Kanalschacht vermutlich abgesackt

  • Hallo Baugemeide,

    au dem Bau Gebiet bin ich ein Neuling und hatte bis jetzt eigentlich nur negative Erfahrungen, obwohl der Bau noch nicht richtig angefangen hat.. Im ersten Schritt, nicht den besten Architekten gewählt und im zweiten Schritt ein Tiefbauer ausgesucht, der auch nicht seien Arbeit 100% macht und ich dem schon die Hälfte des Auf gefüllten Materials r ausfahren lassen hab.. Weil Drucktest nicht bestanden Zünd zu Feines Material r eingefahren.. Das so am Rande...


    Hauptthema Kanalschacht.

    Gestern ist mir aufgefallen, dass der Kanalschacht abgesackt ist, würdet Ihr das anhand der Bilder auch so sehen? Der unterste Ring steht auf ein. Paar Pflastersteinen ist die Vorgehensweise so richtig? Der Beton Ring berührt mit der Kante ein Kanalrohr.. Was vermutlich auch nicht sein darf.. Wie ist eure Meinung?

  • So scheint es.. Der unterste Ring liegt auf ein paar Pflastersteine.6-8 Stück, entlang des rings. Ich vermute, dass der komplette Kanal soweit abgesackt ist, dass die einzelnen Pflastersteine nicht mehr zu sehen sind. Ich vermute, dass der Ring mit den einzelnen Pflastersteine einfach aufs Erdreich gelegt wurden.. (ohne den Untergrund zu verdichten) und da es letztens etwas geregnet hat und die Neigung der Straße zum Kanal führt, ist Wasser eingelaufen und hat den Boden aufgeweicht und dadurch ist der abgesagt... Wie hätte normalerweise der Untergrund vorbereitet werden müssen?

  • Das ist hier ein bisschen anders, das ist eher als revisions Schacht gedacht, der Abfluss wird and die Rohre angeschlossen.. (Regenwasser und Schmutz Wasser) denke aber trotzdem, dass ein gewisser Untergrund dort sein muss.. Zumind einer der Verdichtet würde.

  • Was heißt "eher als Revisionsschacht" ? Genau das was ich gezeigt habe ist ein Revisionsschacht. Das ist der Hauptzweck solcher Schächte.

    Gesschlossenes Gerinne ist IMO nur innerhalb von Gebäuden zulässig.

  • Was heißt "eher als Revisionsschacht" ? Genau das was ich gezeigt habe ist ein Revisionsschacht. Das ist der Hauptzweck solcher Schächte.

    Gesschlossenes Gerinne ist IMO nur innerhalb von Gebäuden zulässig.

    ...genau so wie auf dem Foto von Dir sieht das bei uns auch aus.

    Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!

  • Der Unternehmer kann den Schacht wieder ausbauen, so wird das nichts. Der Schacht ist wasserdicht auszuführen. da ansonsten bei Rückstau das Mischwasser im Boden versickert, das ist nicht zulässig.


    Wenn man die Bilder sieht. dann fragt man sich, warum es eigentlich eine Pflicht gibt für solche Arbeiten ein Fachunternehmen zu beauftragen.


    Ist die ganze Entwässerung so geplant und ausgeführt?

    Wie weit ist der Schacht von der Straße entfernt?

    Hat sich jemand über Rückstau und Rückstauebene ein paar Gedanken gemacht?

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  • Der Schacht ist ca 1.5 m bis 2 m von der Straße Kante bzw Gehweg entfernt. Bzw da wo der Gehweg mal sein wird. Es ist eine Erbaufirma die das gemacht hat, aber anscheinend eine Pfusch Firma Hauptsache schnell. Die haben mir auch zuerst falsches Material unter die Bodenplatte geliefert, welches den Drucktest nicht bestanden hat, da nur feines Zeug.. (kein Bergkies sondern Sand).. Naja und jetzt halt diesen Schacht.. Ich wollte eigentlich nur wissen ob

    1. Das so zulässig ist

    2. Ob man nicht den Untergrund mehr befestigen sollte..

    Laut der Aussage von R. B IST der offene untere Teil anscheinend nicht zulässig.


    Das ist ein Neubaugebiet und bis auf den Schacht und die Verbindung zur Kanalisation ist noch nichts gemacht worden.. Aber es ist klar, dass alle Leitungen vom Haus mit Neigung gelegt werden müssen.

  • Der unterste Ring braucht auf jeden Fall einen geschlossenen Boden, schon allein zur Lastverteilung. Dass das ein Fachunternehmer nicht weiß, kann ich mir kaum vorstellen. Ist vielleicht nur beim Auffüllen Sand /Dreck hineingefallen? Das kommt öfter vor.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Der Schacht ist ca 1.5 m bis 2 m von der Straße Kante bzw Gehweg entfernt.

    Dann hätte man auch überlegen können. Regenwasser und Schmutzwasser bis zum Kanal getrennt zu führen. Da kommen wir aber einen Punkt an dem ein Forum an seine Grenzen stößt, denn Planung mit Hilfe einer Glaskugel ist selten zielführend.


    Ich traue mich fast nicht zu fragen, aber wer hat denn hier was geplant, und wo ist die Bauleitung die das überwachen sollte? Es kann doch nicht sein, dass sich der Bauherr als Laie hier als Bauleiter versucht, das geht doch mit Ansage in die Hose. Zwei einfache Aufgaben und schon so viel Ärger, dabei hat der eigentliche Bau noch gar nicht begonnen.

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  • Ich vermute, dass die es wissen, aber vermutlich ist der offene Ring günstiger, nehme ich an. Der Schacht wurde vor 1 Monat eingebaut, da habe ich nicht reingeschaut, nur erst jetzt als an der Oberfläche diese einsack spüren waren. Der liegt jetzt schon mit der Betonkantenaussparung leicht auf dem Rohr, was passiert den in den nächsten Monaten.. Wenn dieser noch etwas weiter nachgibt, werden die Rohre beschädigt..

  • Das ist klar, so kann man das nicht lassen. Ich hatte ja geschrieben, raus damit und noch einmal neu. Da kann man nichts flicken. Man kann die Rohre auch nicht in den Ring führen, indem man einfach Löcher in die Schachtwand klopft. So wie das hier gemacht ist kriegt man das doch nie wieder richtig zu (und dicht).

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  • So wie das hier gemacht ist kriegt man das doch nie wieder richtig zu (und dicht).

    Gibt ja durchaus kleine Gemeinden da wird kein Dichtigkeitsnachweis / Druckprüfuzng o.ä. gefordert (war bei mir so).

    Aber wenn irgendwann rauskommt dass du deine kacke versickerst in dem Schacht, können da soweit ich weiß auch Bußgelder fällig werden.

  • Ich habe die Erdarbeiten in Auftrag gegeben in der Hoffnung, dass alles richtig gemacht wird. Ich bin nicht vom Fach aber in allem sehr skeptisch und da sind mir die Sachen aufgefallen und ein Lastplattendruckversuch hat mein Verdacht bestätigt zwischen 23 und 33 MN/m2, ja und jetzt die Sache mit dem Schacht. Es gibt kein Bauleiter bist jetzt.

    Grundsätzlich wird das in dem Bau Gebiet so angeschlossen wie bei mir, Regen und Schmutzwasser nebeneinander in diesem Schacht, zumindestens da wo die Firma die Bodenarbeiten durchgeführt hat, ist es so...

  • Ich weiß, dass hier bei uns auch eine Dichtigheitsorüfung (nur für die Rohre) durchgeführt werden muss. Soweit ich weiß wurde bei meinem Kumpel in dem Schacht ein Stopfen gesetzt und auf dem höchsgelegten punkt, bzw am weitesten entferntesten wasser eingefüllt.. Mit so einem Gerät... Damit wird sozusagen die Dichtigkeit des Rohrs vom Anfangspunkt bis zum Schacht geprüft.... Aber bei ihm sieht der Schacht im Prinzip ähnlich aus, nur halt nicht abgesackt..... Ja ich bin für alles verantwortlich...

  • Das ist eine Frage der zulässigkeit.

    Das kann der Abwasserverband vorort genauer beurteilen.

    Es muss nicht zwingend ein Schauchtunterteil sein mit gerinne, denn dann bräuchte es ggf zwei Schächte. ist es eine Geschlossener Revisionsschacht bzw die Regen udn Schmutzwasseranschlüsse dicht, aber mit Revisionsöffnung, so wie auf dem Bild von #19, ist der Abwassertechnisch nicht falsch. Das muss allerdings der Abwasserverband so absegnen.

    Allerdings muss ich den vorherigen Schreibern auch recht geben, so einen Schachtring ohne Unterteil, muss man auf entsprechend lastverteilende Schichten stellen. Dazu reichen je nach Beanspruchung, größere Betonplatten oder etwas Magerbeton als Untergrund.

    Findet der Schacht seinen Platz in einer Last-beanspruchten Einfahrt, sollte man schon mehr investieren.


    Die Ausführung in #19 ist sozusagen die günstigste Variante. Keine Schachtböden, keine Kernbohrungen, nicht viel Gründung.

    Alle anderen Ausführungen sind Material- und Zeit-technisch aufwendiger.

    WAS WURDE BESTELLT?

    :bier: Es gibt jetzt eine App, die blinkt, wenn man ohne Mundschutz trinkt, es sei denn, es ist Frankenwein, denn der frisst ein Loch hinein.

  • Anhang:


    Ich hab die oberen Bilder nochmal genauer betrachtet.

    Dazu folgendes:


    1. Es ist eine reine Vermutung das hier was abgesackt sein soll. Lt. TE, ist das sein erster Blick in den Schacht, das muss also nichts heisen,

    Genauso kann um den Schacht herum das Füllmaterial noch nicht verdichtet sein, weil ja noch aufgegraben werden muss um die LEitungen weiter zu führen.


    2. Wenn ich das richtig sehe, ist das nur ein Schachtring und ein Konus. Ergo kein tiefer Revisisonsschacht der zu begehen probleme bereiten würde (Arbeitssicherheit). Somit kann es durchaus sein, das hier in diesem Baugebiet dies ausreichend ist eine verschraubte Revisionsöffnung in einem regulären Schacht zu setzten. Der Schacht ient heir dann nur als Platz-Raumhalter und muss nicht dicht sein.

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  • Ist nun ein Kanalschacht auch ein Revisionsschacht oder sind das zwei unterschiedlich-nicht miteinander kombinierbare- Schächte?.:D

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  • mir gefällt "DIN 1000" am besten. Aber auch "RCL Material" finde ich schön. Wer schreibt so was? Oder war das ein freihändiges Angebot?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich habe die Erdarbeitsfirma angeschrieben zwecks Angebot für Erdarbeiten am Grundstück für unser Haus und das war halt der Ausschnitt vom Angebot.

  • "Innerhalb von Gebäuden sind Abwasserleitungen geschlossen mit Reinigungsrohren durch die Schächte zu führen.

    Außerhalb von Gebäuden sollten Abwasserleitungen durch Schächte mit offenem Durchfluss geführt werden, sofern deren Deckel über der Rückstauebene liegen. Für Schächte, deren Deckel unterhalb der Rückstauebene liegen, sind die Abwasserleitungen entweder geschlossen hindurchzuführen oder die Deckel in geeigneter Weise gegen das Austreten von Abwasser zu sichern."

    ...

    "Bei Entwässerungsanlagen im Trennsystem sind für Schmutzwasser und Niederschlagswasser getrennte Schächte vorzusehen."

    ...

    "Die Zusammenführung sollte in einem Schacht mit offenem Durchfluss erfolgen."

    ...

    DIN 1986-100


    Der Schacht ist aufgrund der Gründung alleine schon ein Armutszeunis für den Tiefbauer. Raus und neu. Aber von einem mit Ahnung.

    Gibts hier ne Planung oder läuft das unter "wa machen mal einfach"?