Fundament für Sichtschutz

  • Guten Abend,


    wir wollen einen etwa 10m langen Sichtschutz aus aufgeschichtetem Brennholz (etwa 30-40cm breit und 1,80 cm hoch) erstellen. Der Boden ist lehmig und möglicherweise mit einzelnen Wurzelresten von frisch geschlagenen Fichten unterwandert. Alle 2m sollen hintereinander 2 Pfosten als seitliche Stützen das Holz zusammenhalten. Am sinnvollsten wäre natürlich ein entsprechend breites 10m langes Streifenfundament, in das alle 2m Stützenschuhe für die Pfosten einbetoniert werden. Das Holz könnte dann zwischen den Pfosten auf dem Fundament liegen und wäre vor Feuchtigkeit von unten geschützt und das Gewicht wäre auch kein Problem. Da das natürlich eine Menge Arbeit ist und eventuell auch dicke, nicht entfernbare Wurzeln zwischendrin im Weg sein könnten, wäre die Frage, ob es reicht alle 2m ein Punktfundament für die Pfosten zu machen und dazwischen als Auflagefläche für das Holz dicke Platten (z.B. Rasenkantenbords oder wie die heißen) zu legen. Da würde es reichen wie bei einer Terrasse etwa 30cm Kies drunter zu packen? Würde das die Last tragen oder absacken? Wie ist das mit Frost?


    Vielen Dank für Eure Hilfe :thumbsup:

  • Vielleicht mal in den Wald gehen und dort solche Stapel genauer anschauen. Dann lässt sich der bauliche Aufwand besser einschätzen. :D

    :lach: Leute, kennt Ihr Quarantäne-Kaffee? Der ist wie normaler Kaffee aber mit Vodka drin und ohne Kaffee. :D

  • Bisher sind mir im Wald nur Stapel mit Stämmen untergekommen, die dort entweder irgendwann abtransportiert werden sollen oder verrotten. Ich möchte aber keinen losen Holzhaufen, nur weil ich nicht weiß wohin sonst damit, sondern ich möchte einen Sichtschutz, der so lange wie möglich formstabil bleibt und mir nicht von unten wegfault oder durch das Gewicht auf Dauer absackt.


    Jetzt weiß ich immer noch nicht, ob die Platten mittendrin ausreichen würden, um nicht abzusacken :( Benötige ich dann überhaupt die Kiesschicht unter den Platten?

  • sondern ich möchte einen Sichtschutz, der so lange wie möglich formstabil bleibt und mir nicht von unten wegfault oder durch das Gewicht auf Dauer absackt.

    dann solltest du den Plan mit dem Brennholzstapel überdenken! Wie kommt man da überhaupt drauf? Schöner Wohnen? Pinterest?


    Jetzt weiß ich immer noch nicht, ob die Platten mittendrin ausreichen würden, um nicht abzusacken

    dann musst du besser lesen. Beitrag #3, Satz 1.


    Was hast du für Vorstellungen? Wohnst du im Moor? So ein bischen Brennholz ist nicht vergleichbar mit einem massiven Gebäude, da wird sich nur geringfügig was tun. Und selbst wenn sich da eine deiner Platten um 1cm senkt, passiert genau gar nix.



    Frage in die Runde: Braucht man einen Standsicherheitsnachweis? :haue:

  • da ein Stapel Brennholz nicht zu Rissbildung neigt, denke ich sind gewisse Hebungen und Senkungen durch Frosteinwirkung zu tolerieren.


    Den Satz habe ich gelesen, hat für mich aber nur die Frage bezüglich der Frostsicherheit beantwortet.

    Mit Belastungen auf Fundamenten/Platten kenne ich mich nicht aus, deswegen habe ich ja gefragt. Ein einfaches und sachliches "Nein, Frost ist unter den Bedingungen aus den und den Gründen zu vernachlässigen und das Gewicht sollte nicht ausreichen, um die Platten großartig absacken zu lassen" hätte mir schon gereicht! ;)

    Danke für die Info und Entschuldigung, dass ich offensichtlich belästigt habe.

    dann solltest du den Plan mit dem Brennholzstapel überdenken! Wie kommt man da überhaupt drauf? Schöner Wohnen? Pinterest?

    Wir haben 5x20m Stamm "übrig", das wir nicht einfach abschreiben wollen. Ein Blick zu Google ("Brennholz Sichtschutz") macht deutlich, dass nicht nur ich auf diese furchtbare Idee gekommen bin...


    Macht's gut!

  • Für einen Brennholzstapel braucht es sicher weder Fundament noch Frostfreiheit!

    Das ist mir klar, das Fundament soll in erster Linie für die Pfosten sein, damit mir nicht alles an den Seiten auseinanderfällt. Ich habe dann nur überlegt, wie man das Holz von unten am Besten vor Feuchtigkeit (damit es nicht wie auf dem Waldboden vor sich hinmodert) und eventuellem Absacken schützt. Deswegen die Platten untendrunter. Ich war mir nur nicht sicher, welche Auswirkungen Frost/Gewicht darauf haben, das war alles! Bei 1,80 x 2,0 x 0,4m Holz kommen ja doch ein paar Kilo zusammen und ich will auch nicht, dass mir die Platten nach dem ersten Winter auseinanderbröckeln.


    Ich wollte weder in den Wald geschickt werden, um mir Brennholzstapel anzusehen, die nicht meine Funktion erfüllen müssen, noch habe ich meiner Meinung nach Anlass gegeben um herablassend behandelt zu werden. Ich dachte, das hier sei ein Forum, in dem man Fragen stellen kann, wenn man Rat braucht, weil man eben kein Experte auf dem Gebiet ist....


    Naja, offensichtlich war meine Frage dann doch zu dämlich für dieses Forum. Wie gesagt, tut mir leid, kommt nicht mehr vor!

  • . Deswegen die Platten untendrunter.

    damit das wasser auch zeit hat ins holz ziehen kann ?

    Frost/Gewicht

    spielt keine entscheidende rolle .

    Naja, offensichtlich war meine Frage dann doch zu dämlich für dieses Forum.

    nein , die frage war es nicht .


    nur deine lösungsansätze für nicht vorhandene probleme , an denen du mit aller macht festhalten möchtest sind unnötig und zum teil kontraproduktiv ....


    mach deine pfosten , das ist sinnvoll .


    und auf der lagerfläche machst du geschickterweise einen streifen aus gröberem splitt (8/11 , 8/16 ...) um wasser von deinem holz fernzuhalten .es reichen einige cm .


    und jammer nicht rum, nur weil keiner deine ideen gut findet .

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • Ich lege unter meine Meterholzscheite Einwegpaletten unter, damit habe ich 10 cm Abstand zum Boden. Für die seitliche Begrenzung könnte man sich vom Metallbauer 2 Winkel aus Vierkantrohr o.ä. schweißen lassen und auf die Paletten schrauben, somit entfallen sämtliche Erdarbeiten ;). Die Einwegpaletten kann man sich beim Baustoffhändler holen, die sind froh, dass sie weg sind und nicht entsorgt werden müssen.

    Der Untergrund sollte hierfür jedoch annähernd waagrecht sein und bei den kleinen Holzscheiten würde ich es nicht zu hoch machen, nicht das irgendwann der Sichtschutz im Garten liegt.

  • auch hier in der Gegend gab das mal Ärger weil einer sein Brennholz auf einem Teil einer Fläche lagerte, die gem. Bebauungsplan zu bepflanzen war.

    Das ging 10 Jahre gut, dann hat jemand das Nachbargrundstück gekauft.

  • (etwa 30-40cm breit und 1,80 cm hoch)

    Wie ist das zu verstehen, die Holzscheite sind 30-40cm lang und werden 1,80m hoch gestapelt? Wie bekommt man das hin, dass das nicht umkippt? Derartig hohe Holzstapel kenne ich nur als Meterholz, oder, bei kurzen Scheiten, an einer Rückwand abgestützt.

  • Wie ist das zu verstehen, die Holzscheite sind 30-40cm lang und werden 1,80m hoch gestapelt? Wie bekommt man das hin, dass das nicht umkippt?

    Durch "Stapelhilfen" an beiden Enden einer Scheitreihe in entsprechend Höhe geht das ganz gut, wenn mehrere Reihen neben einander stehen und sich gegenseitig etwas stützen. Die Lage an Wänden führe ich vor allem auf die Nutzung von Dachüberständen für den Regenschutz zurück. Die zusätzliche Stabilisierung ist dort dann eher ein Nebeneffekt.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • wenn mehrere Reihen neben einander stehen und sich gegenseitig etwas stützen.

    das hat aber der TE nicht vor. Es soll eine 30-40cm breite "Wand" werden.

    Die halte ich auch nicht für sonderlich stabil.


    Daher mein nicht ganz ernst (aber irgendwie auch doch) gemeinter Hinweis auf den Standsicherheitsnachweis.

  • Alle 2m sollen hintereinander 2 Pfosten als seitliche Stützen das Holz zusammenhalten

    alle 2m Stützenschuhe für die Pfosten


    mach deine pfosten , das ist sinnvoll


    sinnvoll?

    wie man einen holzstoss am auseinaderrutschen hindert, sieht man noch -gelegentlich- im wald: draht .. ist also kein ding.


    kurze scheite werden auf 33, bestenfalls 35cm gekappt - dann sollen also 2 am fuss gelenkig/wackelig angeschlossene

    pfosten stabilisieren. das ist dann wie immer: so lange das hält, is gut - aber wehe, wenn nicht.


    Off-Topic:

    ich lege überhaupt keinen wert auf begründungen, warum das DOCH funktioniert - das sowas ZUFÄLLIG funktioniert, ist bekannt.

  • Vorschlag

    Zwischen den Pfosten je 3 Stapel aus 2 Gehwegplatten mit je 1m Abstand.

    Darauf 2 lange oder 4 metrige armdicke Hölzer (Kantholz, Stämme, dicke Äste, kann auch gebraucht sein) parallel zur "Wand"

    Auf die Längshölzer können dann die Scheite geschlichtet werden.


    2 Gehwegplatten schaffen etwas Abstand zum Erdreich

    Die Längshölzer liegen mit Abstand zum Erdreich und die unterste Lage Scheitholz lagert schon luftumspült

    Wenn zwischen den Pfosten auch noch mit Schotter/Kies aufgefüllt wird, gibt es etwas weniger Spritzwasser und in der Anfangszeit weniger Bewuchs


    Aufgeschichtete Holzscheitstapel "bewegen" sich gelegentlich ein klein wenig beim Trocknen und der Stapel drückt sich immer wieder gegen die Pfosten.

    Diese müssen stabil stehen !

    Dadurch "verklemmen" sich die Scheide etwas zwischen den Pfosten.


    Steht die Stapelwand frei im Wind, helfen vorgenagelte Bretter. Diese können auch an den Pfosten mit Abstandhaltern verschraubt werden.

    Dann kann sich der Stapel an diesen Längsriegeln anlehnen.

    Die Längsbretter können beim Entnehmen und Nachfüllen des Stapels auch 'dran bleiben - genügend Abstand vorausgesetzt.

    Gruß
    Holger
    --
    Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
    Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
    (Andreas Marti; Schweizer)

  • Off-Topic:

    Ach, Dühlmeyer. Ich fand die Antworten definitv produktiv und so, dass man etwas damit anfangen kann. Muss man doch jetzt kein Lehrerbashing starten.

    Nothing is forever, except death, taxes and bad design


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