Einrohrheizung mit Heizkörpernischen. Versetzen, isolieren oder erneuern?

  • Hallo zusammen,


    ich habe folgendes Problem und brauche einen Expertenrat:

    Ich renoviere gerade meine Eigentumswohnung (Mehrfamilienhaus) Baujahr 1986.

    In der Wohnung ist eine Einrohrheizung verlegt und die Heizkörper verfinden sich in Nischen unter den Fenstern.

    Da die Raumtemperatur selbst ohne eingeschalteter Heizung bei ca. 22-23°C liegt, bleiben die Heizkörper selbst im Winter meistens aus.

    Jetzt habe ich natürlich in den Heizungsnischen eine Wärmebrücke und deshalb auch Schimmelbildung.


    Nun stellt sich folgende Fragen für mich:

    Sollte ich die Heizkörper nach vorne setzen und die Nischen zumauern? Dafür müsste aber der Estrich entfernt werden und die Heizungsrohre verkürzt bzw. neu verbunden werden. Das gestaltet sich bei einer Einrohrheizung aber nicht so einfach.



    Sollte ich die Heizkörper einfach so lassen und die Nischen isolieren? Wennn ja, was eignet sich dafür am besten?



    Oder sollte ich die Heizungsrohre und Heizkörper ganz entfernen und mit einer Fußbodenheizung ersetzen?

  • Sollte ich die Heizkörper nach vorne setzen und die Nischen zumauern? Dafür müsste aber der Estrich entfernt werden und die Heizungsrohre verkürzt bzw. neu verbunden werden. Das gestaltet sich bei einer Einrohrheizung aber nicht so einfach.

    Darfst Du das überhaupt? Die Heizung samt aller Rohre und Wärmetauschern (Heizflächen) ist doch eigentlich Gemeinschsftseigentum

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • Die direkte Ursache für die Schimmelbildung ist eine zu niedrige Oberflächentemperatur in der Heizkörpernische. Am einfachsten ließe sich diese durch leicht Wärmezugabe erhöhen, also durch leichtes Heizen. Was spricht dagegen?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Da selbst ohne heizen die Raumtemperatur bei 22-23°C liegt wird die Heizung so gut wie nie angeschalten, da es sonst zu warm wird. Ich finde es jetzt schon ohne Heizung fast zu warm.

  • Da selbst ohne heizen die Raumtemperatur bei 22-23°C liegt wird die Heizung so gut wie nie angeschalten, da es sonst zu warm wird. Ich finde es jetzt schon ohne Heizung fast zu warm.

    Deinen Heizkörpernischen ist es offensichtlich zu kalt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Luftfeuchtigkeit ist eigentlich nicht zu hoch. Habe ich auch schon gemessen. Vorhänge oder sonstige Möbel stehen auch nicht vor den Heizkörpern.

    Das ganze Problem ist einfach, dass die Wohnung auch ohne zuheizen schon sehr warm ist.

    Daher werden die Heizkörper eigentlich nie angeschalten.

    Das wiederum ist ein Probelm, wegen den Wärmebrücken in den Nischen.

    Würde ich aber noch zusätzlich heizen, müsste ich dann aber wieder die Fenster öffnen um ein halbwegs angenehmes Raumklima zu haben.

  • Da frag ich mich dann schon, woher die Wärme kommt, wenn nicht über die Heizkörper.

    Wird hier sekundär zugeheizt? (Einzelöfen, Holz,ÖL-Kohle)

    Das Dämmen der Nischen reduziert evt die Schimmelproblematik, aber erhöht automatisch auch die Raumtemperatur, wird ja besser gedämmt. (wieviel das dann ausmacht, ist ein anderes Thema.

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Die Wärme kommt vermutlich von den Nachbarn im MFH.

    Die Thermostate an den HK sollte man trotzdem auf eiber passenden Stufe lassen und nicht ganz zurückdrehen. Dann reagieren sie wenigstens, wenn es doch mal kühler wird. Also genau dann, wenn es sowieso am kritischsten ist.

  • Die Leute, die behaupten, ihre Wohnung sei so warm, dass nicht selbst geheizt werden müsse, sollten realisieren, dass sie heiztechnisch auf Kosten ihrer Nachbarn leben.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Ist es überhaupt eine Zentral- oder vielleicht eine Etagenheizung? Dann bleiben auch die Rohre kalt.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow

  • Die Wärme in der Wohnung kommt wahrscheinlich durch die Steigleitungen, die Mittig durch die Wohnung verlaufen, da es im Bad noch wärmer ist. Die Heizung kann ich in meiner Wohnung zudrehen, was gerade auch der Fall ist, da ein Heizkörper ausgetauscht wird.


    Die Frage ist jetzt auch nicht, woher die Wärme in der Wohnung kommt.

    Ich möchte eigentlich nur wissen, wie man am besten mit den Heizungsnischen verfährt.


    Einfach lassen und ggf. dämmen?

    Heizung inkl. Rohre versetzen und Nischen zumauern --> Problem Einrohrheizung?

    Oder die Heizkörper entfernen und gegen eine Fussbodenheizung tauschen?

  • a) Einfach lassen und ggf. dämmen?

    b) Heizung inkl. Rohre versetzen und Nischen zumauern --> Problem Einrohrheizung?

    c) Oder die Heizkörper entfernen und gegen eine Fussbodenheizung tauschen?

    b) siehe #2

    c) siehe #2, wird auch technisch nicht funktionieren. Oder Du beatnwortest mal die Fragen, siehe #12.


    Was anderes als a) sehe ich nicht.

  • b) siehe #2

    c) siehe #2, wird auch technisch nicht funktionieren. Oder Du beatnwortest mal die Fragen, siehe #12.


    Was anderes als a) sehe ich nicht.

    #2 ist bei mir nicht der Fall, da die Heizkörper sowie die Zu- und Ableitungen zum Gemeinsamstrang zum Sondereigentum gehören und ich das nach belieben verändern kann.

  • Es ist eine Zentralheizung. Im Keller steht ein Gas Blockheizkraftwerk.

    Und dann habt Ihr eine zentrale Steigleitung (Zweirohr) und in der Wohnung eine horizontale Einrohrheizung? Seltsames Konstrukt. Mach doch bitte mal Fotos von den Heizkörperanbindungen und dem Steigstrang mit Absperrung und Messung.




    Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



    M.G.Wetrow