Unterschreitung Regeldachneigung - regensicheres Unterdach

  • Unser Walmdach soll eine Dachneigung von 22 Grad bekommen. Die Regeldachneigung der Dachziegeln (Turmalin) beträgt 25 Grad.


    A) Nun sagt der Bauleiter des GU/GÜ, dass es reichen würde, wenn auf die Sparren eine regensichere Folie käme (als regensicheres Unterdach), welche an den Übergängen verlebt werden müsse. Darauf käme dann eine Konterlattung und darüber die Tragelattung für die Dachziegeln.

    B) Eine Woche vorher sagte er noch, das wir unter der Folie auch noch Rauspundplatten unter der Folie bräuchten, damit die Folie darauf aufliegen könnte. Dieser Aufbau würde zu einer Erhöhung des Gebäudes von 3,5 cm führen. Er erwähnte die Worte: in exponierter Lage


    Zwischen den Sparren dämmen wir mit 24 cm flexibler Holzfaserdämmung.


    C) Eigentlich wollten wir als regensicheres Unterdach dann eine 6 cm dicke Holzfaserdämmplatte, mit welcher man die Regeldachneigung um bis zu 8 Grad unterschreiten dürfte.


    Frage:

    a) Kann man eine regensicheres Unterdach für obige Situation nur mit der Folie herstellen oder muss man zumindest noch Rauspund o.ä. unten die Folie packen. Letztlich ist es mir wichtig zu wissen, welche Aufbauhöhe sich ergibt (Folie - vs. Rausund. o.ä. mit daraus folgender Lattung) wenn man in exponierter Lage wohnt (keine Häuser in 50 m Entfernung und keine Bäume - oben auf dem Hügel).

    b) Wäre eine diffusionsoffene 6 cm dicke Holzfaserdämmplatte ohne Folie nicht besser, welcher als Unterdach zugelassen ist?

    c) Wäre eine diffusionsoffene 2,2 cm dicke Holzfaserdämmplatte auch ok, welcher als Unterdach zugelassen ist? Das hätte vermutlich "nur" den Nachteil bezüglich sommerlichen Hitzeschutz (wobei vermutlich die 24 cm Holzfaserdämmung zwischen den Sparren schon ganz gut ist - diesbezüglich).

  • regensicheres Unterdach dann eine.... Holzfaserdämmplatte,

    Sorry, aber ich hab mit den Platten als Unterspannbahnersatz GANZ schlechte Erfahrungen gemacht.

    Lag vermutlich weniger am Material als am Unternehmen, das die einbaute.

    Kommt sehr auf Sorgfalt an und Sorgfalt und Gewinnstreben passen nicht so recht zueinander. Gewinnstreben hat aber jedes Unternehmen.


    Besser ne diffusionsoffene USB auf Holzfaserdämmplatten

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  • Sorry, aber ich hab mit den Platten als Unterspannbahnersatz GANZ schlechte Erfahrungen gemacht.

    Bei mir ist das inzwischen der Regelaufbau.

    Besser ne diffusionsoffene USB auf Holzfaserdämmplatten

    Habe ich auch schon gemacht, bisher (10 Jahre) keine kritischen Beobachtungen.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Konterlatte (und ggf. Nahtdichtband) sind in diesem Neigungsbereich bzw. bei dieser Unterschreitung der Regeldachneigung RDN erforderlich.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Verstehe ich es richtig, dass bei meinem Aufbau die Zwischensparren mit flexibler Holzfaserdämmung gedämmt werden --> Auf diese Sparren werden optimaler Weise OSB-Platten befestigt werden. --> Kommt dann vermutlich keine Folie????, weil das Wasser auf dieser Unterdachebene ablaufen kann oder benötigt man noch eine Folie? --> dann kommt Konterlattung (Gibt es hier eine Mindesthöhe, damit das Wasser perfekt ablaufen kann??)


    Frage:

    Mindestdicke der OSB-Platten ?

    Mindesthöhe der KOnterlattung?

    Kann auf Folie über OSB-Platte verzichtet werden und werden Stöße dann wie abgedichtet?

  • Verstehe ich es richtig, dass bei meinem Aufbau die Zwischensparren mit flexibler Holzfaserdämmung gedämmt werden --> Auf diese Sparren werden optimaler Weise OSB-Platten befestigt werden.

    von mir wurde der folgende Aufbau oben als mein Regelaufbau bezeichnet:


    AUSSEN


    - - - - - -

    Deckung

    Lattung

    Konterlattung

    (USB)

    Unterdeckplatte

    Sparren + Zwischensparrendämmung (Einblasdämmung o.ä.)

    OSB3, Stöße abgeklebt

    UK / Lattung

    GK

    - - - - - -


    INNEN

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Unterdeckplatte

    Was wäre hier die Mindestdicke welche man nehmen für eine regensicheres Unterdach nehmen soll: reichen 2 cm Unterdeckplatte?



    Sparren + Zwischensparrendämmung (Einblasdämmung o.ä.)

    OSB3, Stöße abgeklebt

    UK / Lattung

    GK

    Der Zwischensparren sind zwar gedämmt, jedoch soll es bei uns nur ein warmer Speicher werden, welcher unbewohnt ist (Raumhöhe lediglich 1,3 m) und Buchhaltungsunterlagen gelagert werden sollen. Darunter erst sind die Schalfzimmer.


    Ist dann der Aufbau identisch?

  • Was wäre hier die Mindestdicke welche man nehmen für eine regensicheres Unterdach nehmen soll: reichen 2 cm Unterdeckplatte?

    Es kommt u.a. auf die Ziegel, das Maß der Unterschreitung von deren RDN und dann das konkrete Produkt an. Insofern Ist die Beantwortung schon fast echte Planung.

    Der Zwischensparren sind zwar gedämmt, jedoch soll es bei uns nur ein warmer Speicher werden, welcher unbewohnt ist (Raumhöhe lediglich 1,3 m) und Buchhaltungsunterlagen gelagert werden sollen. Darunter erst sind die Schalfzimmer.

    Also verläuft eine Wärmedämmebene mit Dampfsperre zwischen Schlafzimmer und "Speicher"?

    Off-Topic:

    (Wir kommen hier allmählich zu einer Bearbeitungs- / Beratungstiefe, die der einer vollständigen Planung, mindestens jedoch einer baubegleitenden Qualitätskontrolle entspricht. Einige Foristen bieten dies für ungefähr 100,- € / Std. an.)

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Was wäre hier die Mindestdicke welche man nehmen für eine regensicheres Unterdach nehmen soll: reichen 2 cm Unterdeckplatte?

    ich kenne "regensicher" nur mit "schalung" + stossverklebter "folie" + ndb

    schalung kann uu eine geeignete unterdeckplatte sein, je nach typ (und weiteren anforderungen!!) können 2cm (oder auch schon 1,5cm) reichen.


    das

    Auf diese Sparren werden optimaler Weise OSB-Platten befestigt

    halte ich für suboptimal und das

    Nun sagt der Bauleiter des GU/GÜ, dass es reichen würde, wenn auf die Sparren eine regensichere Folie käme (als regensicheres Unterdach)

    würde ich prüfen (lassen), weil ich eine alleinige unterSPANNbahn als regendichte ebene nicht kenne - mag´s aber geben > eignungsnachweis.

  • Warum macht man die Räume darunter nicht bis unters Dach, wenn doch eh nur so wenig Luft übrig ist? Ist doch im Grunde nur verschwendetes Volumen.

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...

  • Welchen Zweck erfüllt die OSB Ebene in deinem Aufbau Skeptiker und warum OSB und nichts anderes ?

    Aussteifung, durchstanzresistente Dampfsperre, druckfeste Unterseite der Dämmschicht, thermisch träge Masse, nachwachsender Rohstoff


    Das kann kein anderes Material.

    Bei 22 Grad braucht's doch kein regensicherers Unterdach. Ich hab nur USB. Aber auch keine Dämmung...

    Das passt dann ja auch wieder. Die Notwendigkeit der Regensicherheit hängt ja von der Kombination von Nutzung, Deckmaterial, Neigung und ... ab.

    mit Gruß aus Berlin, der Skeptiker


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  • Die Notwendigkeit der Regensicherheit hängt ja von der Kombination von Nutzung, Deckmaterial, Neigung und ... ab.

    Genau, da gibts doch die Tabelle im ZVDH Regelwerk.


    Beim TE wäre ich jetzt bei 2 weitere erhöhte Anforderungen (2 wegen Nutzung als hochwertiger, gedämmter Lagerraum).

    Da komme ich dann mit der Tabelle in Klasse 3 "naht- und Perforationsgesicherte Unterdeckung oder Unterspannung. Auch mit 3 Anforderungen wäre ich noch bei Klasse 3.


    Erst bei <13° wäre ich bei Klasse 2 oder 1 (regensicher bzw wasserdichtes Unterdach)


    (Quelle: zvdh-flyer-mit-innenseitenpdf.pdf)




    Das kann kein anderes Material.

    dachte mir etwas in die Richtung, ist dann natürlich schon ein hochwertiger Aufbau.

  • Was kommt denn unter die Sparren? Eine Dampfbremse oberhalb der Zwischensparrendämmung einzubauen ist doch Mist. Selbst wenn Innenseitig ein höherer sd-Wert in Form einer Folie eingebaut wird, kann doch ungewollt (ungeplant) eingetretene Feuchtigkeit kaum mehr entweichen.

  • Genau, da gibts doch die Tabelle im ZVDH Regelwerk.


    DAS war in der Ausgangsfrage

    Nun sagt der Bauleiter des GU/GÜ,

    Der TE hat also nur bedingten Einfluß darauf, WIE der Schichtaufbau des Daches wird. Wenn der GU/Ü eine regensichere Konstruktion haben will, dann wird er sich jede geringere Konstruktion aus AG freizeichnen lassen und bei Theater immer sagen: Sie wollten das ja so. Hätten wir ...... bauen können, wärs jetzt gut.

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  • A) Nun sagt der Bauleiter des GU/GÜ, dass es reichen würde, wenn auf die Sparren eine regensichere Folie käme (als regensicheres Unterdach), welche an den Übergängen verlebt werden müsse.

    Das ist bei Deiner DN schlichtweg falsch! Je nach Nutzung (bewohnter Raum!) und Dachneigung (bzw. Unterschreitung der RDN) ergeben sich immer höhere Anforderungen. Nur eine (an den Stößen verklebte) Folie reicht nicht.

  • a) Kann man eine regensicheres Unterdach für obige Situation nur mit der Folie herstellen oder muss man zumindest noch Rauspund o.ä. unten die Folie packen. Letztlich ist es mir wichtig zu wissen, welche Aufbauhöhe sich ergibt (Folie - vs. Rausund. o.ä. mit daraus folgender Lattung) wenn man in exponierter Lage wohnt (keine Häuser in 50 m Entfernung und keine Bäume - oben auf dem Hügel).

    Wenn es denn ein regensicheres Unterdach sein muss, dann wird das auch nichts mit Folie. Aber ja, eine Schalung oder tragfähige vollflächige Unterlage wäre zwingend erforderlich. Mir stellt sich nur die Frage was die Ausführung eines regensicherem Unterdachs bei dir zwingend erforderlich macht?


    Mir scheint es mangelt hier an Wissen hinsichtlich der unterschiedlichen Zusatzmaßnahmen. Also Unterspannung, Unterdeckung, regensicheres- und wasserdichtes Unterdach.


    Bei deinem hier geschilderten Fall kommen entweder USB oder UDB in Frage die anderen fallen zwecks Wirtschaftlichkeit aus.

    b) Wäre eine diffusionsoffene 6 cm dicke Holzfaserdämmplatte ohne Folie nicht besser, welcher als Unterdach zugelassen ist?

    Was hält wohl länger? 6cm oder 1mm? Rein von der Wertigkeit sind Unterdeckplatten immer vorzuziehen.

    c) Wäre eine diffusionsoffene 2,2 cm dicke Holzfaserdämmplatte auch ok, welcher als Unterdach zugelassen ist? Das hätte vermutlich "nur" den Nachteil bezüglich sommerlichen Hitzeschutz (wobei vermutlich die 24 cm Holzfaserdämmung zwischen den Sparren schon ganz gut ist - diesbezüglich).

    Der sommerliche Hitzeschutz oder viel mehr die amplituden Dämpfung bez. Phasenverschiebung auf die du ansprichst hängt nicht im wesentlichen von der Art der Zusatzmaßnahme ab. Ob 2,2, 3,5, 6 cm macht alles keinen wesentlichen Unterschied.

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    Das hier nicht jede funktioniert bez. es nur sehr wenige Bahnen gibt die dafür geeignet sind ist bekannt?

    Beim TE wäre ich jetzt bei 2 weitere erhöhte Anforderungen (2 wegen Nutzung als hochwertiger, gedämmter Lagerraum).

    2 ergeben sich schon aus der waagerecht gedämmten Kehlbalkendecke. Die Diskussion gab es letztens erst zwischen mir und Stefan Ibold. Eine weitere ergibt sich also aus der Unterschreitung der RDN. Wären vorläufig erstmal 3. Ob es eine 4 gäbe und somit automatisch die nächst höhere Klasse zu nehmen wäre ist unklar.


    Wo ich mir noch nicht sicher bin, ob es hier denn wirklich 3 Grad RDN Unterschreitung sind. Denn der Turmalin ist ein ebener Ziegel mit tiefliegender Seitenfalz. Ich müsste mich schwer täuschen wenn hier die RDN nicht mit 30° gefordert ist. Dann kommen wir langsam in die richtige Richtung. Außer natürlich der Dachziegel wird im Verband gelegt, dann stimmen 25 RDN vom Hersteller.


    Das ist bei Deiner DN schlichtweg falsch! Je nach Nutzung (bewohnter Raum!) und Dachneigung (bzw. Unterschreitung der RDN) ergeben sich immer höhere Anforderungen. Nur eine (an den Stößen verklebte) Folie reicht nicht.

    Das ist so nicht korrekt. Bei keiner RDN Unterschreitung wäre eine nahgesicherte USB-A zulässig selbst bei 2 weiteren Anforderungen die sich in der Regel immer dann ergeben, wenn das Dachgeschoss/ein Teil davon ausgebaut sind.

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  • Das hier nicht jede funktioniert bez. es nur sehr wenige Bahnen gibt die dafür geeignet sind ist bekannt?

    Ja und? Es gibt welche. Da muss man halt ein wenig Gehirnschmalz einsetzen bei PLANEN. Nicht einfachden Standard draufklatschen.


    Problem? Eigentlich nicht!

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  • Ja und? Es gibt welche. Da muss man halt ein wenig Gehirnschmalz einsetzen bei PLANEN. Nicht einfachden Standard draufklatschen.


    Problem? Eigentlich nicht!

    Problem? Natürlich weil diese Variante Gürtel& Hosenträger weder wirtschaftlich noch anderweitig sinnvoll begründbar bleibt. Sie resultiert nur aus der negativen Erfahrung - die zumeist sehr subjektiv ist - des Planenden. Weil dieser seinen Ausführenden nicht traut.


    Denn es bleibt dann ja nicht bei der UDB sondern braucht dann ja auch eine perforationssicherung. Denn letztlich soll ja die UDB die regensichernde ZM sein, nicht die Platte - so verstehe ich das zumindestens.

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  • würde ich prüfen (lassen), weil ich eine alleinige unterSPANNbahn als regendichte ebene nicht kenne - mag´s aber geben > eignungsnachweis.

    Habe mit dem Hersteller der Ziegel telefoniert. RDN sei 25 Grad. In unserer Region sei bei einem Dach mit 22 Grad eine Klasse 3 Maßnahme nötig. Somit würde eine an den Kanten "verklebt Unterspannbahn (= USB)" reichen, wenn zudem die Konterlattungen abgedichtet werden (er meinte - wenn ich es richtig verstanden habe-, dass die Schraubenbereiche entsprechend abgedichtet werden). Sofern 21 Grad unterschritten werden, müsste zudem eine Holzschalung her.


    Zudem soll als Konterlattung und Traglattung jeweils 4 x 6 Holzlattung verwendet werden, aufgrund der besseren Belüftung und um Unebenheiten, welche beim Verlegen entstehen besser ausgleichen zu können.

    Der TE hat also nur bedingten Einfluß darauf, WIE der Schichtaufbau des Daches wird. Wenn der GU/Ü eine regensichere Konstruktion haben will, dann wird er sich jede geringere Konstruktion aus AG freizeichnen lassen und bei Theater immer sagen: Sie wollten das ja so. Hätten wir ...... bauen können, wärs jetzt gut.

    Wir wollen den vermutlich hochwertigeren Aufbau. Gerne Unterspannbahn (USB) auf Holzfaserdämmplatten, wie anfangs vorgeschlagen.


    Problem: Wir müssen neuen Bauantrag einreichen, da GU/GÜ Mist gebaut hat. Nun will dieser möglichst nur das Mindestnotwendige und wir fragen uns, ob es nicht besser ist unter die die USB zumindest eine Platte zu haben - somit als weitere regensichere Ebene mit entsprechenden sommerlichen Hitzeschutzvorteil.


    ABER: Der GU/GÜ macht in diesem Punkt was wir wollen - wir müssen eben nur bezahlen.

    Das ist bei Deiner DN schlichtweg falsch! Je nach Nutzung (bewohnter Raum!) und Dachneigung (bzw. Unterschreitung der RDN) ergeben sich immer höhere Anforderungen. Nur eine (an den Stößen verklebte) Folie reicht nicht.

    Wie in dieser Antwort angegeben, würde dies laut Hersteller reichen, wenn zusätzlich die Konterlattungen abgedichtet werden (er meinte - wenn ich es richtig verstanden habe-, dass die Schraubenbereiche entsprechend abgedichtet werden). Aber das kommt mir - ok ich bin absoluter Laie - auch sehr mager vor.

    Bei keiner RDN Unterschreitung wäre eine nahgesicherte USB-A zulässig selbst bei 2 weiteren Anforderungen die sich in der Regel immer dann ergeben, wenn das Dachgeschoss/ein Teil davon ausgebaut sind.

    Somit konform mit der vorgenannten Antwort des Herstellers. Dies gilt für eine Dachneigung bis 21 Grad. Danach benötigt man Holzschalung.

    Warum macht man die Räume darunter nicht bis unters Dach, wenn doch eh nur so wenig Luft übrig ist? Ist doch im Grunde nur verschwendetes Volumen.

    Das wollte ich auch ursprünglich. Diese Frage stellt sich zurecht, weil der Platz unterm Dach eigentlich nicht mehr nutzbar ist und es optisch natürlich sehr nett aussehen würde.

  • Das ist so nicht korrekt.

    Da hast Du völlig Recht!!!!


    Ich hatte irgendwie (aus einem anderen Strang????) eine deutliche Unterschreitung der RDN auf dem Schirm (um 12 o. 13 °).


    Bei 22° (also einer Unterschreitung von 3°) sieht es natürlich anders aus. Sorry...irgendwie ist da bei mir was durcheinander gekommen.

  • Regensicher ist jede Zusatzmaßnahme, auch der Mindestschutz (einfach überdeckte USB). Wichtig ist hier das Wort Unterdach. Davon gibt es nämlich nur zwei Varianten. Nicht das es hier zu Verwirrungen kommt.

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