Laser E-Messer

  • Hallo.


    Ich wollte mal wissen was ihr so als Messwerkzeuge habt und was die taugen. Ich bin nun auf der Suche nach einem neuen Laser E-Messer. Wenn ich mich so umsehe, dann geben sich die angeblich professionellen Geräte nichts mehr mit den Heimwerker Geräten was Funktionalität und Robustheit angeht. Alle können mehr oder weniger das gleiche, auch an der Meßgenauigkeit gibt es keine Unterschiede mehr. Den einzigen Unterschied sehe ich nur noch in der Gebrauchstauglichkeit bei Licht, also Sonne. Man kann ja nicht immer bei Bewölkung oder Abends messen. Was taugen eure Geräte bei Sonne?

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Über welche Distanzen willst Du wo was messen? (Stativgewinde benötigt, optische Visierhilfe benötigt?)

    Neigungsmessung gewünscht?

    Trigonometrische Funktionen für indirekte Messungen gewünscht?

    Messwertspeicher und Weitergabe der Daten an Computer gewünscht?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • All das bieten ja auch die angeblich nicht Professional-Produkte. Deswegen konzentriere ich mich erst mal auf die Güte des Lasers. Welche Hersteller haben die besseren Laser für bis zu 100m? Nur darum geht es jetzt.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • All das bieten ja auch die angeblich nicht Professional-Produkte.

    Nein, haben sie nach meiner Beobachtung eher nicht. Aber vielleicht schreiben wir auch über unterschiedliche Produkte? Welche bieten eine Video-Visierhilfe? Aktuell ist meines Wissens der kleinste damit bei Leica-Geosystems der Disto X4, früher war es 'mal der D1, den es heute aber so nicht mehr gibt. Die Kosten liegen dann bei knapp 400 € für Neugeräte. Mir wären noch Stoßfestigkeit und Wasserdichtigkeit wichtig und angenehme Nutzbarkeit auch bei Temperaturen um 0°C, z.B. mit Handschuhen.

    Deswegen konzentriere ich mich erst mal auf die Güte des Lasers. Welche Hersteller haben die besseren Laser für bis zu 100m?

    Keine Ahnung, ist mir auch völlig egal. Der Hersteller gibt bei meinem Gerät eine Nutzbarkeit bis 100 (oder 200?) m an. Dafür braucht es vor allem ein Stativgewinde, ein Stativ, eine videooptische Visierhilfe mit mind. vierfacher Vergrößerung und vor allem eine Möglichkeit der zeitverzögerten Messung oder der Fernauslösung. Schon bei Entfernungen ab etwa 10 m lässt nicht mehr sicher aus der Hand messen - und das schreibe ich als Nutzer mit eher ruhige Hand! Will sagen: Selbst nahe der möglichen Maximaldistanz spielt die technische Messungenauigkeit eine deutlich geringere Rolle als das schwankungsfreie Halten der Soll-Position.


    Bei Aufmaßen im Innenraum spielt die mögliche Maximal-Distanz praktisch eh keine Rolle. Da geht es dann eher um die sog. Malerfunktion o.ä. und die Möglichkeit zur Datenübertragung an andere Geräte per Bluetooth oder um größere Messwertspeicherung.


    Deshalb:

    Über welche Distanzen willst Du wo was messen?

    Ist Neigungsmessung gewünscht? (Haben inzwischen bei Leica alle Geräte.)

    Sind trigonometrische Funktionen für indirekte Messungen gewünscht? Wenn ja, welche?

    Werden ein Messwertspeicher und oder die Weitergabe der Daten an Computer gewünscht?

    Geht es Dir um die Verwendbarkeit bei deinen konkreten Anwendungen oder nur um den Stich beim Quartett: "Meiner ist länger, dicker, schneller, ..." ?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Welche Hersteller haben die besseren Laser für bis zu 100m? Nur darum geht es jetzt.

    Ist die Messentfernung das einzige Kriterium? Dann sind die Unterschiede zwischen den Herstellern eher gering.


    Du erinnerst Dich noch an den folgenden thread?


    Laser-Entfernungsmesser - gesucht


    Ich benutze immer noch meinen GLM80 und bin zufrieden damit. Entfernungen über 30m brauche ich so gut wie nie, und wenn ich mal 50m oder 80m messe, dann spielt es keine Rolle, ob die Genauigkeit 1cm oder 1mm beträgt. Mit den +-1,5mm bin ich für meine Zwecke bestens bedient, der Neigungsmesser ist auch ganz praktisch. Besonders schätze ich die lange Laufzeit mit dem LiIon Akku und die Möglichkeit, einfach in Ecken zu messen (bzw. von Ecke zu Ecke). Trigonometrische Funktionen brauche ich eher selten, Flächenberechnung etc. so gut wie nie. Die fehlende Datenübertragungsmöglichkeit habe ich bisher noch nie vermisst.


    Nun könnte es natürlich sein, dass Dein Anwendungsfall völlig anders ist. Ein Vermesser würde über meine Anforderungen vermutlich auch nur müde lächeln.

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  • Wenn es nur um das reine alltägliche Messen ohne Schnickschnak geht,

    kannst die üblichen Verdächtigen nehmen. Wenn es um die Verwendung

    mit zusätzlicher Software und Apps geht, dann sind hier Leica und Bosch

    vorne(in der Reihenfolge). Da muss man dann bei der jeweiligen Software

    nach den unterstützten Herstellern und deren Geräte explizit schauen,

    sonst hat man einen Fehlkauf getätigt.


    LG Oliver

  • Naja, Stativgewinde ist mir selbst klar, das haben viele. Datenübermittlung haben auch einige, schlagsicher und wasserdicht sind auch viele. Das zielen per Video haben ein paar wenige, aber das geht auch ohne, wenn man den Punkt sieht. Das einzige was mir noch unklar ist, ist die Stärke der Laser. Aber wenn es da auch kaum Unterschiede gibt und die Mercedes Laicas auch nicht besser sind als die No-Name Artikel, dann frage ich mich schon warum das teure Zeug kaufen.


    Ich muss halt schon mal nen größeres Haus messen, das könnte ich aber auch gestaffelt machen, wenn die Reichweite nicht reicht. An dem soll es nicht scheitern und mit 50m Reichweite bin ich zufrieden. Wenn das Gerät für 100m tauglich ist und ich aber nur bis 50m nutze, dann könnte ich mir vorstellen, dass es dann zumindest auf die 50m oder weniger auch bei Sonne gut sichtbar ist, womit ich bei den Zeiten/Wetter der Nutzung flexibler wäre.

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  • Ob man den Punkt sieht das ist eine Sache, wichtig ist, dass die Optik den Punkt sieht. Wenn ich auf 80m messen sollte, und das direkt gegen Sonnenlicht, dann klappt das normalerweise nicht. Ob da die deutlich teuren Geräte bessere Filter o.ä. haben. das habe ich noch nicht getestet. Ich habe auch schon einfachere Geräte ausprobiert aber nur innerhalb von Räumen, da funktionieren die auch.


    Die Preise für Laser-Entfernungsmesser sind so günstig, da muss man nicht unbedingt das Billigste kaufen. In der Klasse 100,- € bis 200,- € bekommt man aber schon Einiges geboten, auch ohne jetzt auf irgendwelche No-Names zurückgreifen zu müssen.


    Ich habe mir sowohl das Stativ als auch eine Teleskopstange dazu gekauft. Das Stativ ist sehr leicht, also einfach zu transportieren, aber mein massives Stativ, auf dem ich auch Feldsensoren und Rahmenantennen nutze, steht einfach stabiler. Das Original Stativ ist für Innenräume OK, draußen im Freien wäre es mir etwas wackelig. Die Teleskopstange benutze ich auch für den Rotationslaser in Innenräumen. Zwischen Boden und Decke einspannen, und man kann den Laser auch mal in 2m Höhe "rotieren" lassen.

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  • Mit höheren Stativen muss der LEM aber fernbedienbar sein. Das würde die Aspiranten noch weiter einschränken, ist aber durchaus nützlich.

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  • Die größere nutzbare Reichweite der Distos wird nicht mit mehr Helligkeit erreicht, sondern mit der Videounterstützung beim Zielen. Kein Mensch kann bei Tageslicht einen Laserpunkt auf 50 m Entfernung sehen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Dieses feature findet man auch bei anderen Herstellern.

    Für kürzere Entfernungen genügt eine einfache Laserbrille um die Erkennbarkeit zu verbessern.


    muss der LEM aber fernbedienbar sein.

    Bluetooth + App. Ich muss aber gestehen, dass ich das noch nicht getestet habe, so oft brauche ich das Teil auch wieder nicht. Mein Laser kommt durchschnittlich nur ca. 1 x pro Woche zum Einsatz.

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  • Die größere nutzbare Reichweite der Distos wird nicht mit mehr Helligkeit erreicht, sondern mit der Videounterstützung beim Zielen. Kein Mensch kann bei Tageslicht einen Laserpunkt auf 50 m Entfernung sehen.

    Der Laserdetektor muss sein Licht auch empfangen können und das tun die mit zunehmendem Umgebungslicht schlechter. Also muss ein starker Laser wohl mehr Energie ausstrahlen, den der Sensor empfangen kann. Ergo, geht meine Denke, muss man bei kleineren Reichweiten, was im Hausbau so üblich ist, auch bei viel Licht der Punkt für den Empfänger genug Rückstrahlenergie liefern, dass er ihn sieht. Das Problem der Laser ist ja, dass die bei bei viel Licht nicht gehen. Das bedeute also, dass die Empfänger die eigene rückstrahlende Energie nicht sehen können, weil der Sender zu schwach ist. Demnach muss also große Reichweite bedeuten, dass bei kleineren Reichweiten auch bei mehr Umgebungslicht genug Energie vorhanden sein sollte. Es geht also nicht darum die Reichweite voll ausnutzen zu wollen, sondern einfach nur die Leistung bei viel Umgebungslicht.


    Comprende? ;)



    Bei der Gelegenheit: Wann verwendet ihr den LEM draußen? Wartet ihr bis es dunkler geworden ist?

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  • Wann verwendet ihr den LEM draußen?

    tagsüber, wetterunabhängig.

    Wartet ihr bis es dunkler geworden ist?

    nein


    Wie bereits mehrfach geschrieben: Das einzige von mir in diesem Zusammenhang beobachtete Problem ist die wackelfreie Lagerung der Geräte selbst und ggf. eines Reflektors. (Ich benutze aber auch ein Gerät mit elektrooptischer Visierhilfe und kann Dir gerade nicht bestätigen, dass es auch ohne geht!)


    Comprende?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Das bedeute also, dass die Empfänger die eigene rückstrahlende Energie nicht sehen können, weil der Sender zu schwach ist.

    oder weil der Empfänger zu unempfindlich ist. Wenn man eine Kommunikationsstrecke optimieren möchte, dann kann man sowohl auf der Sendeseite als auch Empfangsseite optimieren. Auf der Empfangsseite begrenzen physikalische Effekte, wie Rauschen. die Empfindlichkeit, auf der Sendeseite unter anderem die Sendeleistung. Ein Extremfall ist wohl die Messung der Entfernung zum Mond (ca. 380.000km) mit einer Genauigkeit von wenigen cm.


    Die Sendeleistung ist begrenzt, einmal durch die Laserklasse nach EN60825-1, und auch durch die Abmessungen die sehr große optische Linsen unmöglich macht. Ein LEM im Format einer Bierkiste mit einem Gewicht von 50kg wäre auch ziemlich unhandlich, und eine Messung unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen für Laser der Klasse 3x kaum praktikabel.


    Bei der Gelegenheit: Wann verwendet ihr den LEM draußen? Wartet ihr bis es dunkler geworden ist?

    ein LEM den man nur zu bestimmten Tageszeiten nutzen kann wäre schlichtweg unbrauchbar. Natürlich ist der Laserpunkt bei Dunkelheit deutlich besser zu erkennen, selbst ohne optische Zielhilfen, aber wer möchte bei Nacht auf einer Baustelle herum stolpern? Noch besser wäre etwas Nebel, dann erkennt man nicht nur den Punkt wo der Laser auftrifft, sondern auch noch den Weg den der Laserstrahl zurücklegt. Es darf aber nicht zu viel Nebel sein, sonst schränkt das die Reichweite zu sehr ein.


    Der Idealfall wäre also, Dunkelheit und hohe Luftfeuchtigkeit, sagen wir mal 80-90%.


    Ziemlich theoretisch und somit extrem weit von der Praxis entfernt, meinst Du nicht auch?


    Tja, und dabei haben wir noch gar nicht über die Oberflächenbeschaffenheit der Fläche gesprochen die angepeilt wird, und deren Abmessungen (versuche mal einen Balken mit 10cm auf eine Entfernung von 100m anzupeilen).


    Also gehen wir in die Praxis, und weil wir für unsere User fast alles machen, habe ich schnell meinen Laser ausgepackt und ein wenig gemessen. Es ist zwischenzeitlich ja schon etwas heller, aber noch kein Sonnenschein. Angepeilt habe ich eine weiße Putzfassade, einmal in gut 30m Entfernung und einmal in 50m Entfernung. Die Messung bei 34m war problemlos der Punkt war auch ohne Zielhilfe gut zu erkennen. Bei 50m war der Punkt noch leicht zu erkennen, mit der Laserbrille war der Kontrast etwas stärker. Der Versuch ein (dunkelbraunes) Objekt in geschätzt gut 70m anzupeilen ging schief, sowohl mit als auch ohne Brille. Das funktioniert ohne optische Hilfen nur bei Dunkelheit.


    Praktisch mache ich das bei größeren Entfernungen so, dass ich den LEM auf das Stativ setze und dann vertikal schwenke. So kann ich den Punkt am Boden verfolgen, bis er im gewünschten Zielbereich ist.


    Meist messe ich auf Entfernungen bis etwa 30m, das funktioniert auch bei Tageslicht, bei starkem Sonnenschein mit Brille. Messungen über 30m kommen eher selten vor, und dann kann ich meist eine große Fassade anpeilen, und die Messgenauigkeit ist zweitrangig (ich benötige dann nur den Abstand zwischen einem Gebäude und der Grundstücksgrenze, und eine Genauigkeit <1m wäre theoretisch ausreichend). Es reicht mir also wenn ich die Fassade treffe und dann weiß, ob diese 50 oder 51m entfernt ist.


    Was ich aus Erfahrung sagen kann, es kommt nicht nur darauf an, ob der LEM für 50m oder 80m der 120m maximale Messentfernung spezifiziert ist, sondern ob er zum praktischen Anwendungsfall passt. Es reicht nun mal nicht, dass der Laser auch bei Tageslicht und Sonnenschein auf 100m messen kann, sondern man muss ihn auch praktisch bedienen, sprich ausrichten können. Wenn man so ein Teil öfter nutzt, dann sollte es auch komfortabel zu bedienen sein. Da hilft es nicht, wenn ich theoretisch auch bei Sonnenlicht auf 50m messen könnte, wenn alleine das Ausrichten dann 15 Minuten in Anspruch nimmt.


    Wenn man also öfter im Freien auf größere Entfernungen messen muss, dann führt kein Weg an einem Gerät mit Zielhilfe vorbei. Bei Entfernungen bis sagen wir mal 30m ist das noch entbehrlich, evtl. leidet der Bedienkomfort ein wenig, und wer überwiegend in Räumen Messungen durchführt, kann darauf auch verzichten.


    Für Frau Maier die ja min. 50m im Freien zu jeder Tages- und Jahreszeit als Vorgabe genannt hat, sollte die Entscheidung klar sein.


    Der nächste Schritt wäre, dass man sich mit der Bedienung auseinandersetzt, und auch hier gilt, welche Funktionen benötige ich, bzw. welche Funktionen sind sinnvoll, usw. Da kann ich nur bedingt mit Erfahrungswerten dienen. da ich die meisten Funktionen nicht benötige. Wie schon geschrieben, die trigonometrischen Funktionen sind manchmal hilfreich, Datenspeicher und PC Anbindung sind bei mir zweitrangig, weil ich die wenigen Messwerte schnell von Hand in ein Protokoll übertrage. Da haben Architekten und SV im Bauwesen natürlich andere Anforderungen.

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  • Ja, ich habe bisher auch alles per Hand aufgeschrieben und sehe in der Datenübertragung auch keinen wirklichen Mehrwert. Wenn ich mir so die Berichte über die Bedienung der zugehörigen Apps anschaue, scheinen die auch nicht gerade viel Zeit einzusparen. Ob das ein Kriterium sein soll, bin ich noch am Überlegen. Tendenz eher nein. Alle anderen Funktionen bieten so gut wie alle Aspiranten und sind heute Standard. Nur die Videozielhilfe schränkt die Auswahl ein. Wenn aber die Geräte draußen alle gut funktionieren, dann fällt dieses Kriterium auch weg. Damit habe ich also die begrenzte Auswahl unter der ich mich entscheiden muss. Danke.

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  • Wenn aber die Geräte draußen alle gut funktionieren, dann fällt dieses Kriterium auch weg.

    Ich hatte oben ja geschrieben, unter welchen Bedingungen mein LEM wie funktioniert. Du musst wissen, was Du mit dem Teil messen möchtest und wie wichtig Dir welche features sind. Oft denkt man an das was man brauchen könnte und weniger an das was man wirklich braucht. Ich muss mich als berufsbedingter Messtechnik-Fetischist auch oftmals bremsen.

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  • Praktisch mache ich das bei größeren Entfernungen so, dass ich den LEM auf das Stativ setze und dann vertikal schwenke. So kann ich den Punkt am Boden verfolgen, bis er im gewünschten Zielbereich ist.

    Dito, bei mir sind aber die Anforderungen anders und ich hab immer das gute alte Messband in der Tasche. Draussen inzwischen nur noch mit dem

    Ich muss mich als berufsbedingter Messtechnik-Fetischist auch oftmals bremsen.

    :lach: made my day

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Die größere nutzbare Reichweite der Distos wird nicht mit mehr Helligkeit erreicht, sondern mit der Videounterstützung beim Zielen. Kein Mensch kann bei Tageslicht einen Laserpunkt auf 50 m Entfernung sehen.

    Deshalb liegt im Werkzeugkorb neben unserem über 15 jahre alten Hilti PD32 auch eine rote Laser-Brille.

    Mit dieser kann man auch bei hellem Tageslicht einen weit entfernten Laserpunkt ausmachen.


    Als Hilfsmittel zum Zielen findet sich meist ein massives Bauteil, an das der Entfernungsmesser herangedruckt werden kann und dann nicht mehr wackelt und auf der gegenüberliegenden Seite steht hilfsweise das Klemmbrett. Das reicht für unsere Genauigkeiutsanforderungen aus.


    Stahlbau würde ich so nicht einmessen. Klar.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)