Anbau an Altbau (BJ 1957)

  • Hallo zusammen,

    wir überlegen aktuell unser unterkellertes Haus (BJ 1957) durch einen Anbau (ohne Keller) etwas zu vergrössern. Es sollte sich dadurch auf jeden Fall ein zusätzliches Zimmer (Büro) und ein größerer Hauseingang ergeben. Evtl. sogar auch ein kleines Gäste-WC (kein Muss).

    Der Anbau sollte also an die Vorderseite des Hauses (sh. Foto) angebaut werden.

    Habt Ihr hier Ideen, wie sich sowas realisieren lassen könnte (keine Luxusvariante)?

    Evtl. könnte man auch die Wohnfläche durch die Nutzung der bestehenden Überdachung (an den Säulen) vergrössern? Bin da leider ein Laie und deshalb für Anregungen, Ideen und Meinungen dankbar.

    Vielen Dank vorab!

  • Klassischer Fall für Architekten. Die planen sowas und entwickeln MIT EUCH zusammen eine Lösung. Was nützt Dir hier die Idee von einem User, die Du aus dem einen oder anderen Grund grausam findest. Genau - nichts.

    Ein Grundriss ist mehr als 4 (8) Striche auf einem Blatt Papier. Es ist die Papier gewordene Synthese aus BauherrenTraum und Budget.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

  • wir überlegen aktuell unser unterkellertes Haus (BJ 1957) durch einen Anbau (ohne Keller) etwas zu vergrössern. Es sollte sich dadurch auf jeden Fall ein zusätzliches Zimmer (Büro) und ein größerer Hauseingang ergeben. Evtl. sogar auch ein kleines Gäste-WC (kein Muss).

    Der Anbau sollte also an die Vorderseite des Hauses (sh. Foto) angebaut werden.

    Habt Ihr hier Ideen, wie sich sowas realisieren lassen könnte (keine Luxusvariante)?

    Du erwartest jetzt aber keine durchgearbeiteten Entwürfe hier, oder?

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Nicht so ganz einfach Deine (möglicherweise berechtigten) Wünsche mit der bereits gebauten Realität in Einklang zu bringen.


    Dein Anbau soll Folgendes erreichen:

    ein zusätzliches Zimmer (Büro) und ein größerer Hauseingang ergeben. Evtl. sogar auch ein kleines Gäste-WC (kein Muss)

    Also letztendlich 3 Räume (oder auch nur zwei) auf der jetzigen Zugangsseite. Dadurch wird naturgemäß der jetzt eigentlich schön belichtete Flurbereich zappenduster (ok, es gibt künstliche Lichtquellen...ich weiß). Zudem scheint dieser Bereich ein aufgefüllter Bereich zu sein (Hügel), der eine entsprechend tiefe Gründung, nämlich auf sog. "gewachsenem Boden" erfordert. da bist Du quasi mit dem Fundament auf Kellerniveau.


    Wenn einen das nicht schreckt, so würde ich doch eher mal nach Ausbaureserven linsen. Ich sehe da ein großes Dach, welches keinerlei Dachfenster hat. Das legt die Vermutung nahe, dass das Dach nicht ausgebaut ist.


    Eine neue, schön gestaltete Treppe im Dielenbereich und schon eröffnen sich viele m² mit einem überschaubaren Aufwand.

  • Klassischer Fall für Architekten. Die planen sowas und entwickeln MIT EUCH zusammen eine Lösung. Was nützt Dir hier die Idee von einem User, die Du aus dem einen oder anderen Grund grausam findest. Genau - nichts.

    Ein Grundriss ist mehr als 4 (8) Striche auf einem Blatt Papier. Es ist die Papier gewordene Synthese aus BauherrenTraum und Budget.

    Ja, gehen natürlich zum Architekten. Hätte nur gerne ein paar Anregungen/Ideen, die ich mit ins Gespräch nehmen könnte. Oftmals stösst eine kleine Idee bzw. ein kleiner Hinweis ja auch neue Ideen an.

  • Du erwartest jetzt aber keine durchgearbeiteten Entwürfe hier, oder?

    Nein, hatte lediglich auf Denkanstösse/Ideen und Erfahrungswerte gehofft. Bin Laie und würde gerne etwas "gerüstet" zum Architekten und Bauunternehmen gehen.

  • Vielen Dank für deine ausführliche Meldung und Meinung. Echt klasse! Wäre die Verlängerung des Flurs in Richtung Außentreppe und der Anbau eines Zimmer an die rechte Seite denkbar? So, dass das Haus eine L-Form hätte und die Überdachung mit den Säulen auf der linken Seite bestehen bleibt?

    Verteuert der aufgeschüttete Hügel einen Anbau erheblich?

    Sorry, kenne mich da wirklich überhaupt nichtcaus und bin für jede Erfahrung dankbar.

  • Nein, hatte lediglich auf Denkanstösse/Ideen und Erfahrungswerte gehofft. Bin Laie und würde gerne etwas "gerüstet" zum Architekten und Bauunternehmen gehen.

    ... lieber nur mit Diagnose und Therapieplan zum Arzt? :)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Hätte nur gerne ein paar Anregungen/Ideen, die ich mit ins Gespräch nehmen könnte. Oftmals stösst eine kleine Idee bzw. ein kleiner Hinweis ja auch neue Ideen an.

    Geh lieber nur mit Deinen Wünschen ohne "Ideen" zum Architekten. Das bringt die besseren Ergebnisse

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  • Ich würde wohl in etwa in diese Richtung weiter überlegen.


    Durch entsprechendes Wegnehmen von Deckenpartien (Größe/ Umfang müsste man sich natürlich im Detail und unter Zurateziehen eines Statikers überlegen) könnte die Diele viel "Luft nach oben bekommen. Evtl. sogar zusätzliche Belichtungsmöglichkeiten über das Dach.


  • Der Dachausbau bietet IMHO weit mehr Potential als ein Anbau. Ein Anbau zerstört den Charakter des 50er Jahre Designs. Wenn die Fassade vorn zugebaut wird, um einen Raum zu bekommen, wo soll dann das Wohnzimmer sein Licht bekommen? Die dunkle Diele hat Thomas schon angesprochen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...