Baukosten eines Mehrfamilienhauses - 6 Familienhaus

  • Liebe Community,


    wie hoch schätzt ihr die Kosten beim Bau eines Mehrfamilienhauses - 6-Familienhaus mit Flachdach (2 Vollgeschosse + Dach + Tiefgarage)?

    ca. Kubatur: 2200 m³

    Reine Wohnfläche: EG: 140 m², 1.OG 140 m², DG: 105 m² = 385 m²

    Tiefgarage: Die Grundfläche beträgt 189 m²... Ob ich hier auch viel abziehen muss wie bei der Wohnfläche? Keine Ahnung. Ich rechne aber mal mit 189 m²

    Gesamtfläche : 574 m²


    Mir ist klar, dass es nicht den einen Wert gibt, da es auf die Ausstattung ankommt. Aber man kann doch sicherlich von groben Werten sprechen? Ich habe mehrere Werte gesehen, die wirklich extrem voneinander abweichen.


    Mein Architekt ist nach BKI gegangen aber so wie es aktuell aussieht war das wohl keine gute Idee, da mir die Generalunternehmer deutlich höhere Preise genannt haben.


    1.Frage: Wie hoch sind die durchschnittlichen Baukosten nach Quadratmeter?

    2.Frage: Vergabe nach Gewerken vs. Generalunternehmer... Bei der Einzelvergabe weiß ich z.B., dass ich für den Rohbau bereits ein konkretes Angebot vorliegen habe für 120 € pro m³ umbauter Raum.


    Danke schonmal für eure Hilfe!

  • Royaume164

    Hat den Titel des Themas von „Baukosten eines Mehrfamilienhauses“ zu „Baukosten eines Mehrfamilienhauses - 6 Familienhaus“ geändert.
  • Mein Architekt ist nach BKI gegangen aber so wie es aktuell aussieht war das wohl keine gute Idee, da mir die Generalunternehmer deutlich höhere Preise genannt haben

    das bedeutet nicht, das bki-werte falsch sind oder die gu-preise von bki-preisen abweichen, sondern dass bki-preise nur einen bruchteil der gu-preise darstellen.

    interessant ist also, was ausser den bki-preisen in die kalkulation einfliesst.

    davon ab: regionalfaktor geprüft? bki ist aktuell?

  • Mein Architekt ist nach BKI gegangen aber so wie es aktuell aussieht war das wohl keine gute Idee, da mir die Generalunternehmer deutlich höhere Preise genannt haben.

    Die Daten vom BKI sind schon brauchbar. Man muss sie halt interpretieren (Spanne unten, oben, Mitte) regional und zeitlich anpassen etc. Außerdem muss man dann noch die richtigen Baufirmen kennen und von denen auch noch ein Angebot bekommen.

    Mir ist klar, dass es nicht den einen Wert gibt, da es auf die Ausstattung ankommt. Aber man kann doch sicherlich von groben Werten sprechen? Ich habe mehrere Werte gesehen, die wirklich extrem voneinander abweichen.

    Man kann mit verschiedenen Wegen rechnen und kommt dabei meist auch zu verschiedenen Werten. Und dann muss man überlegen, wie man damit umgeht.

    1.Frage: Wie hoch sind die durchschnittlichen Baukosten nach Quadratmeter?

    Es geht gerade nicht um durchschnittliche Baukosten, sondern um Baukosten, die Deinem Objekt möglichst nahekommen.

    2.Frage: Vergabe nach Gewerken vs. Generalunternehmer... Bei der Einzelvergabe weiß ich z.B., dass ich für den Rohbau bereits ein konkretes Angebot vorliegen habe für 120 € pro m³ umbauter Raum.

    Du scheinst aber (siehe Rampe) noch nicht einmal zu wissen, was genau gebaut werden soll. Wie bekommt man da ein verläßliches Angebot? :eek:


    Ehrlich gesagt würde ich schon in der vorvertraglichen Schätzung (daran sitze ich im Moment) deutlich genauer arbeiten, als über die Kubatur. Was soll das bringen? Dann hast Du eine (attraktive) Zahl und weißt ohne Ausschreibung nicht, was Du dafür bekommst ... ich weiß nicht ... :thumpsdown:

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Thx,


    liegt aber eher an den ersten beiden Architekten. Beide haben die Kosten auf 900.000 € geschätzt. Das erste GU Angebot lag bei 1,5 Millionen. Seitdem bin ich verunsichert. Brauche erstmal einen vernünftigen Architekten. Einer zeichnet mir zwei Rampen ein, warum auch immer und sagt, dass es nur mit Fahrzeug-Lift geht. Der andere ist nicht fit darin die Ausführungsplanung zu machen. Sind ja alles meine Skizzen gewesen. Dass ich kein Profi bin, sieht man ja anhand der Zeichnungen. Aber was ich brauche ist jemand der diese Zeichnungen nimmt und sauber und ordentlich zeichnet. Wobei meine Skizzen auf den Skizzen der ersten Architektin beruhen... Also ganz wild ist es nicht. Nur anders aufgeteilt.


    Am Donnerstag kommt ein GU Mensch zu meinem Grundstück und schaut sich das alles an. Will am liebsten ihm den komplettauftrag geben, aber das geht eben nur, wenn BKI kein Fremdwort für ihn ist. Die Bauweise ist nicht komplex... ein Flachdach, alles symmetrisch. TG Problematik scheint gelöst zu sein durch die Anhebung.... Das soll kein Meisterwerk der Architektur werden. Mags sehr simpel. Bauhausstil.... Die Wohnungen sollen vermietet werden und die Räume sollen ungefähr gleich groß sein, daher Treppe mittig gesetzt. Ich setze mal die Pläne rein. Vielleicht schauste sie dir mal an, wenn du Zeit hast. Die Pläne, die ich geposted habe sind noch die alten.

  • Mein Architekt ist nach BKI gegangen

    Wie weit ist die Planung vorangeschritten?

    Könnte man schon ein zumindest grobes LV erstellen?

    Wofür brauchst Du die Kostenermittlung?


    Ohne Details wirst Du niemals realistische Preise bekommen. Diese ganzen Preise/m² dienen meiner Meinung eher einer groben Orientierung, aber bereits für die Budgetplanung sind sie unbrauchbar. Beim Hausbau gibt es zu viele Variablen, die sich am Ende ganz heftig bemerkbar machen können.


    Beispiel Tiefgarage. Da denkt man zuerst an ein bisschen Stahl und Beton, und an ein paar Eimer Farbe. So teuer kann das ja nicht sein. So eine Tiefgarage kann aber zu einem Groschengrab mutieren (Bodenverhältnisse, Wasser usw.) und schon wird sie teurer als der ganze Rest darüber. Da kannst Du die Preise auch gleich würfeln.


    Je mehr Informationen Du liefern kannst, desto zuverlässiger werden die Angebote. Ohne diese Details macht es noch nicht einmal Sinn bei Firmen anzufragen, da diese niemals verbindliche Preise nennen werden, und somit sind die Angebote in keiner Weise vergleichbar.

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  • Wie weit ist die Planung vorangeschritten? Könnte man schon ein zumindest grobes LV erstellen?

    Ich sehe da inhaltlich eher einen Entwurf - unfertig allerdings. Dazu könnte es bestenfalls eine funktionale Leistungsbeschreibung geben, die dann Grundlage eines Kostenvoranschlages sein könnte. Dafür bedürfte es aber eine motivierten Architekten oder einer motivierten Architektin.

    ... kommt ein GU Mensch zu meinem Grundstück und schaut sich das alles an. Will am liebsten ihm den komplettauftrag geben, ...

    Wenn ich das so lese, habe ich den Eindruck, dass ge eben noch keine einreichbare Planung gibt, aber schon der Bauauftrag vergeben werden soll und das wiederum an einen GU. Es geht also nicht um Planung, sondern gerade darum möglichst schnell und billig eine "Vermietobjekt" zu bekommen. Die Mühe, das jetzt zu zitieren mache ich mir nicht. Es wird also gerade nicht in Planung investiert werden, aber später dann in Fachanwälte und Sachverständige. Kann man auch machen. Ich finde das ziemlich X/, aber das ist berufsbedingter Idealismus.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Skeptiker: Du hattest doch mal so eine hübsche Aufstellung bzgl welche Abweichung in welcher (Leistungs)phase von den Kosten sein kann. Vielleicht kann sich das den TE etwas erhellen?

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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  • Ich sehe da inhaltlich eher einen Entwurf - unfertig allerdings. Dazu könnte es bestenfalls eine funktionale Leistungsbeschreibung geben, die dann Grundlage eines Kostenvoranschlages sein könnte. Dafür bedürfte es aber eine motivierten Architekten oder einer motivierten Architektin.

    Wenn ich das so lese, habe ich den Eindruck, dass ge eben noch keine einreichbare Planung gibt, aber schon der Bauauftrag vergeben werden soll und das wiederum an einen GU. Es geht also nicht um Planung, sondern gerade darum möglichst schnell und billig eine "Vermietobjekt" zu bekommen. Die Mühe, das jetzt zu zitieren mache ich mir nicht. Es wird also gerade nicht in Planung investiert werden, aber später dann in Fachanwälte und Sachverständige. Kann man auch machen. Ich finde das ziemlich X/, aber das ist berufsbedingter Idealismus.


    Es gibt nur meine Amateur Skizzen. Es ist schwierig einen fähigen Architekten zu finden. Sehr viele sind momentan sehr beschäftigt. Die, die Zeit haben haben nicht viel Erfahrung bei der Ausführungsplanung. Bauleitung will gefühlt niemand machen. Echt eine seltsame Branche. 4 Architekten und keiner will so wirklich die Leitung übernehmen. Genehmigung machen sie alle. Diese Skizzen habe ich nur erstellt damit der Architekt weiß in welche Richtung es gehen soll.


    Quasi meine Skizzen in Architektensprache übersetzen bzw. saubere Pläne erstellen und dann die Genehmigung erhalten, die Ausführungsplanung zu übernehmen und die Bauleitung bestenfalls. So kompliziert ist das Haus nicht aufgebaut..


    Ihr kennt nicht zufällig einen guten Architekten, der aber auch Zeit hat... Vielleicht ein Widerspruch?! xD Gut und Zeit haben und diese sich auch nehmen ist nämlich nahezu unmöglich.

  • Die Kostenschätzung habe ich von zwei Architekten erhalten.

    Die erste hat sich nicht getraut mit der Stadt zu reden und zu verhandeln bezgülich der Stellplätze und des weiteren Geschosses. Sie hat immer mich gefragt, ob ich doch mit der Stadt rede, da es besser sein soll, wenn der Bauherr mit denen redet...... . Nummer zwei traut sich keine Ausführungsplanung zu. Das kommt für mich nicht in Frage. Phase 4 und 5 von zwei unterschiedlichen Architekten zu machen. Nummer drei plant aus mir unerklärlichen Gründen zwei Rampen ein (zumindest sehe ich auf seiner Skizze zwei Rampen....) und kommt schnell zu dem Schluss, dass es nicht geht und dass die Einzige Möglichkeit ein Autoaufzug ist. Hat aber auch sehr wenig Zeit und redet alle zwei Wochen mal und kommt nicht voran. Es gibt schon einen Grund, warum ich mich an einem GU gewendet habe. Der hat übrigens auch einen Stamm-Architekten, falls die Frage aufkam, wie der GU das ohne PLan machen will.


    Und Angebote habe ich schon erhalten. Diese liegen aber um eine viertel Millionen Euro über der tollen Kostenschätzung von zwei unabhängigen Architekten.

    Habe jetzt einen Kredit von über 1,3 Millionen Euro aufgenommen. 300.000 Euro für das Grundstück. Bleiben noch 1 Millionen Euro für das Bauvorhaben inkl.Nebenkosten und Architektur+Statik. Ein 6 Familienhaus für eine Million Euro zu bauen sollte hoffentlich machbar sein. Ich ziehe auch selbst ein... Geht net nur um Vermietung.

  • Ich behaupte mal, diese Skizzen taugen für eine Kostenermittlung gar nicht, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Firma aufgrund dieser "Unterlagen" ein Angebot abliefern kann.

    Ich bin ja kein Architekt, aber mein Bauchgefühl sagt mir, wer diesen Auftrag übernimmt der fängt bei Null an.

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  • Ich behaupte mal, diese Skizzen taugen für eine Kostenermittlung gar nicht, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Firma aufgrund dieser "Unterlagen" ein Angebot abliefern kann.

    Ich bin ja kein Architekt, aber mein Bauchgefühl sagt mir, wer diesen Auftrag übernimmt der fängt bei Null an.

    Naja... irgendwie sollte man schon eine Kostenschätzung anhand dieser Skizzen hinkriegen. Sonst würde ja jeder unmengen an Geld bezahlen nur für eine gute KOstenschätzung eines Architekten. Wofür gibt es sonst bitte Richtwerte? Man geht ja zum Architekten und fragt als erstes was sowas überhaupt kostet. Der wird doch nicht eine detaillierte Zeichnung vorbereiten für die KOstenschätzung. Dann hat er sein Beruf verfehlt. Wer auf dieser Grundlage keine zumindest grobe Schätzung geben kann, dann stimmt hier etwas nicht.... Es geht um eine Schätzung. Keine Cent genaue Berechnung.


    Wäre ja noch schöner. Erst mit einer Baugenehmigung zu fragen, wie viel das ganze denn kostet, weil man dann ja alles hat.

    Bin aber immer noch der festen Überzeugung, dass es sich hierbei um kein komplexes Gebäude handelt.

    TG ist knifflig, ja, aber alles was drüber ist, sollte wirklich keine Herausforderung darstellen.

  • Die "Skizzen" sind - mit Verlaub und um nicht allzu unhöflich zu sein - Murks. So hat man vor 40 Jahren Gründerzeithäuser umgebaut wenn es billig sein musste. Für einen Neubau der 2020er Jahre ist das indiskutabel. Was da alles nicht geht mag ich jetzt nicht aufzählen. Wenn sich die Kollegen dagegen nicht gewehrt haben weiß ich es auch nicht. Wie Ich neulich schon anderer Stelle schrieb: Zeichnungen stehen als die grafische Darstellung des Ergebnisses am Ende eines abgeschlossenen Denkprozesses. Bei Dir kann ich einen solchen - noch einmal mit Verlaub - nicht erkennen. Schau Dir die TG, eine Küche oder einen Abstellraum an. Nichts davon funktioniert. Hat das Haus auch eine Fassade? Ich sehe keine Freisitze! Ich würde Dich bitten, das Zeug ganz schnell wegzuwerfen - nein, es vor Deinen Augen zerknüllen und Dich bitten mir zu gestatten, von vorne anzufangen oder die Tür selbst zu finden. Aber das setzt natürlich auch eine adäquate Honorarzahlung und ein klein wenig Berufsehre bei der handelnden Person voraus.


    Nach welchen Kriterien hast Du denn Deine Architekten ausgesucht? War entscheidend, wer den größten Nachlass auf's Honorar gibt? Hast Du Dir kernig Referenzen zeigen lassen?


    ja, die Bude ist unterkomplex, geradezu langweilig, vor allem aber dysfunktional und das ohne deswegen billiger zu sein. Sorry, aber das ist einfach nur schlecht.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Ich behaupte mal, diese Skizzen taugen für eine Kostenermittlung gar nicht,

    Ich bin kein Architekt, aber in der TGA Planung tätig. Für eine ordentliche Planung benögt man Planungsgrundlagen. Diese Skizze ist keine Planunggrundlage, da fang ich nicht an. Da fehlen Steigschächte, Vorsatzschalen etc. ...


    außerdem find ich den Grundriss richtig sch...


    Das ist sozialer Wohnungsbau aus den Sechzigern.


    Eine ordentliche Planung sieht anders aus. Und nur damit sind Kosten abschätzbar.

    Gruß Manni

  • Zu meiner Verteidigung. Habe mich an meine erste Architektin orientiert mit sehr viel Berufserfahrung... zumindest laut ihrer Homepage und ihren Referenzen.


    Habe diese Skizzen als Grundlage verwendet bzw. nur die Raumaufteilung anders gestaltet.


    Grundlage ist also die Skizze einer fertig studierten Architektin mit über 30 Jahren Berufserfahrung... Seltsame Branche.

  • Klebe an Frankfurt am Main. Kann gut sein, dass dein Verwandter so viel für ein EFH ausgegeben hat aber was genau sagt uns das jetzt?

    Nicht Frankfurt, Großraum Stuttgart, inkl. allem, ohne Grundstück, ohne TG. Das sagt mir, dass du ziemlich knapp kalkulierst.

  • Nicht Frankfurt, Großraum Stuttgart, inkl. allem, ohne Grundstück, ohne TG. Das sagt mir, dass du ziemlich knapp kalkulierst.

    Verstehe... Auch ein Mehrfamilienhaus muss sich rentieren. Kann doch net 300.000 Euro pro Wohnung zahlen, wenn ich es selbst bauen lasse. Wofür sonst gibt es BKI Werte? 2200 m³ * 360 Euro (BKI Mittelwert) = 792.000 Euro.... und hier habe ich noch einen Puffer von 200.000 Euro.... So zumindest in der Theorie.

  • Naja... irgendwie sollte man schon eine Kostenschätzung anhand dieser Skizzen hinkriegen. Sonst würde ja jeder unmengen an Geld bezahlen nur für eine gute KOstenschätzung eines Architekten. Wofür gibt es sonst bitte Richtwerte? Man geht ja zum Architekten und fragt als erstes was sowas überhaupt kostet. Der wird doch nicht eine detaillierte Zeichnung vorbereiten für die KOstenschätzung. Dann hat er sein Beruf verfehlt. Wer auf dieser Grundlage keine zumindest grobe Schätzung geben kann, dann stimmt hier etwas nicht.... Es geht um eine Schätzung. Keine Cent genaue Berechnung.

    Vielleicht ist das der Grund, warum kein Architekt Interesse hat?


    Was hilft Dir eine Kostenschätzung die mit einer Unsicherheit in der Größenordnung +-50% behaftet ist?


    Allein die in der Zeichnung fehlenden Punkte könnten die Kosten locker verdoppeln. Bedenkt man nun, was so ein Vorhaben an Kosten verursacht, dann wäre mir das Risiko zu hoch. Selbst wenn Dir jemand irgendeinen Preis sagt, Du kaufst dann die Katze im Sack. Ich spekuliere mal, bereits in der erste Woche kommen die Nachträge, und das hört bis zur Schlussrechnung nicht auf.


    Wenn es um (viel) Geld geht dann sollte man das Risiko möglichst gering halten. Der kleinste Rechenfehler kann darüber entscheiden, ob Du mit der Vermietung eine Rendite einfährst, oder drauflegst.


    Deswegen mein Rat, sorge für brauchbare Unterlagen, Planung, Leistungsverzeichnis, Ausschreibung. Es steht zu viel Geld auf dem Spiel. Du wirst sonst über den Tisch gezogen, noch bevor die Tinte unter dem Vertrag trocken ist.

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  • Dafür brauche ich einen Architekten... Natürlich brauche ich den, das ist mir klar. Nur sind zur Zeit sehr viele ausgelastet. Das kann man nunmal nicht ändern. Ich kann ja trotzdem mal beim GU nachfragen. Die haben ja auch ihre Architekten und können so nochmal von vorne beginnen. Der GU wird mir doch ein Angebot erstellen können oder zumindest sein ARchitekt. Muss doch erst wissen, wie viel mich das kostet bevor ich einen GU beauftrage. Ist doc kein Glücksspiel.

  • Bin auch gar nicht scharf darauf dass meine PLäne genau so umgesetzt werden. Das sind lediglich Skizzen wie ich mir das eher vorstellen kann. Sah anfangs noch anders aus in meiner Vorstellung, aber genau diese Architektin meinte dass es gar net geht wegen den Steigleitungen etc. Bad/Küche etc. Dann hat sie mir ihren Vorschlag geschickt bzw. die erste Skizze gezeichnet wie es gut wäre.... Und genau das war die Grundlage für meine Veränderung. Will damit nur sagen, dass ihr die Arbeit einer Architektin kritisiert, die das jahrzente lang macht, Wie sonst soll sich ein Bauherr einen guten Architekten suchen? Ich sag doch, dass es nicht leicht ist.

  • Habe diese Skizzen als Grundlage verwendet bzw. nur die Raumaufteilung anders gestaltet.

    Verschlechtert: Bei ihr gab es immerhin noch Balkone und Bad und Küche funktionierten wenigstens. Da waren wir entwurflicht noch in den späten Achtzigern, Dein Entwurf mit Mittelkorridor ist wirklich nur noch Fifties, aber schlechte Fifties, ganz schlechte. Insofern muss ich mich korrigieren, sorry!

    Grundlage ist also die Skizze einer fertig studierten Architektin mit über 30 Jahren Berufserfahrung.

    Kommt halt drauf an, was man in 30 Jahren so tut. Bei manchen Berufen ist die Abschlussprüfung ja mehr eine lang ersehnte Entlassung aus der Weiterbildung, die dann auch sofort beendet wird. Bei manchen Lehrern mit 30 Jahren Berufspraxis hat man ja beim Unterrichtsbesuch sogar den Eindruck, ins späte Mittelalter, den Feudalismus oder in den tiefsten Wilhelminismus zu kommen.

    Off-Topic:

    Neulich habe ich was von einem Lehrer in einem Forum gelesen, das hat mich echt umgehauen ...

    Ich spekuliere mal, bereits in der erste Woche kommen die Nachträge,

    :lach:


    nö, wenn die Tinte trocken ist und zwar im dicken Leitzordner!

    und das hört bis zur Schlussrechnung nicht auf.

    :thumbsup: genau. Von solchen Auftraggebern träumt man!

    Ich kann ja trotzdem mal beim GU nachfragen. Die haben ja auch ihre Architekten und können so nochmal von vorne beginnen.

    Klar, die entwurfsstarken und engagierten Kolleginnen und Kollegen arbeiten besonders bei GUs ... :lach:

    Der GU wird mir doch ein Angebot erstellen können oder zumindest sein ARchitekt. Muss doch erst wissen, wie viel mich das kostet bevor ich einen GU beauftrage. Ist doc kein Glücksspiel.

    ???


    Du zäumst das Pferd definitiv von hinten aus. Sinnvoll wäre:

    1. Entwurf erstellen
    2. Genehmigungsfähigkeit klären
    3. Antrag einreichen
    4. Bauleistungen ausschreiben und vergleichbare Angebote vergleichen
    5. Genehmigung erhalten
    6. Bauvertrag schließen

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Verschlechtert: Bei ihr gab es immerhin noch Balkone und Bad und Küche funktionierten wenigstens. Da waren wir noch in den späten Achtzigern, dein Entwurf mit Mittelkorridor ist wirklich nur noch Fifties, aber schlechte Fifties, ganz schlechte. Insofern muss ich mich korrigieren.

    Kommt halt drauf an, was man in 30 Jahren so tut. Bei manchen Berufen ist die Abschlussprüfung ja mehr eine lang ersehnte Entlassung aus der Weiterbildung. Bei manchen Lehrern mit 30 Jahren Berufspraxis hat man ja beim Unterrichtsbesuch auch den Eindruck, ins späte Mittelalter, den Feudalismus oder tiefsten Wilhelminismus zu kommen.

    Wärst du so freundlich mir zu erklären warum Bad und Küche nicht funktionieren. Mal abgesehen von den 40ern 50ern oder wann auch immer.

  • Wärst du so freundlich mir zu erklären warum Bad und Küche nicht funktionieren.

    Vielleicht in den nächsten Tagen und wenn wir uns über as Honorar dafür verständigt haben. Tipp: Stell 'mal zeichnerisch ein Regal in Deine Abstellräume oder bewege Dich gedanklich in Deiner Küche um dann eine Mahlzeit zum Essplatz zu bringen - mit einem Tablett.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Vielleicht in den nächsten Tagen und wenn wir uns über as Honorar dafür verständigt haben. Tipp: Stell 'mal zeichnerisch ein Regal in Deine Abstellräume oder bewege Dich gedanklich in Deiner Küche um dann eine Mahlzeit zum Essplatz zu bringen - mit einem Tablett.

    Regal passt rein, habs grad eingefügt. .. Dass da kein Tanzpalast entsehen soll in einem Abstellraum ist hoffentlich allen klar. Bad und Küche tauschen... Problem solved. Bin aber sehr gespannt, warum das nicht funktionieren soll. Hat mir keiner der 4 Architekten gesagt. Du sagst es, kannst es aber nicht begründen. Gerade wenn man kritisiert, sollte man auch eine passende Begründung nennen. Ich bilde Lehrer aus. Kann schlecht jemanden kritisieren nur mit der Begründung: Passt nicht... Hochinteressant. Aber egal, musst es auch nicht begründen :-) Ich warte mal ab, was der GU zu sagen hat. Ansonsten gilt es einen fähigen Architekten zu finden.


    Verstehe auch nicht ,warum man sich so sehr über Grundrisse aufregt von jemanden, der das mit einigen Klicks schnell gezeichnet hat xD. Wenns so schlecht ist würde ich die Aufregung verstehen, wenn ich aus dem Berufsfeld komme. Vielleicht sollte man da etwas entspannter rangehen. Habe nie behauptet, dass diese Pläne ein Preis verdient haben xD Also alles cool. Diese Pläne wurden innerhalb von paar Stunden mit einem Programm erstellt. War kein Hexenwerk.


    Btw, einer von den Architekten baut für die Stadt Kindergärten etc. Der war eher beeindruckt. Aber wills gar nicht verteidigen. Nur damit sagen, dass es nur meine Vorstellung ist. Damit wollte ich nicht in den Ring steigen mit jemanden, der das jahrelang macht xD.

  • Ein brauchbares Lagerregal ist mind. 40 cm tief. Ein sich dorthin beugender Mensch benötigt 90, eigentlich 120 cm um etwas hineinstellen zu können.

    Dass da kein Tanzpalast entsehen soll in einem Abstellraum ist hoffentlich allen klar.

    Wie tief ist der Raum rechtwinklig zu den Regalböden?


    Für die Küche gilt das selbe allerdings mit einer Möbeltiefe von 60 cm. Wie tief ist der Raum rechtwinklig zu den Möbeln?


    Sehr schön finde ich auch die Bettenstellung in den Schlafzimmern. Gibt es dort auch Fenster?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Habe bewusst keine Fenster eingeplant, weil die Fenster meine Fassade kaputt gemacht haben. Ich habe mich wenige Stunden mit dem Programm beschäfigt. Dementsprechend habe ich auch die Fensteranordnung überhaupt nicht beachtet bei dem ersten Plan. Dementsprechend sah die Fassade natürlich richtig .... aus. Ich möchte nochmal betonen. Es ist auch nicht mein Ziel hier eine perfekte PLanung vorzulegen. Lediglich eine Idee, Zeichnung.... Habe mit dem Berufsfeld rein gar nichts zu tun... Bitte dies mit berücksichtigen.

  • Sehr schön finde ich auch die Bettenstellung in den Schlafzimmern. Gibt es dort auch Fenster?

    Mein absolutes Highlight ist der Kellergang vor dem Heizraum neben der jetzt hoehergelegten Tiefgarage...vermasst 70 69cm breit. Mit Tuer am Ende (49cm?), Viel Spass bei der Suche nach dem aethiopischen Heizungsbauer, der da durch passt...