Garagenflachdach mit Holzkonstruktion nachträglich von innen dämmen

  • Hallo zusammen!


    Ich habe schon viel gelesen, gegoogelt, youtube etc. gesehen aber leider noch keine richtige Lösung für mein handwerkliches "Problem" gefunden. Daher folgende Frage:


    Es geht um eine Doppelhaushälfte von 1974 mit angrenzender Garage. Die Garage ist gemauert und hat ein Holzdach mit folgendem Aufbau: Holzbalkenkonstruktion, direkt darauf Holzbretter und auf diesen scheint direkt die Dachpappe zu liegen. Scheint auch alles dicht zu sein. Zumindest sehe ich keine Feuchtigkeit wenn es regnet.

    Die Garage hat einen direkten Zugang zum Haus (-Flur) mit einer Feuerschutztür. Ansonsten vorne ein Standard Garagentor und hinten zum Garten nochmal eine Metalltür. Es gibt ein größeres Fenster aus Glasbausteinen. Die Garage ist NICHT beheizt.


    Problem ist, dass die Garage im Sommer sehr heiß und im Winter entsprechend kalt ist. Die Garage ist natürlich kein Raum, in dem wir uns großartig aufhalten, nichts desto trotz sind dort diverse Materialen etc. untergebracht, sodass wir die Garage gerne besser isolieren/dämmen würden. Die Garage hat Überlänge, sodass auch gelegentlich ein Pkw darin steht.


    Durch die vorhandene Balkenkonstruktion hat man im Inneren zwischen den Balken jeweils entsprechenden Platz, in den man (aus meiner Laien Sicht) gut Dämmmaterial hinein packen könnte. Die Balken sind etwa 14 cm stark. Jetzt habe ich schon häufig gelesen, dass man aber ggfs. ein Problem mit Schimmel bekommen kann, weil das Holz z.B. nicht mehr atmen kann etc.


    Was kann ich eurer Meinung nach am Besten tun um die Garage besser zu dämmen?


    Lieber Dämmwolle, Hartschaumplatten, Styropor oder was ganz anderes?


    Ist eine Dampfsperre notwendig oder nicht?


    Oder ganz andere Vorschläge?


    Vielen Dank schon einmal! :)

  • Die Dachpappe ist halt ziemlich dampfdicht. Wenn der Raum nicht beheizt wird, wird es wohl nicht stören. Eine gute Dämmung wird sich im Sommer gut bemerkbar machen. Im Winter wird die Kälte trotzdem durchdringen.


    Gruß

  • Gibt es dichte Fassadenfenster, ein dichtes Garagentor? Wie stark sind die Außenwände? Du musst wissen, wenn du ein Bauteil = Dach wärmetechnisch behandelts, werden die anderen Flächen reagieren, da sie zu deinen Maßnahmen nicht passen.

  • Die Dachpappe ist halt ziemlich dampfdicht

    .. und damit ist die messe gesungen: wenn´s aber ein selbstkompostierendes dach werden soll, ist dämmen der richtige falsche weg.


    mit sinnvoller belüftung sollten sich die sommerlichen hitzespitzen in den griff kriegen lassen - und das auch nur deshalb, weil sonst bei starker nächtlicher abkühlung kondensat ausfallen kann (aber obacht: bei wohnräumen und insbesondere bei kellern ist -zuviel- lüften im sommer kontraproduktiv).


    woraus besteht die fuge zwischen holz und mauerwerk? das ist kein silikon, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von mls () aus folgendem Grund: ortho

  • Gibt es dichte Fassadenfenster, ein dichtes Garagentor? Wie stark sind die Außenwände? Du musst wissen, wenn du ein Bauteil = Dach wärmetechnisch behandelts, werden die anderen Flächen reagieren, da sie zu deinen Maßnahmen nicht passen.

    Also es gibt nur ein Fenster aus Glasbausteinen. Die sind teilweise gesprungen. Luft oder Feuchtigkeit kommt bislang aber (noch) nicht durch.


    Das Garagentor ist urlalt und dem entsprechend nicht dicht. Einfaches Metalltor. Haben wir schon mit Styropor von innen beklebt. Früher oder später soll es aber ohnehin ausgetauscht werden.


    Wie stark die Außenwände sind kann ich nicht genau sagen. Ist jedenfalls in massivbauweise gemauert und von außen verklinkert. An der einen Seite ist das Haus, auf der anderen die Garage des Nachbarn.

  • einen unbeheizten Raum zu isolieren macht nicht viel Sinn. Wenn die Stauhitze stört, muss sie eben weg und das geht am besten mit einer Lichtkuppel zum öffnen. Dann ist bei geöffnetem Garagentor ausreichend Zirkulation gegeben.

  • einen unbeheizten Raum zu isolieren macht nicht viel Sinn. Wenn die Stauhitze stört, muss sie eben weg und das geht am besten mit einer Lichtkuppel zum öffnen. Dann ist bei geöffnetem Garagentor ausreichend Zirkulation gegeben.

    Und einfach Hartschaumplatten oder Styropor an die Decke zwischen die Balken bringt nichts?

  • Und einfach Hartschaumplatten oder Styropor an die Decke zwischen die Balken bringt nichts?

    Das Problem sehe ich bei der Dachpappe. Bei meinem Garagen-Satteldach war auch über der Verbretterung Dachpappe angebracht. Da ich das Dach unbedingt dämmen wollte, musste die Pappe samt Dacheindeckung runter.


    Gruß

  • Das Problem sehe ich bei der Dachpappe. Bei meinem Garagen-Satteldach war auch über der Verbretterung Dachpappe angebracht. Da ich das Dach unbedingt dämmen wollte, musste die Pappe samt Dacheindeckung runter.

    sh. auch #5:

    .. und damit ist die messe gesungen: wenn´s aber ein selbstkompostierendes dach werden soll, ist dämmen der richtige falsche weg.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!