Fragen zu Baustrom und Bauwasser

  • Beitrag von elfeldos ()

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  • Ich möchte herausfinden, wie der Prozess bei der Beantragung von Bauwasser und -strom für Sie abgelaufen ist.

    Bauherren und -frauen KÖNNEN das gar nicht beantragen, weil das lizensierte/zugelassene Fachbetriebe machen müssen.

    Ist Gesetz. Ausnahmen gibts nicht.

    Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen

    • Offizieller Beitrag

    Ausnahmen gibts nicht.

    der allwissende Herr Dühlmeyer.

    Ich hab da eine Ausnahme!


    Ablauf:

    - Bauherr (ich) ruft beim Wasserversorger (ZV) an: Ich brauch Bauwasser ZV: murmel murmel ja da ist stillgelegt sie müssen freilegen und dann kommt der Wasserwart

    - Ich lass den Rohbauer die alte Anschlussleitung (lag noch im Grundstück, mit Muffe) freilegen, dann kam der Wasserwart und hat eine Anschlussgarnitur (ohne Zähler, pauschale Abrechnung) drangeschraubt und den Schieber in der Straße aufgemacht.


    Voila, Bauwasser war da.

    • Offizieller Beitrag

    Bauherren und -frauen KÖNNEN das gar nicht beantragen, weil das lizensierte/zugelassene Fachbetriebe machen müssen.

    aha?


    Das mag in H so sein, in mehreren anderen Städten in D ist es in verschiedensten Bundesländern keineswegs so.

    Ist Gesetz.

    Welches Gesetz regelt das deutschlandweit?

    Ausnahmen gibts nicht.

    Dem würde ich zaghaft widersprechen wollen, s.o.!

  • Das mag in H so sein, in mehreren anderen Städten in D ist es in verschiedensten Bundesländern keineswegs so.

    Wirklich?


    Bei Baustrom kenne ich eigentlich nur das Verfahren, das der eingetragene Installateursbetrieb für die Erstellung einer ANA unbedingt erforderlich ist. Bauherr unterschreibt diese natuerlich, aber ohne Installateur geht da gar nichts.

    • Offizieller Beitrag

    Bei Baustrom kenne ich eigentlich nur das Verfahren, das der eingetragene Installateursbetrieb für die Erstellung einer ANA unbedingt erforderlich ist.

    Das ist richtig, aber das regelt der Grundversorger so, kein Gesetz. Ich dachte, auch eher an Wasser, wo es unterschiedliche Modelle gibt.

    • Offizieller Beitrag

    EnWG und NAV sind doch die Grundlagen für Anschluss ans öffentliche (Energieversorgungs-)Netz.

    Bei Wasser, Abwasser dürfte es ganz ähnlich sein, AVBWasserV z.B

    sicher. Das heißt aber nicht, dass nicht der Versorger selbst tätig werden kann und den Anschluss herstellen.

    Ich nehme mal an, dass der Wasserwart auch wenn er nicht einem konzessioniertem Betrieb angehört, sonderm dem Versoger, Arbeiten am Trinkwassernetz vornehmen darf. Wäre ja sonst 'n bischen dämlich, wa?

    • Offizieller Beitrag

    Hallo elfeldos


    ich kenne das so, dass der Rohbauunternehmer sich um Strom und Wasser kümmert.

    Strom und Wasser sind dann Teil der BE oder Baustellengemeinkosten.


    Die Rohbauunternehmer bzw. die Bauträger/Baufirmen/GUs kennen i.d.R. die Ansprechpartner bei den Versorgungsunternehmen, haben oft auch eigene (geeichte) Standrohre und geprüfte Baustromverteiler für die Abrechnung mit dem Versorger - sofern auf der Baustelle keine Anschlüsse zur Verfügung stehen.


    Bereitstellung, Betrieb - und damit auch Prüfung - der Stromverteiler und Standrohre durch den Bauherren ist eine sehr ungünstige Vorgehensweise. Zumindest für die Bauherren.

    • Offizieller Beitrag

    EnWG und NAV sind doch die Grundlagen für Anschluss ans öffentliche (Energieversorgungs-)Netz. Bei Wasser, Abwasser dürfte es ganz ähnlich sein, AVBWasserV z.B.

    Und wo genau steht dort, welche Betriebe / Personen berechtigt sind, Bauversorgungen herzustellen? (Nicht jede Baustelle beginnt übrigens mit dem Rohbau. Oft wird vorher rückgebaut oder eine Baugrube ausgehoben. Und was qualifiziert Rohbauer zur Herstellung von Versorgungseinrichtungen? Die haben doch Maurer und Betonbauer gelernt, nicht Elektrotechnik. Und kennen die wirklich die TW-VO?)

  • Das mag in H so sein, in mehreren anderen Städten in D

    Ich arbeite nicht nur in H, auch nicht ausschließlich in Nds, hab das bisher aber nur so erlebt.

    Welches Gesetz regelt das deutschlandweit?

    Frag mich nicht nach dem "Namen", ich hab das mal vor Jahren lesen "Dürfen", weil ein Versorger schräge Ideen hatte und ich die genauen Regelungen nachsehen musste.

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  • Und wo genau steht dort, welche Betriebe / Personen berechtigt sind, Bauversorgungen herzustellen?

    NAV, Par 13 Satz 2 und Par 6 Satz 1 beschreiben die Zustaendigkeit doch. Ob der Netzanschluss nun dauerhaft, oder temporaer genutzt wird, wird in der ANA vermerkt.

  • Und wo genau steht dort, welche Betriebe / Personen berechtigt sind, Bauversorgungen herzustellen? (Nicht jede Baustelle beginnt übrigens mit dem Rohbau. Oft wird vorher rückgebaut oder eine Baugrube ausgehoben. Und was qualifiziert Rohbauer zur Herstellung von Versorgungseinrichtungen? Die haben doch Maurer und Betonbauer gelernt, nicht Elektrotechnik. Und kennen die wirklich die TW-VO?)

    Bei uns dürfen nur bei dem Versorger gelistete Unternehmen derartige Anschlüsse herstellen. Dabei werden aber auch Unternehmen "geduldet", die bei einem anderen Versorger gelistet sind.

    Letztendlich ist das die Entscheidung des örtlichen Versorgers.

    Der Rohbauer ist dafür "qualifiziert", weil er oft der ERSTE vor Ort ist und damit den "schwarzen Peter" gezogen hat.

    Letztendlich ist es eine Frage der Planung/Koordinierung, wer verantwortlich ist.

    Für mich sind die entsprechenden Fachfirmen in der Verantwortung. Muss man dann aber entsprechend ausschreiben/koordinieren.

    Der große Vorteil ist, dass die dann (meisten) auch die Hausanschlüsse "organisieren" und in der Regeln auch noch zum Bauende vor Ort sind.

    Verflucht sei, wer einen Blinden irren macht auf dem Wege!

    5.Mose 27:18