldämmung mit 100-150kPa bei 10% Stauchung(?) erscheint mir das ziemlich robust.

  • Kann man das nicht leicht ausrechnen?

    Meines hierzu sehr bescheidenen Wissens funktioniert genau Dein Rechenweg nicht. Aus der Einwirkungsfläche einer aufnehmbaren Punktlast (das ist eine kurze Streckenlast auf einem linienförmigen Bauteil wie hier) lässt sich weder die Tragfähigkeit des linienförmigen Bauteils pro Strecke noch gar daraus eine Flächentragfähigkeit addierter Linienbauteile errechnen. Ich lasse mich dazu aber gerne von einem Tragwerksplaner belehren.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Wenn ich schaltbare Steckdosen haben wollte, dann würde ich die pro Zimmer einfach mit *einem* 5-adrigen Kabel anfahren. Eins Dauerstrom plus 2 flexibel umklemmbare, schaltbare Steckdosen pro Zimmer.

    Hab ich auch so, allerdings etwas mehr als *ein* 5-adriges

    - jeder Schaltstelle 5 adrig

    - jeder Leuchtenauslass 5 adrig

    - Steckdosen 5 adrig

    - kein BUS


    Im Bild meine *Abzweigdose* Stromkreis Wohn- Esszimmer

    Gruß Manni

  • Ja mal schaune was der Estrichleger sagt, wenn der das sieht.


    Muss man alles was mit modernern Steuerung zu tun hat gesundbeten?. Der Zweck heiligt die MIttel?

    UNS Fachfirmen würde man verkloppen und alles an den Kopf werfen, wenn wir sowas abliefern würden.


    Liebhaberei ohne Hirn und Verstand.:thumpsdown:

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.