Lebensdauer Stützmauer

  • Hallo Kollegen,


    im Rahmen der Erstellung eines Gutachtens stellt sich die Frage, ob eine Stützmauer im Garten, die aus Bimsbeton(schal?)steine errichtet wurde, nach 50 Jahren üblicherweise saniert werden muss.


    Hat jemand zufällig eine Quelle über die übliche Lebensdauer einer solchen Stützmauer?


    Gruß

    saibto2107

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • ???????


    was für eine quelle suchst du?


    wenn hinter der mauer eine quelle ist , hält die keine fünf jahre .


    steht sie besonders trocken auf einem südhang . hält sie vielleicht 100 jahre oder mehr .


    und alle anderen irgendwo dazwischen .....

    die vernunft könnte einem schon leid tun....

    sie verliert eigentlich immer

  • wenn man davon ausgeht, dass manch anderen Konstruktionen eine wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer von vielleicht 30 Jahren zugemessen wird, würde ich eine solche Schalstein-Stützmauer sicher nicht höher ansetzen.

    Kann natürlich sein, dass sie länger hält. Wäre dann halt Glück.


    wie gesagt, ich spreche von einer "wirtschaftlichen" Gesamtnutzungsdauer. Das Ende dieser Nutzungsdauer tritt ein, wenn ich Instandsetzungsmaßnahmen in erheblichem Umfang investieren muss. Natürlich kann die Wand dann noch länger stehen. Aber wirtschaftlich ist diese verbraucht, weil z.B. erhebliche Reparaturarbeiten zu erwarten sind.

    Wie bei einem Auto auch: der Motor, viele Teile der Karrosserie würden noch halten. Aber man muss irgendwann so viel Geld reinstecken, dass es sich nicht mehr lohnt...


    In der Wertermittlung haben wir genau mit diesem Thema zu tun, wenn es um die Restnutzungsdauer geht...

  • nachtrag: dafür hätte

    irgendwann als anerkannte bauart sein müssen . nur weil es immer wieder gemacht wurde und wird , ist es immer noch :pfusch:

    Ist im konkretenfall sogar noch schlimmer: 24er Wand, augenscheinlich Bimsbeton, eventuell ausbetoniert. 1,80 bis 1,85 hoch. Lotabweichung am Kopf ca. 19-20 cm Schiefstellung also 1:10. Baujahr nach 1969.

    Ehemalige Eigentümerin behauptet, dass es auf Grund des Alters doch offensichtlich sei, dass die Wand saniert werden muss.

    Rechnerisch dürfte die Wand gar nicht mehr stehen. Vorhandene Ausmitte 1,25 m; zulässige Ausmitte 8 cm. Müsste also schon längst umgekippt sein. Offensichtlich ist das anstehende Gelände aber auch ohne die Mauer "standsicher", so dass sich die Mauer durch Verformung der Belastung entziehen konnte und nicht eingestürzt ist.

    Es ist das 1. Mal, dass ich eine Wand vor mir habe, bei der die Schiefstellung auf Fotos erkennbar ist.

    <x

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)

  • Ymmd

    Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehen bleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine. (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre)